zum Inhalt
Header Image

Arbeit und Migration

-
Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Founding Director, Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, VID/ÖAW, WU), Vienna; Director, World Population Program, IIASA - International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg Abstract Key Note
Population Ageing, Education, and International Migration

Due to declining birth rates and increases in life expectancy Europe is rapidly ageing and will soon have more than a third of its population above the age of 60. Does this mean that Europe  needs more migrants? When explicitly introducing the education dimension into the analysis the picture looks different: If the young generation is better educated they can compensate their smaller number through higher productivity. Better educated elderly are healthier and often motivated to work longer. And better educated migrants are not only in greater demand on the labor market but also have a much better chance to integrate well into the host society.
Managing Director, okay. zusammen leben, Dornbirn Abstract
Menschen mit Migrationsgeschichte, insbesondere auch die Zweite Generation der in den letzten Jahrzehnten Zugewanderten, konnten und können ihr Bildungspotential im österreichischen Bildungssystem noch nicht vollständig ausschöpfen. Sie gelten daher hier wie in vielen europäischen Ländern neben Frauen und älteren Personen als wichtige Ressource für die zunehmend nach entsprechend gebildeten Erwerbstätigen "hungrigen" Arbeitsmärkte.
Die gesteigerte Aufmerksamkeit für die demographische Entwicklung unserer Gesellschaft und die damit verbundenen Implikationen auf Wirtschaft und Arbeitsmarkt (Stichwort "Alternde Gesellschaft" und deren Auswirkungen auf die Zahl der Erwerbstätigen) sowie die wachsende Bedeutung von Bildung als Produktionsfaktor hat daher die Integrationsarbeit - zumindest die im Sinne der "nachholenden Integration" - entscheidend verändert. Es zählt nicht mehr in erster Linie das moralische Argument. Integrationsmaßnahmen, insbesondere Maßnahmen für eine bessere Bildungsintegration der Zugewanderten, können heute weitgehend pragmatisch argumentiert werden.
Secretary-General, Austrian Federal Economic Chamber, Vienna Abstract
Rund 17 % der Bevölkerung in Österreich weisen einen Migrationshintergrund auf. Aufgrund der demographischen Entwicklung ist Zuwanderung ein wichtiger Faktor zur nachhaltigen Versorgung der Wirtschaft mit Arbeitskräften und zur Aufrechterhaltung des Sozialsystems. Zum einen sollten die bereits im Land lebenden Menschen durch entsprechende Ausbildung auf die Erfordernisse der Arbeitswelt gezielt vorbereitet werden, sodass sie erfolgreich am Arbeitsmarkt Fuß fassen können. Zum anderen muss sich Österreich durch eine Neuausrichtung der Migrationspolitik als attraktives Land für international mobile Arbeitskräfte positionieren. Der verstärkte Zuzug höher qualifizierter Menschen steigert die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und trägt zur Schaffung von neuen Arbeitsplätzen bei. Gleichzeitig ist erwiesen: je höher die Qualifikation, desto rascher und einfacher gelingt die Integration.
Geschäftsführender Gesellschafter, oruvision GmbH, Wien Abstract
Funktionierende wirtschaftliche Partnerschaften sind das beste Beispiel für gelebte Toleranz und funktionierende Integration. Beispiele dafür gibt es genug, diese sollten hervorgehoben und stärker gezeigt werden. Es geht um den Wirtschaftsstandort Österreich - ein hier lebender Türke, Pole, Serbe etc. lebt im gleichen Wirtschaftsstandort wie ein Österreicher. Mit oruvision leiste ich gerne meinen Beitrag zur Stärkung vom österreichischen Wirtschaftsstandort. Gleich ob als Selbstständiger oder als Privatperson mit Migrationshintergrund: Der erste Schritt ist schwierig und muss selbst getätigt werden. Organisationen und Medien kommt hier große Bedeutung zu. Hier gilt es sich in den vorhandenen Nischen zurechtzufinden und Flexibilität zu zeigen.
Deputy Editor-in-Chief, Head of Business Desk, Kurier, Vienna Chair

Mag. Dr. Wolfgang LUTZ

Founding Director, Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, VID/ÖAW, WU), Vienna; Director, World Population Program, IIASA - International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg

1980 Magister (M.A.), Social and Economic Statistics, University of Vienna
1981-1982 Research Assistant, Population Studies Center/Graduate Group in Demography, University of Pennsylvania
1982 M.A., Demography, University of Pennsylvania
1983 Ph.D. (with distinction), Demography, University of Pennsylvania
1983-1985 Research Associate, Demographic Institute, Austrian Academy of Sciences; Lecturer in Social and Economic Statistics, University of Vienna
1984 Visiting Scholar, World Fertility Survey, London
since 1984 Employed at IIASA - International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg
1988 Habilitation, Demography and Social Statistics, University of Vienna
since 1988 Leader, World Population Program, IIASA, Laxenburg
1995-1998 Research Director, Austrian Institute for Family Studies, Vienna
1998-2001 Secretary General, International Union for the Scientific Study of Population (IUSSP)
1999-2004 Scientific Coordinator, EU Observatory for the Social Situation, Demography and the Family
2001-2002 Initiator and Coordinator, Global Science Panel on Population and Environment
since 2002 Director, Vienna Institute of Demography (VID), Austrian Academy of Sciences, Vienna
2007 Senior Visiting Fellow, Oxford Institute of Ageing, Oxford University
2002-2009 Deputy Chair, Board of Directors and Chair of the Scientific Program Committee, African Population and Health Research Center (APHRC), Nairobi, Kairo
2003-2008 Member, Board of Directors (Kuratorium), Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock
since 2008 Full Professor of Social and Economic Statistics (part time), Vienna University of Economics and Business
2011 Founding Director, Wittgenstein Centre for Demography and Global Human Capital (IIASA, VID/ÖAW, WU)

Dr. Eva GRABHERR

Managing Director, okay. zusammen leben, Dornbirn

1982-1988 Magisterstudium, Geschichte und Judaistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und Universität Wien
1990-1996 Aufbaudirektorin, Jüdisches Museum Hohenems
1996-2001 Forschung/Ausstellungsprojekte
1997-2001 Research-PhD-Studium, Department for Hebrew and Jewish Studies, University College London
seit 2001 Aufbau und Leitung der Stelle "okay. zusammen leben/Projektstelle für Zuwanderung und Integration", Dornbirn

Mag. Anna Maria HOCHHAUSER

Secretary-General, Austrian Federal Economic Chamber, Vienna

1971 Amt der OÖ Landesregierung
1991 Sponsion zur Magistra iuris, Johannes Kepler Universität Linz
1992-2000 Land Oberösterreich, Büro des LH-Stv. Dr. Christoph Leitl, seit 1998 Büroleiterin
2000 Leiterin des Büros des Präsidiums der Wirtschaftskammer Österreich
2003 Generalsekretär-Stellvertreterin der Wirtschaftskammer Österreich
2004 Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich

Mag. (FH) Mahmut ORUCOGLU

Geschäftsführender Gesellschafter, oruvision GmbH, Wien

1995-1998 Messeorganisation Vertrieb, Gulet Touropa Touristik
1998-2002 Marketing, Vertriebscontrolling, TUI Österreich
2002-2003 Markting, Sportsponsoring, Magic Life International
2003-2005 Vertriebscontrolling, Bentour International Reisen GmbH
2006-2009 Entwicklung des Geschäftsmodells von oruvision
seit 2009 Geschäftsführer der oruvision GmbH

Dr. Martina SALOMON

Deputy Editor-in-Chief, Head of Business Desk, Kurier, Vienna

1984 Promotion Dr. phil., Universität Salzburg
1983-1988 Innenpolitik-Redakteurin, Wiener Redaktion der "Tiroler Tageszeitung"
1989-2004 Innenpolitik-Redakteurin "Der Standard"
2004-2010 Ressortleiterin Innenpolitik "Die Presse"
seit 2010 Stellvertredende Chefredakteurin "Kurier"

Reformgespräche

Timetable einblenden