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04: Neue Initiativen und Modelle des 7. EU Forschungs-Rahmenprogramms zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit – Europäische Technologieplattformen aus österreichischer und europäischer Sicht

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Eine der neuen Initiativen zur Stärkung der technologischen Wettbewerbsfähigkeit Europas sind die Europäischen Technologieplattformen (ETPs), welche bereits im 6. EU Forschungs-Rahmenprogramm (RP) initiiert wurden und im 7. RP zur Steigerung der Industriebeteiligung weiter entwickelt werden. Der vorgesehene Workshop nimmt auf aktuelle Aspekte, die praktische Relevanz der ETPs und der daraus entstehenden gemeinsamen Technologieinitiativen (JTIs) für involvierte österreichische Institutionen, Unternehmen und Forschungseinrichtungen Bezug. Auf Grundlage der Diskussion sollen Maßnahmen für zukünftige österreichische Initiativen bezüglich der Implementierung von ETPs bzw. der Umsetzung der 2007/2008 anlaufenden JTIs erarbeitet werden.

Vortragende

Prokurist und Koordinator nationale und internationale Forschung, AVL List GmbH, Graz
Project Officer, Unit G.3 - Embedded Systems and Control, Information Society and Media Directorate-General, European Commission, Brussels Abstract
The Seventh Framework Programme provides the means to set up long term public-private partnerships -Joint Technology Initiatives (JTIs)- to reach common goals and to boost Europe's research capacity: JTIs focus on key areas where research and technological development can contribute to Europe's wider competitiveness. JTIs will be launched in a limited set of cases in which the scope of the RTD objectives and the scale of the resources involved justifies it. These initiatives will combine private sector investment and national and European public funding, and will implement (parts of) the Strategic Research Agenda defined by the corresponding European Technology Platform.
Joint Technology Initiatives (JTIs) will be implemented through Joint Undertakings on the basis of Article 171 of the EC Treaty. This article allows the Commission to propose Joint Undertakings for "the efficient execution of Community research, technological development and demonstration programmes".
JTIs in the area of Information and Communication Technologies: ARTEMIS and ENIAC
The Commission has identified two JTIs in the ICT area where JTIs can have a substantial impact: Embedded systems (ARTEMIS) and nanoelectronics (ENIAC). The ARTEMIS JTI is designed to help EU industry maintain and consolidate its world leadership in embedded computing technologies which are crucial for many important sectors of industry. The ENIAC JTI will create durable investment in research and development, and sufficient critical mass to sustain a strong nanoelectronics research and manufacturing sector in Europe. The achievement of the JTIs' technological objectives is expected to boost the competitiveness of EU industry and have large economic impacts.
Participation of private entities in the in ARTEMIS and ENIAC Joint Undertakings will be through the Industrial Associations ARTEMISIA and AENEAS respectively. In addition to the European Commission and the industrial associations, ARTEMIS and ENIAC include member states as full members of the Joint Undertakings in view of them providing additional project funding. .
Why are these Joint Technology Initiatives needed and what will they achieve?

The overarching objective of ARTEMIS and ENIAC is to create a single, Europe-wide R&D programme in their respective domain. JTIs present a new approach that combines the benefits of European integration with rapid adaptability of industrial goals and policies, and allows flexibility in participation and national commitments by Member States in a way that is not possible under current instruments. In particular:
- Integration: JTIs will allow the integration of national efforts by pursuing common objectives identified at European level through a common, single European process based on excellence;
- Leverage of resources: They will achieve an unprecedented leverage effect through the Community's financial contribution, where 1 euro of Community funds will translate into 7 euros of overall research investment;
- Increasing investments: JTIs will help to ramp up R&D investment in Europe by providing incentives for industry and Member States to increase their R&D expenditure; this way it will make a contribution towards the Barcelona objectives;
- Programme efficiency: JTIs will achieve higher programme efficiency by combining the strengths of Eureka and European programmes while overcoming their weaknesses: compared to Eureka, it will reduce the time-to-project and will avoid uncertainly in national budgets and duplication of evaluation and monitoring procedures
- Simplification: The Joint Undertaking should establish a lean structure for decision-making and financial and administrative operations, using existing administrative procedures at national level. This approach simplifies administrative procedures for public authorities (EU or national) and for private parties, compared to the current intergovernmental (Eureka) arrangements.
- SME friendly: ARTEMIS and ENIAC have features that favour a strong participation of SMEs: First, the nature of the research they will fund is appealing to SMEs; second, ARTEMIS and ENIAC will define simpler and shorter procedures for evaluation and selection of projects with respect to the current Eureka (which are SME friendly); and third, contracting and administrative handling of costs will be done at national level which is more familiar and friendly for SMEs.
Koordinator der österreichischen "National Support Group", Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), Wien Abstract
Im Zuge der Evaluierung des 5. EU Forschungsrahmenprogrammes wurde als ein Schwachpunkt die immer geringer werdende Beteiligung der Industrie an den Forschungsprogrammen der EU erkannt. Um diesem Trend entgegenzuwirken wurde von der Europäischen Kommission das Instrument der Technologie Plattformen (TP) entwickelt.
Über 30 Plattformen haben sich daraufhin gebildet. Eine davon ist die Forest based sector Technology Platform (FTP), die auf Initiative der Europäischen Waldbesitzer (CEPF), der Europäischen Holzverarbeiter (CEI-Bois) und der Europäischen Papier- und Zellstoffindustrie (CEPI) entstand. 2007 ist als maßgeblicher Stakeholder noch der Verband der Europäischen Staatswaldbesitzer (EUSTAFOR) dazugekommen.
Der Sektor war bisher in Europa sehr fragmentiert und die Gründung der FTP war die erste gesamtsektorale Initiative. Demzufolge bestand die erste Aufgabe darin, festzulegen wohin sich der Sektor in seiner Gesamtheit in Zukunft entwickeln soll. Die FTP hat die festgelegten zukünftigen Herausforderungen und Ziele in Form einer "Vision 2030" niedergeschrieben. Als nächstes wurde eine strategische Forschungsagenda (SRA) erarbeitet. Die SRA legt die, für die Erreichung der in der "Vision 2030" gesetzten Ziele, notwendige Forschungsausrichtung und Forschungsschwerpunkte fest. Beide Dokumente (Vision 2030 und SRA) und weitere Informationen über die FTP sind auf der Internetseite der FTP (www.forestplatform.org) zugänglich.
Um den Sektor sowohl inhaltlich als auch geographisch möglichst umfassend abzubilden und damit eine breite Akzeptanz zu erreichen wurden "National Support Groups" (NSG) gebildet. Derzeit gibt es 20 bestehende NSGs und 4 weitere sollten noch im Herbst dazukommen. Die NSGs waren an der Erarbeitung der (SRA) sehr intensiv (über 700 Forschungsvorschläge) beteiligt. Sie sind auch stark in die Entscheidungsstruktur der FTP eingebunden (siehe Abbildung). Aus der Abbildung ist nicht nur die organisatorische Struktur der FTP erkennbar, sondern auch die über den Forschungsbereich hinausgehenden Tätigkeiten der FTP. So gibt es z.B. Arbeitsgruppen zu den Themen Kommunikation, Aus- und Weiterbildung, Umsetzung in die Praxis (Innovation) sowie Task Forces zu den Themen Bioraffinerien und Aufbereitung der Arbeitsprogramme des 7. EU-Rahmenprogramms. Auch in der neuen Lead Market Initiative der Europäischen Kommission ist die FTP an zwei ("Biobased Products" und "Sustainable Constructions") der sechs Pilot Lead Markets an führender Stelle beteiligt. Die FTP betreibt auch eine Projektdatenbank welche auch als Suchinstrument zur Erstellung neuer Projektkonsortien hilfreich ist.
Durch die aktive Einbindung der NSGs hat sich die FTP zu einer der innovativsten europäischen Plattformen entwickelt und hat bereits als maßgeblicher Ideengeber für das 7. EU-Rahmenprogramm fungiert. Ein Blick auf die Themen des 1. Aufrufes (Call) des 7. EU-Rahmenprogramms verdeutlicht dies. Während in der gesamten Laufzeit des 6. EU-Rahmenprogramms (4 Jahre) nur ca. 25 Projekte im Forst-Holz-Papiersektor genehmigt wurden, gab es alleine im 1. Call des 7. EU-Rahmenprogramms 52 für den Sektor thematisch relevante Projektaufrufe.

Die österreichische Nationale Support Group (NSG)

Die österreichische NSG gehörte zur Gründungsgruppe der FTP. Der Vorstand der NSG besteht aus je einem Vertreter der Bereiche Forst - Holz - Papier - Ministerien - universitäre/außeruniversitäre Forschung. Die NSG arbeitet sehr eng mit dem Arbeitskreis Forschungs- und Entwicklung der industriellen Forst-Holz-Papierplattform zusammen. Die operativen Aufgaben werden durch einen vom BMLFUW zur Verfügung gestellten Koordinator wahrgenommen.
Zur Aufgabe des Koordinators gehört es, ein effizientes Dienstleistungsservice für potentielle Antragssteller von nationalen und internationalen Forschungsprojekten, insbesondere im 7. EU-Rahmenprogramm anzubieten. Dieses kostenlose Service beinhaltet die zielgerichtete Information über internationale Forschungsaktivitäten, die individuelle Hilfe bei der Zusammenstellung von Forschungskonsortien, der Erstellung von Forschungsanträgen und das aktive Lobbying für spezifische Forschungsanliegen des gesamten Forst-Holz-Papiersektors. Die Einreichung, Evaluierung und Finanzierung von Forschungsprojekten erfolgt jedoch weder über die FTP noch über die NSG.
Derzeit erarbeitet die NSG eine mittel bis langfristige nationale Forschungsstrategie (NRA) für den Gesamtsektor. Zweck der NRA ist es für potentielle private Fördergeber als auch Fördergeber der öffentlichen Hand einen Zielkatalog der wichtigsten Forschungsaufgaben zu erstellen. Damit sollten sowohl Doppelgleisigkeiten als auch Lücken verhindert werden und sektorübergreifende Themen in den Vordergrund gestellt werden. Die Erstellung einer NRA ist u.a. Voraussetzung für die Teilnahme am FP 7 Instrument ERA NET (+) und sie dient ebenfalls zur Durchsetzung spezifisch österreichischer Interessen in der FTP.
Policy Officer, Directorate F.5 - Health Biotechnology, Directorate-General for Research, European Commission, Brussels Abstract
Objectives, milestones and deliverables
The overall goal of the Innovative Medicines Initiative (IMI) is to re-invigorate the European bio-pharmaceutical sector and to make Europe more attractive for private R&D investment in this sector. In the long term, IMI is also expected to provide faster access to better medicines for European citizens.
The biopharmaceutical industry is a key sector for European competitiveness. Production has nearly tripled since 1990 and employment in this sector increased by some 20%.
However, the sector currently faces a number of challenges, including fragmentation of knowledge, difficulties in attracting and retaining a skilled workforce, and lower levels of private and public investment than other parts of the world, particularly the US and Japan.
Thus, Europe needs to improve the way in which it harnesses the scientific know-how and expertise that exists across the EU in the pharmaceutical sector. Given the scale and complexity of the research challenges, a public-private partnership at European level is required in order to mobilise the necessary pooling and co-ordination of research efforts.
IMI will provide an operational R&D framework to combine the benefits of European integration with fast adaptation to industrial goals and policies and flexible participation. The Initiative will be the first time that competitors in the pharmaceutical sector work together. The participation of academia and clinical centres, small and medium sized enterprises (SMEs), patient organisations and public authorities (including regulators) is a key element and will lead to faster uptake of results.
IMI is to be co-financed between the EC and the pharmaceutical industry. The European Commission will contribute with 1 billion EUR to a matching contribution of EFPIA and its member companies. This means that 1 billion EUR of public investment will minimum elicit 1 billion EUR of private investment. Due to this co-financing principle, IMI will mobilise 2 billion EUR for research in the biopharmaceutical sector in Europe.
IMI research objectives are to provide with new methodologies and tools for accelerating the development of safer and more effective medicines for patients, by overcoming pre-competitive research bottlenecks in the drug development process. The majority of the research tasks to be implemented will be on development and validation of new techniques and methods aiming to enhance the prediction of "Safety" and "Efficacy" of new medicines. This will be underpinned by better "Knowledge Management" that will provide the needed data-pooling and data processing and through the bridging of gaps in "Education and Training", to ensure a more skilled workforce in Europe for this sector.

Membership and Structure
The IMI Joint Undertaking, which is the organisation set up to implement the JTI, will manage the implementation of the research programme of the Joint Technology Initiative, including project evaluation and conclusion of grant agreements.
The executive bodies of the IMI Joint Undertaking will be the Board, the Scientific Committee and the Executive Office. The JTI will further involve two additional groups: a Member States Group and a Stakeholders' Forum, representing all stakeholders (researchers from academia, SMEs, industry, clinicians, regulators, patients, etc.)
The Board of the IMI Joint Undertaking is composed by two founding members: the Commission and the European Federation of Pharmaceutical Industries Associations (EFPIA), as well as by any legal entity supporting directly or indirectly research that may apply membership. It will have overall responsibility for the operations and decide on the annual implementation of the research activities following consultation of the Scientific Committee. The Board will also be responsible for communication and co-ordination between IMI and Member State. The Executive Office, with its independent staff, will be responsible for the day-to-day management. A Stakeholder Forum will be held annually to exchange views on the ongoing or planned research activities.
The research activities supported by the IMI Joint Undertaking will be conducted through collaborative projects between public and private organizations, selected though open calls for proposals. Any organization is eligible to participate in projects, provided the research is done in Member States or in countries associated to the Seventh Framework Programme. Academic institutions and SMEs will be financially supported, whereas the participating EFPIA member companies will fully bear the costs for their participation in the projects.
Innovative Medicines Initiative (IMI)

Full Title
Joint Technology Initiative on Innovative Medicines

Founding Members
European Community (represented by the Commission)
European Federation of Pharmaceutical Industries and Associations (EFPIA).

Participation
Any legal entity can participate provided the research is done in Member States or in the countries associated with FP7.

Budget (total for the duration of the JTI)

Community contribution: EUR 1 billion
Private sector contribution: at least at equal at EC contribution
TOTAL: e" EUR 2 billion

Further Information
http://www.ec.europa.eu/research/health/imi/index_en.html
http://www.imi-europe.org
Head of Research & Development, voestalpine AG, Linz Abstract
Nachdem die Stahlindustrie in den 50'er und 60'er Jahren mitgeholfen hat Europa wieder aufzubauen, folgte eine lange Periode einer schwierigen Restrukturierung. Diese ist abgeschlossen und heutzutage ist die Stahlindustrie wieder eine profitable Wachstumsbranche mit sehr guten Aussichten innerhalb der europäischen Union.
Die weltweite Stahlproduktion beträgt heute mehr als 1,2 Milliarden Tonnen, wovon rund 150 Millionen Tonnen auf die EU entfallen.
Durch kontinuierliche Zusammenarbeit in der Forschung und Entwicklung, welche zum Teil im Rahmen des Research Fund for Coal and Steel (RFCS) erfolgte, hat sich die europäische Stahlindustrie einen Wettbewerbsvorteil gegenüber dem globalen Mitbewerb erarbeitet. Die ESTEP ist nun die Plattform des gesamten europäischen Stahlsektors. ESTEP setzt sich zusammen aus großen Stahlkonzernen, der gesamte Stahlindustrie (repräsentiert durch EUROFER), den industriellen Stakeholdern (Kunden und Lieferanten, z.B. Automobil-, Bau-, Energiesektor), den Stahlforschungszentren, den Universitäten, den Gewerkschaften und den nationalen Repräsentanten. Die Zielsetzung der vor vier Jahren gegründeten ESTEP ist es in den kommenden Jahrzehnten eine nachhaltige und globale Führerschaft einzunehmen. Dazu hat sich bereits ein Netzwerk von rund 8000 Forschern gebildet.

Die Prioritäten der Strategic Research Agenda (SRA) wurden rund um das Konzept von nachhaltigem Wachstum entwickelt. So sind die Ziele zum einen die Prozesse noch umweltfreundlicher, flexibler und energieeffizienter zu gestalten, zum anderen moderne "value added" Produkte zu entwickeln, die noch effizienter in ihrem Lebenszyklus sind.
ESTEP hat sich inzwischen mit anderen Plattformen vernetzt um übergreifende Entwicklungsthemen zu identifizieren. Es wurde bereits eine Plattform-übergreifende Arbeitsgruppe zum Thema energieeffiziente Gebäude mit der Plattform ECTP installiert. Es bestehen auch enge Beziehungen mit den Plattformen MANUFUTURE und EUMAT zum Thema Prozesse und Produkte, mit der Plattformen ERTRAC bezüglich Transport, mit den Plattformen für Windenergie und für emissionsfreie mit fossilen Kraftstoffen betriebenen Kraftwerke zum Thema Energie und mit der Plattform ETPIS zum Thema Gesundheit und Sicherheit.

Der Stahlsektor hat sich in der ESTEP zu nachhaltiger Entwicklung durch große und ambitionierte industrielle Programme verpflichtet.
So ist ein Thema die Stahlproduktion mit niedrigstem CO2 Ausstoß. In den letzten 30 Jahren konnte der spezifische CO2 Ausstoß der europäischen Stahlwerke durch technologischen Fortschritt halbiert werden. Für konventionelle Prozesse ist man nun nahe den technologischen Limits. Deshalb wurde von der europäischen Stahlindustrie bereits das anspruchsvollste Programm zur Entwicklung vollkommen neuer Konzepte zur drastischen CO2 Reduktion bei der Stahlherstellung (ULCOS) gestartet. Um die gewünschten Resultate zu erzielen, braucht es dazu allerdings neben guten Ideen auch viel Zeit und ein Portion Glück. Aber nicht nur direkt beim Stahlherstellungsprozess soll CO2 reduziert werden, sondern auch indirekt durch intelligente Lösungen mit Stahl sollen die CO2 Emissionen reduziert werden (z.B. Höchstfeste Stähle fürs Auto, Stahllösungen für energieeffiziente Gebäude)
Viele weitere Themen stehen an und sind teilweise im 7. Forschungsrahmen-programm eingereicht. Leider ist es in vielen Diskussionen bis dato nicht gelungen diese Themen, die alle die nachhaltige Entwicklung positiv beeinflussen werden, in den Calls entsprechend zu verankern. Noch immer wird Stahl mit Low-Tech gleichgesetzt, obwohl sich die gesamte Industrie komplett gewandelt hat und die Entwicklung der gesamten stahlverarbeitenden Industrie mit einem Umsatz von ungefähr 3000 Milliarden Euro und mit mehr als 23 Millionen Beschäftigten indirekt von einer funktionierenden europäischen Stahlindustrie abhängt.
Die ESTEP bietet nun allen Stakeholdern die Möglichkeit gemeinsam, die für die Zukunft des Stahlsektors relevanten Programme zu definieren und diese auch entsprechend zu kommunizieren. Die Zukunft wird zeigen ob diese Anstrengungen verpuffen oder ob die Botschaften der ESTEP Gehör finden.
Managing Director, Department for Solar Components and Systems, AEE - Institute for Sustainable Technologies, Gleisdorf Abstract
Hintergrund
Die österreichische Solarindustrie spielt seit mehreren Jahren eine führende Rolle in Europa. Mit einem jährlichen Wachstum des Inlandsmarktes von über 20%, einer Exportquote von über 70%, insgesamt 6500 Arbeitsplätzen und einem Umsatzvolumen von über 400 Millionen Euro kann diese Branche beachtenswerte Erfolgszahlen vorweisen.
Bei Forschung und Entwicklung im Bereich der thermischen Solarenergie spielen insbesondere österreichische universitäre- und außeruniversitäre Institutionen eine führende Rolle in Europa. Seit dem Beitritt Österreichs zur Europäischen Union haben F&E-Einrichtungen im Rahmen von Ausschreibungen rund 50 EU-Forschungsprojekte zu diesem Themenfeld akquiriert und mit Erfolg abgewickelt.

Europaweit wurde die Solarthermie allerdings von vielen Kreisen als ausgereifte Technik mit einem eingeschränkten Anwendungsbereich in der Warmwasserbereitung gesehen. Anwendungen in der Raumheizung, der Kühlung und Klimatisierung, in der Fernwärmeversorgung aber auch im industriellen Bereich wurden unterschätzt.

Unterschiedliche Markteinführungsstrategien und nicht koordinierte Schwerpunktsetzungen bei Forschung und Entwicklung der div. Europäischen Interessensgruppen führten dazu, dass die Solarthermie in europäischen Forschungsrahmenprogrammen an Stellenwert verlor.

Die Europäische Solar Thermie Technologieplattform - ESTTP
Vor diesem Hintergrund ergriff Anfang 2005 eine Initiatorgruppe, die Initiative zur Gründung der Europäischen Solarthermie Technologieplattform (ESTTP). Die Initiatorengruppe bestand aus Vertretern des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (Deutschland), AEE INTEC (Österreich), der "European Solar Thermal Industry Federation" (ESTIF) sowie der "European Renewable Energy Centres Agency" (EUREC Agency).

Die Initiatorgruppe erarbeitete innerhalb eines halben Jahres einen ersten Entwurf einer "Vision der Solarthermie für das Jahr 2030" und stellte diese bei der Europäischen Solarthermiekonferenz "estec2005" in Freiburg vor.
Auf Basis dieses Visionspapiers unterzeichneten 170 Unternehmen und Institute (davon 17 aus Österreich) aus 22 europäischen Ländern einen "Support Letter" zur Unterstützung der Gründung der Plattform.
Ab diesem Zeitpunkt fand die Initiative zur Gründung der Plattform auch die Unterstützung seitens des EU-Kommissars für Energie, Andris Piebalgs .
Um die inhaltliche Arbeit der ESTTP sowie das Sekretariat der ESTTP finanzieren zu können, wurde im Rahmen des Calls FP6-2005-TREN-4 im Dezember 2005 das Projekt "Supporting the Development of a European Solar Thermal Technology Road Map" eingereicht. Das Projekt wurde in der Zwischenzeit genehmigt und ermöglicht die Finanzierung eines Sekretariats in Brüssel, das gemeinsam von ESTIF (European Solar Thermal Industry Federation" und EUREC (European Renewable Energy Centers Agency) übernommen wurde.

Am 30. Mai 2006 fand in Brüssel der "Launch Event" statt und die ESTTP wurde damit offiziell ins Leben gerufen. In den darauffolgenden Monaten ist es gelungen, mit allen relevanten Stakeholdern in Europa ein umfangreiches Visionspapier für das Jahr 2030 zu erarbeiten und zu beschließen. Nach der Übermittlung des Visionspapiers an die EU Kommission wurde die Plattform in die Vorbereitung der Inhalte für das 7. Forschungs-Rahmenprogramm einbezogen sowie zur Mitarbeit am "Sustainable Energy Technology Plan" der Europäischen Union eingeladen.

Ein erster Erfolg der ESTTP war die Aufnahme nahezu aller in der "Solar Thermal Vision 2030" vorgeschlagenen Forschungsfragen in die erste Ausschreibung des 7. Forschungs-Rahmenprogramms.

Aktuell arbeitet die ESTTP in 10 Arbeitsgruppen an einer "Strategischen Forschungsagenda", die in einem ersten Entwurf im Oktober in Brüssel vorgestellt werden soll.

Nationale Plattformen
Um möglichst alle Akteure auch auf nationaler Ebene in den Prozess einzubinden und die nationalen Aktivitäten und Schwerpunkte mit den europäischen Aktivitäten von ESTTP zu vernetzen, besteht die Absicht, in möglichst allen EU Mitgliedsländern nationale Technologieplattformen zu gründen.
Mittlerweile wurden in Österreich, Deutschland, Slowenien und Skandinavien nationale Technologieplattformen gegründet.

Die österreichische Solarthermie Technologie Plattform
Die österreichische Solarthermie Technologieplattform (ASTTP) wurde am 1. Juni 2007 mit Unterstützung des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit sowie der FFG gegründet.
Um die österreichische Kompetenz im Bereich Solarthermie in den kommenden Jahren weiter auszubauen, sollen im Rahmen der "Österreichischen Solarthermie Technologieplattform" (ASTTP) die österreichischen F&E Kapazitäten mit den relevanten Gewerbe- und Industriebetrieben stärker vernetzt werden, mit dem Ziel, die derzeit hervorragende Marktpositionierung der österreichischen Solarthermiewirtschaft mittel- und langfristig durch Forschungs- und Innovationsimpulse abzusichern.


Weitere Informationen:
European Solar Thermal Technology Platform ESTTP): www.esttp.org
Österreichische Solar Thermie Technologie Plattform (ASTTP): www.asttp.at
Head, Section III.I 5 - Information and Industrial Technologies, Space Travel, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna Abstract
From a "national perspective" (if this antagonism makes any sense in ERA-times at all) European Technology Platforms in general, but more principally Joint Technology Initiatives offer a variety of new opportunities both to national research policies and to research stakeholders.
Although European Framework Programs and ERA already have made this evidence more visible, the lessons learnt with JTI's and ETP's even become more valid: national R&D programs, elaborated in the tight borders of national innovation systems, will have to address a much wider context in the future and to stronger embed regional focal points into European landscapes and international roadmaps. Here a key role for national programs (such as FIT-IT or the Austrian NANO-Initiative) is to build upon connectivity- and readiness-capabilities of national excellence groups at an early stage. Even more: JTI's, considered to incorporate considerable national investments (at least in the ICT-domain), offer the promising prospect to better profile national R&D program portfolios along European agendas and to gain access to research domains, where sufficient substance at national level is not yet existing.
After 4 years of JTI-preparation it now seems that the long march through uncertainties, reservations and arbitrated interests will find an end soon, yet there are still some miles to go.
From a "user-perspective" JTI's will only succeed to act as efficient and powerful new European instrument, if they are able to meet crucial quality criteria's regarding the attractiveness for it's clients: robustness and transparency in terms of administration, procedures and financial regimes (f. ex. co-funding), sensible reduction of red tape extent, time to contract and contracting management, predictability conc. budgets (improving EUREKA-experiences) and maintenance of industry commitment, to name just a few.
Professor, Institute of Pathology, Medical University of Graz Abstract
Joint Technology Initiatives (JTI) und europäische Forschungsinfrastrukturen (RI) basieren auf wissenschaftlicher Exzellenz und zeichnen sich durch ihre integrative pan-europäisch Ausrichtung und strategische Bedeutung aus. Mit diesen beiden Instrumenten sind wichtige Strukturen geschaffen worden, die Spitzentechnologien Industrie wie auch Universitäten zugänglich machen und deren Wettbewerbsfähigkeit sichern sollen. Ein wesentlicher Schritt hierfür ist es, Entwicklungen aus bottom up Programmen zusammen zu führen, gemeinsame Standards zu definieren, das entsprechende rechtliche und ethische Umfeld zu entwickeln und eine nachhaltige Finanzierung zu gewährleisten. Obwohl der Zugang zu JTI und RI prinzipiell jederzeit möglich sein sollte, bringt eine aktive Beteiligung bereits an deren Planung und Aufbau mehrere entscheidende Vorteile wie:
- Optimale Voraussetzung, dass eigene Entwicklungen eine breite (pan-europäische/globale) Anwendung erzielen
- Absicherung, dass zu etablierende Standards mit eigenen Entwicklungen kompatible sind
- Bereitstellung einer Plattform für networking (insbesondere PPPs)
- Möglichkeiten zur Komplettierung eigener Entwicklungen zu integrierten Systemen
- Inkubator für neue Konzepte
- Informationsvorsprung
Diese Punkte machen JTI und RI gleichsam für Universitäten, KMU und Industrie zu einem wichtigen Entwicklungsbeschleuniger.

Am Beispiel des Konzeptes für eine europäische Forschungsinfrastruktur für Biobanken und Biomolekulare Ressourcen (BBMRI) werden diese Aspekte näher beleuchtet.
Sammlungen von menschlichen biologischen Proben und assoziierten medizinischen Daten - sogenannten Biobanken - gewähren einen Einblick in die große Variabilität von menschlichen Erkrankungen sowie deren unterschiedliches Ansprechen auf Behandlungen. Sie sind somit eine essentielle Grundlage für die Weiterentwicklung einer personalisierten Medizin. Biomolekulare Ressourcen umfassen eine Reihe von Werkzeugen, wie Antikörper, Gensammlungen oder Bibliotheken von siRNA, die zur Analyse von biologischen Proben und funktionellen Charakterisierung von krankheitsassoziierten Veränderungen benötigt werden. Obwohl bereits bestehende Biobaken und biologische Ressourcen eine europäische Stärke darstellen, wurden diese Ressourcen bisher in unterschiedlicher Größe, mit uneinheitlicher Probenzusammensetzung sowie nach unterschiedlichen Standards und Zielen aufgebaut. Auf Grund dieser Mängel wurde der Etablierung eines internationalen Netzwerkes von Biobanken und biologischen Ressourcenzentren sowohl im Rahmen der European road map for research infrastructures und der OECD eine hohe strategische Priorität eingeräumt; nicht nur um den wachsenden Bedarf an derartigen Ressourcen zu decken, sondern auch um die Effizienz der medizinischen Forschung zu steigern und Forschungskosten zu reduzieren.
BBMRI wird die vorhandenen sowie neu hinzukommenden biologischen Ressourcen in einer Forschungsinfrastruktur, die ganz Europa in Form eines Netzwerkes erfassen wird, zusammenführen und zugänglich machen. Wesentliche Schritte hierfür sind die Entwicklung gemeinsamer Standards, klare Zugangsregeln, Anreizsysteme für Zentren, die Ressourcen in die Infrastruktur einbringen sowie die Entwicklung einer Strategie wie biologische Proben und Daten von Patienten trotz des sehr heterogene rechtlichen und ethischen Umfeldes international effizient und sicher ausgetauscht werden können. Die Funktion von BBMRI erfordert weiters die Implementierung von neuesten Technologien zur Probenkonservierung und Analytik sowie eine innovative Bioinformatikinfrastruktur mit entsprechenden Datenschutzmaßnahmen.
Ein weiterer interessanter Aspekt ist, dass alle 6 im Rahmen von FP7 ausgeschriebenen RI für Medizin and Biowissenschaften und die JTI Innovative Medicines Initiative zahlreich Synergieeffekte entwickeln können, da sie die gesamte Wertschöpfungskette von der Grundlagenforschung bis hin zur Anwendung neuer Medikamente am Menschen abdecken. Eine derartige Konstellation von aufeinander aufbauenden JTI und RI ist einzigartig und dürfte die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Forschung und Entwicklung signifikant verbessern. Dies zeigt auch welcher Mehrwert durch gute Koordination von unterschiedlichen Förderungsprogrammen geschaffen werden kann.
Chief Executive Officer, Infineon Technologies Austria AG, Villach Comment
Head of Unit, Mobility and Transport Technologies, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna Chair
Leiter der Abteilung C1.12 - Internationale Forschungs- und Technologiekooperationen, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Wien Chair
Leiterin des Referats Energie, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), Wien Coordination

Dr. Josef AFFENZELLER

Prokurist und Koordinator nationale und internationale Forschung, AVL List GmbH, Graz

1967 Dipl.-Ing. in Maschinenbau an der TU Graz
1973 Doktorat
  Honorarprofessor an der Montanuniversität Leoben
1978 Habilitation
seit 1967 Bei AVL List GmbH. Tätig in den Bereichen: Thermodynamik, Strömung, Akustik, Angewandte Mechanik/Festigkeit, Spannungsanalyse
1991-1996 Leiter von Consulting & Information
seit 1995 Senats- und Kuratoriumsmitglied der Christian-Doppler Gesellschaft
seit 1996 Aktiv als Koordinator für Cluster (AC-Styria) und Kompetenzzentren;
seit 1998 Koordinator nationaler und internationaler Forschung in der AVL
1999-2008 Geschäftsführer des Akustikkompetenzzentrums (ACC)
seit 2003 Koordinator von ERTRAC (EU Tech Platform)
2007-2009 ARTEMISIA (Embedded Systems JTI) Board Member
  EARTO Board (Österreichischer Delegierter)
  EARPA (European Automotive Research Partners Association) Chairman
seit 2008 ACR Vizepräsident (ab 2004 im Vorstand)

Leonardo FLORES ANOVER

Project Officer, Unit G.3 - Embedded Systems and Control, Information Society and Media Directorate-General, European Commission, Brussels

1987-1988 Spanish Ministry of Defence, Operations Research Group, Madrid
1988-1990 CESELSA, Space Group, Madrid, Darmstadt (European Space Agency)
1990-1995 Telefonica Research and Development, Network Control and Supervision Group, Madrid
since 1995 Information Society and Media Directorate-General, European Commission, Brussels

Dr. Martin GREIMEL

Koordinator der österreichischen "National Support Group", Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), Wien

1985-1994 Studium und Doktorat an der Universität für Bodenkultur in Wien
1994-1995 Post doc an der Universität Guelph/Canada
  Landwirtschaft in Gumpenstein/Irdning
1995-2004 Leiter der Abteilung Betriebswirtschaft und Internationale Beziehung der Bundesanstalt für alpenländische
2004-2006 Nationaler Experte bei der EC/DG RTD zuständig für den Forest based Sektor
seit 2006 Koordinator der Austrian Support Group der Forest based Sector Technology Platform

MSc. Ph.D. Bernd Walter RAINER

Policy Officer, Directorate F.5 - Health Biotechnology, Directorate-General for Research, European Commission, Brussels

 Is with the Commission, Directorate General for Research, since 2000, in the sector of Biotechnology for Human Health. He is one of the initiators of the European Technology Platform on "Innovative Medicines", which has evolved over the Framework Programmes and has recently been proposed by the European Commission for implementation through a Joint Technology Initiative.
 Before joining the European Commission, Mr Rainer worked in the private sector, he was manager for regulatory affairs and quality control in pharmaceutical industry (SANDOZ and BAXTER, Austria) and business unit manager and deputy director of a Small-sized enterprise (ENTEC, Austria).
 Following his academic training, which he received in Austria and France, Mr. Rainer worked as a project manager in pharmaceutical engineering (FLUOR DANIEL, Germany).
 He has a background as Biochemist from Graz University of Technology and holds a Ph.D. in Biotechnology from Institut National des Sciences Appliquées de Toulouse (first-class honours).

Dipl.-Ing. Dr. techn. Peter SCHWAB

Head of Research & Development, voestalpine AG, Linz

1983-1989 Physikstudium an der Johannes Kepler Universität Linz
1989-1993 Wissenschaftlicher Assistent an der Johannes Kepler Universität Linz (Angewandte Physik) und Dissertation
1993-1996 Mitarbeiter Research and Development - Mechatronik und Qualitätsstelle, voestalpine Stahl GmbH
1996-2002 Leiter der Qualitätsstelle, voestalpine Stahl GmbH
seit 2002 Leiter der Forschung, voestalpine AG und voestalpine Stahl GmbH, Linz

Dipl.-Päd. Ing. Werner WEISS

Managing Director, Department for Solar Components and Systems, AEE - Institute for Sustainable Technologies, Gleisdorf

 Mechanical engineer with 20 years experience in the field of solar energy use. Since 1988 Manging Director of AEE - Institute for Sustainable Technologies in Gleisdorf, Austria. Project co-ordinator in several national, European and international solar energy projects. Austrian participant of Task 16 (Photovoltaics in Buildings) in the framework of the Solar Heating and Cooling Program of the IEA and Operating Agent of Task 26 (Solar Combisystems) and Task 33 (Solar Heat for Industrial Processes) of the Solar Heating and Cooling Program of the International Energy Agency.

Mag. Michael WIESMÜLLER

Head, Section III.I 5 - Information and Industrial Technologies, Space Travel, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna

 Initially stemming from the humanities and holding a degree in philosophy of science, working several years as scientists in the Humanities and as Management Consultant with A.T. Kearney he joined the Federal Ministry of Transport, Innovation and Technology (BMVIT) in late nineties. He is currently Head of Department for ICT, Industrial & Nano Technologies and Space. Main responsibility of this department covers the design of Innovation Policies for High-Tech-Industries, national R&D strategies and programs in these domains, and all areas of International R&D Policy and Coordination. Among others he acts as Austrian Delegate to the European ICT-Program, as Governance Board Member of the JTI s ECSEL, as Director of the EUREKA Clusters. ITEA 3 and CATRENE and Austrian Lead Delegate to the Key Enabling Technologies. He represents Austria in various Mirror-Groups of European Technology Platforms and in several European Policy Coordination Initiatives.

Dr. Kurt ZATLOUKAL

Professor, Institute of Pathology, Medical University of Graz

  (Head: Prof. Helmut Denk), with specialization in Molecular Pathology
1985-1991 Residence for pathologist at the Institute of Pathology, University of Graz, Austria
  in the group of Prof. Max L. Birnstiel
1991-1993 Postdoc at the Research Institute of Molecular Pathology (I.M.P), Vienna, Austria,
1992 Habilitation in Molecular Pathology
1997 Professor of Pathology

DI Dr. MBA Sabine HERLITSCHKA

Chief Executive Officer, Infineon Technologies Austria AG, Villach

1990 Forscherin, Dissertantin und Post Doctoral Research bei Immuno AG
1996 Referatsleiterin und stv. Direktorin des BIT-Büros für Internationale Forschungs- und Technologiekooperation
2003 Praktika bei der U.S. National Science Foundation, American Association for the Advancement of Science und Kooperation mit dem Wissenschaftsberater im U.S. Department of State, Washington DC
2003 Vizerektorin für Forschungsmanagement und Internationale Kooperationen an der Medizinischen Universität Graz
2006 Bereichsleiterin Europäische und Internationale Programme der FFG Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft, Wien
2010 Fulbright Scholar an der George Washington University und Johns Hopkins University/School of Advanced International Studies, Washington DC
2011 Vorstandsmitglied der Infineon Technologies Austria AG
seit 2012 Vorstand für Technik und Innovation der Infineon Technologies Austria AG
seit 2014 Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG

Mag. Evelinde GRASSEGGER

Head of Unit, Mobility and Transport Technologies, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna

 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der WU (Wirtschaftsuniversität Wien)
1984 Eintritt in das Bundeskanzleramt, Abteilung Verstaatlichte Industrie
seit 1993 provisorische Leiterin der Abteilung Umweltschutzangelegenheiten
 Horizon 2020/Verkehr und Aeronautik - Expertin
 Gleichstellungsbeauftragte-Stellvertreterin im bmvit und Mitglied in den AG Gender Mainstreaming und Gender Budgeting
seit 1998 Leiterin der Abteilung Mobilität und Verkehrstechnologie

Dipl.-Ing. Otto PEPERNA

Leiter der Abteilung C1.12 - Internationale Forschungs- und Technologiekooperationen, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit, Wien

1973 Reifeprüfung für Externisten (HAK)
  im Juni 1982
1973-1982 Studium "Raumplanung - Raumordnung" an der Technischen Universität Wien, Abschluss mit Akad. Grad Dipl.-Ing.
1982-1984 Forschungstätigkeiten am Institut für Verkehrsplanung an der Technische Universität Wien (Prof. Knoflacher)
seit 1984 Beamter im Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit

Technologiegespräche

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23.08.2007

10:00 - 23:00Präsentation der drei Christian Doppler Laboratorien zum Thema AllergieCulture
10:00 - 12:00Technologiebrunch gegeben von der Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:20BegrüßungPlenary
13:20 - 14:00EröffnungPlenary
14:00 - 16:00Die globale ErwärmungPlenary
16:30 - 18:15Die Zukunft der Wissenschaft [in Zusammenarbeit mit dem Institute of Science and Technology Austria]Plenary
20:00 - 21:30Der Blick nach innenPlenary
21:30 - 23:30Empfang gegeben von Alcatel-Lucent AustriaSocial

24.08.2007

09:00 - 14:30Arbeitskreis 01: Das Neue und das Risiko - 'risk governance'Breakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 02: Industrie im Wandel - Chancen, Herausforderungen, StrategienBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 03: Klimawandel und 'risk governance' - die Rolle von Forschung, Wissenschaft und InnovationBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 04: Neue Initiativen und Modelle des 7. EU Forschungs-Rahmenprogramms zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit - Europäische Technologieplattformen aus österreichischer und europäischer SichtBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 05: Das Ende der IT-Innovationen - Wachstumschance für Europa?Breakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 06: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Mobilität - die Herausforderung an die Infrastruktur und den IndividualverkehrBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 07: Design by nature - der Beitrag der Natur zum industriellen FortschrittBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 08: Smart WellbeingBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 09: Die fünf SinneBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 10: Technologietransfer der europäischen RegionenBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 11: Phänomen Second Life - Die Erschaffung einer neuen Welt?Breakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 18:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
09:30 - 15:30Sonderveranstaltung: Bulgarien und Rumänien als Partner in der europäischen Wissenschaft und ForschungBreakout
15:00 - 16:30Globaler Wettbewerb der RegionenPlenary
16:30 - 18:00Die Zukunft - Traum oder WirklichkeitPlenary
18:30 - 20:00Die fünf SinnePlenary
20:00 - 23:30Empfang gegeben vom Land NiederösterreichSocial

25.08.2007

09:00 - 10:00Was hat sich verändert?Plenary
10:00 - 11:00SicherheitPlenary
11:30 - 12:00Junior Alpbach und Ö1 Kinderuni Alpbach 2007Plenary
12:00 - 13:00Wissenschaft & Technologie, Unternehmertum & GesellschaftPlenary
13:00 - 13:20Rückblick und AusblickPlenary
13:20 - 14:30Empfang gegeben von Microsoft ÖsterreichSocial