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05: Produktionsstandorte der Zukunft – Entscheidungsfaktoren, Chancen und Risiken

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Die Volkswirtschaften Österreichs und Europas sind maßgeblich von der Sachgütererzeugung und damit von der Industrie abhängig. Die Globalisierung und die damit einhergehende Verlagerung von Produktionsstandorten und somit auch von Forschung und Entwicklung in das außereuropäische Ausland stellen uns vor große Herausforderungen. Dabei gelten Asien und insbesondere China und Indien schon lange nicht mehr als bloße „verlängerte Werkbank“. Die Entwicklung dieser Region zu einer wissensbasierten Gesellschaft ist nicht mehr aufzuhalten. Welche Trends sind in der Sachgüterindustrie für Europa und Österreich zu erwarten? Wo liegen die Chancen und Risiken, und mit welchen Maßnahmen kann die öffentliche Hand bzw. die Forschungs- und Entwicklungspolitik darauf reagieren?

Vortragende

President, Information Technology and Innovation Foundation, Washington, D.C. Abstract
I will discuss the performance and structure of the U.S. manufacturing sector, including its poor employment, output, and productivity performance in the last decade relative to many other OECD nations, as well as the structure of the sector relative to other nations like Ger-many and Japan (e.g., the greater share of low and mid-tech sectors in the United States).
I will then discuss the strengths of U.S. manufacturing (e.g., global brands, strong science system, entrepreneurial innovation) as well as some of policy and non-policy factors contrib-uting to the poor U.S. performance. Among the policy factors are a relatively uncompetitive corporate tax code, particularly for manufacturers, and underdeveloped and poorly funded system to provide key supports to manufacturers (e.g.., technical assistance to SMEs, broader R&D support for all firms, and skills development at both the engineering and techni-cian levels.) Among the non-policy factors are a corporate finance system which leads to a focus on short-term decision-making and a general focus in the culture more on science than on engineering.
I will discuss the current policies and programs for technological innovation and adoption in manufacturing, including programs at NIST, National Science Foundation, and Departments of Energy and Defense. In addition, I will discuss current proposals by the Obama admini-stration (e.g., the July 2012 recent report on manufacturing by the White House Office of Science and Technology Policy) such as its proposed National Network of Manufacturing Institutes, and Congressional proposals currently under consideration. I will also share some examples of tech-based efforts by leading U.S. states targeted at manufacturing. Finally, I will briefly discuss the political economy of manufacturing policy in the United States and why it is so difficult to make real progress.
Vorstandsvorsitzender, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben Abstract
Die Leiterplatten-Industrie zeichnet sich durch sehr hohen Innovations- und Kostendruck aus. Eine konsequente Reduktion der Time-to-Market-Zeiten, hohes Marktwachstum in Nischensegmenten, heterogene Kundengruppen und komplexen Produktionstechnologien haben wesentlich dazu beigetragen, dass die Leiterplatten-Industrie mittlerweile global ausgerichtet ist. Der Trend, die Verlagerung der Produktionskapazitäten in Richtung Asien (China, Taiwan, Korea, usw.) und die damit verbundene Änderung des Geschäftsmodells hat sich bereits weitgehend vollzogen. Durch günstige Personalkosten und große Kapazitäten können asiatische Mitbewerber Leiterplatten flexibel und kostengünstig anbieten. Die Frage die sich nun stellt ist, wie man sich bei den Produkten, bei denen die Differenzierung stark in der Technologie und der Fertigung liegt, gegen Konkurrenten behaupten kann, die in kostengünstigen Ländern fertigen, und ob eine Produktion in Europa noch haltbar ist. Um in diesem Umfeld langfristig erfolgreich zu sein, orientiert sich die AT&S an folgenden Stoßrichtungen:
•Ausrichtung der Produktionsstätten an Kundenanforderungen: Ziel ist es die komplexe Wertschöpfungsketten nach Kosten, Lieferfähigkeit und Qualität weiter zu optimieren und flexibel auf Nachfrageänderung und neue Produkte einzustellen. Signifikante Losgrößenunterschiede – Massenproduktion versus Kleinserienfertigung versus Prototypenherstellung – sowie unterschiedliche Produktionstechnologien sind weitere Herausforderungen für die standortübergreifende Auslastungssteuerung.
•Innovation als Differenzierungsmerkmal: Die intensive Vernetzung zwischen Forschung & Entwicklung mit Industrialisierungs-Know-How ist hierbei ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor. Innovationskraft und Kundenorientierung haben dazu beigetragen, dass AT&S mittlerweile der größte europäische Leiterplattenproduzent ist.
•Hohe Qualitätsanforderungen und durchgängige Prozesse und Abläufe: Der hohe Automatisierungsgrad der Produktionsanlagen/Prozesse in Kombination
mit einem ausgeprägten Qualitätsbewusstsein ermöglicht es sich weiter gegenüber den Mitbewerbern zu differenzieren. Die prozessuale Vernetzung der R&D Prozesse ermöglicht es disloziert an unterschiedlichen Innovationsthemen zu arbeiten und dennoch zielorientiert und effizient zu Ergebnissen zu kommen. Damit Europa attraktiv für technologisch hochwertige Produktion bleibt, sind neue unternehmensspezifische Strategien sowie wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen notwendig. Hierbei ist die Politik gefordert, die notwendigen gesetzlichen, infrastrukturellen Maßnahmen zur Sicherung des Humankapitals zu tätigen. Der Wettbewerbsfaktor Innovationskraft ist nur durch hochqualifizierte und gut ausgebildete Fachkräfte nachhaltig zu bewahren. Das Steuersystem (Lohnnebenkosten,…), Förderungen in High-Tech Unternehmen sowie ein wettbewerbsfähiger Finanzplatz sind weitere wichtige Parameter für die Standortwahl bzw. -sicherung. Hierfür bedarf es gemeinsamer Anstrengungen von Unternehmen
Deputy Director General, Federation of Austrian Industries, Vienna Abstract
So far the Austrian economy has weathered the financial crisis - based on an export-led recovery - quite well. The driving force behind the positive rebound after 2009 has been the industrial sector - it accounted for about two thirds of economic growth. Hence, the manufacturing sector has been the main force behind Austria's economic recovery. Unfortunately economic projections indicate that these good figures are due to a "catching up effect" from the crisis, based on the introduction of a fiscal stimulus to boost consumption. According to the OECD potential output was slightly above 2% of GDP in 2007 - today it is just 1.6%. The IMF forecasts potential growth even lower - at 1.5%. Therefore, future growth will resume from a lower starting point due to lower investment, constraints in credit availability and a diminishing labour force supply.
Bearing this in mind, these are great challenges the Austrian industry will have to tackle. However, even more importantly, sound policy measures have to be introduced in order to establish a favourable economic environment to return the potential growth rate to at least 2%. Thus, an integrated approach is required for a good and sound industrial policy. Industrial policy must not be reduced to classic economic themes, but in addition stable and predictable framework conditions in various policy areas - as for example labour market policy, export policy, environment policy, ICT policy, consumer policy and research policy - have to be implemented.
Nevertheless Austria has attracted a reasonable number of corporate headquarters during the last decades. These decision-making entities of large, multinational groups represent the most important connections to globalisation in Austria. They also play an essential role as employers, partners for local SMEs, research and development centres and major exporters. A study conducted by the Institute for Industrial Research (IWI) documents the importance of these headquarters for Austria as a business location. There are good reasons for companies to establish their corporate headquarters in Austria, including, for example, the presence of a reliable legal system, a very low strike rate, efficient public administration, Austria's central location in the centre of Europe and a high level of quality of living.
Head, Automation and Control Institute, Vienna University of Technology, Vienna Abstract
Die Aufgaben der Automatisierungstechnik für die Produktion haben sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend geändert. War die Automatisierungstechnik in den 70-Jahren noch primär darauf fokussiert, Handarbeit zu substituieren und hatte dadurch den Ruf eines Jobkillers, so stellt diese heute eine fundamentale Säule der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie dar und schafft darüber hinaus sogar neue Arbeitsplätze. Die Herausforderungen der produzierenden Industrie insbesondere in Hochlohnländern wie Österreich im Spannungsfeld zwischen kundenindividualisierten Produktwünschen, Sicherung einer Mindeststückanzahl in der Produktion, strengeren gesetzlichen Auflagen hinsichtlich Emissionen, Verknappung und steigende Preise von Energie und Rohstoffen, alternde Belegschaften zufolge der demographischen Entwicklung sowie einer zunehmenden Volatilität der Märkte stellen vollkommen neue Anforderungen an die Automatisierung und werfen anspruchsvolle Fragestellung für die wissenschaftliche Forschung auf.
Dies betrifft auf der einen Seite die Entwicklung neuer Konzepte zur systemischen Integration des Menschen im automatisierten Prozess, was nicht zuletzt die Voraussetzung dafür ist, die immer komplexer werdenden Produktionsanlagen zu beherrschen und mit unterschiedlichem Bedienpersonal gleichbleibende Qualität zu produzieren. Auf der anderen Seite können die geforderte hohe Flexibilität von Produktionsanlagen mit geringen Umrüstzeiten und die kundenspezifischen Produktwünsche nur durch die Entwicklung neuer Automatisierungskomponenten mit "plug-and-produce" Funktionalität (ähnlich einem Standardcomputer mit seinen Peripheriegeräten) und einem angepassten Modularisierungs- und Plattformkonzept der Produkte erreicht werden. Gerade letzteres Konzept ist unmittelbar mit der Automatisierungstechnik, die in den Produkten integriert ist, verbunden, da dabei unter anderem die Frage geklärt werden muss, wie viel kundenindividuelle Funktionalität durch Software realisiert werden kann und welche Teile den Aufbau bzw. die Konstruktion betreffen. Die steigende Leistungsfähigkeit von Automatisierungssystemen ermöglicht es nicht zuletzt, sowohl in Produktionsanlagen als auch in den Produkten selbst, mit Hilfe moderner Konzepte der Steuerungs- und Regelungstechnik die Systeme so zu beeinflussen, dass sie unter den gegebenen Rahmenbedingungen auch im dynamischen Betrieb ressourcenoptimal und umweltschonend arbeiten.
Leiter, Abteilung Halbleiterfertigungsgeräte und -methoden, Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB, Erlangen Abstract
Die Mikro- und Nanoelektronik umfasst mittlerweile eine Vielzahl von Einsatzbereichen. Neben der Elektronik, die uns im täglichen Leben umgibt, hat die Nanolektronik alle wichtigen Bereiche wie Medizintechnik, Anlagenbau, Kommunikationstechnik, Energietechnik und Automobiltechnik erreicht und ist, wie in der Vergangenheit, auch heute und morgen von strategischer Bedeutung. Dies gilt in besonderem Maße auch für die derzeitigen Top-Themen e-Mobility und Energieeffizienz in Verbindung mit Leistungselektronik.
Das starke Wachsen in die Anwendungen hinein hat in der vermehrten Aufmerksamkeit der Bevölkerung Niederschlag gefunden, ist aber auch in der Zielsetzung der Förderpolitik, regional, national, europäisch wie auch global, zu identifizieren. Demgegenüber sind erst in jüngster Zeit die Notwendigkeit der Beherrschung der technologischen Grundlagen und Produktionstechniken und der Erhalt der Fertigung der Mikro- und Nanoelektronik in Europa wieder stärker in den Vordergrund gerückt.
Im Beitrag wird zunächst auf die Förderpolitik der genannten Bereiche eingegangen, unter besonderer Berücksichtigung der nanoelektronischen Herstellungstechnologien, der Advanced Process Control (APC) sowie der Intelligenten Produktion, diese in Verbindung mit dem Einsatz von Nanoelektronik, additiver Sensorik und innovativen I&K-Techniken. Auf weitere europäischen Aktivitäten FoF (Fab-of-Future) und auf die globale Aktivität IMS (Intelligent Manufacturing Systems) wird hingewiesen.
Im nächsten Teil des Beitrages werden anhand von Beispielen aus mehreren europäischen Projekten wie IMPROVE, SEA-NET, SEAL, EEMI450, gefördert durch die Europäische Kommission und von ENIAC Joint Undertaking (einer Public-Private-Partnership auf dem Gebiet der Nanoelektronik) Beiträge zur Intelligenten Produktion und zur Optimierung der Nanoelektronikfertigung in Europa vorgestellt. Im Bereich der sogenannten Key Enabling Technologies sind "Pilot Lines" bei ENIAC in der Antragsphase, die von besonderer Bedeutung für österreichische Unternehmen sind.
Unter Berücksichtigung von ITRS-Roadmap (International Technology Roadmap for Semiconductors), von iNEMI, von dem europäischen Beitrag einer zukünftigen More-than-Moore roadmap und der Diskussionen in der IPWGN (International Planning Working Group for Nanoelectronics) wird Bezug auf wichtige Entscheidungsfaktoren wie Forschungsförderung, Vernetzung und globale Zusammenarbeit, strukturelle Verbesserung der Versorgungskette der Nanoelektronik sowie wichtige Optimierungsstrategien der Produktion und deren Implementierung genommen.
Managing Director, FFG - The Austrian Research Promotion Agency, Vienna Abstract
Die Investitionen in Produktionsforschung sichern Wachstum und Beschäftigung in Österreich. Das integrierte Portfolio-Management der FFG sorgt für den effizienten Einsatz öffentlicher Mittel.
Hohe Produktivität und ein großer Anteil der Sachgüterproduktion am BIP sind maßgeblich für eine erfolgreiche Wirtschaft und die Sicherung der heimischen Arbeitsplätze. Mit einem BIP‐Anteil von 17,3 % für die Sachgüterproduktion ist Österreich im weltweiten Vergleich auf Rang 5 und damit unter den Besten (EU‐Schnitt: 13,7 %). Forschung, Technologieentwicklung und Innovation sind der Schlüssel dafür, denn im globalen Wettbewerb gilt es mit Qualität und Hochtechnologie basierten Produkten und Dienstleistungen zu bestehen. Mit einem gezielten Fördermaßnahmenkatalog sichert die FFG im Auftrag des BMVIT, dass weiterhin hohe Produktivitäts‐, Wachstums‐ und Exportleistungen österreichischer Unternehmen unterstützt werden.
Ab 2011 hat die FFG die Förderinstrumente im Rahmen des Förderportfolio‐Managements laufend harmonisiert und damit beste Voraussetzungen für höhere Transparenz und Effektivität geschaffen. Die missionsorientierte Förderung bietet KMU und Großunternehmen gemeinsam mit Forschungseinrichtungen hohe Anreize, in zukunftsträchtige Forschungsfelder zu investieren. Ergänzt durch ein breites Portfolio an themenoffenen Förderungen werden marktnähere Entwicklungen ermöglicht. Die FFG bietet mit diesem Fördermix und einem laufenden Themenmonitoring die Basis dafür, die Produktionsforschung bestmöglich zu stärken.
Im Rahmen der ersten Ausschreibung "Intelligente Produktion" konnte erstmals dieser Mix erfolgreich angeboten werden. Adressierte Ziele waren vor allem die Reduktion der Produktionskosten, die Reduktion der Entwicklungszyklen und die Verbesserung der Produkteigenschaften. Die Beteiligung der Industrie war überragend: Insgesamt beteiligten sich über 500 Organisationen an 320 Projekten in der Ausschreibung 2011. An die rund 50 Millionen Euro an Barwerten konnten an Forschungsprojekte vergeben werden.
2012 werden die Fördermittel für den FTI Schwerpunkt "Intelligente Produktion" auf insgesamt 70 Millionen Euro erhöht. Mit der zweiten Ausschreibung werden Forschungs‐ und Innovationsleistungen gefördert die durch eine effizientere Ressourcen und Rohstoffnutzung, die Flexibilisierung der Produktion sowie die Herstellung hochwertiger Produkte durch Miniaturisierung deutliche Wettbewerbsvorteile für die österreichische Wirtschaft sichern.
Professor und Vorstand, Institut für Regelungstechnik und Prozessautomatisierung, Johannes Kepler Universität Linz Abstract
The aims of IFAC are to promote the science and technology of control in the broadest sense in all systems, whether, for example, engineering, physical, biological, social or economic, in both theory and application. IFAC is also concerned with the impact of control technology on society. In September 1956, the German VDI/VDE-Fachgruppe Regelungstechnik organized an International Conference on Automatic Control at Heidelberg. At that conference 30 participants signed a declaration in which the need to create an international organization of automatic control was clearly defined. The signatories pledged to promote the formation of national organizations, if not already existing at that time. At the end of the Heidelberg Conference a Provisional Committee was established under the chairmanship of Victor Broida (France) to draft a constitution for the planned International Federation of Automatic Control. On September 12, 1957, the First General Assembly convened at the constituent meeting in Paris. Delegates from 18 countries representing their national organizations assembled at the Conservatoire National des Arts et Métiers under the chairmanship of Victor Broida. IFAC has had nineteen Presidents. The 20th President, Ian Craig (South Africa) was elected by the General Assembly convening in Milan, Italy on August 29, 2011. The IFAC Secretariat has a permanent home. By invitation of the Austrian Government it has been situated in Laxenburg near Vienna (Austria), since 1978.

The technical work of IFAC is performed by the Technical Board and the Technical Committees, which are coordinated by Coordinating Committees. The IFAC Technical Committees (TCs) are responsible for the planning and monitoring of technical events, such as symposia, conferences and workshops. They also promote their respective areas in other ways, such as establishing contacts with other international organizations, publishing reports on selected topics, etc. The IFAC TCs cover specialized topics in control engineering. Their tasks include promoting interest in emerging control subfields, assuming responsibility for technical meetings, providing for cooperation among specialists of their particular field, etc. The technical areas are placed into nine groups Systems and Signals, Design Methods, Computers, Cognition and Communication, Mechatronics, Robotics and Components, Manufacturing and Logistics Systems, Process and Power Systems, Transportation and Vehicle Systems, Bio- and Ecological Systems, Social Systems. These nine groups contain
more than 40 Technical Commitees, where more than 1500 experts contribute with their experience and knowledge to the success of the Federation.

All papers from IFAC meetings will be published, in partnership with Elsevier, the IFAC Publisher, on a dedicated web site. The name of the site is IFAC-PapersOnLine.net. There is no charge to individual for reading or downloading, up to a limit of 25 papers per calendar month. All papers are searchable and citable using the existing IFAC Proceedings ISSN, the event ISBN, and the individual Digital Object Identifiers (DOIs). Also in partnership with Elsevier IFAC there are 6 official journals of IFAC: Automatica, Control Engineering Practice, Annual Reviews in Control, Journal of Process Control, Engineering Applications of Artificial Intelligence, and the Journal of Mechatronics. There is also a number of IFAC Affiliated Journals. More information about these publications and the structure and the activities of IFAC are provided at http://www.ifac-control.org/.
Director, Directorate G - Industrial Technologies, Directorate-General for Research & Innovation, European Commission, Brussels Abstract
Europe's manufacturing industry holds the key for growth and jobs, as well as for solutions to societal challenges, in health, energy, resources and so on. With the Industrial Technologies theme of FP7, the European Commission has sought to support the sustainable competitive-ness of European industry through a transformation from a resource-based to a knowledge-based model. At the same time, it has been helping to develop applications addressing so-cietal challenges. Despite the progress made, the financial crisis and a chronic underinvest-ment in R&D in Europe have exacerbated the difficulties that European industry is facing due to increasing competition.

It is now necessary to renew our commitment to growth and jobs, and the Commission has proposed a new raft of related policies and initiatives, as part of the Europe 2020 strategy for smart, sustainable and inclusive growth. The emphasis for European industry has to be on innovation: R&D in Europe must lead not only to scientific excellence and patents, in which areas Europe already has a strong base, but also to a strong manufacturing base. The so-called key enabling technologies (KETs) are expected to play a determining role in this proc-ess. These are: nanotechnology; advanced materials; industrial biotechnology; advanced manufacturing and processing; micro- and nano-electronics; and photonics. It is only by mas-tering these technologies, and, most importantly, their combinations, that Europe should be able to develop its manufacturing industry. Thus, the Commission's proposal for the next framework programme for R&D and innovation, Horizon 2020, includes explicit support for KETs in its industrial pillar, as well as for cross-cutting issues between different KETs, but also between the KETs and the societal challenges.

Now, if this commitment by the EU to invest in R&D and in activities closer to the market (a process begun in the last years of FP7) is to bear fruit in terms of growth and jobs, it must be complemented by a corresponding commitment by industry. And in this context, it is encour-aging that many European industrial partners recently decided at Aarhus to sign a declara-tion of such commitment. In addition, we must think about supplementary mechanisms which we must mobilize in support of our general goals. Such mechanisms include the use of struc-tural funds to support infrastructure; demand-side measures, such as public procurement of innovation; and improving the regulatory framework."
President, Hyundai Motor Europe Technical Center GmbH, Rüsselsheim Abstract
South Korean's per capita Gross National Product of 2011 is $22,000,
That was $500 at 1950's, and $1,000 at 1960.

What were the key factors to the success of Korean economy and strategies to strengthen Korean economy?
Planning and control by government was the most important factor, and can be backed up by the present accomplishments and theory in the book of 'Bad Samaritans' written by Professor Ha-Joon Chang.
Traits of Koreans like speed, work-oriented mind, desire for education, and adaptability to changes are the second important factor.
The strengths of South Korea are as follows; diligent people who are familiar with competition, rapidly growing and changing homogenous society, and competitive industries interconnected geographically, but Korea also has weaknesses like weak brand power and too strong labor union.

Through the Korean government's recommendations towards 'New Growth Industry', we can review three areas; green technology, high-tech fusion industry, and highly value-added service.

I will talk about ups and downs of Korean conglomerates to review the power of right strategy, and will narrow down to the success story of Hyundai motor group and briefly touch the success factors.

As a conclusion, to explain Asian thought I will show 5 strategies of Mr. Masayoshi Son, Chairman of Softbank Corp in Japan, those were taken after his reading of 4,000 books.
Deputy Director General for Innovation and Telecommunication; Head of Directorate for Innovation, Austrian Federal Ministry of Transport, Innovation and Technology, Vienna Chair
Head, Section III.I 5 - Information and Industrial Technologies, Space Travel, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna Chair
Referent, Abteilung III.I 5 - Informations- und industrielle Technologien, Raumfahrt, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien Coordination

Ph.D. Robert D. ATKINSON

President, Information Technology and Innovation Foundation, Washington, D.C.

1989 Ph.D. in City and Regional Planning, University of North Carolina, Chapel Hill
1989-1995 Project Director, (former) Congressional Office of Technology Assessment
1996-1997 First Executive Director, Rhode Island Economic Policy Council
1998-2006 Director, Technology & New Economy Project, Progressive Policy Institute
1998-2006 Vice President, Progressive Policy Institute, Washington DC
since 2006 President and Founder, Information Technology and Innovation Foundation

DI (FH) Andreas GERSTENMAYER

Vorstandsvorsitzender, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben

1985-1990 Abschluss als Diplomingenieur (FH) Produktionstechnik, Fachhochschule Rosenheim
1990-1997 Geschäftsgebiet Beleuchtungstechnik: u. a. Gruppenleitung Qualitätsplanung, Leitung des Produktsegments Feuchtraumleuchten, Siemens AG, Traunreut
1997-2000 Leiter für Einkauf, Produktion und Logistik, Kompetenzzentrum Fahrwerke, Siemens AG, Graz
2000-2003 Gesamtprojektleitung internationaler Restrukturierungsprogramme, Geschäftsbereich Transportation Systems, Siemens AG, Erlangen
2003-2008 Geschäftsführer Siemens Transportation Systems GmbH, Graz, Österreich & CEO der Business Unit Fahrwerke Graz (World Headquarters)
2009 Persönlicher Gesellschafter, FOCUSON Business Consulting GmbH Graz/Wien, Berlin
seit 2010 Vorsitzender des Vorstandes, AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG, Leoben/Wien

Ing. Mag. Peter KOREN

Deputy Director General, Federation of Austrian Industries, Vienna

1988 Landwirtschaftlich/technische Matura mit Auszeichnung
1988-1995 Studium der Rechtswissenschaften, Karl-Franzens-Universität Graz
1995-1996 Stage, Generaldirektion Landwirtschaft, Europäische Kommission, Abteilung Agrarrecht, Brüssel
1996-1997 Trainee, Industriellenvereinigung (IV): Österreichischer Raiffeisenverband, Confederation of British Industry (CBI)
1997-2000 Ministersekretär, Kabinett des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
2001-2003 Beauftragter des Konzern-Vorstandes, Österreichische Elektrizitätswirtschafts AG (Verbundgesellschaft)
seit 2004 Vize-Generalsekretär, Industriellenvereinigung
2015 Executive Certificates in Strategy and Innovation, Leadership and Management, MIT, Boston, USA

Dipl.-Ing. Dr. techn. Andreas KUGI

Head, Automation and Control Institute, Vienna University of Technology, Vienna

1986-1992 Electrical Engineering (Dipl.-Ing.), TU Graz
1992-1995 PhD in Automatic Control (Dr.techn.), JKU Linz
1995/1996 Military service in Austria
2000 venia docendi, Habilitation in Control Systems Technology and Control Theory, JKU Linz
1992-2002 Research assistant, Associate Professor, JKU Linz
2002-2007 Full professor for System Theory and Automatic Control, Saarland University, Germany
since 2007 Full professor for Complex Dynamical Systems and Head of the Automation and Control Institute (ACIN), TU Wien
since 2016 Head Complex Dynamical Systems, Austrian Institute of Technology

Dr. Lothar PFITZNER

Leiter, Abteilung Halbleiterfertigungsgeräte und -methoden, Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB, Erlangen

 M.S. (Dipl.-Ing.) degree in Materials Science and a Ph.D. (Dr.-Ing.) in Electronics Engineering, University of Erlangen-Nuremberg. Medicine, finished the second state examination
1976-1985 Assistant lecturer, Erlangen Engineering Faculty
since 1985 Heading 'Semiconductor Manufacturing Equipment & Manufacturing Methods', Fraunhofer Institute of Integrated Systems and Device Technology (IISB), Erlangen
since 1988 Lecturer on 'Semiconductor Manufacturing Techniques', Mechanical Engineering and Electrical Engineering, University of Erlangen-Nuremberg
1998-1999 Creation of spin-off company isiltec GmbH
1999-2003 CEO from isiltec GmbH, a world leading Technology Company
since 2002 Leader of the "Yield Enhancement" ITWG (International Technical Working Group) and ITRS, the "International Technology Roadmap for Semiconductors"
2003 Professor for Micro electronics

Dr. Klaus PSEINER

Managing Director, FFG - The Austrian Research Promotion Agency, Vienna

1976-1983 Studium der Biologie an der Universität Wien, Fachrichtung Ökologie
1981-1983 Universität für Bodenkultur Wien
1984 Dornier GmbH, Deutschland
1985-1989 ORS, Österreichische Raumfahrt- und Systemtechnik GmbH
1989-1998 ESA/ESTEC, Systems Technology Department
1998-2004 Geschäftsführer, Austrian Space Agency - Österreichische Gesellschaft für Weltraumfragen GmbH
seit 2004 Geschäftsführer, FFG - Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

Dipl.-Ing. Dr. techn. Kurt SCHLACHER

Professor und Vorstand, Institut für Regelungstechnik und Prozessautomatisierung, Johannes Kepler Universität Linz

1973-1979 Studium der Elektrotechnik, Spezialisierung in Regelungstechnik, Technische Universität Graz
1980 Ableisten des ordentlichen und des außerordentlichen Präsenzdienstes
1981-1981 Vertragsassistent, Institut für Regelungstechnik, Technische Universität Graz
1981 Beginn der Tätigkeit als Universitätsassistent, Institut für Regelungstechnik, Technische Universität Graz
1984 Habilitation, Technische Wissenschaften, mit Auszeichnung
1990 Verleihung der Lehrbefugnis, Universitätsdozent für Regelungstechnik und Prozessautomatisierung
1992 Verleihung der ordentlichen Professur für Automatisierungstechnik (Regelungstechnik), Johannes Kepler Universität Linz
seit 2004 Institutsvorstand, Institut für Regelungstechnik und Prozessautomatisierung, Johannes Kepler Universität Linz

Dr. Herbert VON BOSE

Director, Directorate G - Industrial Technologies, Directorate-General for Research & Innovation, European Commission, Brussels

1968-1975 Law studies in the Universities of Bonn, Geneva and Heidelberg
1975-1976 Assistant at the Law Faculty of the University of Montpellier
1976-1979 Civil Servant in the Ministry of Justice
1979-1983 Lawyer in Mannheim/Heidelberg
since 1983 in the European Commission: Social Affairs - Coal and Steel, Energy-Internal Energy Market, Industry-Aeronautics, space, rail and maritime
1996-2004 in Directorate General Research: Head of Unit for Aeronautics and Space Research
2004 in Directorate General Research: Head of Unit for Preparatory Action for Security
2005-2007 in Directorate General Enterprise and Industry: Head of Unit for Security Research and Development
since 2007 in Directorate General Research and Innovation: Director "Industrial Technologies"

M.Sc. Seung-Wook YANG

President, Hyundai Motor Europe Technical Center GmbH, Rüsselsheim

1985-1998 Research Engineer-Senior Research Engineer, Hyundai Motor Company, Mabook R&D Center
1999-2003 Senior Research Engineer-Principal Research Engineer, Kia Motors Corporation, R&D Division
 Since 2010 President of HMETC in Ruesselsheim, Germany
2003-2009 Principal Research Engineer-Director-Managing Director, Hyundai Motor Company, R&D Division

Mag. Ingolf SCHÄDLER

Deputy Director General for Innovation and Telecommunication; Head of Directorate for Innovation, Austrian Federal Ministry of Transport, Innovation and Technology, Vienna

1978 Studienabschluss, Volkswirtschaft, Universität Wien
1978-1979 Studium, Internationalen Politik, Paul H. Nitze School of Advanced International Studies, Johns Hopkins Universität, Bologna
1979-1980 Forschungsassistent, Wiener Institut für Entwicklungsfragen, Wien
1981 Eintritt in den öffentlichen Dienst, Referent, Bundeskanzleramt, Wien
1993 Leiter, Abteilung für Technologiepolitik und -programme, Bundesministerium für öffentliche Wirtschaft und Verkehr, Wien
2003 Leiter, Bereich Innovation; stellvertretender Sektionsleiter, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien
2010 Übernahme des Vorsitzes, EU-Joint Programming Initiative Urban Europe

Mag. Michael WIESMÜLLER

Head, Section III.I 5 - Information and Industrial Technologies, Space Travel, Austrian Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna

 Initially stemming from the humanities and holding a degree in philosophy of science, working several years as scientists in the Humanities and as Management Consultant with A.T. Kearney he joined the Federal Ministry of Transport, Innovation and Technology (BMVIT) in late nineties. He is currently Head of Department for ICT, Industrial & Nano Technologies and Space. Main responsibility of this department covers the design of Innovation Policies for High-Tech-Industries, national R&D strategies and programs in these domains, and all areas of International R&D Policy and Coordination. Among others he acts as Austrian Delegate to the European ICT-Program, as Governance Board Member of the JTI s ECSEL, as Director of the EUREKA Clusters. ITEA 3 and CATRENE and Austrian Lead Delegate to the Key Enabling Technologies. He represents Austria in various Mirror-Groups of European Technology Platforms and in several European Policy Coordination Initiatives.

Technologiegespräche

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23.08.2012

10:00 - 12:30Technologiebrunch gegeben von Standortagentur TirolSocial
13:00 - 13:10BegrüßungPlenary
13:10 - 13:30Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2012Plenary
13:30 - 14:15EröffnungsreferatePlenary
14:15 - 15:05Energie für morgenPlenary
15:25 - 16:55Global Earth Research - Forschung für die Zukunft der Erde in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher ForschungszentrenPlenary
16:55 - 17:45Kampf gegen den Krebs - Durchbrüche und ErwartungenPlenary
20:00 - 21:30Produktion und Forschung im globalen Wettbewerb - wer bestimmt die Zukunft?Plenary
21:30 - 23:30Abendempfang gegeben von Forschung AustriaSocial
21:30 - 23:30Karrierelounge - Abendveranstaltung mit Buffet für StudentInnen, JungwissenschaftlerInnen und BerufseinsteigerInnen, gegeben von den Veranstaltern der Alpbacher Technologiegespräche und Siemens AG ÖsterreichSocial

24.08.2012

09:00 - 15:30Arbeitskreis 01: Schlüsseltechnologien - Zukunft für Europas JugendBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 02: Chancen und Grenzen von "Ambient Assisted Living"Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 03: Smart City - der Mensch im MittelpunktBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 04: Demographie und Humankapital als Chance für InnovationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 05: Produktionsstandorte der Zukunft - Entscheidungsfaktoren, Chancen und RisikenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 06: Klettersteig in die wissenschaftliche KarriereBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 07: Schlüsselelemente erfolgreicher InnovationskulturenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 08: Lernen durch innovative BildungsnetzwerkeBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 09: Gesucht: jung, technisch begabt, wissbegierigBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 10: Smart Governance for smart SpecialisationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 11: Medizintechnik: Herausforderungen und ChanceBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 12: Cyber-Sicherheit als kritischer StabilitätsfaktorBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 13: Moderne Technologien und ihre Rolle in DemokratieprozessenBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
09:45 - 15:00Sonderveranstaltung: FTI-Internationalisierung in Österreich und der EUBreakout
16:00 - 17:15Individualisierung als Basis für Bildung und InnovationPlenary
17:30 - 19:30Wege zum Nobelpreis - PreisträgerInnen im Gespräch mit österreichischen NachwuchswissenschaftlerInnen in Kooperation mit der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen BodenseePlenary

25.08.2012

09:00 - 10:30Neue Technologien, die unser Leben verändern - Ausgewählte EU "Flagship-Projekte"Plenary
10:45 - 12:00Zukunftsszenarien: in welchen Zeiträumen können wir planen?Plenary
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