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06: Technik und Naturwissenschaften im Wandel  ist unsere tertiäre Ausbildung noch zeitgemäß?

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Diese Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit dem zunehmenden Mangel an Naturwissenschaftler – und TechnikerInnen in Österreich und Europa. Sollte es nicht gelingen, dass sich genügend junge Menschen für ein Studium in Naturwissenschaften oder in einer Technikrichtung interessieren und ihren Beruf darin ausüben, so könnte das unsere gedeihliche sozioökonomische Entwicklung gefährden. Es gilt somit die folgende Frage zu beantworten: Warum studieren so wenig junge Menschen technische und naturwissenschaftliche Fächer? Besonders drastisch lässt sich dies am Frauenanteil ablesen. Befragt man junge Mädchen, nach ihren Berufswünschen, scheint sich in unserer Gesellschaft im letzten halben Jahrhundert kaum etwas geändert zu haben. Weiters stellen innovative Unternehmen fest, dass Hochschulabsolventen entweder technisch-produktionsorientiert gut ausgebildet sind oder rein wissenschaftlich. Innovative Unternehmen brauchen beide Typen und fragen sich, wie diese Lücke durch Zusammenarbeit von Ausbildungsinstitutionen mit der Wirtschaft geschlossen werden könnte. Darauf soll auch im Arbeitskreis Bezug genommen werden. Es besteht außerdem ein Bedarf im Heranführen des akademischen Nachwuchses an das Thema unternehmerische Selbstständigkeit und Entrepreneurship. Weiters wird auf den demographischen Wandel, das Älterwerden auch der Arbeitnehmer und die Weiterbildung, die Globalisierung und das damit einhergehende notwendige Sprachenlernen eingegangen.

Vortragende

Professorin und Geschäftsführerin, FH Joanneum Gesellschaft mbH, Graz Abstract
Für die Betrachtung der Zukunft der tertiären Technikerausbildung [1] werden im Referat die relevantesten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Trends in Betracht gezogen:
1. Der demographische Wandel, speziell eine älter werdende Bevölkerung und daraus resultierend eine längere Lebensarbeitszeit, sowie das Erfordernis einer Work-Life Balance und Vereinbarkeit von Lebensplanung (speziell Vereinbarkeit Familie und Beruf) mit der Berufstätigkeit;
2. Die in der Lissabon-Erklärung definierte Zielsetzung Europas sich durch die Entwicklung einer F&E-Wissensgesellschaft zum wettbewerbfähigsten zu entwickeln im Kontext einer globalen Wirtschaft;
3. Die rasante Entwicklung der Technologie, wo gerade in den Bereichen Info-/Nano-/Bio-Technologie Entwicklungssprünge in den kommenden Jahren erwartet werden;
4. Die ambivalente gesellschaftliche Haltung zu Technik und Technologie, welche sehr wohl als Grundstein der wirtschaftlichen Entwicklung erkannt wird, jedoch in der persönlichen Berufsplanung eine Auseinandersetzung mit anderen Themen bevorzugt wird.

Aus diesen Trends lassen sich Anforderungen für zukunftsorientierte Technikausbildungen ableiten, wobei berücksichtigt werden sollte, dass gesellschaftliche Änderungen schwieriger und langfristiger herbeizuführen sind, als technologische Entwicklungen:

Ad 1  demographischer Wandel: Das Bildungssystem muss berücksichtigen, dass sich Personen erst mit späterem Alter für einen Berufsabschnitt in technischen Berufen entscheidet. Das heißt, Angebote für ältere Studierende, berufsbegleitende Angebote und Angebote mit einer entsprechenden an diese Zielgruppe angepassten Didaktik müssen verstärkt angeboten werden. Weiters muss die Durchlässigkeit des Bildungssystems kompromisslos verfolgt werden, nicht nur innerhalb des tertiären Sektors sondern für das gesamte Bildungssystem, und besonders auch für die Berufsausbildungen.
Ad 2  Globalisierung: Durch Curricula und Studienorganisation muss sichergestellt werden, dass Studierende nicht nur eine Fachausbildung erhalten, sondern auch in der Lage sind in einem internationalen Konzern mit internationalen und interkulturellen Teams tätig zu sein. Dazu gehören Sprachausbildungen, internationale Projektarbeiten aber auch Auslandssemester und Auslandspraktikumsphasen.
Ad 3  rasante Technologieentwicklung: Aufgrund des raschen Wandels ist die Technologie, welche im Studium vermittelt wird, kaum aktuell. Die Grenzen zwischen Naturwissenschaft und Technik verschwimmen. Wichtiger, als konkrete Technologien zu vermitteln ist es, den Studierenden ein solides Rüstzeug für ihre Arbeit mitzugeben, und in Ihnen durch ein entsprechendes Studienumfeld Begeisterung, Kreativität aber auch Verantwortung für ihr berufliches Handeln zu wecken.
Ad 4  gesellschaftliche Haltung: Maßnahmen auf der gesellschaftlichen Ebene können nur langfristig wirken. Ansatzpunkt ist einmal die Schule, und ihre Rolle in der Vermittlung eines Technikbildes bei jungen Menschen. Einen wesentlichen Beitrag kann aber auch die Wirtschaft leisten um stereotype TechnikerInnenbilder aufzubrechen. Letztlich wird es erforderlich sein, das Bildungssystem auch für ausländische Studierende vermehrt zu öffnen (vgl. in den USA haben 55% der Doktoratsstudierenden temporäre Visa; ca. 50% der ausländischen Studierenden verweilen nach ihrem Studium in den USA).

Weiters werden im Vortrag noch konkrete Umsetzungsmöglichkeiten für die derzeitige tertiäre Ausbildungslandschaft in Österreich gegeben.

[1] Das Referat wird sich primär mit den tertiären Technikausbildungen befassen.
Managing Director, Oberösterreichische Technologie- und Marketinggesellschaft m.b.H., Linz Abstract
An Engineers View on Modern Curricula of Universities of Technology


Europe has to reclaim Innovation Leadership
- The World has become GLOBAL  thus so has education
- Europe's major weakness - compared to the US - in the global innovation competition is the poor and SLOW TRANSFER of R&D results into BUSINESS SUCCESS.
- When looking on China's booming industries, reclaiming innovation leadership (at least in several key technologies) is not a question of options or possible considerations, but a question of survival of Europe
- FAST INNOVATION is a key success factor for Europe's competitiveness ("Innovation Leadership")
- KNOWLEDGE (and its fast dissemination an utilization ) is one major element of innovation
- Universities have to bridge the gap between INFORMATION and KNOWLEDGE

Essential Tasks of Technical Universities
- Strategic and deep alliance of Research & Teaching
- Teaching the sound theoretical principles of the engineering sciences (knowledge with a long half life period)
- Mediation of the skills and competences "how to transfer information into knowledge"
- Providing the basis for TECHNOLOGY PUSH INNOVATIONS

The "BOLOGNA" Process
- Issue Literacy/Knowledge vs. Education/Training.
The answer is: Literacy/Knowledge AND Education/Training (instead of either / or)
- I personally have always rather been in favour of teaching the theoretical principles of the engineering sciences (like maths, thermodynamics, etc.) in the first 5-6 semesters and build thereupon the applied engineering sciences.
- With this approach the curricula of the technical universities had a clear, natural and logical distinction from the polytechnic colleges.
- For me - being a Senior Vice President for R&D in industry - it has always been the logical way, to start out with a sound basis and then build the applications thereupon!

Expectation VERSUS Reality
I thought that BOLOGNA really standardizes the curricula within Europe
I learned that this will not be the case.
E. g. the Austrian UOG 2002 prescribes >= 180 ECTS for a Bachelor, whereas in Germany only the total ECTS for (BA-MA) are prescribed.
E. g. the ECTS points required for a doctorate differ from 120 ECTS to 240 ECTS.

I thought that BOLOGNA's bachelor and master are compatible with US bachelor and master.
I learned that this will not be the case.
In US a bachelor typically lasts 8 semesters. EU's bachelor with 6-7 semesters will not be accredited in the US. In the US one can directly go from BA to Ph.D., whereas in EU the Master as an intermediate step is obligatory.

I thought that BOLOGNA substantially reduces the duration of master or doctorate studies at European Universities of Technology
I learned that this will not be the case.
Industry needs young aggressive engineers. Usually young people are most productive in the age of 22 to 30. In Europe the studies are lasting too long. Many engineers leave the universities at the age of over 30!

Summary / Conclusion
- The "business of teaching" will become more and more a global competition
- Reinforce teaching of the skills and competences "how to transfer information into knowledge"
- The goal must be Literacy/Knowledge AND Education/Training (instead of either / or)
- Bologna curricula: Technical Universities should insist and reinforce teaching the sound theoretical principles of the engineering sciences to the benefit of sustainability and in taking the responsibility of teaching the students knowledge with long half life period ("guaranteed future")
- Focus has to be given to shorten the average duration to a master degree engineering sciences. It should not last longer than 10-11 semesters, because industry needs young and aggressive engineers. The so called practical subjects and information should be reduced, because they outdate quickly anyhow and are to broad to be covered encyclopaedically.

If you have to provide for one year ahead, then seed rice,
If you have to provide for a decade ahead, then plant trees,
If you have to provide for a century ahead, then educate people!
Tschunag-Tse
Vorstand des Außeninstituts und Vizerektorin für Verwaltungsmanagement, Montanuniversität Leoben Abstract
Warum muss Entrepreneurship im Rahmen der technischen Ausbildung gestärkt werden?

Die technisch universitären Studien sind dahin gehend orientiert, fachlich breit ausgebildete AbsolventInnen mit einer soliden Grundlagenausbildung hervorzubringen. Typische Karrierewege sind die akademisch-wissenschaftliche Laufbahn oder die Positionierung im gehobenen Management in Wirtschaft und Industrie. Das Qualifikationsprofil für die wissenschaftliche Laufbahn wird zunehmend von den Erfordernissen der globalen Scientific Community bestimmt. Der Dialog mit nationalen und internationalen WirtschaftsvertreterInnen gibt richtungsweisende Inputs für die Gestaltung der Curricula. So gelingt es, den Karriereerfordernissen der Wissenschaft, Wirtschaft und Industrie gerecht zu werden.

Für die Montanuniversität sind die Kommunikationswege mit diesen Zielgruppen etabliert, so dass das Studien- und Ausbildungsangebot permanent entsprechend deren Anforderungen weiterentwickelt wird.

Wo wir heute neuen Bedarf sehen, ist das Heranführen des akademischen Nachwuchses an das Thema unternehmerische Selbstständigkeit und Entrepreneurship. Die Erfahrung aus den akademischen Gründerzentren haben gezeigt, dass wesentliche Barrieren der Studierenden in der Entscheidung hin zum Unternehmertum bestehen. Genannte Gründe, warum dieser Karriereweg nicht angestrebt wird, sind fehlendes Bewusstein, Ausbildung und Ressourcen und daraus resultierend Unsicherheiten, unzureichende Markterfahrung, hohes finanzielles und persönliches Risiko, extremer Erfolgsdruck und ungewisse Entwicklungsmöglichkeiten. Der große notwendige persönliche Einsatz verschiebt jedoch die Life Work Balance deutlich zu Gunsten der Unternehmensgründung.

Eine kürzlich flächendeckend durchgeführte Befragung der DissertantInnen der Montanuniversität ergab, dass der Wunsch UnternehmerIn zu werden, abgeschlagen hinter dem Ziel eine Karriere bei einem bestehenden Unternehmen bzw. die wissenschaftlichen Laufbahn einzuschlagen, liegt. Das Interesse an der Selbständigkeit ist zwar latent vorhanden, dennoch unterentwickelt. Um diesem Problemkreis zu begegnen, erscheint die Einführung von isolierten Lehrveranstaltungen in die schon sehr umfangreichen Studienpläne kein zielführender Ansatz. Die Lösung muss in einem generellen Kulturwandel der Universitäten hin in Richtung Technologietransfer und Entrepreneurship gesehen werden und umfasst daher ein weitreichenderes Maßnahmenpaket, das dann positiv auf die Ausbildung rückwirkt.

Mit dem Engagement der technischen Universitäten im Bereich Gründungen tragen sie direkt zur wirtschaftlichen Entwicklung bei und erweitern somit ihren gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Auftrag. Das Entstehen von innovativen Unternehmen im Umfeld der Universitäten wirkt befruchtend auf Forschung und Lehre. Erfolgreiche Gründer können in der Spirale des Wandels eine wichtige Vorbildrolle für die Studierenden und aktiven ForscherInnen hinsichtlich Entrepreneurship einnehmen.

Für die Universitäten bedeutet das, dass neben Forschung und Lehre der Transfer durch Gründungsförderung als dritte tragende Säule aufgebaut werden muss. Nachhaltige Wirkung lässt sich nur durch Modelle erzielen, die in der Lage sind, auf die komplexen Zusammenhänge zwischen Erwartungen der Lernenden, gesellschaftlichen Anforderungen und Aufgaben der technischen Universitäten und deren Lehrenden einzugehen. Erfolgsmodelle dieser Art finden wir an den renommierten amerikanischen Universitäten, die das  Licencing und Entrepreneurship zu ihren Kernkompetenzen gemacht haben und zunehmend auch an europäischen Universitäten.

Die technischen österreichischen Universitäten sind mit der Etablierung akademischer Gründerzentren (AplusB Zentren) schon einen wesentlichen Schritt in diese Richtung gegangen. Der nächste Meilenstein muss sein, ein unternehmerfreundliches Klima sowohl unter den Lehrenden als auch den Lernenden zu erzielen. Die positive Positionierung des Karrierebildes eines/er UnternehmerIn und das Wecken des Interesses der Studierenden für unternehmerische Selbstständigkeit werden zur Zukunftsaufgabe der Universitäten. Um die Universitäten, deren Lehrende und Lernende dahingehend zu unterstützen, bedarf es der weiterführender Modelle und Ressourcen.
Deputy Head, Department Research, Technology and Innovation Strategy and International Research and Technology Cooperations, Austrian Federal Ministry of Science, Research and Economy, Vienna Abstract
"Technik und Naturwissenschaften im Wandel  ist unsere tertiäre Ausbildung noch zeitgemäß?"

Die Frage "Technik und Naturwissenschaften im Wandel  ist unsere tertiäre Ausbildung noch zeitgemäß?" ist eng verknüpft mit der Frage, warum Studienanfänger und insbesondere auch Studienanfängerinnen, nicht in der für die Sicherstellung des Nachwuchses im Technologiebereich notwendigen Anzahl, technische Studienfächer wählen.

Die Entscheidung für ein bestimmtes Studium ist ein komplexer Vorgang. Es spielen neben Interessen und Fähigkeiten, die in der Kindheit und Jugend erworben wurden und neben dem Image, das die jeweilige Ausbildung hat, auch Vorstellungen und ganz pragmatische Überlegungen, welche Möglichkeiten und Chancen man sich nach Abschluss des Studiums verspricht bzw. welche konkreten Berufsvorstellungen man mit dem gewählten Studium verbindet, eine entscheidende Rolle.

Um mehr über die konkrete Arbeitssituation von AbsolventInnen technischer und naturwissenschaftlicher Studienrichtungen zu erfahren, wurden vom BMWA zwei Studien in Auftrag gegeben. Sie laufen im Rahmen von w-fFORTE[1] und geben interessante Einblicke in einen Bereich, der bis dato unter einem geschlechtsspezifischen Blickwinkel noch nicht untersucht wurde:

- Die Studie "Diskontinuitätsmanagement in naturwissenschaftlich-technischen Karriereverläufen", die derzeit von L+R Sozialforschung erstellt wird, beschäftigt sich auf Grundlage quantitativer und qualitativer Daten mit Karriereverläufen von Frauen und Männern nach Abschluss eines technisch naturwissenschaftlichen Studiums.

- Die Studie "Zur Situation selbstständiger Ingenieurinnen in Österreich", die von KnollSzalai erstellt wird, ermöglicht auf Basis einer Vollerhebung Einblick in die Berufssituation selbständiger Architektinnen, Ingenieurkonsulentinnen, Einzelunternehmerinnen sowie Geschäftsführerinnen technischer Büros und von Baumeisterinnen.

Die Studien zeigen für AbsolventInnen technischer und naturwissenschaftlicher Studien folgende erste Befunde:

- Es gibt eine höhere Beschäftigungskontinuität bei Männern als bei Frauen (über die Hälfte der Männer war in den letzten neun Jahren durchgehend beschäftigt, aber nur 30% der Frauen).
- Neue Erwerbsformen (freie Dienstverträge, geringfügige Beschäftigung) betreffen Frauen relativ stärker als Männer.
- Selbständige Beschäftigung ist bei Architektinnen am höchsten (11% Frauen, 89% Männer), bei Ingenieurkonsulentinnen und Baumeisterinnen liegt sie bei rund 3%.
- Die Analyse der Arbeitseinkommen der NaturwissenschafterInnen und TechnikerInnen zeigt deutliche Einkommensvorteile der Männer gegenüber den Frauen (durchschnittlicher Einkommensvorteil 57%), wobei Karenzphasen alleine den Einkommensvorteil der Männer nicht erklären können. Unter Ausschluss aller Karenzfälle verbleibt ein Einkommensvorsprung der Männer in der Höhe von 49,5%.
- Die Analyse von Karenzphasen zeigt, dass zwei Drittel der Frauen im Untersuchungszeitraum keine Karenzperiode aufgewiesen haben (bei Männern trifft dies auf 97 zu).

Ergebnisse dieser aber auch anderer Studien legen den Schluss nahe, dass es für Frauen schwerer als für Männer ist, im Bereich von Technik und Naturwissenschaft Fuß zu fassen. Will man mehr junge Mädchen und Frauen für ein technisch-naturwissenschaftliches Studium interessieren, wird es auch wichtig sein, positive Signale aus der Arbeitswelt in Richtung Frauen zu senden. Konkrete Überlegungen dazu anzustellen und entsprechende Maßnahmen zu setzen, versucht das BMWA im Rahmen von w-fFORTE. Wir hoffen dabei auch auf Impulse aus der Diskussion in diesem Arbeitskreis.

[1] fFORTE (Frauen für Forschung und Technologie) ist eine ministerienübergreifende Initiative von BMBWK, BMVIT und BMWA. w-fFORTE (das w steht für Wirtschaft) ist die Bezeichnung der Initiative des BMWA.
Geschäftsführende Gesellschafterin, rho-BeSt coating Hartstoffbeschichtungsgesellschaft mbH, Innsbruck Abstract
Europa, speziell Mittel- und Westeuropa, zeichnet sich durch ein hohes Ausbildungsniveau, aber auch durch hohe Lohnkosten aus. Diese Situation kombiniert mit der Schnelllebigkeit von Produkten führte in den letzten Jahren dazu, dass Unternehmen sich verstärkt auf Innovationen und Produktentwicklungen fokussieren, um sich auch nachhaltig von den günstiger anbietenden Wettbewerbern aus anderen Ländern abheben zu können. Diese Entwicklung und Fokussierung auf Innovationen und F&E  sowohl wissenschaftlicher als auch wirtschaftlicher, produktionsnaher Natur - wird durch nationale und internationale Förderprogramme unterstützt. Zu bedenken gilt immer, dass die Realisierung solcher Maßnahmen nur mit gut ausgebildetem  und den Anforderungen entsprechenden - Personal umgesetzt werden kann. In dieser Präsentation soll das Thema  Ausbildung der Mitarbeiter und Geschäftsführung: Angebot und Nachfrage aus Sicht eines kleinen, innovativen Unternehmens durchleuchtet werden, wobei der Aspekt  Frauen in technischen Berufen , der unter dem viel strapazierten Begriff des  gender mainstreaming in den letzten Monaten an Publicity gewonnen hat, ebenfalls berücksichtigt wird. Anhand von Praxisbeispielen wird Verbesserungspotenzial für den Bedarf an die tertiäre Ausbildung der Mitarbeiter, sowohl zum Facharbeiter als auch zum wissenschaftlichen Angestellten aufgezeigt.

Man hat erkannt, dass ein wesentlicher Aspekt als Treiber von Innovationen das  Humankapital ist, denn nur durch gute und engagierte Mitarbeiter können Entwicklungen sicher und rasch zum Erfolg geführt werden. Es gilt Menschen zu finden, die einerseits qualifiziert sind, sowohl selbstständig als auch teamorientiert arbeiten können und durchaus das Verständnis mitbringen, wie wirtschaftlich arbeitende Betriebe funktionieren. Oftmals sind auch mit Verbesserungen an Produkte, Produktionsprozesse usw. Ängste der Mitarbeiter, speziell in der Produktion, um ihren Arbeitsplatz verbunden, die durch Bewusstseinsbildung und transparente Strukturen großteils genommen werden können.

Der Bedarf und die Anforderungen an die tertiäre Ausbildung der Mitarbeiter, die sich bei rð-BeSt coating generell in zwei Kategorien einteilen lassen: produktionsorientiert-technisch und rein wissenschaftlich ausgebildete Mitarbeiter, decken sich in manchen Punkten nicht mit dem Angebot der Ausbildung. Vorschläge, wie sich diese Lücke durch Zusammenarbeit von Ausbildungsinstitutionen mit der Wirtschaft schließen lassen könnte, werden im Impulsreferat vorgestellt.

Eine weitere interessante Beobachtung der letzten 10 Jahren zeigte, dass es sehr schwierig ist, produktionsnahe Fachkräfte zu finden. Die Mobilität und Flexibilität in dieser Branche ist nicht sehr hoch, was im Gegensatz zu den wissenschaftlich ausgebildeten Personen steht, bei denen es durchaus üblich ist, Ausbildungsstätten im Ausland zu besuchen.

Der Anteil von Frauen ist in beiden oben genannten Ausbildungsgruppen wesentlich geringer als der Anteil Männer. Das Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf speziell bei und nach einer tertiären Ausbildung wird durch eigene Beispiele erläutert.
Bereits in der Schulzeit werden die Weichen für oder gegen technische oder naturwissenschaftliche Fächer gelegt. Abhängig von der Schulwahl, der Lehrperson, den Mitschülern und auch den eigenen Interessen kann es gelingen, die Schüler zu motivieren. Einige Faktoren, die dafür verantwortlich sein könnten, sollen durchleuchtet und ein Konzept möglicher Impulse zur Verbesserung und Steigerung der Attraktivität technischer Ausbildung  auch für Frauen - erarbeitet werden.

Zusammenfassend soll vermittelt werden, welche Perspektiven Menschen mit einer naturwissenschaftlichen oder technischen Ausbildung  sowohl Frauen als auch Männer - in der Wirtschaft haben, sodass sie mit Freude eine solche Ausbildung beginnen und durchhalten können. Die notwendigen und sinnvollen Anforderungen an die Ausbildung aus Sicht eines KMUs werden in Form von Beispielen und Verbesserungsvorschlägen präsentiert.
Leiter des Instituts für Allgemeine Physik, Technische Universität Wien Abstract
Unser Problem
Der zunehmende Mangel an Technikern und Technikerinnen in Österreich und Europa
gefährdet unsere gedeihliche sozioökonomische Entwicklung:
Warum studieren so wenig junge Menschen technische Fächer?

Das Umfeld
Reservierte Einstellung von Öffentlichkeit/Medien zu technischen Aspekten
Mangel an Interesse und Akzeptanz für technische Entwicklungen
Wenig Verständnis für technische Sachverhalte und Zusammenhänge
Niedriger kultureller Stellenwert von technischen Kenntnissen und Fähigkeiten

Die möglichen Gründe
(Geschlechts-spezifische) Erziehung in Elternhaus, Vorschule und Primärstufe
Ausbildungsumfang und -profile in der Sekundärstufe
Ausbildung und Motivation des Lehrpersonals

Was können/sollen/dürfen wir tun bzw. erwarten?
Es gibt leider keine einfache Lösung!
Was kann/darf eine technische Universität an Eingangsvoraussetzungen erwarten?
Sollen Curricula für Sekundärstufe und/oder Technische Hochschulen geändert werden?
Weitere mögliche Maßnahmen zur Diskussion
Vorsitzender, Rat für Forschung und Technologieentwicklung der Österreichischen Bundesregierung, Wien Abstract Chair
Mit seiner  Strategie 2010  Perspektiven für Forschung, Technologie und Innovation in Österreich" legt der Rat für Forschung und Technologieentwicklung Leitlinien für die österreichische Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik vor. Die Positionen des Rates beziehen sich auf den Zeithorizont bis 2010 und darüber hinaus.

Die Mission des Rates lässt sich in Hinblick auf Aus- und Weiterbildung auf zwei generelle Leitlinien zusammenfassen:
- Humanressourcen stärken, um die Entwicklung der wissensbasierten Gesellschaft voranzutreiben
- Chancengleichheit für Frauen in Forschung, Technologie und Innovation anstreben.

Die Verfügbarkeit von Humanressourcen in ausreichender Quantität und mit hochwertiger Ausbildung ist die Basis für die Entfaltung wissensbasierter Gesellschaften und ein Schlüsselfaktor für die Realisierbarkeit von FTI-Strategien.
Ziel ist es daher, die Qualität der Aus- und Weiterbildung über alle Stufen des Systems anzuheben und internationalen Vorreiterländern anzunähern, um die Übernahme und Weiterentwicklung von Wissen und neuen Technologien im Rahmen von Innovations- und Forschungsprozessen zu verbessern.
Dazu gilt es auch, die Durchlässigkeit des Aus- und Weiterbildungssystems deutlich zu heben.

Frauen sind in der Forschung nach wie vor unterrepräsentiert, vor allem in Führungs- und Entscheidungspositionen und in den meisten naturwissenschaftlichen und technischen Disziplinen ( Leaky-pipeline -Phänomen). Dies ist nicht nur eine Verschwendung von qualifizierten Humanressourcen sondern auch ein Hindernis für die Entwicklung von FTI in Europa.

Ziel ist es daher, Chancengleichheit für Frauen und Männer in FTI zu verwirklichen und damit zu erreichen, dass Frauen aliquot in allen Sektoren und Ebenen von FTI vertreten sind. Auf dem Weg dorthin sollen in den kommenden Jahren die Anteile von Frauen überall dort deutlich ansteigen, wo sie jetzt unterrepräsentiert sind. Die dazu notwendigen Instrumente sind Gender Mainstreaming sowie die stärkere Förderung von Frauen.
Mag.a Landesrätin für Gesundheit und Pflegemanagement, Wissenschaft und Forschung, Graz Abstract Chair
Wenn wir uns angesichts der heutigen Ausgangslage die berechtigte Frage stellen, inwieweit unsere technische / naturwissenschaftliche Ausbildung im tertiären Sektor noch zeitgemäß ist, zielt diese Fragestellung an einem wesentlichen Problem vorbei und ist für mich auf einen zu eng begrenzten Zeitraum reduziert.
Gerade im Hinblick auf die  in vielen Bereichen - geringe Zahl an Studienanfängern, müssen wir feststellen, dass es uns bislang nicht gelungen ist, Jugendliche für den technischen / naturwissenschaftlichen Bereich ausreichend zu begeistern. Und diese Begeisterung beginnt bereits im Kindesalter. Besonders drastisch lässt sich dies am Frauenanteil ablesen. Befragt man junge Mädchen, nach ihren Berufswünschen, scheint sich in unserer Gesellschaft im letzten halben Jahrhundert kaum etwas geändert zu haben.

- Technik ist nicht  sexy !
Der Trend unter Jugendlichen deutet (neben den Dauerbestseller Jus, BWL, Medizin) im hohen Maß in Richtung Sozial-Studiengänge. Strebt hier nicht gerade die Lebenswelt der Jugendlichen nach einem Ausgleich von Defiziten? Vereinfacht lässt sich meine provokante Annahme zusammenfassen mit: Technik haben wir ohnedies genug  soziale, kommunikative Begegnungen aber nicht!
Es gilt in einem frühen Entwicklungsstadium die Begeisterung für Technik iwS, die Faszination für die Geheimnisse der Naturwissenschaften zu wecken und anhand konkreter Berufsfelder zu zeigen, dass Techniker / Naturwissenschafter ebenso  wie in anderen Berufsfeldern auch  mit Menschen und für Menschen arbeiten.

- Vom  user zu  producer ...
Dass Jugendliche sicher keine  Technik-Muffel sind, zeigen sie uns in ihrem Lebensalltag; Technik ist ein wesentlicher Teil ihrer Lebensrealität. Der Schritt vom  user zum  producer scheint jedoch bislang keine verbreitete Denkvariante zu sein (àð niederländisches Beispiel des Faches  Laufbahn-Orientierung um das breite Spektrum an Möglichkeiten für Jugendliche  erfassbar zu machen).
In unserer Zeit des lebensbegleitenden Lernens und der Flexibilität im beruflichen Werdegang ist es ein Qualitätskriterium, sich vieles  offenhalten zu können. Der Begriff des  Flexisten bezeichnet diese (Heraus-)Forderung nach geistiger Flexibilität als primäre Zukunftschance (im Unterschied zum klassischen Universalisten / Generalisten und dem bereits etwas überkommenen Bild des Spezialisten). Die Attraktivität eines Berufes für diese Generation liegt unter anderem an den Weiterbildungsmöglichkeiten und zusätzlichen Qualifikationschancen: Arbeiten heißt für die Netzwerkkinder lernen. In dem Moment, wo sie das Gefühl haben, stehen zu bleiben, machen sie sich zu neuen Wissensquellen auf.

- Success-Stories für Flexisten-Bedürfnisse
Die früheren Generationen definierten sich über ihren Beruf. Das Leben wurde um die Arbeit herum organisiert. Die nächste Generation wird die Arbeit um das Leben herum organisieren. Identität erfahren sie nicht über ihren Berufsstand, sondern über ihren Qualifikationsstand. Gerade im Bereich der technischen / naturwissenschaftlichen Studiengängen besteht hier noch ein breites Betätigungsfeld in der gewinnenden Außendarstellung (beispielsweise  Success-Stories in Schulen zeigen, um dieses Qualifikationsfeld überhaupt einmal als denkmögliche Variante in die Vorstellungswelt von Schülerinnen zu rücken). Dies betrifft  neben den designten Berufsfeldern  vor allem auch die Möglichkeiten, die ein Ausbildungsweg hinsichtlich der Post-doc-Qualifikationen eröffnet.
Dies entspricht auch den Anforderungen der Jugendlichen: Sie wollen wissen, warum sie das eine oder andere lernen, um nicht unnötig Zeit zu verschwenden. Kurz: Sie sehnen sich nach klaren Vorgaben, die sie am besten für eine unklare Zukunft befähigen.
Geschäftsfeld Technologiemanagement, ARC systems research GmbH, Wien Coordination

Mag. Dr. Anna KOUBEK

Professorin und Geschäftsführerin, FH Joanneum Gesellschaft mbH, Graz

 Studium der Theoretischen Physik in Graz und Hamburg. Spezialisierung in Elementarteilchenphysik, Forschung in Trieste (IT) und Cambridge (GB). Angewandte Forschung am Institut für Informationsökonomie und neue Medien in Salzburg.
 Seit 1996 an der FH JOANNEUM, ursprünglich als FH-Professorin für Physik und Mathematik; Aufbau und Leitung des "Zentrums für Multimediales Lernen" an der FH JOANNEUM.
 Seit 2003 wissenschaftliche Direktorin der FH JOANNEUM.
 Leiterin des Ausschusses für Forschung und Entwicklung der Österreichischen Fachhochschulkonferenz.

DI Bruno LINDORFER

Managing Director, Oberösterreichische Technologie- und Marketinggesellschaft m.b.H., Linz

  ab 1985 Abteilungsleiter von GCT 5, Entwicklung technischer Systeme, Thermotechnik
1981-1987 Sachbearbeiter Abteilung FAT ,VOEST-ALPINE AG, Linz
 Seit 1990 VOEST-ALPINE Industrieanlagenbau GesmbH, Linz
  1990-1994 Auslandsaufenthalt in USA (Pittsburgh, Buffalo) im Rahmen einer großen F&E Kooperation der VAI
  bis 1996 Leiter TSC 6 Forschung und Entwicklung Stranggießtechnik
  seit 1996 Leiter TET, Technologieprogramme
  seit 1998 Globaler Bereichsleiter CI, Forschung und Entwicklung der VAI Gruppe, Prokura
1987-1990 Leiter CAE, Fa. ENGEL Maschinenbau GesmbH, Schwertberg / OÖ
seit 2006 Globaler Senior Vice President Research & Development, Siemens VAI Metals Technologies GmbH & Co, Linz
seit 2008 Geschäftsführer, O.Ö. Technologie- und Marketing Gesellschaft mbH, Linz
seit 2011 Zusätzlich (in Personalunion) Geschäftsführer der neu gegründeten OÖ Innovationsholding GmbH

Mag. Sabine POHORYLES-DREXEL

Deputy Head, Department Research, Technology and Innovation Strategy and International Research and Technology Cooperations, Austrian Federal Ministry of Science, Research and Economy, Vienna

1987-1994 Geschäftsführerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin, Interdisziplinäres Forschungszentrum Sozialwissenschaften (www.iccr-international.com)
1988-1994 Redaktion der Zeitschrift "Innovation"
bis 1994 Gründungs- und Vorstandsmitglied, Forum Sozialforschung (FSF)
seit 1994 Mitarbeiterin, Bereich Forschung und Technologie, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
1996-2002 Verantwortlich für den Bereich IKT/Informationsgesellschaft, in diesem Rahmen Vertretung Österreichs in div. Gremien, so bei UN/CEFACT, PROMISE, in der EU-Ratsgruppe Informationsgesellschaft, etc., Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
 seit Mai 2015 stellvertretende Leiterin der Abteilung FTI-Strategie und Internationale Forschungs- und Technologiekooperationen
seit 2003 Stellvertretende Abteilungsleiterin, zuständig für allgemeine forschungs- und technologiepolitische Fragestellungen unter besonderer Berücksichtigung von "Frauen in Forschung und Technologie"; Entwicklung und Monitoring des Programms w-fFORTE (www.w-fFORTE.at), Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend

Dr. Doris STEINMÜLLER-NETHL

Geschäftsführende Gesellschafterin, rho-BeSt coating Hartstoffbeschichtungsgesellschaft mbH, Innsbruck

  Publikationen in renommierten Fachjournalen
1983-1993 Studium der Physik an der Universität Innsbruck, diverse Auslandsaufenthalte und Konferenzbesuche, mehrere
seit 1994 selbstständige Unternehmerin, gemeinsam mit dem Ehemann (auch Physiker) Entwicklung einer Plattformtechnologie, Aufbau des Produktionsunternehmens rho-BeSt coating GmbH und des F&E-Unternehmens Anwendungszentrum für Oberflächentechnologie GmbH. Kooperationen mit Industriepartnern, Aufbau von Netzwerken (national und international), Management von F&E-Projekten, EU-Projekten, Vertriebsaufbau bei Umsatzträgern, strategisches Management für neue Marktsegmente

Dipl.-Ing. Dr. Dr.h.c. Knut CONSEMÜLLER

Vorsitzender, Rat für Forschung und Technologieentwicklung der Österreichischen Bundesregierung, Wien

1961-1966 Student der Eisenhüttenkunde, Rheinisch Westfälische Technische Hochschule Aachen (RWTH), Abschluss: Dipl.-Ing.
  Zur gleichen Zeit Student des Wirtschaftswissenschaftlichen Aufbaustudiums, RWTH Aachen und Uni-Köln, Abschluss: Dipl.-Wirtsch.-Ing.
1966-1969 Doktorand und wissenschaftlicher Assistent, Eisenhüttenkunde-Institut, Rheinisch-Westfaelische Technische Hochschule Aachen (RWTH Aachen), Abschluss: Dr.-Ing.
1969-1989 Beschäftigt in Firmen des Hoesch-Konzerns (später Estel-Hoesch-Hoogovens NV) in Dortmund (D) und Nimwegen (NL)
seit 1980 Technisches Vorstandsmitglied, Hoesch Stahl AG
1976-1984 Mitglied, Technologie-Beirat des Bundesminister für Forschung und Technologie, Bonn (D)
1980-1989 Mitglied, Vorstände der technischen und wissenschaftlichen berufsständischen Verbände und Vereinigungen
1989-1991 Direktor, Strategie- und Technologieplanung, VA Stahl AG, Linz (A)
1991 Bestellung zum Vorstandsmitglied, Böhler-Uddeholm AG
1997 Erlangung der Österreichischen Staatsbürgerschaft
2000 Ernennung zum Vorsitzenden, Rat für Forschung und Technologieentwicklung der Österreichischen Bundesregierung
2001-2005 Vorsitzender, Eisenhütte Österreich/ASMET
2005 Wiederwahl zum Vorsitzenden, Rat für Forschung und Technologieentwicklung der Österreichischen Bundesregierung

Mag.a Kristina EDLINGER-PLODER

Mag.a Landesrätin für Gesundheit und Pflegemanagement, Wissenschaft und Forschung, Graz

 Studium der Rechtswissenschaften
1995-1998 Mitarbeit im Aufbau eines Handelsunternehmens
1998 Eintritt in das Büro von Landeshauptmann Waltraud Klasnic
2002 Leiterin des Büros von Landeshauptmann Waltraud Klasnic
2003-2005 Landesrätin für Jugend, Familie und Generationen, Bildung und Wissenschaft
2004-2005 Zusätzlich Landesrätin für Finanzen
2005-2010 Landesrätin für Wissenschaft, Forschung, Verkehr und Technik
seit 2010 Landesrätin für Gesundheit und Pflegemanagement, Wissenschaft und Forschung

Technologiegespräche

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24.08.2006

10:00 - 12:00Technologiebrunch gesponsert durch die Tiroler ZukunftsstiftungSocial
11:00 - 22:00Präsentation CD-Labor "Biomechanics in Skiing"Culture
13:00 - 13:30Eröffnung durch die VeranstalterPlenary
13:30 - 14:00BegrüßungswortePlenary
14:00 - 15:00UrsprüngePlenary
15:30 - 17:30Der Wettbewerb um TalentePlenary
19:00 - 20:15SpitzenforschungPlenary
20:15 - 21:30Wissenschafts- und Forschungsmodelle und Best PracticePlenary
21:30 - 23:30Abendempfang gesponsert durch Alcatel AustriaSocial

25.08.2006

09:00 - 15:00Arbeitskreis 01: Wissenschaft und Technologie im Sport: Herausforderung für die Industrie und Nutzen für die MenschenBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 02: Technologietransfer - Motor der StandortentwicklungBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 03: Konvergenz und Komplexität in der TechnologieBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 04: Konvergenz und Exzellenz in der WissenschaftBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 05: Innovative Telematik-Systeme im intermodalen VerkehrBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 06: Technik und Naturwissenschaften im Wandel  ist unsere tertiäre Ausbildung noch zeitgemäß?Breakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 07: Hochleistungs-Werkstoffe aus der Natur als Wachstumschance für die WirtschaftBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 08: The Reassuring HabitatBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 09: Sicherheit der Energieversorgung - KohlenwasserstoffeBreakout
09:00 - 18:00Junior AlpbachBreakout
16:00 - 17:15Konvergenz und Komplexität in Wissenschaft und TechnologiePlenary
17:15 - 18:00Glaube und WissenschaftPlenary
19:00 - 20:00Atom und Eva - eine Alpbacher MinioperCulture
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26.08.2006

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