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08: Forschen im Klassenzimmer: Neues Lernen in den Naturwissenschaften

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Naturwissenschaftliche und technologiebasierte Entwicklungen sind Motor einer innovativen Gesellschaft. Um ihn am Laufen zu halten, gilt es, das Interesse an Technik und Naturwissenschaften zu wecken und deren Akzeptanz zu steigern. Bildung, Wissenschaft und Forschung tragen die Verantwortung dafür, künftige Generationen für die Naturwissenschaften zu begeistern. Der Workshop wird nicht nur die Wechselwirkung zwischen Bildung, Wissenschaft, Forschung und Innovation thematisieren, sondern auch neue Lehr- und Lernmodelle präsentieren, die das Forschen bereits im Klassenzimmer fördern und somit Impulse für Methodik, Didaktik und Forschung setzen, um Naturwissenschaften und Technik in den Alltag einzuführen.

Vortragende

Leiter, Fachdidaktikzentrum Naturwissenschaften, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Linz Abstract
Spätestens im Schuljahr 2013/14 müssen Maturant/innen bei der ersten standardisierten, kompetenzorientierten Reifeprüfung ihre Methodenkompetenz unter Beweis stellen und neuartige Problemstellungen kreativ bewältigen. Um Schüler/innen darauf vorzubereiten, muss die Vermittlung einer kreativen Problemlösekompetenz ins Zentrum des naturwissenschaftlichen Unterrichts rücken.

Seit der Gründung des Fachdidaktikzentrums der Naturwissenschaften an der PH-OÖ wird an der Entwicklung und Verbreitung eines kompetenzorientierten Unterrichts gearbeitet. Ein Team von sechs Didaktikern aus den Fächern Biologie, Chemie und Physik fungiert hier als wichtige Schnittstelle von Schulpraxis, Lehrerausbildung, Universität und Wissenschaft. Als ein Ort fachdidaktischer Auseinandersetzung werden Seminare, Workshops und Schilfs angeboten, sowie Lehrveranstaltungen an der PH-OÖ abgehalten.
Seit 2009 arbeitet das Fachdidaktikzentrum an der Umsetzung kompetenzorientierter Experimente. Mit der Entwicklung der KOPEx- (Kompetenz durch Problemlösungsorientiertes Experimentieren) und der KLEx-Methode (Kreatives Lösungsorientiertes Experimentieren) wird ein praxistauglicher Weg aufgezeigt, wie im Unterricht durch chemische Experimente kreative Problemlösekompetenz trainiert und erworben werden kann.

Ab dem kommenden Schuljahr 2011/12 werden die neuen Methoden an der PH-OÖ beforscht und weiterentwickelt. Dieses Forschungsvorhaben verfolgt folgende Ziele:

1) Implementierung der KOPEx- & KLEx-Methode in den Chemieunterricht. In einer Pilotstudie werden teilnehmenden Lehrkräften von oberösterreichischen Schulen Experimentierunterlagen zur Verfügung gestellt und ihre Auswirkung auf Umsetzbarkeit, Problemlösekompetenz, Wissenserwerb und Motivation überprüft.

2) Um die Vermittlung kreativer Problemlösekompetenz auch in die Ausbildung der PH-OÖ einfließen zu lassen, wurde erstmals eine Forscherwerkstatt eingerichtet. Ab 2011 werden Jugendliche beim Durchführen von Experimenten auf ihre Problemlösestrategie von Student/innen der PH-OÖ untersucht. Fallbeispiele werden in das neu gegründeten Kasuistik Zentrum eingebracht und Studierenden zur Verfügung gestellt.

3) Entwicklung eines Kreativitätstests zur Messbarkeit kreativer Denkprozesse. Um kreative Problemlösekompetenz auch einer Diagnose unterziehen zu können, werden am neu gegründeten Forschungszentrum für kreative Denkprozesse Parameter für einen Kreativitätstest entwickelt.
Professorin und Leiterin, Institut für Forschung, Innovation und Schulentwicklung, Pädagogische Hochschule Wien Abstract
Die wenig zufriedenstellenden Ergebnisse der letzten Untersuchungen im österreichischen Bildungsbereich richten den Fokus u. a. auf den naturwissenschaftlichen Unterricht in den Schulen.

Dem mangelhaft ausgebildetem Nachwuchs, sowie dem geringen Interesse der österreichischen Jugend an Naturwissenschaften und Technik steht ein wachsender Bedarf an MINT-Fachkräften gegenüber. Die unzureichende naturwissenschaftlich/technische Bildung der Schüler/innen erweist sich somit zunehmend als Problem für die Gesellschaft.

Pädagogische Hochschulen und Universitäten sind daher gefordert, die Attraktivität der MINT-Fächer zu erhöhen und in diesem Zusammenhang vor allem die Studienangebote für zukünftige Lehrer/innen zu verbessern. Es ist zu erwarten, dass durch eine qualifizierte Ausbildung den Forderungen nach Kompetenzsteigerung der Schüler/innen im naturwissenschaftlichen Bereich entsprochen werden kann.

Die Pädagogische Hochschule Wien ist bestrebt, ihre Verantwortung als Bildungseinrichtung mit der Einrichtung eines Fachdidaktikzentrums für Naturwissenschaften und Mathematik dementsprechend wahr zu nehmen. Mit der Installation einer Forscherwerkstatt ist es dem FDZ/NawiMa zusätzlich gelungen, der Thematik Forschendes Lernen mit Kindern eine zentrale Rolle für einen innovativen naturwissenschaftlichen Unterricht zuzuschreiben.

Im Sinne von handlungsorientiertem und selbstgesteuertem Lernen erhalten Kinder die Möglichkeit zum Forschen, Experimentieren, Diskutieren und Reflektieren. Studierende der Hochschule erleben somit durch  Learning by doing , wie naturwissenschaftlicher Unterricht gelingen und im eigenen Klassenzimmer umgesetzt werden kann.
Professor und Leiter, Projekt IMST - Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Abstract
Der nationale Bildungsbericht Österreich 2009 bearbeitete unter anderem acht aktuelle Themen zur pädagogischen Qualität der Schule. Aufgrund seiner bildungspolitischen Relevanz fokussierte ein Thema auf neue Wege in Unterricht und Schule im Bereich der Mathematik, Naturwissenschaften und Informationstechnologien. Ausgehend von einer ausführlichen Situationsanalyse wurden vier vordringliche Bereiche für Konsequenzen und entsprechende Maßnahmen im österreichischen Bildungssystem dargelegt: Kompetenzentwicklung von Lehrkräften, Curricula und Infrastruktur, LehrerInnenbildung und Forschung sowie Bildungsmanagement. Diese werden - unter anderem Bezug nehmend auf laufende Reformvorhaben wie etwa die Bildungsstandards - illustriert. Darüber hinaus wird exemplarisch der Nutzen fachdidaktischer Forschung und Entwicklung (IMST, internationale Beispiele) für die Weiterentwicklung von Unterricht dargelegt.
Professorin für Didaktik der Chemie, Fakultät für Chemie, Universität Bielefeld Abstract
Gesundheitsvorsorge, technische Innovationen, Ressourcenschonung und Sustainable Development sind ohne naturwissenschaftliche Kenntnisse nur oberflächlich verständlich. Zudem sind viele Berufsgruppen - vom Friseur, Bä-cker und Kfz-Mechaniker bis hin zum Patentanwalt und Pharmazeuten auf fundierte naturwissenschaftliche Kenntnisse angewiesen.

Um schon früh in naturwissenschaftliche Fragestellungen  hineinwachsen zu können, mit dem exakten Experimentieren vertraut zu werden und Ursachen naturwissenschaftlicher Phänomene hinterfragen zu können, ist schon eine Frühförderung bei Fünfjährigen im Kindergarten sinnvoll: In diesem frühen Al-ter ist das Interesse an Naturphänomenen und das Erinnerungsvermögen an die Deutung im Vergleich zu SchülerInnen der weiterführenden Schulen be-sonders groß.

Bildungsgerechtigkeit im Hinblick auf Berufsfähigkeit und Mündigkeit im Hin-blick auf naturwissenschaftlich-technischen Entwicklungen sollte auch dadurch unterstützt werden, dass SchülerInnen aus bildungsfernen Schichten mit be-sonderem Nachdruck mit chemischen, physikalischen und mathematischen Themenfeldern vertraut gemacht werden, um ihnen so einen Einstieg in die Berufsausbildung zu erleichtern.

Teilhabe an der modernen Wissensgesellschaft sollte auch Menschen mit Be-hinderung ermöglicht werden, indem mit Rücksicht auf die vorliegende Beein-trächtigung möglichst früh an naturwissenschaftliche Bildungsinhalte herange-führt wird.
Leiter, Sektion I - "Allgemein bildendes Schulwesen, Qualitätsentwicklung und -sicherung; BIFIE, Pädagogische Hochschulen", Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien Abstract
OECD und EU arbeiten im Rahmen ihrer Bildungsinitiativen an der Verbesserung der Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler auch im Bereich der MINT-Fächer. Die Empfehlung zu Schlüsselkompetenzen für lebensbegleitendes Lernen, das EU-Arbeitsprogramm zur Allgemeinen und beruflichen Bildung 2010, der strategische Rahmen zur europäischen Zusammenarbeit im Bildungsbereich (E&T2020) und die fünf europäischen Benchmarks bis 2020 zielen darauf ab, die Grundkompetenzen sicher zu stellen und unter anderem die naturwissenschaftliche Bildung zu forcieren.

Die Ergebnisse des Fortschrittsberichts 2010 zeigen, dass es trotz Verbesserungen nach wie vor Unterschiede bei den SchülerInnenergebnissen in Hinblick auf Geschlecht, sozio-ökonomischen Hintergrund sowie Migrationshintergrund gibt. In den MINT-Fächern liegen die Österreichischen Schülerinnen und Schüler im Wesentlichen im OECD-Durchschnitt, allerdings ist die Gruppe mit Spitzenleistungen zu klein und die Risikogruppe zu groß. Letztere besteht überwiegend aus SchülerInnen mit Deutsch als Erstsprache.
Österreich beteiligt sich an der bestehenden EU-Arbeitsgruppe zu Mathematik, Wissenschaft und Technologie. Die Diskussionsthemen weisen eine breite Palette auf und umfassen LehrerInnenkompetenzen, LehrerInnenunterstützung, Assessments, Curriculagestaltung zur die Verbesserung der Motivation und zum Verhindern des vorzeitigen Abbrechens. Mittels Peer Learning sollen Lösungsansätze und Empfehlungen für die Steigerung der Attraktivität der MINT-Fächer, sowie für die Verbesserung des Unterrichts erarbeitet werden.

Das auch international sehr erfolgreiche Projekt IMST zielt auf die Veränderung des Lehrens und Lernens auf Schulebene ab, insbesondere in den naturwissenschaftlichen Fächern und Mathematik aber auch Deutsch. In allen Bundesländern ist es gelungen, regionale Netzwerke zu etablieren sowie Kooperationen zwischen den Pädagogischen Hochschulen und Universitäten zu initiieren. Dies wurde durch den Aufbau von Regionalen Fachdidaktikzentren (RECC) sowie von Austrian Educational Competence Centers (AECC) zusätzlich gefördert.

Der Workshop im Rahmen der Alpbacher Technologiegespräche setzt Impulse in drei Bereichen:
1. Der Weiterentwicklung der PädagogInnenbildung mit Fokus auf die MINT-Fächer sowie individuelles Lernen und Lehren
2. Der Bedeutung didaktisch-methodischer Impulse für die Schulpraxis und für kompetenzorientierte Unterrichtsmodelle sowie der zentralen Rolle der PH als Kompetenzzentren für Schulentwicklung und der Begleitung von Qualitätsentwicklungsprozessen
3. Der Präsentation einschlägiger Forschungsprojekte und der Diskussion praxisbezogener Forschungsansätze in der PädagogInnenbildung
Professor, Head, Department of Applied Psychology: Work, Education, Economy, Faculty of Psychology, University of Vienna Abstract
Mädchen bzw. Frauen werden häufig als Gewinnerinnen der Bildungsexpansion bezeichnet: Der Frauenanteil hat auf praktisch allen Ebenen des höheren Bildungsniveaus zugenommen; deutlich mehr Knaben als Mädchen haben keinen erfolgreichen Schulabschluss. Dennoch gibt es - wie zahlreiche Studien zeigen - Benachteiligungen für beide Geschlechter, die sich in nicht genützten Chancen respektive Benachteilungen in der Bildungs- und Berufskarriere niederschlagen. Unstrittig ist dabei die zentrale Rolle von Geschlechtsstereotypen, die nach wie vor (vorwiegend nicht intendiert) das Handeln von Erziehungspersonen bestimmen und zu negativen Kreisprozessen führen (Knaben und Mädchen verhalten sich entsprechend). So gehen Lehrpersonen (aber auch bereits Lehramtsstudierende) davon aus, dass Knaben begabter in Mathematik und Naturwissenschaften sind, während von Mädchen mehr Fleiß und ein angepassteres Verhalten erwartet werden. Entsprechend dieser Annahmen werden Knaben in Naturwissenschaften deutlich häufiger drangenommen als Mädchen und explizit zu Experimenten aufgefordert. Mädchen werden mehr für Fleiß, Knaben mehr für Leistung gelobt. Verständlicherweise ergibt sich daraus ein negativer Kreislauf für Mädchen: Während bei kleinen Kindern (Kindergarten, Beginn der Grundschule) kaum Geschlechtsunterschiede im Interesse und der Motivation für Mathematik und Naturwissenschaften zu beobachten sind, ist das mathematische Selbstkonzept der Mädchen am Ende der Grundschule niedriger als das von Knaben. Studienbefunde zeigen, dass die besseren Schulnoten der Mädchen nicht unbedingt mit entsprechenden Unterschieden in objektiven Leistungstests korrespondieren. Offensichtlich sind die Bewertungsgrundlagen bei Mädchen und Knaben unterschiedlich. Einen sichtbaren Niederschlag findet diese Entwicklung im  Gendergap bei den Aufnahmeverfahren für das Medizinstudium in Österreich. Als  Lösungen werden in Wissenschaft und Öffentlichkeit häufig Monoedukation bzw. mehr männliche Lehrpersonen diskutiert. Die empirischen Befunde zu beiden Alternativen sind jedoch sehr widersprüchlich. Vorgeschlagen wird daher eine  reflexive Koedukation , die zum Ziel hat, dass Mädchen und Knaben sich aller ihrer Potentiale und Kompetenzen bewusst werden und keine Einschränkungen durch Geschlechtsstereotype entstehen. Derzeit wird im Rahmen des Projekts Reflect erstmals in Österreich ein entsprechendes Trainingsprogramm für Lehrkräfte entwickelt, in Kooperation mit Pädagogischen Hochschulen durchgeführt und wissenschaftlich evaluiert. Das Projekt Reflect wird von vier Ministerien (bmukk, bka/ Frauenministerium, bmvit, bmask) finanziell unterstützt mit dem Ziel, dass die Ausbildungselemente in die Lehrer/innenbildung Neu eingehen.
Professor für Didaktik der Physik und Leiter, Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Physik, Universität Wien Chair
Referentin, Sektion I - "Allgemein bildendes Schulwesen; Qualitätsentwicklung und -sicherung; Pädagogische Hochschulen", Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien Coordination

Mag. Dr. Kurt HAIM

Leiter, Fachdidaktikzentrum Naturwissenschaften, Pädagogische Hochschule Oberösterreich, Linz

1988-1995 Studium des Lehramts für Chemie und Ernährungswissenschaft
1995-2001 Doktorat im Bereich der Lebensmitteltoxikologie
2003-2005 Universitätslehrgang "Pädagogik und Fachdidaktik"
2006-2008 Universitätslehrgang für fachbezogenes Bildungsmanagement
seit 2010 Mitglied der Leadership Academy
seit 2009 Leitung des Fachdidaktikzentrums der Naturwissenschaften Oberösterreich

Mag. Dr. Margit HEISSENBERGER

Professorin und Leiterin, Institut für Forschung, Innovation und Schulentwicklung, Pädagogische Hochschule Wien

1977-1980 Hauptschullehramt, Pädagogische Akademie Kärnten
1981-1984 Studium Pädagogik, Erziehungswissenschaft, Betriebspädagogik, Bildungswissenschaftliche Psychologie, Universität für Bildungswissenschaften, Klagenfurt, Mag. phil
1984-1986 Studium Pädagogik, Universität für Bildungswissenschaften, Klagenfurt, Dr.phil
1981-1991 Lehrtätigkeit, Pädagogischen Akademie, Kärnten
  Konsulentin für Bildungsfragen, Europäische Kommission, Brüssel
1991-2001 Leiterin, Büro für Europäische Bildungskooperation, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
2001-2003 Geschäftsführerin, Initiative "unternehmen-bildung", Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
2003-2007 Professorin, Pädagogische Akademie des Bundes, Wien
seit 2007 Leiterin, Instituts für Forschung, Innovation und Schulentwicklung, Pädagogische Hochschule

Mag. Dr. Konrad KRAINER

Professor und Leiter, Projekt IMST - Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching, Institut für Unterrichts- und Schulentwicklung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

1977-1982 Studium des Lehramts für Mathematik und Geographie- und Wirtschaftskunde
1982-1987 Präsenzdienst; Mathematiklehrer (BHS) und wissenschaftlicher Mitarbeiter
1987-2001 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Assistenzprofessor, Ao. Universitätsprofessor
1989 Doktorat
1995 Habilitation im Bereich der Mathematikdidaktik
1994-1996 Ausbildung als Akademischer Organisationsberater im Bildungsbereich
 WS 99/00 Gastprofessor, Universität Duisburg
 WS 08/09 Gastprofessor, Monash University, Melbourne
1996 Gastprofessor, University of Georgia und Distinguished Faculty Scholar, University of Iowa
seit 1999 Leitung des Projekts IMST - Innovations in Mathematics, Science and Technology Teaching
seit 2001 Universitätsprofessor für Weiterbildung unter besonderer Berücksichtigung von Schulentwicklung
seit 2012 Designierter Direktor der School of Education an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

Dr. Gisela LÜCK

Professorin für Didaktik der Chemie, Fakultät für Chemie, Universität Bielefeld

1982 1. Staatsexamen für das Lehramt (Chemie/Philosophie)
1985 Promotion in Philosophie, Universität zu Köln
1986-1995 Leiterin der Abteilung Wissenschaftspublizistik, Henkel KGaA
1988-1999 Freie Mitarbeiterin beim Thieme-Verlag, Stuttgart
1992-1994 Entsendung zum Sekretariat der Enquête-Kommission "Schutz des Menschen und der Umwelt", 12. Deutscher Bundestag
1995-2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Chemiedidaktik, Christian-Albrechts-Universitaet zu Kiel
1999 Habilitation, Christian-Albrechts-Universitaet zu Kiel
2000-2002 C3-Professur für Didaktik der Chemie, Universität GH Essen
seit 2002 C4-Professur für Didaktik der Chemie, Universität Bielefeld
seit 2002 Lehrbeauftragte, Freie Universität Bozen
2004-2006 Dekanin der Fakultät für Chemie, Universität Bielefeld
2004-2008 Senatorin der Universität Bielefeld

MA Kurt NEKULA

Leiter, Sektion I - "Allgemein bildendes Schulwesen, Qualitätsentwicklung und -sicherung; BIFIE, Pädagogische Hochschulen", Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, Wien

 Ausbildung:
 - Lehramt für Hauptschulen und Polytechnische Schulen (Mathematik, Musik, Geometrisches Zeichnen)
 - Lehramt für Gitarre, Konzertfach Gitarre
 - Master of Arts Degree (Mathematics in Secondary Education), City University of New York
 
 Berufliche und ehrenamtliche Tätigkeiten:
 - Hauptschullehrer in Wien
 - Lehrer an der Pädagogischen Akademie des Bundes in Wien für Musikerziehung, Gitarre (HS-Lehrerausbildung)
 - Leiter der Regionalstelle Süd des Pädagogischen Instituts der Stadt Wien
 - Leiter der AG für den naturwissenschaftlich-technischen Bereich im Schulversuch Mittelschule
 - Pädagogischer Referent für das Pflichtschulwesen im Stadtschulrat für Wien
 - Leiter der Pädagogischen Landesstelle der Wiener Kinderfreunde
 - Bundesgeschäftsführer der Österreichischen Kinderfreunde
 - Vorsitzender des überparteilichen Dachverbandes der Elternvereine an öffentlichen Pflichtschulen
 - Geschäftsführer der Gesellschaft Österreichische Kinderdörfer
 - Fachreferent für Allgemeinbildung, Bildungsforschung, Bildungsplanung, Frühkindpädagogik und NMS im Büro der Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur Dr. Claudia Schmied
 - Leiter der Sektion I im Bundesministerium für Unterricht, Kunst, und Kultur (seit 2010)

Mag. DDr. Christiane SPIEL

Professor, Head, Department of Applied Psychology: Work, Education, Economy, Faculty of Psychology, University of Vienna

1975 Dr. phil. in History, University of Vienna
1975-1978 High School Teacher, Mathematics and History, Vienna
1976 Mag.rer.nat. (Diplom) in Mathematics, University of Vienna
1980-1989 Assistant Professor, Department of Psychology, University of Vienna
1985 Dr.rer.nat. in Psychology, University of Vienna
1989-1992 Research Scientist, Max-Planck-Institute for Human Development and Education, Berlin
1990-1995 Assistant Professor, Department of Psychology, University of Vienna
1995 Habilitation (venia docendi) in psychology, University of Vienna
1995-2000 Invited Visiting Professor of Applied Psychology und Methodology, Department of Psychology, University of Graz
1998-1999 Provisional Vice-Rector for personal development and higher education, University of Graz
since 2000 Chair Bildung-Psychology and Evaluation, University of Vienna
2004-2006 Funding Dean of the Faculty of Psychology, University of Vienna
since 2006 Head, Department of Applied Psychology: Work, Education, Economy, Faculty of Psychology, University of Vienna (before 2011: Department of Economic Psychology, Educational Psychology and Evaluation)

Dr. Martin HOPF

Professor für Didaktik der Physik und Leiter, Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Physik, Universität Wien

1990-1996 Studium der Mathematik und Physik (Lehramt), Ludwig-Maximilians-Universität München
1996-2001 Lehrtätigkeit an Gymnasien
2001-2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Didaktik der Physik, Ludwig-Maximilians-Universität München
2007 Promotion
2008 Ruf auf eine Vertragsprofessur am AECCP - Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Physik
2010 Ruf auf eine Universitätsprofessur am AECCP - Österreichisches Kompetenzzentrum für Didaktik der Physik

Technologiegespräche

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25.08.2011

10:00 - 12:30Technologiebrunch gegeben von Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:10BegrüßungPlenary
13:10 - 13:30Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2011Plenary
13:30 - 14:15EröffnungsreferatePlenary
14:15 - 15:40Neue Wege der InnovationPlenary
16:00 - 16:50Das Krebsgenom: Herausforderung und PotenzialPlenary
16:50 - 17:45CybercrimePlenary
20:00 - 21:30Die Stadt der Zukunft - Demographie und NachhaltigkeitPlenary
21:30 - 23:30Abendempfang gegeben von Forschung AustriaSocial
21:30 - 23:30Karrierelounge - Abendveranstaltung mit Buffet für StudentInnen, JungwissenschaftlerInnen und BerufseinsteigerInnen, gegeben von den Veranstaltern der Alpbacher TechnologiegesprächeSocial

26.08.2011

09:00 - 15:30Arbeitskreis 01: Die Zukunft der High-Tech Produktion in EuropaBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 02: Die Zukunft der urbanen MobilitätBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 03: Pre-Commercial Procurement (PCP) - Ein Instrument zur (Be-)Schaffung von InnovationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 04: Die Effizienz von FTI-InvestitionenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 05: Urban Europe, Urban Technologies - die Stadt im 21. JahrhundertBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 06: Lebensmittelsicherheit und VerteilungsgerechtigkeitBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 07: Forschungsförderung und danach Finanzierungsengpass?Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 08: Forschen im Klassenzimmer: Neues Lernen in den NaturwissenschaftenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 09: Einfach - funktionell - trendig? Technologische Lösungen für Alt und JungBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 10: IKT - die Gegenwart hinterfragen, die Zukunft gestaltenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 11: Die digitale Stadt von morgenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 12: Design Thinking und Open Innovation - der Kunde ist KönigBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
09:45 - 15:00Sonderveranstaltung: Internationalisierung neu? Europäische Strategien für die Globalisierung von Forschung und InnovationBreakout
16:00 - 17:45Naturwissenschaftliche Bildung für künftige GenerationenPlenary
18:15 - 19:30"Frontier technologies" - ein Tor zur Zukunft in Kooperation mit dem European Research CouncilPlenary

27.08.2011

09:30 - 11:00Internationales Jahr der ChemiePlenary
11:20 - 12:10Die Zukunft des InternetPlenary
12:10 - 13:05Physik der SuperheldenPlenary
13:05 - 13:15Abschluss-StatementPlenary
13:15 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial