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08: Sicherheit und Identifikation: Biometrie – ist es vermessen zu vermessen?

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Alpbacher Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Die Identifikation einer Person dient der Bestimmung ihrer Identität, also der Summe jener Merkmale, anhand derer Menschen sich voneinander unterscheiden. Diese eindeutige, sichere Unterscheidung hat seit jeher eine wesentliche Bedeutung für die soziale, wirtschaftliche und politische Koexistenz von Menschen gespielt, und sie steigt in dem Maße, in dem Kommunikation und der weltweite Reiseverkehr zunehmen.
In welchem Verhältnis steht die Bestimmung von Identitäten, z.B. durch biometrische Verfahren, zur Ausübung persönlicher Rechte? Stellt die Verwendung von modernen Methoden der Identitätsfeststellung eine Notwendigkeit dar, um die persönlichen Rechte und Freiheitsräume der Bürgerinnen und Bürger eines Staates angemessen abzusichern? Wie haben sich die Mittel und Methoden der Identifikation im Laufe der Zeit verändert und wie sieht die Zukunft aus? Welche Auswirkungen ergeben sich aus den gestiegenen Sicherheitsanforderungen für den internationalen Reiseverkehr und wie ist die Wahrnehmung der Bevölkerung zu diesem Thema?
Diese Fragen werden im Rahmen der Arbeitsgruppe von Experten aus den unterschiedlichsten Bereichen wie z.B. der Rechtswissenschaften, der Meinungsforschung und der Naturwissenschaften, diskutiert.

Vortragende

Gesellschafter und Konsulent, GfK Austria GmbH, Wien
Professor for Public Law, European Law and International Law, Vienna University of Economics and Business Administration, Vienna
Univ. Prof. für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Wien
Executive Vice President and Secretary General, Austrian Airlines, Wien
Prof. Emeritus, ETH-Zürich Adjunct Professor, Lund Univ. Independent Consultant
Generaldirektor der Österreichischen Staatsdruckerei Chair
Coordination

Dr. Rudolf BRETSCHNEIDER

Gesellschafter und Konsulent, GfK Austria GmbH, Wien

 Studium der Psychologie, Germanistik und Leibesübungen in Wien
1965 Markt- und Meinungsforscher, FESSEL-Institut
1973-2007 Geschäftsführer, FESSEL-Institut
1986-1993 Herausgeber, "Wiener Journal"
1989 Begründer der GfK-Marktforschung, Zentral- und Osteuropa
seit 1970 Lehrbeauftragter, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien

DDr. Christoph GRABENWARTER

Professor for Public Law, European Law and International Law, Vienna University of Economics and Business Administration, Vienna

1988-1997 Universitätsassistent an dem Institut für Staats- und Verwaltungsrecht, Universität Wien
1991 Jurist bei der Europäischen Kommission für Menschenrechte, Straßburg
1991 Promotion zum Dr.iur an der Universität Wien
1994 Promotion zum Dr.rer.soc.oec an der Universität Wien
1994-1995 Gastwissenschaftler am Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg
1997 Habilitation für die Fächer Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht und Rechtsvergleichung im öffentlichen Recht, Universität Wien
1997-1999 Gastprofessor am Institut für Verwaltungsrecht und Verwaltungslehre, Universität Linz
1999-2002 Ordinarius für Öffentliches Recht, Universität Bonn
 Seit 2005 Mitglied des Verfassungsgerichtshofes
2002-2006 Universitätsprofessor für Vergleichendes und Europäisches Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht, Universität Graz
 Seit 2008 Professor für Öffentliches Recht, Wirtschaftsrecht und Völkerrecht, Wirtschaftsuniversität Wien
2006-2008 Professor für Öffentliches Recht, Wirtschaftsuniversität Wien

Dr. Manfred HOCHMEISTER

Univ. Prof. für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Wien

 Medizinstudium
1981 Promotion und Ausbildung zum Facharzt für Pathologie in Wien
1988-1991 Institut für gerichtliche Medizin der Universität Basel
 Wissenschaftliche Zusammenarbeit mit dem FBI, Washington
1991-2001 Leiter der Abteilung für forensische Molekularbiologie (DNA-Analytik) am Institut für Rechtsmedizin der Universität Ben
1995 Erteilung der Venia docendi für das Fach Rechtsmedizin
1998 Berufung als Univ. Prof. an das Institut für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Wien
2004 Ernennung zum Leiter des Institutes für Gerichtliche Medizin der Medizinischen Universität Wien
2004 Akkreditierung des DNA-Zentrallabor Wien

Dr. Peter MALANIK

Executive Vice President and Secretary General, Austrian Airlines, Wien

1983 Master in Law (University of Vienna)
1984 Doctorate in Law (University of Vienna)
 Professional Career:
1990 4 months internship at the European Commission
1985 Austrian Airlines International Relations Directorate
1989 Head Multilateral Affairs & Coordinator co-operation and alliance strategy (as of 1992); Austrian Airlines Joint Project Manager for "Alcazar"
1994 Head of Personnel Services and deputy to the EVP Human Resources
1996 IATA Assistant Director European Affairs, Geneva
 since October 2000 Secretary General & VP International Relations
 since April 2002 Executive Vice President
 University Teaching:
1997 AEA General Manager Technical and Operations, Brussels
 since October 2000 Member of the Faculty Board of the Executive Aviation MBA Course, Danube University Krems; Coordinator and Lecturer at the Airline Management Module
since 1997 Lecturer on Air Transport at the University of Economics, Vienna

Dr. James L. MASSEY

Prof. Emeritus, ETH-Zürich Adjunct Professor, Lund Univ. Independent Consultant

1956-1959 Communications Officer, U.S. Marine Corps
 Notre Dame, Notre Dame, Indiana, USA
1962-1971 Asst. Prof., Assoc. Prof., Prof. of Electrical Engineering, Univ. of
1971-1972 Guest Professor, Technical University of Denmark, Lyngby
1972-1977 Frank Freimann Professor of Electrical Engr., Univ. of Notre Dame
1977-1978 Senior Vinton Hayes Fellow and Visiting Professor of Electrical Engineering and Computer Science, M.I.T., Cambridge, MA
1978-1980 Professor of System Science, Univ. of California, Los Angeles, CA
1980-1998 Professor für Digitaltechnik, ETH-Zürich
since 1998- Prof. Emeritus, ETH-Zürich; Adjunct Professor, Lund Univ.

Reinhart GAUSTERER

Generaldirektor der Österreichischen Staatsdruckerei

1972 Beginn Chemiestudium an der Universität Wien, daneben Mitarbeit an Forschungsarbeiten im FZ Seibersdorf
1979 Beginn der Dissertation über anorg. Hydroxo-Polymere am Institut für Anorganische Chemie der Universität Wien
1985 Eintritt in die Donau Chemie AG und Einstellen der Arbeiten an Dissertation; Studium nicht abgeschlossen
1985-1989 Tätigkeit im Forschungslabor der Donau Chemie Werk Pischelsdorf; Erteilung eines Patentes über Aufarbeitung von REA Gipsen zu Schwefelsäure und Zement
1989 Bestellung zum Betriebsleiter Produktion Latex Rhodopas im Werk Pischelsdorf (NÖ)
1992 6 Monate Forschungsaufenthalt im zentralen Forschungsinstitut von Rhone Poulenc, Paris
1993 Verantwortlichkeit für Produktmarketing Latex Rhodopas in Österreich und im angrenzenden Ausland
 Bestellung zum gewerberechtlichen Geschäftsführer der Rhone Poulenc Handelsgesellschaft mbH
1997 Bestellung zum Technischen Leiter und gewerberechtlichen Geschäftsführer der Rhone Poulenc Latex GmbH
 Bestellung zum Geschäftsführer der Rhodia Handelsges. mbH
 Überführung der Rhodia Austria GmbH in die LATEXIA Österreich GmbH
 Bestellung zum Geschäftsführer und country manager der Latexia Österreich GmbH
2000 Bestellung zum Geschäftsführer der Rhodia Austria GmbH
2001 Bestellung zum Direktor Verkauf & Marketing der Österreichischen Staatsdruckerei; Prokura
2002 Bestellung zum Generaldirektor-Stv. und Geschäftsführer der Österreichischen Staatsdruckerei
2003 Bestellung zum Generaldirektor der Österreichischen Staatsdruckerei

Technologiegespräche

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26.08.2004

10:00 - 11:30Technologiebrunch gesponsert durch Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 14:00EröffnungPlenary
14:00 - 15:30Wo kommen wir her?Plenary
16:00 - 18:30Die Welt von MorgenPlenary
20:00 - 20:30Verantwortung für anderePlenary
20:30 - 21:30Know-how der Ersten Welt, Lösungsansätze der Dritten Welt: ein Vergleich der ErgebnissePlenary
21:30 - 23:30Abendempfang gesponsert durch Alcatel AustriaSocial

27.08.2004

09:00 - 15:30Arbeitskreis 01: Technologische Potenziale zur Erreichung der Klimaschutzziele mit oder ohne Kyoto-Protokoll-RatifizierungBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 02: Kohlenstoffarme EnergieversorgungBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 03: Neue Formen der Organisation: Best Practice-Methoden des Change Management - die Kunst, den Wandel zu managenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 04: Grenzen überschreiten: Hürden überwinden - Disziplinen überbrücken - Kulturen überdenkenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 05: Weltraumpolitik: eine neue strategische Herausforderung für EuropaBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 06: Von Wien nach Lissabon? - Herausforderungen für die Innovationspolitik auf EU- und nationaler Ebene im Lichte des neuen EU-Aktionsplans für Innovation und der österreichischen Bestrebungen nach einer InnovationsstrategieBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 07: Mensch und Maschine - Wechselbeziehungen in der WissensgesellschaftBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 08: Sicherheit und Identifikation: Biometrie - ist es vermessen zu vermessen?Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 09: Lost in Technology? - Frauenkarrieren in Forschung und TechnologieBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 10: Herausforderungen der WiederherstellungsmedizinBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 11: Verkehrstelematik - Chancen für eine mobile GesellschaftBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 12: MyLifeBits - Digitale Unsterblichkeit und ihre GrenzenBreakout
09:00 - 15:30Sonderveranstaltung 1: Kooperationen mit Südosteuropa - Programme, Projekte, InitiativenBreakout
09:00 - 15:30Sonderveranstaltung 2: The Politics of Technology: A Primer on Innovative Developments that Governments Should Embrace to Kick-Start GNPBreakout
09:00 - 15:30Sonderveranstaltung 3: Medical Schools in the International Context - Challenges and OpportunitiesBreakout
16:00 - 17:00Wissenschaftspolitik: die Hauptakteure in Wissenschaft und Forschung - Wettbewerb und Kooperationen, Voraussetzungen für den Erfolg "Präkompetitive Forschung"Plenary
17:00 - 18:00Wissenschaftspolitik: die Hauptakteure in Wissenschaft und Forschung - Wettbewerb und Kooperationen, Voraussetzungen für den Erfolg "Kompetitive Forschung"Plenary
20:00 - 22:00Informationstransfer und -verarbeitungPlenary

28.08.2004

09:00 - 09:45The Ig Nobel PrizesPlenary
09:45 - 10:00Alpbach 2004 - Mein persönliches ResümeePlenary
10:00 - 10:30Alpbach 2004 - Resümee Junior AlpbachPlenary
11:00 - 12:30Seeing Beyond the Light: Technik und Patientennutzen am Beispiel der molekularen BildgebungPlenary
12:30 - 13:15SchlussreferatPlenary
13:30 - 14:00Schlussempfang gesponsert durch Microsoft ÖsterreichSocial