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09: Gesucht: jung, technisch begabt, wissbegierig

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

iPad, Smart Phone, Spielkonsolen: Für unsere Jugend ist High Tech ein Teil des Lebens. Aber interessieren sich junge Menschen wirklich für Naturwissenschaften und Technik, oder sind sie nur Anwender? Tatsache ist: Für technologieorientierte Firmen wird es immer herausfordernder, geeigneten Nachwuchs zu rekrutieren. Liegt das daran, dass Wirtschaft, Universitäten, Schulen und Kindergärten noch zu wenig vernetzt sind? Gibt es bereits erfolgreiche Initiativen auf europäischer Ebene, die zeigen, wie man Jugendliche für Wissenschaft und Technik begeistern kann? Der Arbeitskreis präsentiert unterschiedliche Lösungsansätze und Strategien aus Forschung und Wirtschaft.

Vortragende

Member of the Provincial Government of Lower Austria for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, St. Pölten Introduction
Chief Research Officer, Erber AG, Tulln Abstract
Die ERBER AG mit Sitz in Niederösterreich (Herzogenburg, Tulln) ist eine weltweit führende Firmengruppe im Bereich der Lebens- und Futtermittelsicherheit, mit Schwerpunkten auf natürliche Futteradditive, Futter- und Lebensmittelanalytik sowie Pflanzenschutz. Die vier Divisionen BIOMIN, ROMER Labs, SANPHAR und Strategic Investments (SI) bestehen aus insgesamt 50 Tochtergesellschaften in über 30 Ländern. Die leistungsstarke innerbetriebliche Forschung und Entwicklung bietet die Grundlage zur Entwicklung kundenorientierter und innovativer Lösungen, was insbesondere durch gemeinsame Projekte mit renommierten Universitäten und Forschungseinrichtungen unterstützt wird. Es gibt insgesamt sieben Forschungsstandorte, wobei am Technopol Tulln mit ca 120 Mitarbeitern der größte ist. Die Standortentscheidung für die Forschungszentrale ergab sich aus der unmittelbaren Nähe zur Universität für Bodenkultur (IFA Tulln) und Fachhochschule, aber auch wegen der guten Verkehrsanbindung an Wien.
Seit 1995 besteht eine sehr enge Kooperation mit dem IFA Tulln. Ausgehend von einem damaligen gemeinsamen FFF Projekt, dass auch gleich zu einer weltneuen, patentierten und hoch erfolgreichen Produktentwicklung geführt hat, erstreckt sich die Zusammenarbeit bis heute über 7 gemeinsame FFG Basisprojekte, 2 FFG Bridge Projekte, 2 Headquarter Strategy Programme, 1 Femtech-Projekt, der Leitung eines EU Projekts sowie 3 Christian Doppler Labors. Allen gemeinsam ist der Ansatz, dass Mitarbeiter des Unternehmens sehr eng mit den Projektkollegen der Universität kooperieren, und dass je nach Themenstellung Teilbereiche in den Firmenlabors oder am IFA bzw. der BOKU erfolgen. Projektbesprechungen und Steuerungsmeetings werden routinemäßig gleichfalls von beiden Partnern gemeinsam durchgeführt, die universitären Projektmitarbeiter haben Zugriff zum firmeninternen Datenbanksystem. Von Beginn an wurden Diplomarbeiten und Dissertationen im Rahmen der gemeinsamen Forschungsprojekte durchgeführt. Die unmittelbare Nähe zur Fachhochschule am Campus Tulln bietet uns auch die Möglichkeit, laufend Praktikanten bzw. auch Bachelor Studenten in unsere Arbeiten einzubinden. Sehr häufig begannen Karrierewege in unseren Forschungsabteilungen mit Praktika, um dann über Masterarbeiten und/oder Dissertationen letztlich zu einer Fixposition zu gelangen. Darüber hinaus bieten wir auch Unternehmensmitarbeitern die Möglichkeit, sofern sie nicht dezidiert als Dissertanten angestellt wurden, aus ihrem Forschungsbereich eine Doktorarbeit, quasi neben ihrer eigentlichen beruflichen Tätigkeit, zu erarbeiten. Es wurden bislang über 100 Bachelor-, Master und Diplomarbeiten sowie 18 Dissertationen im Rahmen unserer Forschungsprojekte am Standort durchgeführt.
Ein motivierender Faktor ist auch die internationale Einbindung; es werden aber nicht nur Auslandsaufenthalte an Universitäten und auch an anderen Firmenstandorten angeboten (und von den Mitarbeitern sehr gerne angenommen), sondern auch ausländische Experten und Wissenschaftler für längere Zeiträume ins Haus geholt.
Neben der klassischen Managementkarriere, die eine klassische hierarchische Entwicklungsmöglichkeit bietet (und somit über Budget- und Personalverantwortung definiert ist), wird auch ein Expertenkarrieremodell angeboten. Hierbei wird fachlich exzellenten Spezialisten eine spezifische Weiterentwicklung im Unternehmen geboten, indem sie sich thematisch vertiefen können um dann letztlich einen "Experten-Status" zu erlangen, der bis zum "Corporate Expert" reicht und entsprechend auch in der Gesamtvergütung abgebildet ist.
Flexible Arbeitszeitmodelle, Home-Office bzw gesonderte Vereinbarungen für WiedereinsteigerInnen ermöglichen berufliche Zäsuren gering zu halten. Soziale und Teambuilding-Aktivitäten reichen von Spezialvorträgen, über Nichtraucherseminare bis zu regelmäßigen sportlichen Aktivitäten (wöchentliches Konditionstraining, Rückengymnastik, organisierte Teilnahme an Laufevents). Zusätzliche, alljährliche fixe Veranstaltungen sind Betriebsausflug, Sommerfest, Skitag, und ein Kulturevent. Die aktive Teilnahme an wissenschaftlichen Tagungen ist Teil des Entwicklungsplanes der Mitarbeiter.
Ein 2010 von der Unternehmensberatung bab GmbH durchgeführter und von der FFG initialisierter "Gendercheck" sowie die Ist-Standerhebung zur Chancengleichheit im Unternehmen am Standort Tulln ergab ein sehr ausgewogenes Bild der Verteilung von Frauen und Männern, insbesondere die Chancengleichheit in Ausübung der beruflichen Tätigkeit als auch der Karrieremöglichkeiten wurden im Vergleich zu anderen Unternehmen als sehr hoch eingestuft.
Die Vermittlung naturwissenschaftlicher Themen an Kinder und Jugendliche wird durch die KollegInnen aktiv aufgegriffen und dabei natürlich vom Unternehmen unterstützt. Dazu gehören die Teilnahme an Initiativen wie die Lange Nacht der Forschung, die Junge Uni Krems sowie am NÖ Forschungsparcours Enjoy Science, aber auch kleinere Initiativen, wo beispielsweise für Schulklassen, Universitätsstudenten und private Initiativen exklusive Laborführungen angeboten und unsere Forschungsbereiche entsprechend aufbereitet präsentiert werden.
Geschäftsführer, IMC Fachhochschule Krems GmbH Abstract
Die Jungen von heute sind die Zukunft von morgen. Doch wer sind diese "Jungen" überhaupt? Die Rede ist von "Digital Natives" - einer Generation, die in die digitale Welt hineingeboren wird und in einer Hightech Gesellschaft rund um Smartphones, social networks und Blogs aufwächst. Digital Natives lernen den Umgang mit modernen Geräten und neuartigen, technologischen Innovationen schon frühzeitig kennen. Fast täglich wird unsere Gesellschaft mit technologischen Entwicklungen konfrontiert, welche für diese neue Generation jedoch kein Problem darstellen, da sie aufgrund ihrer Technik-Affinität im Umgang und in der Anwendung mit diesen sehr sicher sind. Doch wie schaffen wir es den Erfindergeist und die Neugierde der Jugendlichen für die Wissenschaft und Forschung zu wecken, welchen Beitrag leisten Bildungsinstitutionen und welche Maßnahmen können nachhaltig gesetzt werden?
Um Jugendliche aktiv für Wissenschaft und Forschung zu begeistern, rief die IMC Fachhochschule Krems bereits 2006 die erste Kinder- und Jugenduniversität Niederösterreichs - die Junge Uni der FH Krems - ins Leben. Die IMC FH Krems sieht es als wichtige Aufgabe, interessante Bildungsthemen für junge Menschen greifbar zu machen und setzt unterschiedliche Maßnahmen unter dem Schwerpunkt "communicating science to the young", um den Nachwuchs frühzeitig positiv zu beeinflussen.

2012 findet die "Junge Uni" bereits zum siebenten Mal statt und begeistert jährlich 220 Jungstudierende im Alter von elf bis 14 Jahren. Der Grundsatz der Jungen Uni ist es Jugendlichen die Begegnung mit Wissenschaft und den Personen, die dahinter stehen zu ermöglichen. Durch einen frühzeitigen Kontakt mit der Wissenschaft wird die jugendliche Neugierde gefördert, um Begeisterung für wissenschaftliche Denkweisen sowie für die Forschung zu schaffen, denn Forschung ist die Grundlage für Innovationen. Dabei sollen nicht nur Schwellenängste vor der Institution Hochschule abgebaut, sondern auch "Jungstudierende" (v.a. Mädchen) auf technisch-wissenschaftliche Berufsfelder aufmerksam gemacht werden. Der Dialog zwischen Wissenschaft und Forschung und der Öffentlichkeit wird dadurch gefördert.
Als erste Jugenduniversität Niederösterreichs leistet die Junge Uni der FH Krems mit ihrem pädagogischen Konzept - abgesehen von der interessanten Einbeziehung von interkulturellem Lernen in die Bildung für nachhaltige Entwicklung - einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Wirksamkeit in der Region. Diese Intentionen wurden auch im Projekt "Generation Innovation Region Krems" erfolgreich erfüllt. Kinder und Jugendliche, vom Volksschulalter bis Maturaniveau, erhielten im Laufe von zwei Jahren an mehreren Forschungstagen einen Einblick in das hochschulisches Leben und wurden für Forschung und Innovation im Bereich der Naturwissenschaften begeistert.
Ein weiteres Projekt das den Austausch zwischen Jugendlichen und Forschern fördern soll ist die bundesweite Veranstaltung "Lange Nacht der Forschung", an der die IMC FH Krems seit Beginn an erfolgreich teilnimmt. Mit diesem einzigartigen Forschungsereignis können vor allem Familien, Kinder, Jugendliche und auch Senioren mit ForscherInnen in Kontakt treten, um ihnen damit die Hemmschwelle vor Wissenschaft und Forschung zu nehmen.
Die Auszeichnung für gelebte Nachhaltigkeit der Jungen Uni der FH Krems wurde durch die Österreichische UNESCO-Kommission als österreichisches Dekadenprojekt bestätigt. Mit der Auszeichnung des Projektes ist die Vergabe des Logos der UN-Dekade bis zum Jahr 2014 verbunden.
Die Initiativen die von der Fachhochschule Krems im Bereich "communicating science to the young" gesetzt werden konkretisieren Bildung für Nachhaltige Entwicklung, geben Kindern- und Jugendlichen einen Einblick in die Welt der Wissenschaft und Forschung und leisten dadurch einen wichtigen gesellschaftspolitischen Auftrag.
Professor für Schul- und Bildungsforschung, Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien Abstract
Die Klage, es interessierten sich zu wenige aus den nachwachsenden Generationen für eine technisch-naturwissenschaftliche Ausbildung, ist fast so alt wie das Industriezeitalter. Sie gehört in fast allen westlichen Industrieländern seit dem 19. Jahrhundert zum Standardinventar der Bildungsdebatte. Ebenso taucht periodisch die Sorge auf, es werde bald an kreativen Köpfen fehlen, die wirtschaftliche Zukunft in einer von Wissenschaft und Technik geprägten Welt zu sichern.
Dementsprechend hat es immer wieder Versuche gegeben, durch Motivations- oder Inzentivprogramme unterschiedlichster Art das Interesse an naturwissenschaftlich-technischen Ausbildungen und Berufen zu stärken. Das begann mit der Aufwertung der technischen Schulen und Hochschulen seit dem 19. Jahrhundert und führt über Lehrplanrevisionen und Zielgruppenprogramme (etwa für "Mädchen und Technik") bis hin zu den heutigen Versuchen, den naturwissenschaftlichen Unterricht an Schulen und Hochschulen attraktiver zu gestalten. Das Problem an diesen Bemühungen war bislang, dass sie weder einen nachhaltigen Einfluss auf die Bildungsnachfrage zu haben scheinen, noch die beschriebenen Mangellagen haben beheben können. Nur in wenigen Ländern scheint es zu gelingen, Angebot und Nachfrage in den naturwissenschaftlich-technischen Bildungsgängen besser anzunähern.
Erstaunlicher Weise wiederholt sich diese Erfahrung selbst in Zeiten, in denen der Alltag der Jugendlichen in einem Ausmaß von Technik und Wissenschaft durchwirkt ist wie nie zuvor. Dieselben jungen Menschen, die einen Großteil ihrer Energie (und ihres Taschengelds) online oder in andere Technologien investieren, sollen nicht ausreichend daran interessiert sein, das auch zu ihrem Beruf werden zu lassen?
In meinem Beitrag will ich kurz die historische und empirische Ausgangslage skizzieren, um davon ausgehend zu überlegen, was unternommen werden müsste, um sich künftig diesem Problem erfolgreicher stellen zu können. Zum Teil wird dies zur Aufforderung führen, sich von eingefahrenen Diskussionssträngen in dieser Debatte zu verabschieden und das Problem neu zu fassen.
Chefredakteur, Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg Abstract
2011 wurde "Spektrum neo", eine Heftreihe für 10- bis 14-jährige Mädchen und Jungen, als "jüngstes Kind" des Verlags Spektrum der Wissenschaft aus der Taufe gehoben. Die redaktionelle Philosophie der Entwickler um Spektrum-Chefredakteur Dr. Carsten Könneker stand dabei von vornherein fest: "Uns genügt nicht, den Kindern zu sagen, was Forscher über die Welt wissen. Wir wollen nicht fertiges Wissen kindgerecht inszenieren. Sondern 'Spektrum neo' soll außerdem erklären, wie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vorgehen, um dieses Wissen zu gewinnen. Wie sie Hypothesen aufstellen und Experimente planen. Wie sie Ergebnisse interpretieren, aus Rückschlägen lernen und wie sie Geld für ihre Arbeiten beschaffen. Wir möchten Kindern vermitteln, wie es sich anfühlt, Forscher zu sein."

Dieses besondere redaktionelle Konzept ist der Redaktion ebenso wichtig wie der Umstand, dass sie nichts künstlich vereinfacht, sondern für die jungen Leserinnen und Leser mit der gleichen Sorgfalt wissenschaftlich Erkenntnisse in spannenden Lesestoff verwandelt, wie das für die erwachsenen Leser von "Spektrum der Wissenschaft", "Sterne und Weltraum", "Gehirn und Geist" oder "epoc" aus dem gleichen Verlag selbstverständlich ist.

Entwickelt wurde das viel gelobte und mittlerweile bereits preisgekrönte Konzept gemeinsam mit dem Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und der Mathematik (IPN) in Kiel. Das Team um Prof. Ilka Parchmann ist seit der Planungsphase an der Entwicklung von "Spektrum neo" beteiligt und feilt gemeinsam mit den Redakteuren kontinuierlich daran.

Kinder hautnah mit Wissenschaft konfrontieren - diese Idee ist in "Spektrum neo" auch ganz praktisch umgesetzt. Denn für einige Beiträge in den Heften werden Mädchen und Jungen selbst als neo-Reporter und neo-Experimentatoren tätig. Dazu reisen sie mit Redakteuren an Orte, wo spannende Forschung stattfindet - und interviewen beispielsweise einen Astronauten oder Meeresbiologen.

Während sich das erste Heft dem Thema "Unser Universum" widmete, ging es in der zweiten Ausgabe um "Die Welt im Jahr 2050" - ein Thema, das die junge Leserschaft auf der eigens geschaffenen Webseite "spektrum-neo.de" zuvor selbst gewählt hatte. Der interaktive Kontakt ist dem neo-Team, das aus Layoutern, Redakteuren, Programmierern und weiteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Verlages besteht, enorm wichtig. Bereits über den Namen "Spektrum neo" entschied beispielsweise die Zielgruppe selbst. Die zwei ersten Ausgaben wurden beide auch als Apps publiziert; über weitere Formate wird nachgedacht, bei der Themenfindung sind die Leser stets über die Website dabei.

Schon im ersten Jahr hat sich "Spektrum neo" zur Erfolgsstory gemausert. Im Lehrer-Test der Kommunikationsfachzeitschrift w+v erwies sich der Spektrum-Sprössling gegenüber den Jugend-Konkurrenten von "Spiegel", "Stern" und "Zeit" als Klassenbester. Ob Nutzwert-Faktor, Layout, Grafiken, Lesespaß oder Qualität der Texte, "Spektrum neo" hatte in allen Fächern die Nase vorn. Das galt auch bei der Jury des Werner und Inge Grüter-Preises für Wissenschaftsvermittlung, die am 14. November in München "Spektrum neo" auszeichnen wird. Sie hebt in ihrem Urteil die "Teilnahme junger Leser an der Wissensfindung, die Konzentration auf ein Thema je Heft und die hervorragende didaktische Aufmachung" als besondere Stärken des Konzepts hervor.
Spektrum neo Nr. 2 "Die Welt im Jahr 2050" - ein Heft für junge Leserinnen und Leser. Jetzt im Handel! Mehr Informationen unter www.spektrum-neo.de
Forscherin, Romer Labs Diagnostic GmbH; Gründerin, Verein Technologykids, Tulln Abstract
Mathematik und Naturwissenschaft gelten im Bildungssystem als "schwierige" Fächer und stellen somit keine nachgefragte Freizeitbeschäftigung dar. Der Verein Technologykids wurde mit dem Ziel gegründet genau hier an zu setzen: in einem sehr frühen Stadium werden Kinder mit ihrer natürlichen Neugier und mit viel Spaß an naturwissenschaftliche Themen herangeführt. Ein erster im Frühjahr 2012 durchgeführter Pilotkurs mit 6-7 jährigen Kindern zeigte das große Interesse der Kinder.

Im Sommer 2012 startet das erste vom BMVIT im Rahmen des FFG Programms "Talente" finanzierte Projekt des Vereins, in dem Kinder alterskonform und spielerisch mit naturwissenschaftlichen Phänomenen vertraut gemacht werden. Ziel des Projekts ist es, bei Kindern zwischen 4 und 12 Jahren durch Experimente die Neugier an Technik und Wissenschaft zu wecken. Im Projekt werden Kurse entwickelt und das persönliche Kennenlernen von WissenschafterInnen in Ihrem Arbeitsalltag ermöglicht. Mindestens 20 % der Kurszeit wird gemeinsam mit ForscherInnen und TechnikerInnen direkt an deren Arbeitsplatz und in deren Labors experimentiert, die Kinder sehen dadurch einerseits die realen Arbeitsfelder von (Natur-) WissenschaftlerInnen und können andererseits diesen Role models "Löcher in den Bauch fragen". Die Anschaulichkeit, Praxisnähe und der persönliche Kontakt zu den Forschern wird durch die aktive Mitwirkung der am Technopol Tulln ansässigen Organisationen (Fachhochschule Wr. Neustadt Standort Tulln, Universitätsinstitute der Universität für Bodenkultur, und die in der naturwissenschaftlichen Forschung tätigen Unternehmen Biomin Holding GmbH und Romer Labs Division Holding GmbH) ermöglicht.
Der Verein Technologykids wird die entwickelten Programme nach Projektabschluss als Kinderkurse frei zugänglich anbieten und so eine langfristige Maßnahme zur Förderung der kindlichen Neugier an alltäglichen naturwissenschaftlichen Phänomenen setzen.

Die im Projekt involvierten PädagogInnen erhalten wertvolle Anregungen und Einstiegsmöglichkeiten für den anschaulichen naturwissenschaftlichen Unterricht und können die Kontakte zu den regionalen Wissenschaftseinrichtungen für weiterführende Projekte vertiefen.
Die zu entwickelnden Programme für 4 bis 12 jährige Kinder bereiten jeweils einen Themenbereich mittels altersgerechter Experimente vor, Abschluss einer Themeneinheit ist jeweils der Besuch bei einer WissenschaftlerIn oder einer TechnikerIn vor Ort. Mit ihm/ihr werden ein oder mehrere Experimente direkt aus ihrem Arbeitsbereich durchgeführt. Die Kinder erleben so den wissenschaftlichen Berufsalltag und die spezielle Arbeitsumgebung und können sich durch Fragen und Diskussion weiter in die Themengebiete vertiefen.
Um das entwickelte Programm wissenschaftlich abzusichern und gleichzeitig die Kooperation mit den beteiligten Einrichtungen auch über das Projekt hinaus langfristig zu gewährleisten, wird im Rahmen des Projektes ein wissenschaftlicher Beirat gegründet, der sich aus VertreterInnen der Wissenschaft und Wirtschaft am Standort sowie PädagogInnen zusammensetzt.
Das Programm "Talente regional" der FFG ermöglicht darüber hinaus auch die Vergabe von sogenannten Kooperationszuschüssen: Schulen und Kindergärten können eigene Projektideen im naturwissenschaftlichen Bereich bei der Projektleitung einreichen und um Förderung ansuchen.

Im Rahmen eines Forscherfests am Technopol Tulln werden sich alle beteiligten SchülerInnen, Kindergartenkinder, ForscherInnen, LehrerInnen und Eltern treffen. In Form eines Wissenschaftsparcours wird Erlerntes präsentiert und Projektergebnisse vorgestellt.
Professor, Institut für Analysis und Scientific Computing, Technische Universität Wien Abstract
Vor vier, fünf Jahrzehnten war es für junge Leute nach ihrer Matura noch einfach: Völlig egal, was man studierte, selbst wenn es Orchideenfächer wie Numismatik oder Finno-Ugristik waren: Mit einem Studienabschluss hatte man Aussicht auf eine einträgliche Karriere, und eine sichere Gestaltung des Lebens vor Augen.
Davon kann heute keine Rede mehr sein, und wir werden es auch für die nächste Zukunft kaum erwarten dürfen. Die Studienwahl entscheidet über den künftigen Lebenslauf weitaus einschneidender als früher. Und niemand höre auf jene, die das Suchen nach materiellem Glück mit Verachtung strafen. Gewiss ist das Streben nach finanzieller Absicherung und Unabhängigkeit nicht das Wesentliche des Daseins. Aber jene, die es für nicht des Nachdenkens wert erachten, sind meist zugleich jene, die unverdient durch Erbschaft oder Glück ihr Leben lang von solchen Sorgen verschont bleiben.
Gewiss: Jemand, der Kunstgeschichte und nur Kunstgeschichte studieren möchte, soll allein auf die damit verbundenen Risken aufmerksam gemacht, nicht aber durch Zwang von seinem Vorhaben abgehalten werden. Und all jenen Maturantinnen und Maturanten, die das Bedürfnis fühlen, der Gesellschaft als Arzt oder als Lehrer zur Verfügung zu stehen, rufen wir - egal, ob es eine Medizinerschwemme gibt oder ob einzelne Unterrichtsfächer überlaufen sind - "Bravo!" und "Gutes Gelingen!" zu. Doch nur dann, wenn die Neigung wirklich unstillbar vorhanden ist. Denn nichts benötigt die Gesellschaft weniger, als in ihrem Beruf unerfüllte und daher auch unglückliche Lehrer oder Ärzte.
Was aber sollen jene tun - und es gibt derer nicht wenige -, die für Studien verschiedenster Fakultäten geeignet sind und nicht wissen, welche sie wählen sollen. Ihnen sei an dieser Stelle nahegelegt, das Studium einer technischen Wissenschaft zu erwägen.
"Ich stand in der Schule mit Mathematik auf Kriegsfuß", mag ein Gegenargument lauten. Doch das zählt in Wahrheit wenig. Denn oft hat das Schulfach fast nichts mit der Mathematik selbst zu tun; wer klare und durch Beweise abgesicherte Gedankenführungen schätzt, wird auch Mathematik mögen. Mängel in der Rechentechnik kann man mit ein wenig Fleiß beheben.
Ich interessiere mich für Grundsätzliches, weniger für Technisches wie jemand aus der HTL", mag ein zweites Gegenargument lauten. Aber die Technik ist so vielgestaltig geworden, dass sie das Grundsätzliche ebenso umfasst wie die gewitzte Anwendung. Sie hat von den "reinen" Naturwissenschaften der vorigen Jahrhunderte das Beste übernommen und veredelt. "Ich bin eine Frau, und die Technik ist von Männern durchsetzt", mag ein drittes Gegenargument lauten, das man nicht leichtfertig abtun sollte. Weil man darin den Ansporn erblicken kann, in einem vermehrten Zugang von Frauen einen Paradigmenwechsel in der Technik zu noch mehr Vielfalt zu bewirken.
Ist für ein naturwissenschaftliches oder technisches Studium nicht genauso Interesse und Engagement der Studentinnen und Studenten vonnöten wie für ein Stuidium der Medizin oder des Lehramts? Ja, dies ist natürlich der Fall. Doch darf man von der Hoffnung ausgehen, dass bei vorhandener Neugier und Offenheit der Studienbeginner ihr Interesse und Engagement im Laufe des Studiums durch die Beschäftigung mit der Materie einerseits, noch mehr aber durch die inspirierenden Persönlichkeiten der Professorinnen und Professoren andererseits zunehmen.
"Es gibt", schrieb dieser Tage der renommierte Wirtschaftsjournalist Markus Leeb, "vor allem in technischen Branchen ein regelrechtes Gerangel um die zu wenigen Absolventen." Die Aussichten, als akademisch gebildeter Ingenieur über Krisen hinwegzukommen, sind nach wie vor gut.
Senior Expert Advisor, Business Unit Technology Management, Foresight & Policy Development Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wien Abstract
Die österreichische Innovationspolitik steht vor der fundamentalen Aufgabe, das Innovationssystem auf die Anforderungen einer wissens- und technologiebasierten Wirtschaft bzw. Gesellschaft auszurichten. Die Komplexität von Forschung, technologischer Entwicklung und Innovation (FTI) macht es dabei erforderlich, die Fähigkeit und die Kompetenz Neues hervorzubringen nachhaltig in Wirtschaft, in Wissenschaft und Gesellschaft zu verankern. Denn Innovationen entstehen in einem interaktiven Prozess von Aktivitäten, der Ideenbildung, Erforschung der wissenschaftlichen Grundlagen, anwendungsorientierte Forschung und Entwicklung marktfähiger Produkte einschließt. Eine zukunftsorientierte Innovationspolitik muss daher Bildung und Forschung als Basis und Motor von Innovationen einschließen.
Für Innovationsfähigkeit braucht es diverse Kompetenzen. Das Bildungssystem soll hier qualifiziertes Humanpotenzial für forschungstreibende bzw. forschungsbasierte berufliche Tätigkeiten in ausreichender Qualität und Quantität bereitstellen. Der Output des österreichischen Bildungssystems wird jedoch von zahlreichen ExpertInnen als Innovationsbarriere in wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht gewertet: Das Bildungssystem schöpfe sein Potenzial weder in der Spitze, d.h. Personen, die direkt in F&E bzw. Innovation eingebunden sind, noch in der Breite im Sinn innovationsrelevanter Fähigkeiten und Einstellungen der Erwerbsbevölkerung, aus.
Nachdem Veränderungen im Bildungssystem nur langsam greifen, gewinnen außerschulische Bildungsangebote zunehmend und dauerhaft an Bedeutung. Im Vergleich zur "konstruierten" Lehr- und Forschungspraxis in den Schulen stellen etwa Praktika in Unternehmen "real-life" Erfahrungen dar. Sie vermitteln durch die selbstständige Auseinandersetzung mit wissenschaftlich-technischen Zusammenhängen und Arbeitsweisen authentische Zugänge zu Naturwissenschaft und Technologie und tragen somit zur Förderung von Interesse und Aufgeschlossenheit für neue Technologien, deren Anwendungen und Nutzen bei. Indem außerschulische Lernumgebungen auch reale Arbeitsformen durch Problemlösungen in Projekt- und Teamarbeit mit "Ernstcharakter" ermöglichen, erhalten Jugendliche nicht nur die Chance die Arbeitswelt der Forschung bzw. technischen Entwicklung "hands-on" bzw. "minds-on" kennen zu lernen, sondern auch den Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft.
Konkrete Aktivitäten bzw. Gesprächsmöglichkeiten mit Expert/innen wirken aufgrund ihrer Authentizität erfahrungsgemäß auch verstärkend auf Motivation und Berufswahl. Nicht zuletzt gewinnen junge Menschen durch den persönlichen Kontakt zu ForscherInnen und TechnologInnen Rollenvorbilder und darüber hinaus realistische Vorstellungen über Studien- und Karrieremöglichkeiten.
Illustriert wird das Thema anhand eines konzeptiven Modells für Motivations- und Interessensförderung und nationaler wie internationaler Praxisbeispiele.
Director Human Resources Austria, Baxter BioScience, Baxter AG, Wien Abstract
Das Interesse an Natur und Technik wird allen Kindern, egal ob Mädchen oder Junge in die Wiege gelegt. Ich kenne kein Kind, dass in den ersten Lebensjahren nicht hunderte, wenn nicht tausende Fragen über diese Themen stellt. Es liegt jedoch an den Eltern und später auch an den Lehrern der verschiedensten Bildungseinrichtungen, dieses Interesse weiter zu fördern und auszubauen. Leider ist es in vielen Schulen so, dass die naturwissenschaftlichen Fächer ohne viel Engagement und Kreativität unterrichtet werden und damit die ursprüngliche und natürliche Neugier der Kinder an Technik und Naturwissenschaften auf ein Minimum reduziert wird. In den Kindergärten und Volksschulen werden kaum naturwissenschaftliche Versuche gemacht, obwohl gerade in diesem Alter das Interesse an diesen Dingen extrem groß ist. Es wäre wichtig, bereits in der Ausbildung von Kindergarten- und Volksschulpädagogen einen Schwerpunkt auf die Vermittlung von technischem und naturwissenschaftlichem Wissen zu legen - denn nur dann kann auch sichergestellt werden, dass der Unterricht für die Kinder so gestaltet wird, dass das natürliche Interesse an Technik und Naturwissenschaft geweckt bleibt.
Baxter beschäftigt über 4100 Mitarbeiter in Österreich. Davon haben mehr als 2500 eine naturwissenschaftliche oder technische Ausbildung absolviert. Baxter ist in Österreich ein bekannter Arbeitgeber, trotzdem stehen wir immer wieder vor der Herausforderung geeignete Mitarbeiter für offene Positionen im Forschungs-, Technik- und Produktionsbereich zu finden. Das war mit ein Grund im Jahr 2002 wieder mit der Ausbildung von Lehrlingen zu beginnen und im selben Jahr ein Management Traineeprogramm ins Leben zu rufen. Der Erfolg gibt uns recht, die Trainees der ersten Stunde sind bereits langjährige Führungskräfte und mittlerweile bilden wir auch in eher exotischen Fachrichtungen wie Kälteanlagentechnik erfolgreich Lehrlinge aus. Doch der Bedarf an naturwissenschaftlichen und technischen Mitarbeitern ist weit höher und kann durch unternehmensinterne Ausbildungsprogramme bei Weitem nicht gedeckt werden. Daher gibt es seit Jahren eine Kooperation von Baxter mit der HTBLA Wien 17 - besser bekannt als HTL Rosensteingasse- und wir ermöglichen Schülern Unternehmensführungen und Sommerpraktika, damit wir sie frühzeitig auf unser Unternehmen aufmerksam machen um sie nach ihrem Schulabschluss als Mitarbeiter zu gewinnen. Trotz dieser und zahlreichen anderen Maßnahmen, wie Teilnahme an Programmen wie "FiT-Frauen in die Technik", "Töchtertag" und der von Baxter erstmalig durchgeführte "Söhnetag", wo erstmalige junge Burschen im Alter bis zu 15 Jahren bei uns in den Arbeitsalltag hinein schnuppern konnten, sind wir teilweise gezwungen bereits für Labortechnikerpositionen Mitarbeiter aus dem Ausland zu rekrutieren, da wir in Österreich zu wenige Kandidaten finden.
Geschäftsführer, NÖ Landesakademie, St. Pölten Chair
Head of Department, Company and Technology, ecoplus. The Business Agency of Lower Austria, St. Pölten Coordination

Dr.in Petra BOHUSLAV

Member of the Provincial Government of Lower Austria for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, St. Pölten

1991 Economic sciences (tourism, human resource management), WU (Vienna University of Economics and Business)
1991-1994 Marketing manager, Railtours Austria
1995 Head of Marketing and Sales Department, Rogner-Thermen Blumau, Stegersbach
1996-2001 Chief Executive Officer, Archäologiepark Carnuntum Ltd.
2001-2004 Chief Executive Officer, Congress Casino Baden
2004-2008 Minister for Labour, Social Affairs, Sports, Culture, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten
2008-2009 Minister for Youth, Education and Sports, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten
since 2009 Minister for Economic Affairs, Tourism, Technology and Sports, Provincial Government of Lower Austria, St. Pölten

Dipl.-Ing. Dr. M.Sc. Eva Maria BINDER

Chief Research Officer, Erber AG, Tulln

1987-1992 Studium der Technischen Chemie, Wien
1992-1995 Dissertation, TU Wien
1995-1996 Projektmanagerin, BIOMIN
1996-2002 Leiterin Strategische Forschung, BIOMIN
2003-2005 Chief Scientific Officer, Erber AG, Singapur
2005-2010 Chief Research Officer, Erber AG
seit 2011 Vice President Research, Erber AG

Mag. Dr. h.c. Dkfm. Heinz BOYER

Geschäftsführer, IMC Fachhochschule Krems GmbH

1975-2003 Establishment, setting up and leadership of the National School for Tourism in Krems (HLF Krems) and a training hotel
since 1979 Worked on the revitalisation of the Semmering Region, including the Hotel Panhans
1980 Establishment and setting up the Semmering School for Hotel Management
1985 Involved in the foundation of the International Institute for Tourism and Management (ITM) and General Manager to the first international educational institute
since 1987 Trading license as business consultant
1987-1993 Manager of Althof-Errichtungs- und Betriebs- GmbH, set up the tourism pilot project Althof-Retz
1988 Establishment and setting up the School of Hotel Management, Retz
1993 Establishment ITM in Prague under license to the Association of Hoteliers in the Czech Republic
since 1994 Establishment IMC University of Applied Sciences in Krems-CEO

Dr. MA Stefan Thomas HOPMANN

Professor für Schul- und Bildungsforschung, Institut für Bildungswissenschaft, Universität Wien

1988 Dr.phil., IPN/Christian Albrechts Universität Kiel
 Forschung & Lehre u. a. in Dänemark, Deutschland, Finnland, Norwegen, Schweden, der Schweiz und den USA.
 Wichtigste berufliche Stationen: Kiel, Potsdam, Oslo, Trondheim, Kristiansand und seit 2005 Wien.
 Forschungsgebiete: Empirisch und historisch vergleichende Schul- und Bildungsforschung, LehrerInnenbildung, Didaktik.
 Herausgeber des internationalen Journal of Curriculum Studies.
1994 Professorkompetenz (Habil.), Universität Oslo

Dr. phil. Dipl.-Phys. MA Carsten KÖNNEKER

Chefredakteur, Spektrum der Wissenschaft, Heidelberg

1992-1994 Physik (Dipl.) und Literaturwissenschaften/Philosophie (Mag.), Vordipl. und Zwischenpr., RWTH Aachen
1994-1995 Physik (Dipl.) und Literaturwissenschaften/Philosophie/Kunstgeschichte (Mag.), Universität zu Köln
1995-1996 Physik und Französisch für ausländische Studierende, Université Blaise Pascal, Clermont-Ferrand
1996-1996 Physik (Dipl.) und Literaturwissenschaften/Philosophie/Kunstgeschichte (Mag.), Universität zu Köln
1996-1997 Literaturwissenschaften, Master of Arts, Washington University, Saint Louis
1997-2000 Physik (Dipl.) und Literaturwissenschaften (Promotion), Dipl.-Phys. (1998); Dr. phil. (2000), Universität zu Köln

Dr. Elisabeth PICHLER

Forscherin, Romer Labs Diagnostic GmbH; Gründerin, Verein Technologykids, Tulln

1992-1999 Studium Technische Chemie an der TU Wien
1999-2002 Dissertation am Interuniversitären Department für Agrarbiotechnologie-IFA-, Tulln
2002 Promotion
2002-2003 Laborleiterin, Biomin
2003-2005 Projektleiterin und Produktmanagerin, Romer Labs Diagnostic GmbH
2006-2010 Aufbau und Leitung der akkreditierten Prüfstelle Quantas.
seit 2011 Regulatory Affairs, Romer Labs Division Holding GmbH
 Projektkoordinatorin eines Talente Regional FFG Projekts
2012 Gründung des Vereins Technologykids

Dr. Rudolf TASCHNER

Professor, Institut für Analysis und Scientific Computing, Technische Universität Wien

1971-1976 Studium der Mathematik und Physik, Universität Wien
1976 Promotion sub auspiciis Praesidentis
1977 Tätigkeit, Technische Universität Wien
1980 Forschungsaufenthalt, Stanford University, CA
 Bis heute ist er an der Technischen Universität Wien als Professor tätig, lehrt in den verschiedensten Gebieten der Analysis und forscht im Bereich der von L.E.J. Brouwer begründeten intuitionistischen Mathematik. Rudolf Taschner gründete und betreibt zusammen mit seiner Frau Bianca und Kollegen der Technischen Universität Wien "math.space", einen Veranstaltungsort im Wiener MuseumsQuartier, der Mathematik als kulturelle Errungenschaft präsentiert und mehr als 30.000 Besucher im Jahr anlockt (www.math.space.or.at und www.mathcast.org).
1981 Habilitation (Mathematische Analysis) Technische Universität Wien

Mag. MA Petra WAGNER

Senior Expert Advisor, Business Unit Technology Management, Foresight & Policy Development Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wien

seit 1997 Forscherin mit Schwerpunkt Innovation und Humanpotenzial, Austrian Institute of Technology GmbH, Wien
 Derzeit setzt sie diverse nationale und internationale Projekte im Bereich Science and Technology Learning (STL) um.
2008-2012 Entwicklung eines nationalen MINT- Nachwuchsförderungsprogramms

Mag. Ulrike WEISS

Director Human Resources Austria, Baxter BioScience, Baxter AG, Wien

 Studium der Wirtschaftspädagogik an der WU Wien
 derzeit Director of Human Ressources, Austria & Communications verantwortlich für über 3800 Baxter Mitarbeiter in Österreich
seit 1999 Baxter in diversen Human Resources Positionen

Dr. Christian MILOTA

Geschäftsführer, NÖ Landesakademie, St. Pölten

 Studium der Geologie
1984-1994 Technischer Geologe, mit unterschiedlichen Tunnel- und Stollenbauten und sonstigen angewandten Geologieprojekten beschäftigt
1994-2002 Gutachter & Projektleiter Wasserwirtschaft, Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
2002-2008 Büroleiter und Pressesprecher eines politischen Büros
seit 2008 Geschäftsführer, NÖ Landesakademie, St. Pölten

Dipl.-Ing. Claus ZEPPELZAUER

Head of Department, Company and Technology, ecoplus. The Business Agency of Lower Austria, St. Pölten

 Studium der Lebensmittel- und Biotechnologie, Universität für Bodenkultur Wien
1998-2000 Brauereileiter, Braumeister und stellvertretender Geschäftsführer, 1. Wiener Gasthofbrauerei
2000-2001 Senior Consultant, Czipin & Proudfoot, früher Czipin & Partner, Internationale Produktivitätsberatung
2001-2003 Leiter, Abteilung Research & Development, Melbrosin International GmbH & Co KG
2003-2004 Gründer und Inhaber, Life Science Project Management, Unternehmensberatung für externe Projektleitung von interdisziplinären F&E - Projekten
seit 2004 Technopolemanager, Tulln, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
seit 2006 Geschäftsfeldleiter, Technopole, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
  Verantwortlich für die Geschäftsfelder Cluster Niederösterreich, Internationalisierung und Technopole
seit 2007 Bereichsleiter, Unternehmen & Technologie, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur

Technologiegespräche

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23.08.2012

10:00 - 12:30Technologiebrunch gegeben von Standortagentur TirolSocial
13:00 - 13:10BegrüßungPlenary
13:10 - 13:30Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2012Plenary
13:30 - 14:15EröffnungsreferatePlenary
14:15 - 15:05Energie für morgenPlenary
15:25 - 16:55Global Earth Research - Forschung für die Zukunft der Erde in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher ForschungszentrenPlenary
16:55 - 17:45Kampf gegen den Krebs - Durchbrüche und ErwartungenPlenary
20:00 - 21:30Produktion und Forschung im globalen Wettbewerb - wer bestimmt die Zukunft?Plenary
21:30 - 23:30Abendempfang gegeben von Forschung AustriaSocial
21:30 - 23:30Karrierelounge - Abendveranstaltung mit Buffet für StudentInnen, JungwissenschaftlerInnen und BerufseinsteigerInnen, gegeben von den Veranstaltern der Alpbacher Technologiegespräche und Siemens AG ÖsterreichSocial

24.08.2012

09:00 - 15:30Arbeitskreis 01: Schlüsseltechnologien - Zukunft für Europas JugendBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 02: Chancen und Grenzen von "Ambient Assisted Living"Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 03: Smart City - der Mensch im MittelpunktBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 04: Demographie und Humankapital als Chance für InnovationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 05: Produktionsstandorte der Zukunft - Entscheidungsfaktoren, Chancen und RisikenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 06: Klettersteig in die wissenschaftliche KarriereBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 07: Schlüsselelemente erfolgreicher InnovationskulturenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 08: Lernen durch innovative BildungsnetzwerkeBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 09: Gesucht: jung, technisch begabt, wissbegierigBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 10: Smart Governance for smart SpecialisationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 11: Medizintechnik: Herausforderungen und ChanceBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 12: Cyber-Sicherheit als kritischer StabilitätsfaktorBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 13: Moderne Technologien und ihre Rolle in DemokratieprozessenBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
09:45 - 15:00Sonderveranstaltung: FTI-Internationalisierung in Österreich und der EUBreakout
16:00 - 17:15Individualisierung als Basis für Bildung und InnovationPlenary
17:30 - 19:30Wege zum Nobelpreis - PreisträgerInnen im Gespräch mit österreichischen NachwuchswissenschaftlerInnen in Kooperation mit der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen BodenseePlenary

25.08.2012

09:00 - 10:30Neue Technologien, die unser Leben verändern - Ausgewählte EU "Flagship-Projekte"Plenary
10:45 - 12:00Zukunftsszenarien: in welchen Zeiträumen können wir planen?Plenary
12:00 - 13:05Die Physik des FußballsPlenary
13:05 - 13:15Abschluss-StatementPlenary
13:20 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial