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09: IP-Strategien in Unternehmen: Herausforderungen für das IP-Management und die Innovationspolitik

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Studien belegen, dass viele Unternehmen, vor allem KMUs, im Lichte des Innovationswettbewerbs Nachholbedarf beim Intellectual Property (IP) Management haben. Herausfordernde Felder für eine IP-Strategie sind unter anderem Geheimhaltung, Anmeldestrategien, Bewertung und Qualität von International Property Rights (IPR), Internationalisierung, verschiedene Typen von IPR, optimales IPR-Portfolio etc. Daraus ergibt sich die Frage, wie die Innovationspolitik die Unternehmen beim Auf- und Ausbau von IP-Management unterstützen kann und welche Rahmenbedingungen im Lichte internationaler Erfahrungen herbeizuführen wären.

Vortragende

Managing Partner, BGW AG, St. Gallen-Vienna; Head, Competence Center IP Management, Institute of Technology Management, University of St. Gallen Abstract
Innovationen stossen am Anfang des 21. Jahrhunderts auf besondere Rahmenbedingungen: Globalisierung des Wettbewerbs, Explosion des technischen Wissens, Technologiefusionen, Dezentralisierung des Wissens, Eskalation von Innovationskosten, kürzere Innovationszyklen und Beschleunigung der Innovationsdiffusion.
Zukunftsorientierte Unternehmen versuchen nach den intensiven Restrukturierungswellen der letzten Jahre Vorsprung durch Innovation zu erreichen, um dadurch Differenzierungsvorteile beim Kunden zu erzielen. Neue Produkte in der Elektro-, Telekommunikations- und Softwareindustrie sind meist mit Leistungssteigerung und Kostensenkung gleichzeitig verbunden. Innovation beschränkt sich aber nicht mehr nur auf die Entwicklung neuer Produkte, sondern umfasst auch die Entwicklung neuer Dienstleistungen und Geschäftsmethoden.
Um die Differenzierungsvorteile beim Kunden möglichst effektiv und nachhaltig gestalten zu können, hat der Einsatz von und der Umgang mit geistigen Eigentumsrechten (IP-Management, IP-Strategien) eine neue Bedeutung erlangt. Bei Patenten gilt es dabei unter anderem, folgenden kontroversen Trends Rechnung zu tragen:
" Die Anzahl der Patente steigt weltweit ständig an.
" Die Qualität der Patente nimmt im Durchschnitt aufgrund der begrenzten materiellen Prüfung ab.
" Einzelne Patente erreichen astronomische Bewertungshöhen, z.B. RIM für BlackBerry an NTP mit 612.5 Millionen US-Dollar.
" Einzelne Regionen, wie China, konfrontieren mit neuen, eigenen Spezifika.
" Patente werden zunehmend zu Handelsgütern mit Preis, die zunehmend von einer eigenen Dienstleistungsindustrie vermarktet werden.
Technology Chair, ERAC Group on Knowledge Transfer; Managing Director, OFI Technologie & Innovation GmbH, Wien Abstract
Die rasche Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse in der Wirtschaft ist ein substanzieller wichtiger Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung von Volkswirtschaften. Basierend auf diesem Fakt unterstützen die meisten europäischen Länder die Erzielung neuer Erkenntnisse und den Austausch zwischen akademischer Forschung und wirtschaftlicher Anwendung.
Vielfach werden in Europa Schwächen in der Umsetzung wissenschaftlicher Erkenntnisse in den unternehmerischen Erfolg propagiert. Zahlreiche Empfehlungen bis hohe politische Ebenen IP Recommendation definieren gewünschte Facetten und zeigen sinnvolle und erfolgversprechende Ansatzpunkte auf. Das Thema IP-Management rückt dabei immer mehr in den Focus.
Im Einklang damit und auf Basis der europäischen rechtlichen Rahmenbedingungen haben sich gegenwärtig einige Typologien von Unterstützungsmodelle in Europa herausgebildet.
In alle diese Programme werden hohe Erwartungen gesetzt. Die Erfahrungen mit diesen Programmen von Recherchen über IP-Aggregation und Streitunterstützung sind unterschiedlich. Dennoch lassen sich gemeinsame Muster für Unternehmen ableiten. Ein ganzheitlicher strategischer Überbau mit dem notwendigen Zusammenspiel aller Maßnahmen in ausreichender Größe ist nötig. Die Unterstützungen zur zukunftsgerichteten Forschung, Überführung in die wirtschaftliche Praxis, Platzierung im unternehmerischen Umfeld und Absicherung im globalen Wettbewerbskontext müssen dabei ausbalanciert sein. Bedürfnisse und Ziele müssen dabei klar sein und angemessen definiert sein.
Internationale Beispiele zeigen, dass eine umfassende Orchestrierung auf Basis einer abgestimmten Strategie den Innovationssprung nach vorne ermöglicht und effizienten Mitteleinsatz bewirkt
Coordinator for Electric Mobility and IP-Strategy, Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology of the Republic of Austria, Vienna Abstract
IP ist ein bedeutender Faktor für Innovation, Produktivität und Wachstum. Vergleichende EU-weite Analysen bestätigen, dass die hohe Zahl der von österreichischen Firmen und Privatpersonen eingereichten gewerblichen Schutzrechte eine Stärke Österreichs ist. Allerdings besteht eine Reihe von Herausforderungen dieses Potenzial der IPR zur Steigerung von Innovation optimal zu nutzen. Das EU-Patent und aggressive IPR-Strategien in anderen Ländern führen zu einer Zunahme von Patenterteilungen mit Wirkung für Österreich; Österreichischen Wirtschaftteilnehmern fehlt es vielfach an Bewusstsein für die Bedeutung von IP im Forschungs- und Innovationskontext. Das Regierungsprogramm 2013-2018 sieht vor eine Gesamtstrategie für geistiges Eigentum zu entwickeln. Das Bundesminis-terium für Verkehr, Innovation und Technologie koordiniert gemeinsam mit dem Bundesmi-nisterium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft den Prozess zur Entwicklung einer IP-Strategie für Österreich mit dem Ziel der Steigerung der Innovationsleistung und Aufstieg zum Innovation Leader. Kernelemente des Prozesses werden die Herstellung eines klaren Befundes des Österreichischen Systems sowie die Identifikation von strategischen Hebeln bzw. Handlungsfelder sein, die zu adressieren sind, um ein IP-System zu schaffen, dass einen wesentlichen Beitrag zur Zielsetzung "Innovationsleader" leistet.
Managing Director, Bauhütte Leitl-Werke GmbH; President, ACR - Austrian Cooperative Research, Vienna Abstract
Das Thema wird einerseits aus Sicht von Instituten der "Austrian Cooperative Research" und andererseits aus Sicht eines mittelständischen Unternehmens betrachtet.
Das ACR-Netzwerk mit seinen sehr verschiedenen Forschungsinstituten bietet insbesondere für KMU angewandte FEI, Technologietransfer, Förderberatung, Schulungen und hochwertiges Prüfen und Messen in den Bereichen: Innovation & Wettbewerbsfähigkeit, Lebensmittelqualität & -sicherheit, Nachhaltiges Bauen, Produkte, Prozesse, Werkstoffe sowie Umwelttechnik und erneuerbare Energien.
Bei diesen Instituten besteht der Eindruck, dass nur wenige KMU eine schlüssige Strategie hinsichtlich geistigen Eigentums haben, aber eine klare und konsistente Strategie der KMU die Zusammenarbeit und den Austausch von Wissen und Ergebnissen wesentlich erleichtern würde.
KMUs scheuen den Prozess einer Patentierung, da er aufwendig und kostenintensiv ist und der Schutzumfang nicht immer klar ist. Es wird vielfach nur von Gebrauchsmustern Gebrauch gemacht oder IPR über den Markenschutz vorangetrieben. Patentierungen bleiben eher bei Großunternehmen.
Aus Sicht eines innovativen mittelständischen Unternehmens der Baustoffbranche kann dieser Eindruck bestätigt werden. Auch die Durchsetzbarkeit und Verteidigung von Schutzrechten kann die Ressourcen von KMU überfordern. Offenlegungen werden von Wettbewerbern oft auch als Basis für Umgehungen oder Weiterentwicklungen verwendet. Unternehmensinternes Know-How ist manchmal der bessere Schutz.
Unterstützungsmaßnahmen für eine Verbesserung des IP-Managements von KMU müssten die angeführten Probleme berücksichtigen.
Deputy Head, Economic Policy Department, Austrian Federal Economic Chamber, Vienna Abstract
Fragen zur geistigen Eigentum stellen sich im Innovationsprozess von Unternehmen schon sehr früh und immer wieder. Die Antworten darauf haben Auswirkungen auf den Erfolg der Innovation, sowie das Geschäftsmodell, die Wettbewerbsposition, die Kooperations- und Marktstrategie und die Chancen für die Weiterentwicklung der technologischen Basis und des Geschäfts eines Unternehmens. Bedarf an unterschiedlicher Expertise besteht daher über einen längeren Zeitraum und kann durch firmeneigenes oder externes Fachwissen abgedeckt werden. Je nach Art der Innovation und je nach Branche ergeben sich in der Entwicklung einer Schutzstrategie, bei der praktischen Umsetzung mit Mitarbeitern oder Partnern, bei der Anmeldung formaler Schutzrechte, bei der Verwertung oder Vermarktung, bei der Durchsetzung und bei der Weiterentwicklung des IP-Portfolios unterschiedliche Anforderungen. Da geistiges Eigentum darauf abzielt Ausschließlichkeitsrechte zu begründen und eine technologische Alleinstellung im Markt abzusichern, braucht es einen guten Zugang zu Informationen und die Hilfe von Spezialisten, die über den Stand von Technik und Wissenschaft, die Position der Konkurrenz, die verfahrensrechtlichen Schritte und die Wirksamkeit in unterschiedlichen Rechtsräumen und Märkten Bescheid wissen.
In allen Bundesländern informiert und organisiert die Wirtschaftskammer Beratung für Unternehmen durch Innovationsexperten, Patentanwälte, in Zusammenarbeit mit dem Patentamt, mit Förderagenturen und Rechtsberatern und begleitet Unternehmen so über einen längeren Zeitraum um geistiges Eigentum zu erarbeiten, zu schützen und optimal zu verwerten.
President, Board of Austrian Patent Attorneys, Vienna Abstract
IP-Management bedeutet - aus der Definition dieses Begriffes heraus - das auf ein Unternehmensziel gerichtetes planmäßiges Handeln in Bezug auf das geistige Eigentum einer Firma unter Beachtung von Schutzrechten anderer Firmen. Das
IP-Management einer Firma ist Aufgabe der Geschäftsleitung und ist Bestandteil der Firmenphilosophie. Geschäftliche Orientierung, Produktentwicklungszyklen, Konkurrenzverhalten sowie Steuer- und Finanzierungsfragen können wesentlichen Einfluss auf das IP-Management haben. Das Anmelden und Durchsetzen von
IP-Rechten kann sehr teuer sein, aber auch die Nichtbeachtung solcher Rechte. Wesentliche Überlegungen sind vom Firmenmanagement anzustellen, noch bevor eigene Schutzrechte angemeldet werden. Die Erfahrung des Patentanwaltes zeigt, dass oft Grundkenntnisse über Schutzrechte fehlen. Auch hier sollte gelten: Bildung hat Vorrang. Jeder Techniker und jeder Absolvent eines Wirtschaftsstudiums sollte über derartige Grundkenntnisse verfügen.
Head, Property Rights/Market Research, AWS - Austria Wirtschaftsservice GmbH, Vienna Abstract
Dem Thema "Intellectual Property" und damit verknüpften Schutzrechten wird insbesondere von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) oftmals nicht genügend Bedeutung beigemessen. Während Großunternehmen über eigene Patentabteilungen bzw. hausinterne IP-Expertinnen und IP-Experten verfügen, sehen sich KMU in vielen Fällen aus personellen, organisatorischen und finanziellen Gründen nicht in der Lage, sich strategisch um den Schutz ihrer Entwicklungen und Innovationen zu kümmern. Oft fehlt auch das prinzipielle Wissen über Schutzmöglichkeiten und -strategien.
IP-Unterstützungsleistungen für KMU seitens der öffentlichen Hand setzen daher mit verschiedenen Instrumenten und Maßnahmen an, die einen integrierten und ganzheitlichen Ansatz aufweisen müssen, um die bestmögliche Wirkung entfalten zu können. Dieser reicht von Bewusstseinsbildung über Strategieunterstützung, Finanzierung bis hin zur Verwertung von IP, das in KMU generiert wird.
Im Rahmen des Arbeitskreises "IP-Strategien in Unternehmen" stellt die Austria Wirtschaftsservice als wesentliche öffentliche IP-Servicestelle für KMU in Österreich ihr Serviceportfolio und ihre Erfahrungen bei der IP-Unterstützung von KMU vor. Anhand von Fallbeispielen werden die Notwendigkeit und Wirkungen eines integrierten Unterstützungsansatzes aufgezeigt.
President, Austrian Patent Office, Vienna Abstract

Wirtschaft und Politik stehen vor denselben Herausforderungen
-Nachwehen aufgrund der wirtschaftl. Krisen der letzten Jahre
-Geld ist knapp - auf den Märkten genauso wie in den öffentlichen Kassen
Um die Wirtschaft als Basis für Arbeitsplätze und Wohlstand zu erhalten, müssen die österreichischen Unternehmen gestärkt werden und zwar
-gezielt
-effizient
-mit dem permanenten Blick auf Standort und Arbeitsplätze
Nicht nur durch Förderung von Forschung und Technologie, sondern durch Förderung der Innovationsfähigkeit der Unternehmen. Und das bedeutet nicht nur, Unternehmen zu befähigen, aus neuen Ideen innovative Produkte zu entwickeln, sondern sie auch in die Lage zu versetzen, die eigenen Innovationen am Markt entsprechend positionieren und abzusichern zu können.
Nur wenn es einem Unternehmen gelingt, den Gap zwischen "(Geld) investieren um innovative Produkte zu entwickeln" und "Geld machen" zu überbrücken/zu schließen, wird es nachhaltig konkurrenzfähig sein.
Innovation ist die Triebfeder der Wirtschaft, Innovation ist Zukunft

Das Werkzeug - IP
IP - Patent, Marke, Muster ebenso wie Urheberrecht, Maßnahmen gegen Counterfeit - bietet den Unternehmen effektive Möglichkeiten, unlautere Konkurrenz auszuschließen, die eigene Markposition durch exklusive Verwertungsrechte abzusichern, Kunden zu binden und Kaufentscheidungen zu ihren Gunsten zu lukrieren und so den Erfolg am Markt zu sichern.
IP kann aber nur dann unterstützend Wirkung auf Unternehmensebene zeigen, wenn die Politik Rahmenbedingungen schafft, die dieses System der Innovationsförderung stärkt.
Die Inputs dafür müssen von den Nutzern des Systems kommen - nur die Unternehmen selbst wissen, was sie brauchen, um am Markt erfolgreich zu sein. Erfolgreiche IP-Politik muss von den Unternehmen und ihren Markterfahrungen und ihren Strategien lernen und daraus eine politisch gewollte nationale IP-Strategie formen.
Man kann nur jemanden unterstützen, wenn man seine Bedürfnisse kennt.
In einem Bereich wie der Wirtschaft, die letztlich die Summe von betrieblichen Leistungen - mikroökonomisch - ist, kann Unterstützung nicht abstrakt "von oben" makroökonomisch/politisch verordnet werden. Insbesondere nicht in einem Land wie Österreich, das durch eine Kleinunternehmensstruktur geprägt ist.
Eine nationale IP-Strategie muss genau dem Rechnung tragen, nämlich dort, wo unsere Unternehmen Unterstützung benötigen, aktive Unterstützung anzubieten - und so gezielt in die Innovationsfähigkeit österr. Unternehmen zu investieren und nicht nur Geld auszugeben. Mit messbarem Effekt. Denn erst ein positiver Effekt macht eine Ausgabe zur Investition.

Das Mittel - Umgestaltung des (heutigen) Patentamtes zum (künftigen) nationalen IP-Hauptknotenpunkt
Der Transmissionsriemen zwischen "Hirn" und "Kapital", zwischen "Innovation" und "Markt" muss enger gezurrt werden, will Österreich seine Wirtschaft erfolgreich durch Innovationen voranbringen.
Ein wichtiger erster Schritt auf dem Weg dorthin - eine "Umrüstung" der Zentralbehörde ÖPA. Ein Schritt, der in anderen Staaten bereits (um)gesetzt worden ist.
Schutz, Service und Support - das sind die wesentlichen Funktionen, die es zu erfüllen gilt. Und die mit einem modernen ÖPA als Brücke zwischen Wirtschaft und Politik, als Knotenpunkt und Mittler der Fixgrößen Recht - Wissen - Unternehmen - Öffentlichkeit auch erfüllt werden können. Den entsprechenden politischen Willen vorausgesetzt wird ein künftiger nationaler IP-Hauptknotenpunkt, der auch in der Lage ist, Unternehmenserfahrungen und - bedürfnisse stärker zu integrieren, einen wesentlichen Beitrag für den Erfolg österreichischer Unternehmen beisteuern - und damit für die Sicherung unserer Zukunft in Wohlstand und Beschäftigung.
Head, Unit C1.11 - Innovation and Technology Transfer, Federal Ministry of Science, Research and Economy of the Republic of Austria, Vienna Chair
Deputy Head, Unit C1.11 - Innovation and Technology Transfer, Federal Ministry of Science, Research and Economy of the Republic of Austria, Vienna Coordination

Dipl.-Ing. Dr. Martin A. BADER

Managing Partner, BGW AG, St. Gallen-Vienna; Head, Competence Center IP Management, Institute of Technology Management, University of St. Gallen

 BGW AG Management Advisory Group St.Gallen-Wien, Gründungsmitglied, Verwaltungsratspräsident, Managing Partner
 Institut für Technologiemanagement an der Universität St.Gallen: Leiter Kompetenzzentrum IP-Management
 Infineon Technologies: Vice President & Chief Intellectual Property Counsel
 Siemens: Marketing Director Innovations- und Patentmanagement / Patentingenieur
 Auslandsaufenthalte u.a. in Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Osteuropa, Skandinavien, USA, China/Taiwan, Indien, Brasilien, Australien

Dr. Georg BUCHTELA

Technology Chair, ERAC Group on Knowledge Transfer; Managing Director, OFI Technologie & Innovation GmbH, Wien

1984-1993 Vertragsassistent, Technische Universität Wien
1993-1998 Angestellter, Energieversorgung Niederösterreich
1998-2002 Bereichsleiter, Profactor PROFACTOR GmbH
seit 2002 Abteilungsleiter, Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft

Dr. Daphne FRANKL-TEMPL

Coordinator for Electric Mobility and IP-Strategy, Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology of the Republic of Austria, Vienna

 Studium der Rechtswissenschaften, Universität Wien
 Postgradualer Lehrgang für politische Öffentlichkeitsarbeit, Universität Wien
2005-2008 RA-Kanzleien zB Lansky, Ganzger&Partner, Rechtsanwaltsanwärterin
2008-2009 Parlamentarische Mitarbeiterin
2009-2010 Österreichische Industriellenvereinigung, Trainee
2010-2012 Siemens AG Österreich, Sustainability Managerin
seit 2012 Koordination der Elektromobilitätsaktivitäten des Ministeriums, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
seit 2014 Koordination Elektromobilität und IP-Strategie, Bundesministerium f. Verkehr, Innovation und Technologie

MMag. Rudolf LICHTMANNEGGER

Deputy Head, Economic Policy Department, Austrian Federal Economic Chamber, Vienna

 Journeyman s degree in audiovisual electronics
 Undergraduate studies (Fulbright) at Washington & Lee University, Lexington/Virginia
 Magister degrees in economics and languages (English/Spanish) from Innsbruck University
1982 - 1988 Station Manager Madrid/Spain, Sales Representative/Mid-Atlantic Area, USA, ISE, Urbana/Illinois
1988 - 1991 Free-lance Interpreter, Washington DC
1991 - 1992 Buyer, USAF, Torrejón
1992 - 1993 Language studies, Vicenza
1993 - 1996 Deputy Head, various national business associations: Electronic Goods Dealers, International Traders, Secondary Raw Material Dealers, Car Dealers, Sports Goods Dealers
1998 - 2004 Executive Director, ARGE Information Society
2001 - 2004 Executive Director, AUSTRIAPRO (standardization business data)
since 1996 Economic Policy Department, Austrian Federal Economic Chamber, responsible for innovation-R&D-technology policies, structural economic policy, educational issues
2008 - 2009 Executive Director, Austrian Creative Industries Association - cwa
since 2009 Deputy Head, Economic Policy Department, Austrian Federal Economic Chamber

Dipl.-Ing. Peter PUCHBERGER

President, Board of Austrian Patent Attorneys, Vienna

 Studienabschluss als Dipl.-Ing. an der TU Wien
seit 1981 Patentanwalt in der Kanzlei "Patentanwälte Puchberger, Berger & Partner"
seit 2003 Präsident der Österreichischen Patentanwaltskammer

Dr. Friedrich RÖDLER

President, Austrian Patent Office, Vienna

1979-1983 Studium der Rechtswissenschaften, Universität Wien
1973-1978 Österreichische Finanzverwaltung
1978-2001 Mitglied des Rechnungshofes
1990-1999 Leiter der Redaktion der Berichte an den Nationalrat
1995-1999 Leiter der EU-Abteilung
2000-2001 Stv. Sektionsleiter (Finanz- und Wirtschaftsverwaltung des Bundes samt zugehöriger öffentlicher Unternehmungen)
2001-2005 Generalsekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie
2004-2005 Prov. Leiter des Patentamtes
seit 2005 Präsident des Österreichischen Patentamtes

Mag. Josef MANDL

Head, Unit C1.11 - Innovation and Technology Transfer, Federal Ministry of Science, Research and Economy of the Republic of Austria, Vienna

1976-1980 Studium der Volkswirtschaft, Universität Wien
1981 Eintritt in das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (damals für Handel, Gewerbe und Industrie)
1983-1993 Leiter des Referates Nahrungsmittelindustrie, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
1993-1994 Leiter des Referates Technologietransfer, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
1993-2001 Österreichischer Delegierter, OECD TIP-Group
seit 1994 Leiter der Abteilung Innovation und Technologietransfer, Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit
1994-2006 Österreichischer Delegierter, EU Innovationsprogrammen
seit 2006 Österreichischer Delegierter in IPEG und EPG UG Innovation

Technologiegespräche

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21.08.2014

10:00 - 12:30TechnologiebrunchSocial
13:00 - 13:10Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2014Plenary
13:10 - 14:00FTI-Politik at the CrossroadsPlenary
14:00 - 15:45Industrie 4.0 - Die nächste industrielle Revolution?Plenary
16:15 - 17:45Stanford zu Gast bei den Technologiegesprächen: Innovation und die Kultur des ScheiternsPlenary
20:00 - 21:30Wir und unser Gehirn - Neurologische Forschung at the CrossroadsPlenary
21:45 - 23:00AbendempfangSocial
21:45 - 23:00KarriereloungeSocial

22.08.2014

09:00 - 15:00Breakout Session 01: Technology - Global Market: Österreichische Technologien für den globalen MarktBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 02: Technologie-Hotspots der Zukunft - Hat Europa eine Chance?Breakout
09:00 - 15:00Breakout Session 03: Herausforderung Disruptive Innovation: Strategien für eine erfolgreiche BewältigungBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 04: Agile und robuste Supply Chain - Volatilität im Wirtschaftsleben erfolgreich managenBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 05: Bioenergie - Ausweg oder Irrtum?Breakout
09:00 - 15:00Breakout Session 06: Was kostet die Zukunft der Stadt? Sozioökonomische Aspekte der Smart CityBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 07: Smart Energy: Herausforderungen an eine interdisziplinäre EnergiewendeBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 08: Wissenschaft in der Gesellschaft - Wie man Barrieren überwinden kannBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 09: IP-Strategien in Unternehmen: Herausforderungen für das IP-Management und die InnovationspolitikBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 10: Forschungsfinanzierung - Öffentlich oder privat? Neue Modelle in einer globalisierten WeltBreakout
09:00 - 15:00Breakout Session 11: Akustik-Innovationen: Trends in Industrie und AlltagBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
16:00 - 16:45Digital UniversityPlenary
16:45 - 18:15Open Science - Wissen von und für Menschen in der GesellschaftPlenary
18:30 - 20:00Städte at the CrossroadsPlenary
20:00 - 22:00Urban Innovators Challenge - Stadt und ZukunftPartner

23.08.2014

09:00 - 10:30Complexity Science - IPlenary
10:30 - 11:15Complexity Science - IIPlenary
11:45 - 13:15Innovation an der Schnittstelle von Kunst und WissenschaftPlenary
13:15 - 13:30Abschluss-Statement der Alpbacher TechnologiegesprächePlenary
13:30 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial