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11: E-Mobility Austria

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Die Anstrengungen gegen den globalen Klimawandel ebenso wie die Umweltsituation in Städten (Feinstaub, Lärm, Abgase) erfordern die Anwendung „Neuer Technologien“ im Verkehrsbereich. Elektro-Mobilität trägt zu der von der EU geforderten Erhöhung der Energieeffizienzziele und zur Emissionsreduktion bei. Schlüssel ist dabei der Einsatz von Strom aus erneuerbaren Energien für die Erfüllung der Mobilitätsbedürfnisse der Bevölkerung. Der elektrische Fahrzeugantrieb hat das Potenzial, die Emissionen erheblich zu reduzieren, die Abhängigkeit von importierten fossilen Energieträgern zu verringern sowie Strom aus erneuerbaren Energien optimiert in den Stromkreislauf zu integrieren.

Vortragende

Prokurist und Koordinator nationale und internationale Forschung, AVL List GmbH, Graz Abstract
Ausgehend von den Megatrends in Gesellschaft und Politik muss die Automobilindustrie die Wirkungsgrade von der Gewinnung der Energie bis zur Übertragung auf das Rad analysieren und die Wirkungsgrade der einzelnen Komponenten in der Übertragungskette optimieren. Dies führt für Anwendungen von Fahrzeugen in Städten bzw. für Fahrstrecken bis 200 km zur Elektrifizierung des Antriebsstranges.
Österreich ist stark positioniert in der Zulieferindustrie, und es ist zu diskutieren, welche Chancen österreichische Akteure haben, um für den nächsten Innovationsschritt in der Automobilindustrie in Hinblick auf Elektrifizierung gerüstet zu sein.
In meinen Ausführungen werden neben den bestehenden Randbedingungen die notwendige Forschungsaktivität zur Verbesserung der Komponenten bzw. Gesamtsystems beleuchtet. Dies Betrifft die Batterietechnologie, die Komponenten Elektromotor, Range Extender bzw. Generatoren sowie Power Elektronik und Elektronik selbst neben den notwendigen Entwicklungstools.
Zum Schluss wird am Beispiel AVL die Strategie dargestellt, und davon mögliche Chancen abgeleitet, wie sich die österreichische Zulieferindustrie über Kooperationen in Bezug auf Entwicklungen bzw. durch Fokussierung auf die eigenen Stärken für diesen nächsten Technologieschub rüsten kann. Die A3+ Förderung neben anderen Förderungsangeboten, die in Österreich vom BMVIT und Wirtschaftsministerium initiiert worden sind, spielen dabei eine bedeutende Rolle.
Prokurist, RWE Eurotest Gesellschaft für Prüfung - Engineering - Consulting mbH, Dortmund Abstract
Der Vortrag gibt einen Einblick in die erwartete Marktentwicklung von Elektrofahrzeugen und betrachtet die aus dem schnellen Zuwachs mobiler Kunden abgeleiteten Anforderungen an die Infrastrukturanbieter, um Zählung und Abrechnung, Last- und Netzmanagement zu beherrschen.

Mit dem Ziel, das Laden eines Elektrofahrzeuges genau so einfach und sicher zu machen wie das Tanken eines konventionellen Fahrzeuges, wird die Notwendigkeit der weitgehenden Standardisierung der Schnittstelle Fahrzeug zur Ladestation betrachtet und der Status der Standardisierungsaktivitäten vorgestellt.

Es wird erwartet, dass die schnell wachsende Flotte von Elektrofahrzeugen hohe Anforderungen an eine leistungsfähige Infrastruktur stellen wird. Insbesondere dem Aspekt des Zusammenspiels von Elektrofahrzeugen und dem Zuwachs an eingespeister regenerativer Energie kommt dabei eine große Bedeutung bei.

Abschließend wird der Aufbau einer massenmarktfähigen Infrastruktur mit hoher Flächendeckung und -dichte vor dem Hintergrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen des deregulierten Energiemarktes betrachtet.
Partner, PwC PricewaterhouseCoopers Österreich, Wien Abstract
Elektromobilität wird in den nächsten Jahren zunehmend an Bedeutung gewinnen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Höhere Effizienz, geringe Abhängigkeit von Energieimporten und geringere CO2 Emissionen. Die Nachteile wie geringe Reichweite oder höhere Kosten sollen in den nächsten Jahren reduziert werden. Daneben gibt es aber neue Anforderungen an die Finanzierungsmodelle und auch Finanzierungsinstrumente. Bis 2020 soll der Anteil von Elektrofahrzeugen an den Gesamtfahrzeugen deutlich ansteigen. Dabei werden verschiedene Wirtschaftssegmente profitieren, die derzeit im Bereich Mobilität noch gar nicht vertreten sind, bestehende Unternehmen werden ihre Dienstleistungen anpassen müssen. Aufgrund z.T. hoher Komponentenpreise werden sich auch die Finanzierungsmodelle für Fahrzeuge ändern. Der klassische Besitz von Fahrzeugen wird zunehmend abnehmen. Die Kunden ändern die Fahrzeugnutzung und werden vermehrt für die gefahrenen km eines Elektrofahrzeuges bezahlen. Weiters wird es eigene Finanzierungsinstrumente für die teuerste Komponente geben, die Batterien. Wer hier den Kunden finanzielle Vorteile bieten kann, wird erfolgreich Elektrofahrzeuge am Markt platzieren können. Somit zeigt schon jetzt, dass klassische Finanzierungsinstrumente für Elektrofahrzeuge angepasst werden müssen.
Projektmanager, Referat G.4 - IKT für Verkehr, GD Informationsgesellschaft und Medien, Europäische Kommission, Brüssel Abstract
Die Europäische Union hat sich ambitionierte Ziele hinsichtlich des Klimaschutzes, aber auch der nachhaltigen Sicherung der Energieversorgung gesetzt. Die Substitution rarer fossiler Brennstoffe im Verkehr und anderen Anwendungsgebieten wird allein nicht ausreichen, diese Ziele schnell und umfassend zu erreichen. Gerade vom Verkehr verursachte Emissionen zeigen einen gegenläufigen Trend: Sie sind in den vergangenen 15 Jahren (1990 - 2005) sowohl in absoluten als auch relativen Werten angestiegen: Sie erhöhten sich von 960 auf 1.280 Millionen Tonnen und von 17 auf 23% der europaweiten Schadstoffemissionen.

Erforderlich ist vielmehr ein Ansatz, der interdisziplinär technische Innovationen so nutzbar macht, dass auch in Zukunft die Mobilitätsbedürfnisse unserer Gesellschaft erfüllt werden können.

In ihrem 7. Forschungsrahmenprogramm bietet die Europäische Union zahlreiche Möglichkeiten, Projekte zur Entwicklung innovativer Mobilitätssysteme und -dienste zu fördern: In der "Green Car"-Initiative vereinen die Europäische Union und die Industrie ihre Kräfte, um die Entwicklung sauberer Technologien zu fördern und die Führungsrolle Europas auf diesem Gebiet zu sichern. Bis 2013 werden 1 Milliarde EURO bereitgestellt, um erneuerbare und saubere Energiequellen zu erschließen sowie die Effizienz und Sicherheit des Verkehrs voranzubringen. Umweltfreundlichere Autos und intelligentere Verkehrssysteme, wie die Elektrifizierung des Straßen- und des Stadtverkehrs sowie Forschung bei hybriden Technologien stehen im Fokus der Maßnahmen.

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) spielen eine besondere Rolle bei der Implementierung innovativer Mobilitätssysteme: Sie ermöglichen den schnellen Informationsaustausch zwischen Fahrzeugen, Infrastruktur und Nutzern und erleichtern so, intelligente Antworten auf individuelle Mobilitätsbedürfnisse bei gleichzeitig größtmöglicher Umweltschonung zu finden. Das IKT-Arbeitsprogramm behandelt dieses Thema unter der strategischen Zielsetzung "IKT für Mobilität, Nachhaltigkeit und Energieeffizienz" und fördert Forschungsprojekte, die neuartige, IKT-gestützte Mobilitätskonzepte entwickeln.

Beim jüngsten Aufruf zur Einreichung von Projektvorschlägen wurden 18 Anträge zum Thema Energieeffizienz eingereicht. Zwei dieser Projektvorschläge adressieren Elektromobilität; sie befinden sich derzeit in der Verhandlungsphase und werden - bei erfolgreichem Abschluss der Verhandlungen - Steuerungsalgorithmen sowie notwendige Hardware entwickeln, um die nahtlose Integration zwischen Fahrzeugen und Netzinfrastruktur sicherzustellen und zugleich die Bereitschaft von Verkehrsteilnehmern zu fördern, auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umzusteigen.

Die Präsentation erläutert die "Green Car"-Initiative und andere Fördermöglichkeiten der EU im Bereich der Elektromobilität und diskutiert die entsprechende Weiterentwicklung der EU-Forschungsprogramme.
Head, Mobility Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wien Abstract
Technologische Systembrüche schaffen Voraussetzungen für marktreife Elektrofahrzeuge. Komponentenseitig entstehen neue Technologien, wie beispielsweise Lithium-Ionen Batterien, die Elektrofahrzeuge als wettbewerbsfähiges Produkt positionieren können, wodurch ein hohes Innovationspotential für die Industrie geschaffen wird.

Elektrofahrzeuge stellen, im Gegensatz zu konventionellen Fahrzeugen, neue Anforderungen an die automotiven Zulieferindustrien. Entwicklungstools und Simulationsumgebungen müssen von Grund auf neu konzeptioniert und gedacht werden - eine Adaption bestehender Werkzeug kann nicht zum Erfolg führen.

Im Unterschied zur konventionellen Fahrzeugentwicklung ist es bei der Technologieentwicklung des elektrischen Antriebs nicht ausreichend auf kennlinienbasierte Simulationsmodelle zurückzugreifen, sondern es sind wirkliche physikalische Modelle zu verwenden. Als innovative Lösung, um E-Fahrzeuge markttauglich zu gestalten, müssen deshalb Entwicklungswerkzeuge neu aufgesetzt werden, um die Umsetzung von bedürfnisorientierten, anpassungsfähigen ("customised") Fahrzeugen zu ermöglichen.

Die Präsentation wird anhand konkreter Beispiele einen Entwicklungsprozess für Elektro-Fahrzeuge darstellen, welcher es der Industrie ermöglicht Innovationen für E-Mobilität rasch am Markt umzusetzen.
Vorstand für Entwicklung, Einkauf und Produktion, Division Motorrad, KTM Power Sports AG, Mattighofen
Vice President and Department Head, 'eMobility-concepts' Siemens AG; Rudolf-Diesel-Industry Senior Fellow, Technical University Munich Abstract
Zunächst wird in dem Vortrag auf die Beweggründe eingegangen, warum sich Siemens AG in diesem Umfeld betätigt; einerseits auf der Seite der Infrastruktur für die elektrische Energieverteilung, aber andererseits auch in der Fahrzeugtechnologie.

Bisher gab es in Energienetzen Quellen - die Großkraftwerke - und Senken, all die dezentralen Nutzer. Dieses Schema verändert sich durch den zunehmenden Einsatz erneuerbarer Energien und dezentraler Erzeugung zu einem elektrischen Energiesystem , an dem zu jeder Zeit überall Strom eingespeist und entnommen wird. Und je mehr aus erneuerbaren und verteilten Energiequellen in die Netze kommt, desto größer die Herausforderung, diese Netze zu managen. Wir werden deshalb zukünftig verstärkt hinsichtlich Leistungsaufnahme und zeitlichem Einsatz steuerbare Netzlasten und vermutlich auch Energiespeicher einsetzen müssen. Hier bietet das Elektroauto interessante Perspektiven: 200.000 gleichzeitig mit 40kW angeschlossene Fahrzeuge würden damit theoretisch bis zu 8 GW mit dem elektrischen Energienetz austauschen können. Damit könnten Regelleistung und/oder Regelenergie bereitgestellt werden. Elektroautos könnten zur Verbesserung der Netzstabilität beitragen.

Weiterhin wird kurz auf das Gefährdungspotenzial im Automobilsektor eingegangen. Dieser Sektor kann vor allem durch die verringerte Komplexität eines elektrischen Fahrzeugs stark unter Druck geraten, wenn auf einem " grüne Wiese"-Ansatz ein Quereinstieg in die Automobiltechnologie von neuen Playern besonders auf dem doch von uns anvisierten emerging Market vollzogen wird. Hierzu würden drei wesentliche Kriterien einen Ausschlag geben können:

Einerseits die Verringerung der Komplexität des Antriebstrangs durch rein elektrischen Aufbau,

zum anderen die Verringerung der Komplexität der Funktionsintegration durch einen völlig neuen Ansatz einer elektronischen Systemarchitektur, die modular aufgebaut und generalisiert mit Migrationskonzept über Drive by Wire bis hin zum vollständig autonomen Fahren überführbar sein sollte. Dies kann die Einführung kostengünstiger neuer Fahrzeugkonzepte für die Zukunft unterstützen, die sich an zunehmend verändernden Anforderungen aus den Megatrends "demografischer Wandel, Urbanisierung und environmental Care" orientieren sollten.

Der dritte Punkt wird durch entsprechend günstige, energie- und leistungsstarke Elektrospeicher, also Batterien gebildet. Hier scheint China mit einer Kapazität von ca. 90 Prozent der gesamten Weltproduktion zumindest kostenseitig Benchmark darzustellen.

Am Ende wird auf das mögliche Potenzial der Fahrzeuganzahl in Deutschland und Europa bis 2020 eingegangen, das erzeugt werden kann, wenn der Markt aktiv bearbeitet wird. Hierzu zählen auch notwendige Maßnahmen in Infrastruktur und Etablierung neuer Geschäftsmodellansätze.
Chief Research Officer; Head, Competence Center Innovation, VERBUND AG, Vienna Abstract Chair
Ein funktionierendes Gesamtsystem, welches das gesamte Netzwerk "vom Kraftwerk bis zum Fahrzeug" abbildet, in konkreten Regionen zu realisieren, ist die entscheidende Herausforderung für die Entwicklung der Elektromobilität in den nächsten 10 Jahren. Energieeffizienz, Emissionsreduktion und Versorgungssicherheit sind die Treiber dieser Entwicklung. Die Energiewirtschaft ist gefordert, fossile Treibstoffe durch erneuerbare Energie zu substituieren, die Fahrzeugindustrie entwickelt Elektroantriebsysteme, deren Wirkungsgrad ein Vielfaches der Verbrennungsmotoren bedeutet. Elektro- und Elektronik-Industrie konzipieren auf das konkrete Anwendungsgebiet skalierbare Module, die vom Übertragungs- über das Verteilnetz bis zur Ladestation eine reibungslose und sichere Strom-Versorgung sicherstellen. Informations- und Kommunikations-Dienstleister sorgen für den zur Energiesteuerung und Abrechnung benötigten Datenfluss. Die Politik ist gefordert, eine optimale Einbindung der Elektro-Mobilität in ein Gesamtverkehrskonzept zu integrieren und den Prozess bis zur erforderlichen Marktdurchdringung zu unterstützen.
Manager, PwC PricewaterhouseCoopers Österreich, Wien Coordination

Dr. Josef AFFENZELLER

Prokurist und Koordinator nationale und internationale Forschung, AVL List GmbH, Graz

1967 Dipl.-Ing. in Maschinenbau an der TU Graz
1973 Doktorat
  Honorarprofessor an der Montanuniversität Leoben
1978 Habilitation
seit 1967 Bei AVL List GmbH. Tätig in den Bereichen: Thermodynamik, Strömung, Akustik, Angewandte Mechanik/Festigkeit, Spannungsanalyse
1991-1996 Leiter von Consulting & Information
seit 1995 Senats- und Kuratoriumsmitglied der Christian-Doppler Gesellschaft
seit 1996 Aktiv als Koordinator für Cluster (AC-Styria) und Kompetenzzentren;
seit 1998 Koordinator nationaler und internationaler Forschung in der AVL
1999-2008 Geschäftsführer des Akustikkompetenzzentrums (ACC)
seit 2003 Koordinator von ERTRAC (EU Tech Platform)
2007-2009 ARTEMISIA (Embedded Systems JTI) Board Member
  EARTO Board (Österreichischer Delegierter)
  EARPA (European Automotive Research Partners Association) Chairman
seit 2008 ACR Vizepräsident (ab 2004 im Vorstand)

Bernhard HAIDER

Partner, PwC PricewaterhouseCoopers Österreich, Wien

1986-1993 Studium der Handelswissenschaften an der Wirtschaftsuniversität Wien
1991-1993 Bundesfinanzreferent der Österreichischen Hochschülerschaft
seit 1993 PricewaterhouseCoopers
seit 1999 Leiter des Bereiches Public Sector bei PwC Österreich
seit 2000 Geschäftsführer der PwC Corporate Finance GmbH
seit 2004 Partner von PwC Österreich

Dipl.-Informatiker Wolfgang HÖFS

Projektmanager, Referat G.4 - IKT für Verkehr, GD Informationsgesellschaft und Medien, Europäische Kommission, Brüssel

 Studium der Informatik und Betriebswissenschaften in Dortmund und London
 Forschungstätigkeit in den Bereichen Betriebssysteme und Rechnerarchitekturen
 Entwicklungs-, Vertriebs- und Geschäftsführungsaufgaben in verschiedenen Softwarehäusern (u.a. STZ GmbH, Dortmund) im Anwendungsgebiet Verkehr
 Management der IT-Konsolidierung im europäischen Landverkehr der Schenker AG
 Forschungsprojektmanagement bei der Europäischen Kommission im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien im Verkehr

Dipl.-Ing. M.Sc. Franz PIRKER

Head, Mobility Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wien

 Forschungsassistent, Institut für Elektrische Antriebe und Maschinen, Technischen Universität Wien
1999-2009 Geschäftsfeldleiter "Monitoring, Energie- und Antriebstechnik", arsenal research - Österreichisches Forschungs- und Prüfzentrum Arsenal GmbH
seit 2009 Head of Mobility Department, AIT Austrian Institute of Technology

Dipl.-Ing. Harald PLÖCKINGER

Vorstand für Entwicklung, Einkauf und Produktion, Division Motorrad, KTM Power Sports AG, Mattighofen

 Vollendete seine Ausbildung an der Technischen Universität Graz (Maschinenbau) und begann seine Karriere bei der BMW-Gruppe im Bereich Motorenentwicklung.
1990-2004 Als Prokurist, Produktionsleiter, Leiter strategische Planung und anschließend Geschäftsführer bei Bombardier-Rotax tätig.
seit 2004 Vorstand für Entwicklung, Einkauf und Produktion in der KTM-Sportmotorcycle AG
seit 2007 Vorstandsmitglied der KTM Power Sports AG

Dr.-Ing. Gernot SPIEGELBERG

Vice President and Department Head, 'eMobility-concepts' Siemens AG; Rudolf-Diesel-Industry Senior Fellow, Technical University Munich

1979-1982 Studium an der Universität Siegen Maschinenbau
1982 Vordiplom
1982-1986 Studium an der RWTH-Aachen Maschinenbau/KFZ-Wesen
  Arbeit über parametererregte Schwingungen in Kurvengetrieben mit Aufbau eines prozessrechnergeführten Prüfstands
  Lehrtätigkeit in den Fächern Schwingungstechnik und Meßtechnik
1986-1989 Assistent am Institut für Getriebetechnik und Maschinendynamik
1989-1991 Entwicklung DC-Unimog in Gaggenau, Auslegung des Rahmentragwerks mit Berechnung, Prüfstand und Fahrerprobung
  EPB-Bremsanlage und Fahrdynamikregelung, Räder/Reifen-Entwicklung und Akustik
1991-1997 Entwicklung DC-LKW in Gaggenau, Entwicklung der Bremsanlage für ACTROS mit ABS/ASR, computergesteuerte
1997-1998 Geschäftsprozessführer für die wirtschaftliche Optimierung der Druckluftsysteme in Entwicklung und Produktion
  Drive-by-Wire-Technologie in Stuttgart
1998 Leiter der Entwicklung Systeme und Technologien als Senior-Manager in DC-Powersystems, Entwicklung von
2001 Lehrauftrag an der FH Karlsruhe im Fach "Mechatronik im KFZ"
  "Drive-by-Wire"/unfallvermeidendes Fahrzeug
2002 Promotion zum Dr.-Ing. an der Technischen Universität Karlsruhe, Prof. R. Gnadler auf dem Gebiet
  Entwicklung eines automatisierten Entwicklungs- und Produktionsprüfstands zur Integration neuer Informatikverfahren
  parallel Lehrauftrag an der Technischen Universität Budapest im Fach "intelligente Fahrzeugsysteme"
2004 Leiter der Abteilung "weltweite Vorentwicklung mechatronischer Systeme" im Geschäftsfeld MB-Truck bei DaimlerChrysler
  Siemens VDO Automotive AG, Regensburg
2006 Executive Vice President Technology, Strategy and Vehicle Integration, sowie Chief Engineer der
  parallel zusätzlicher Lehrauftrag an der Universität Ostrawa
seit 2008 Vice President CT T P, Corporate Technology für "all electrical car"
seit 2010 Rudolf-Diesel-Industry Fellow an der Technischen Universität München

Dipl.-Ing. Mag. Wolfgang PELL

Chief Research Officer; Head, Competence Center Innovation, VERBUND AG, Vienna

1989-1995 Prokurist, Bereichsleiter Industrieanlagenbau und Abteilungsleiter Administration, ABB Industrie Gesellschaft m.b.H.
1996-1997 Prokurist und kfm. Verantwortlicher, Hirtenberger AG
1997-2003 Kaufmännischer Geschäftsführer, Austrian Institute of Technology
  Chief Financial Officer Siemens SRL Romania
  Chief Auditing Executive CEE
2003-2008 Prokurist und Financial Director Power Generation, Siemens AG Österreich

Technologiegespräche

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27.08.2009

10:00 - 12:30Technologiebrunch der Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:10Eröffnung durch das Europäische Forum AlpbachPlenary
13:10 - 14:00EröffnungsreferatePlenary
14:00 - 16:00Wege aus der Krise - neue Perspektiven durch Forschung und Innovation?Plenary
16:30 - 18:00Die Zukunft der StammzellenforschungPlenary
20:00 - 21:30Blick in die Vergangenheit - das Rätsel unserer HerkunftPlenary
21:30 - 23:30Abendempfang gesponsert durch Forschung Austria in Kooperation mit der GFF und dem BMVITSocial

28.08.2009

09:00 - 15:30Arbeitskreis 01: Können wir unseren Nahrungsmitteln vertrauen?Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 02: Forschungs-, technologie- und innovationspolitische (FTI) Strategien im internationalen VergleichBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 03: "Säen und Ernten" in der bio(techno-)logischen Forschung: Vom atomaren Bauplan der Proteine zur Entwicklung neuer Arzneimittel und ihrer klinischen AnwendungBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 04: Biomedical and Pharmaceutical Engineering - Schlüsseltechnologien des 21. JahrhundertsBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 05: Infratech - Krise als ChanceBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 06: Kreativität - Treibstoff der Wissensgesellschaft?Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 07: Creative Industries vs. Old Economy: Wohin steuert die Wirtschaft?Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 08: Universitäten: Verantwortung für die ZukunftBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 09: Vertrauen in die Zukunft - Investieren in die ForschungBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 10: Digital Government im Spannungsfeld zwischen Bürger und VerwaltungBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 11: E-Mobility AustriaBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Technologieworkshop: Trend-Radar Gesellschaftliche EntwicklungenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
10:00 - 15:00Sonderveranstaltung: Positionierung Österreichs im internationalen WissensraumBreakout
16:30 - 17:45Kreativität. Wie Kinder lernen - Lernen wie die Kinder?Plenary
18:15 - 20:00Innovative Forschungsstandorte - Regionen im WettbewerbPlenary

29.08.2009

09:30 - 10:45Vertrauen in die Wissenschaft? Integrität in der wissenschaftlichen ForschungPlenary
10:45 - 11:30Die Zukunft des Universums - Perspektiven für Astrophysik und KosmologiePlenary
12:00 - 13:00I-Brain - die technologische Evolution des Gehirns?Plenary
13:00 - 13:15Abschluss-StatementPlenary
13:15 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial