zum Inhalt
Header Image

11: Intellectual Property Management – Voraussetzungen für Wohlstand und Erfolg

-
Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Der Schutz geistigen Eigentums, also die Erteilung zeitlich begrenzter Monopole an den Berechtigten, ist kein Selbstzweck, sondern Grundlage und Anreiz jeder innovativen Tätigkeit im Rahmen der Marktwirtschaft. Der Arbeitskreis beschäftigt sich insbesondere mit den Chancen und Möglichkeiten eines wirksamen Patentschutzes als Grundlage für betriebswirtschaftlichen Erfolg und volkswirtschaftlichen Nutzen, wie Wachstum, Beschäftigung und Wohlstand im europäischen und globalen Kontext.

Vortragende

Chief Technology Officer, ZIZALA Lichtsysteme GmbH, Wieselburg Abstract
Einer Innovation geht in vielen Fällen eine Vision voraus und jeder Innovation folgt eine Produktentwicklung mit der Erträge erwirtschaftet werden, die es uns wieder ermöglichen, Visionen in Innovationen und Innovationen in Produkte umzusetzen. Weitere wichtige Aspekte sind: der Faktor Zeit, Beharrlichkeit, Leidenschaft, Spirit, Ausdauer, die richtigen Ideen, werthaltige Patente, richtiger Moment, richtiger Kunde und die richtigen Menschen.

Die ZKW Group erlebt derzeit, in einer noch nie dagewesenen Dynamic, einen Wandel der Produkte. Wir kamen vom „mechanischen Produkt“ und haben uns hin zum „mechatronischen Produkt“ bewegt. Da die LED-Technologie schneller als prognostiziert Einzug hält, sprechen wir aktuell schon vom „elektronischen Produkt“. Parallel dazu steht schon der nächste Technologie in den Startlöchern - die Lasertechnologie. Dies führt nach wie vor zu einer maßgeblichen Anpassung der Kernkompetenzen in der ZKW Group - im speziellen die Elektronikkompetenz wird weiter ausgebaut und in der neu geschaffenen Einheit ZKW Elektronik gebündelt.
Die Vision vom vernetzten Fahrzeug - für mehr Sicherheit auf den Straßen - rückt in greifbare Nähe. Scheinwerfersysteme in LED-Technologie mit automatischem variablem Fernlicht, werden einen großen Teil davon abdecken. Der Vernetzungsgrad der Scheinwerfersysteme mit den im Fahrzeug bereits vorhandenen Sensoren (Radar, Kameras, GPS, Car to X-Communication, …) wird weiterhin zunehmen. Die Autos von morgen werden die Lichtverteilungen vor dem Fahrzeug automatisch anpassen und die Aufmerksamkeit des Fahrers auf drohende Gefahren lenken und somit die aktive und passive Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. IPs gewinnen in diesem Zusammenhang und zusätzlich mit der Internationalisierung der ZKW Group weiter an Bedeutung - mit IP zum internationalen Footprint.

Hinzu kommt, dass Chinas IP-Strategie erfolgreicher wird - wenngleich die Flut an Schutzechten nicht immer die Innovationskraft der Volkswirtschaft beflügelt.
Chinas IP-Strategie durchläuft bisher 3 Phasen:

1. Phase: Plagiats- und Kopiertätigkeit
2. Phase: Zukauf ausländischer Technologien und Lizenzen
3. Phase: Systematischen Aufbau eines internationalen Patentbestands

Damit wird der europäische Mittelstand in seinen angestammten Innovationsfeldern zunehmend gefordert.

Mit einer innovationsfreudigen Unterunternehmenskultur und einer durchgängigen IP-Strategie, können diese Herausforderungen gemeistert werden.
Senior Scientist, Research, Technology & Innovation Policy, Foresight & Policy Development Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Vienna Abstract
Patente sind ein wichtiges Instrument zur Sicherung von intellektuellen Eigentumsrechten und damit ein Mittel zur Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand. In den letzten Jahren wurde die Fähigkeit des Patentsystems, diese beiden Funktionen zu gewährleisten, jedoch zum Teil in Frage gestellt. Diese Diskussion lässt sich in zwei Punkten zusammenfassen:
-Steigert der Patentschutz die Neigung von Firmen, neue Produkte und Prozesse zu entwickeln und am Markt einzuführen?
-Führt Patentschutz auf gesamtwirtschaftlicher Ebene zu mehr Innovationen und damit zu mehr Wachstum und Wohlstand?
Mein Vortrag bietet auf Basis der aktuellen Literatur Antworten auf diese zwei Fragen.
Die Antwort auf die erste Frage fällt zwiespältig aus. Patente sind in einer Reihe von Hochtechnologiebranchen wie der Pharmazie, Chemie oder den Informations- und Kommunikationstechnologien ohne Zweifel ein wichtiger Schutzmechanismus für die Ergebnisse von F&E. Die Bedeutung dieser Branchen und damit des Patentschutzes wird in Zukunft vermutlich noch zunehmen. Patente finden auch im Maschinenbau, der Automobilindustrie oder der Metallverarbeitung weite Verbreitung. Umfragen zeigen allerdings auch, dass Geheimhaltung, Entwicklungsvorsprung oder andere Schutzmechanismen in den meisten Branchen weiter verbreitet und deshalb F&E-Ergebnisse vermutlich effizienter schützen können als Patente. Gerade in den ersten Phasen des Entstehens einer neuen Industrie spielen Patente als Anreizmechanismus für Innovationen nur eine untergeordnete Rolle. Auch scheinen Patente Innovationen im Dienstleistungssektor inklusive Software nur unzureichend schützen zu können.
Zwiespältiger fällt die Antwort auf die zweite Frage aus. Kritiker merken an, dass die deutlichen Steigerungen in der Zahl der Patentanmeldungen in den letzten Jahrzehnten nur teilweise eine Erhöhung der F&E-Tätigkeit oder Produktivitätsfortschritte, sondern vor allem Änderungen in den Patentstrategien von Firmen widerspiegeln. Weiters wird bezweifelt, dass die Nachteile der durch Patente verliehenen Monopolstellung (höhere Preise) durch die Vorteile (Anreize für zukünftige Innovationen) aufgewogen werden. Vor allem die Pharmaindustrie sah sich in diesem Zusammenhang in den letzten Jahren in der Kritik. Der Vorwurf lautet hier, dass die Firmen die durch Patente verliehene Monopolstellung für überhöhte Preise ausnutzen und so die wirksame Bekämpfung von Krankheiten wie HIV oder verschiedener Krebsarten vor allem in Entwicklungsländern erschweren. Vergleichende Studien verschiedener historischer Patentgesetzgebungen weisen zudem nach, dass sich ein schwächerer Patentschutz in der Vergangenheit nicht unbedingt nachteilig auf die Innovationstätigkeit auswirkte. Schließlich stellt auch die Entwicklung von Eigentumsmodellen wie Open Source im Softwaresektor eine Herausforderung für die Legitimation des Patentsystems dar.
Assistant Secretary, Federal Ministry of Justice, Berlin Abstract
Geistiges Eigentum und dessen Schutz - aber auch dessen Nutzung durch Dritte - rücken zunehmend in das Interesse aller Beteiligten und auch der Öffentlichkeit. Dem entsprechend waren die Initiativen der Europäischen Union in letzter Zeit vielfältig und werden es auch in den nächsten Jahren sein. Dies gilt für alle „drei Säulen“: Patentrecht, Markenrecht und Ur-heberrecht.

Im Patentrecht gelang in den letzten zwölf Monaten ein spektakulärer Erfolg mit der Einigung auf EU-Patent. Ein geradezu 40-jähriger mühsamer Verhandlungsprozess mit unzähligen Höhen und Tiefen fand so einen erfolgreichen Abschluss. Der flächendeckende Patentschutz in der EU wird damit in den nächsten Jahren wesentlich vereinfacht werden. Mit einer einzi-gen Patentanmeldung wird es möglich sein, in fast allen europäischen Mitgliedstaaten Pa-tentschutz zu erhalten, und dies deutlich kostengünstiger als bisher. Das ganze wird flankiert durch die Einrichtung eines Europäischen Patentgerichts mit Lokalkammern oder Regional-kammern in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten, so dass auch Entscheidungen in Verlet-zungs- und Nichtigkeitsklagen EU-weit Gültigkeit haben werden.

Im Markenrecht hat die EU-Kommission vor einigen Monaten ein umfangreiches Paket zur Überarbeitung der EU-Markenrechts-Verordnung und der EU-Markenrechts-Richtlinie vorge-legt, dass - wenn es so Wirklichkeit wird - zu weitreichenden Änderungen führen wird. Das materielle Markenrecht und das Prüfverfahren sollen weitgehend harmonisiert werden. Für das HABM in Alicante werden weitreichende Strukturänderungen vorgeschlagen. Für An-meldungen zur Gemeinschaftsmarke soll es eine spürbare Gebührensenkung geben.

Das Urheberrecht ist derzeit in heftiger Bewegung. Immer weiter fortentwickelte elektroni-sche Medien und damit einhergehend immer neue Möglichkeiten zur Verbreitung und Nut-zung von Werken stellen alle Beteiligten vor große Chancen, aber auch große Herausforde-rungen. Die auf EU-Ebene schon abgeschlossenen Reformen sind noch überschaubar (Nut-zung verwaister Werke). In den Jahren 2014 und 2015 wird sich aber viel tun. Zum einen wird der derzeit schon verhandelte EU-Kommissionsvorschlag zur Neuordnung des Rechts der Verwertungsgesellschaften abgeschlossen werden. Außerdem wird es diverse Vorschlä-ge der EU-Kommission zum Urheberrecht in der Informationsgesellschaft geben. Neben vie-len weiteren Punkten werden dabei auch die Schrankenregelungen auf den Prüfstand ge-stellt werden (Stichworte: Fair Use, User Generated Content).
Austrian Federal Minister for Education, Vienna Abstract
Gemäß UG 2002 sind „ …die Universitäten berufen, der wissenschaftlichen Forschung und Lehre, der Entwicklung und der Erschließung der Künste sowie der Lehre der Kunst zu dienen und hiedurch auch verantwortlich zur Lösung der Probleme des Menschen sowie der gedeihlichen Entwicklung der Gesellschaft und der natürlichen Umwelt beizutragen.“
Dieser Passus impliziert den Auftrag zur Verwertung des an den Universitäten entwickelten Know-Hows zum Nutzen und Wohle der Gesellschaft.
Mit dem Universitätsgesetz 2002 erhielten die Österreichischen Universitäten die Vollrechtsfähigkeit. Damit rückte die kommerzielle Verwertung der Forschungsergebnisse stärker in den Mittelpunkt der universitären Aktivitäten. Unterstützt von der öffentlichen Hand wurden Strukturen an den Universitäten aufgebaut, die dem Ziel der Erhöhung der Wertschöpfung aus der Grundlagenforschung und der angewandten Forschung in Form von kommerzieller Umsetzung und wirtschaftlicher Nutzung durchaus erfolgreich - in Anzahl der Erfindungsmeldungen als auch hinsichtlich Verwertungserfolge (auch im internationalen Vergleich - SIGNO Bericht) - Rechnung trugen.
Im Zentrum der universitären Aktivitäten steht dabei die Verwertung von Diensterfindungen im Wege der Lizenzierung oder des Verkaufs von Patenten bzw. von universitärem Know-how über jede Form von Industriekooperationen. Die Verwertung von universitärem Wissen über Uni -Spin Offs ist zwar volkswirtschaftlich besonders wünschenswert, diese sind jedoch mangels tragfähiger Businesskonzepte, fehlendem Risikokapital und unternehmerischem Know How eher selten.
Erfolgreiche Verwertung bedingt nicht nur hohe Professionalität der universitären Transferbüros, sondern auch immense Investitionen in die Entwicklung der Projekte gemäß Industriestandards (Translationale Forschung), die für Universitäten, deren Kernaufgabe in der Grundlagenforschung liegt, nur schwer zu realisieren sind. Rückflüsse aus Verwertungserfolgen sind demnach selten kostendeckend, sondern dienen als Motivator für die MitarbeiterInnen, erhöhen die internationale Sichtbarkeit der Universitäten und erleichtern die Zusammenarbeit mit der Industrie auf Augenhöhe. Genau hier liegen auch die Ansatzpunkte für die nachhaltige Unterstützung seitens der für Forschung, Technologie und Wirtschaft zuständigen Ministerien, denn die Eigenfinanzierungskraft der Universitäten erlaubt eine weitere professionelle Entwicklung des Themas nicht.
Patent Attorney, Kliment & Henhapel Patent Attorneys OG, Vienna Abstract
Technische Schutzrechte bilden einen festen Bestandteil der Wettbewerbsstrategie produzierender Unternehmen. Zumindest sollten sie das. Sie bewegen sich dabei in einem Spannungsfeld, zwischen Schutz von Wissen (das, was jedem Dritten verboten sein soll, muss genau beschrieben sein) und Austausch von Wissen (jedes Patent enthält eine genaue Anleitung zum Imitieren).
Ein großes Patentportfolio wird zudem in der Regel als Zeichen für die Innovationskraft eines Unternehmens gewertet, was wiederum Auswirkungen auf den Wert des Unternehmens hat.
Aber sind Unternehmen mit einem kleinen oder gar keinem Patentportfolio deswegen weniger innovativ? Was bewegt innovative Unternehmen dazu, keine Patente anzumelden und deren Innovationen schutzlos am Markt zu platzieren und welchen Antrieb haben Unternehmen, jede noch so kleine Weiterentwicklung patentrechtlich absichern zu wollen? Sind technische Schutzrechte auch Unternehmen zu empfehlen, die sich aus Kostengründen einen Patentstreit sowieso nie leisten können (wollen)?
Fest steht, dass das Einbinden von technischen Schutzrechten in die Wettbewerbsstrategie eines produzierenden Unternehmens so selbstverständlich sein sollte, wie ein wohl durchdachtes Marketingkonzept oder Strategien betreffend Standortfragen.
Mittels technischer Schutzrechte abgesicherte Innovationen erleichtern auch potentiellen Investoren Beteiligungen an Projekten und somit auch den Zugang zu finanziellen Mitteln, die ohne diese Absicherung nicht realisierbar wären.
Zu Beginn allerdings, und das darf nicht übersehen werden, steht die Innovation, die es zu schützen gilt und die Grundlage des unternehmerischen Erfolgs darstellt. Wer glaubt, ein Produkt dadurch besser oder erfolgreicher zu machen, in dem es dem Patentschutz zugeführt wird, wird in der Regel enttäuscht werden.
Managing Director, Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH, Vienna Abstract
Immaterielle Assets wie Schutzrechte tragen in immer stärkerem Ausmaß zum Unternehmenswert bei. Waren es 1975 lediglich 17 % immaterieller Güter, die den ökonomischen Wert eines Unternehmens ausgemacht haben so ist der Prozentsatz 2010 bereits auf 80 % angewachsen.
Gerade für junge, technologieaffine Unternehmen ist das Absichern ihres Wissens in Form von Schutzrechten überlebensnotwendig. So spielen hoch qualitative Patente bei der Suche nach Investoren eine entscheidende Bedeutung.
Umso mehr als für die - für österreichische Unternehmen - klassische Fremdkapitalfinanzierungswelt das Thema Anerkennung von Schutzrechten als Kreditsicherheiten noch nicht einmal in den Kinderschuhen steckt. Ein EU-Projekt, das von der aws mitgestaltet und vorangetrieben wird, soll erste Parameter liefern, wie künftig die Bewertung von Schutzrechten in die Kreditvergabe eingebunden werden kann.
Hinter der Zurückhaltung des Einbeziehens von Schutzrechten in die Bonitätsbewertung von Unternehmen steht selbstredend das schwierig einzuschätzende Risiko. Das gilt gleicher maßen für jedwede Unterstützungsleistung der öffentlichen Hand. Es muss - bei hoher Risikokomponente - eine hoch positive Ertragsrelation gegeben sein. Wobei in der Wirtschaftspolitik der Ertrag kein finanzieller sondern ein volkswirtschaftlicher ist, ausgedrückt etwa in der Schaffung hoch qualifizierter Arbeitsplätze.
Klassische aws-Instrumente wie Seed-Finanzierungen oder neue Instrumente wie die Gründungsinitiativen der Bundesregierung, die auf Eigenkapitalzufuhr basieren sind wesentliche Bestandteile, um einerseits den volkswirtschaftlichen Ertrag bei hohem Risiko zu steigern andererseits ein Motor um private Investments zu motivieren.
President, Austrian Patent Office, Vienna Chair
Ronge marketing_communication_event, Vienna Coordination

Ing. Jürgen ANTONITSCH

Chief Technology Officer, ZIZALA Lichtsysteme GmbH, Wieselburg

1990-1992 Programmierer, Zumtobel Licht GmbH, Dornbirn
1992-1996 Technischer Angestellter, Zizala Lichtsysteme GmbH, Wieselburg
1994-1994 Projektleiter in den U.S.A. im Auftrag von Zizala Lichtsysteme GmbH, Wieselburg
seit 1996 Mitglied der Geschäftsleitung verantwortlich für den Bereich Technik, Zizala Lichtsysteme GmbH, Wieselburg
seit 2000 Prokurist und Mitglied der Geschäftsleitung, Zizala Lichtsysteme GmbH, Wieselburg
seit 2010 Chief Technology Officer, ZIZALA Lichtsysteme GmbH, Wieselburg

Mag. Dr. Bernhard DACHS

Senior Scientist, Research, Technology & Innovation Policy, Foresight & Policy Development Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Vienna

1998-2000 Freier Mitarbeiter, Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO), Wien
seit 2000 Senior Scientist, Research, Technology & Innovation Policy, Foresight & Policy Development Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wien
2007 Visiting Scientist, Simon Fraser University, Vancouver

Dr. Christoph ERNST

Assistant Secretary, Federal Ministry of Justice, Berlin

1986-1989 Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Bremen
seit 1989 Abteilung für Handels- und Wirtschaftsrecht, Bundesministerium der Justiz, Berlin
  Vertreter Deutschlands im Verwaltungsrat der Europäischen Patentorganisation
  Vertreter Deutschlands im Verwaltungsrat des Europäischen Markenamtes
seit 2010 Leiter, Unterabteilung für Wirtschaftsrecht und Geistiges Eigentum, Bundesministerium der Justiz, Berlin

Dr. Sonja HAMMERSCHMID

Austrian Federal Minister for Education, Vienna

1995 Promotion zum Doktor der Naturwissenschaften (Medizinische Genetik)
1990-1995 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Boehringer Ingelheim Austria GmbH
1995-1997 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Universität Wien (Postdoc)
1998-1999 Produktmanagerin bei Margaritella-Biotrade GmbH
1999-2005 Leiterin von Life Science Austria bei der Innovationsagentur GmbH (seit 2003 aws)
2000-2010 Investmentmanagerin der UniVenture Fonds
2002-2005 Geschäftsführerin, ARGE LISA Vienna Region
2003-2010 Leiterin des Bereichs Technologie & Innovation und Gesamtprokuristin (seit 2003) in der Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws)
2004-2006 Geschäftsführerin der ARGE Impulsprogramm Creativwirtschaft
2008-2010 Stellvertretende Vorsitzende, Universitätsrat Veterinärmedizinische Universität Wien
2009-2010 Aufsichtsrätin Innovacell Biotechnologie AG
2010-2016 Rektorin, Veterinärmedizinische Universität Wien
seit 2010 Aufsichtsrätin Vetwidi Forschungsholding GmbH
seit 2011 Aufsichtsratsvorsitzende Kunsthalle Wien GmbH
seit 2016 Bundesministerin für Bildung und Frauen

DI Dipl. CEIPI Bernhard HENHAPEL

Patent Attorney, Kliment & Henhapel Patent Attorneys OG, Vienna

1989 Abschluss, Allgemeinbildende höhere Schule BRG III
1996 Abschluss, Studium Maschinenbau, Technische Universität Wien
2000 European Patent Attorney
2002 Österreichischer Patentanwalt
2004-2005 Postgraduales Studium, Robert Schuman Universität, Strasbourg
2009 Allgemein beeideter und gerichtlich zertifizierter Sachverständiger

Mag.a Edeltraud STIFTINGER

Managing Director, Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH, Vienna

1992-1996 Referentin im Verein Zukunfts- und Kulturwerkstätte - Inhaltliche Konzeption und organisatorische Betreuung von Großveranstaltungen
1996-1997 Leiterin des Büros für Neue Medien der SPÖ-Bundesgeschäftsstelle
1997-2000 Mitarbeiterin von Frau Mag. Brigitte Ederer, Stadträtin für Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke, verantwortlich für den Bereich Technologiepolitik
2000-2007 Chief Executive Officer der ZIT Zentrum für Innovation und Technologie GmbH - Der Technologieagentur der Stadt Wien
2007-2009 Siemens AG Österreich - Leiterin des Corporate Innovation Center; verantwortlich für die Neupositionierung von Forschung und Entwicklung
2009-2012 Siemens AG Österreich - Head of Corporate Technology Central Eastern Europe, CEE; verantwortlich für die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Siemens CEE, 1000 MA in 6 Ländern
seit 2012 Geschäftsführerin des Austria Wirtschaftsservice

Dr. Friedrich RÖDLER

President, Austrian Patent Office, Vienna

1979-1983 Studium der Rechtswissenschaften, Universität Wien
1973-1978 Österreichische Finanzverwaltung
1978-2001 Mitglied des Rechnungshofes
1990-1999 Leiter der Redaktion der Berichte an den Nationalrat
1995-1999 Leiter der EU-Abteilung
2000-2001 Stv. Sektionsleiter (Finanz- und Wirtschaftsverwaltung des Bundes samt zugehöriger öffentlicher Unternehmungen)
2001-2005 Generalsekretär des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie
2004-2005 Prov. Leiter des Patentamtes
seit 2005 Präsident des Österreichischen Patentamtes

Technologiegespräche

Timetable einblenden

22.08.2013

10:00 - 12:30Technologiebrunch gegeben von Standortagentur TirolPartner
13:00 - 13:10Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2013Plenary
13:10 - 13:45Innovation und PolitikPlenary
13:45 - 15:15Die Zukunft der Innovation - internationale PerspektivenPlenary
15:40 - 16:40Graphen - Hoffnungsträger zukünftiger Technologien?Plenary
16:40 - 18:00Von der Forschung zum wirtschaftlichen ErfolgPlenary
20:00 - 21:45Wir im UniversumPlenary
21:45 - 00:00Abendempfang gegeben von Forschung AustriaSocial
21:45 - 00:00Karrierelounge gegeben von den Veranstaltern und Siemens AG ÖsterreichSocial

23.08.2013

08:30 - 15:00Arbeitskreis 05: Zukunftsraum Alpen: Fokus nachhaltige RessourcennutzungBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 01: Die Wertschöpfungsketten der ZukunftBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 02: To Develop the Future - Innovation von morgen am Beispiel internationaler LeitbetriebeBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 03: Smart City - Wege zur urbanen Mobilität von morgenBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 04: "Frontrunner" als neuer Ansatz der FTI-PolitikBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 06: Das Potenzial von IKT-Tools im Open Innovation-ProzessBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 07: Web attack! Der Kampf gegen Hacker und DatenverlustBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 08: Industrie 4.0 - Auswirkungen auf die Arbeitswelt der ZukunftBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 09: Green Tech: Vision und Business ECO-MobilitätBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 10: Identität 2.0: der digitale MenschBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 11: Intellectual Property Management - Voraussetzungen für Wohlstand und ErfolgBreakout
09:00 - 15:00Arbeitskreis 12: Sichere Gesellschaft = Gesicherte Zukunft = SicherheitsforschungBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Sonderveranstaltung: Strategieempfehlungen zur FTI InternationalisierungBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
16:00 - 17:30i-Learning - Die Zukunft des Lernens in der digitalen WeltPlenary
17:45 - 20:00Herausforderungen der biomedizinischen ForschungPlenary
20:00 - 22:00Open Dialogue - Smarte Mobilität für Smart CitiesPartner

24.08.2013

09:30 - 10:15Innovation planen: Irrwege und AuswegePlenary
10:15 - 12:00Cybercrime und CybersecurityPlenary
12:15 - 13:15Die wunderbare Welt der QuantenmechanikPlenary
13:15 - 13:30Abschluss-Statement der Alpbacher TechnologiegesprächePlenary
13:30 - 14:00Imbiss zum Abschluss der Veranstaltung gegeben von den VeranstalternSocial