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11: Medizintechnik: Herausforderungen und Chance

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Hauptschule
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Medizinprodukte erfüllen neben den hohen Ansprüchen von ÄrztInnen und PatientInnen auch außerordentlich hohe regulatorische und sicherheitstechnische Anforderungen. Im Gegensatz zu Medikamenten müssen Medizinprodukte jedoch keine vorteilhafte Wirkung im Zulassungsprozess nachweisen. Der Nachweis der Sicherheit ist (noch) ausreichend.
VertreterInnen der Industrie, der öffentlichen Hand und der Forschung diskutieren zukünftige gesetzliche Änderungen, Marktchancen und Eintrittshürden und beleuchten dabei technologische und gesellschaftspolitische Herausforderungen und Chancen für die Medizintechnik.

Vortragende

Leiterin, Abteilung 8 - Wissenschaft und Gesundheit, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Graz Introduction
Geschäftsführer, 4a engineering GmbH, Traboch Abstract
DI Reinhard Hafellner ist Gründer der 4a-technology-Unternehmensgruppe (4a), welche schwerpunktmäßig in der Kunststofftechnik tätig ist. Die 4a-Gruppe hat mehrere Geschäftsbereiche, ca. 50 Mitarbeiter und ist damit ein typisches KMU. Ein Geschäftsbereich befindet sich in der Medizintechnik, wobei mit 20 Mitarbeitern eine neue hochinnovative, integrierte Technologie in der Blutzuckermessung entwickelt wird.
Die 4a ist ein Newcomer im Bereich der Medizintechnik hat damit entsprechende Herausforderungen und Chancen in diesem spannenden Umfeld. Durch die branchenübergreifende Tätigkeit der 4a-Gruppe im Technologiebereich sind sehr interessante, unmittelbare Vergleiche zwischen dem typischen Verhalten von Produktinnovationen unterschiedlicher Branchen in deren Umfeld möglich (Entwicklung, Zulassung, Markteintritt, Rahmenbedingungen durch Normen und Richtlinien, Zertifizierung, Produktakzeptanzkriterien, Produktlebenszyklus,..). Schwerpunkt des Vortrages ist es diese Herausforderungen und Chancen aus Sicht eines Newcomers am Markt darzustellen sowie diese Vergleiche zu anderen Brachen herauszuarbeiten.
Allgemeingültig kann festgestellt werden:
Die Medizintechnik ist im Gegensatz zu vielen anderen Branchen wie z.B. der Konsumgüterindustrie eine schlussendlich besonders konservative Brache. Sicherheitsrisiken müssen in der Gesundheitsindustrie richtigerweise intensiv analysiert werden und Zulassungsprozesse sind dadurch deutlich aufwendiger als in anderen Branchen. Ein Hindernis für den Markeintritt innovativer Produkte liegt in den konkret für das vorhandene Standardprodukt formulierten Normen, die ein neues, innovatives Medizinprodukt bei Inverkehrbringen erfüllen muss, obwohl dieses Produkt oft anders handzuhaben und damit schwer nach bestehenden Normen getestet werden kann. Aus Sicherheitsbedürfnissen heraus neigen auch Konsumenten beim Kauf von Medizintechnik zu möglichst langjährig eingeführten Produkten von größeren, bekannteren Unternehmen zu greifen. Dies bedingt einen schwierigen Einstieg in den Markt für kleine Unternehmen und eine hohe strategische Absicherung ihrer Märkte durch wenige starke, meist größere Unternehmen, die sich wiederum durch ihre Position eine der höchsten Margen im Branchenvergleich sichern.
Genau aufgrund dieser hohen Margen wagen sich kleine innovative Unternehmen an den Start neuer Vorhaben. Die Markteintrittshürden bedingen einen meist relativ hohen Finanzbedarf um innovative Produkte erfolgreich werden zu lassen. Eine entsprechend gute Infrastruktur an Kapital- und Fördergebern sowie ein ebenso zielgerichtetes, veränderungsfähiges regulatorisches Umfeld ist Voraussetzung und fruchtbarer Boden um innovative Unternehmen und damit den Zukunftsmarkt Medizintechnik in den Regionen bzw. in Europa wachsen zu lassen.
Genau in diesem Spannungsfeld aus Herausforderung und Chance befindet sich auch der Bereich der Medizintechnik der 4a und wird anhand von Beispielen im Vortrag präsentiert.
Stellvertretender Ressortleiter, Nichtmedikamentöse Verfahren, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln Abstract
Medizinprodukte werden heute in der Öffentlichkeit deutlich kritischer gesehen, nachdem diverse Probleme und Skandale in den letzten Jahren aufgetreten sind (Brustimplantate, Metall-auf-Metall-Großkopf-Hüftendoprothesen, intrakranielle Stents, Schrittmacherkabel, etc.). Das europäische System der CE-Kennzeichnung definiert für den Markzugang deutlich niedrigere Anforderungen als dies in den USA der Fall ist (Premarket Approval). Die aktuell laufende Überarbeitung der europäischen Gesetze ("Medical Devices Recast") zielt auf eine Verbesserung der Kontrollen durch die Benannten Stellen, wird aber voraussichtlich keine höheren Auflagen an die klinische Bewertung enthalten. Damit werden auch weiterhin risikoreiche Medizinprodukte in den europäischen Markt gelangen, deren Nutzen für Patienten unklar ist.
In Deutschland gibt es daher Bestrebungen die Anforderungen an den Nutzennachweis enger an die Erstattungsfähigkeit zu knüpfen. Hierbei muss jedoch bedacht werden, dass Gemeinsamer Bundesausschuss (G-BA) und Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) keine einzelnen Medizinprodukte sondern medizinische Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden bewerten. Neue Untersuchungs- oder Behandlungsmethoden (NUBs) können in jedem Krankenhaus ohne Nutzenbewertung direkt erbracht werden, sofern die hierfür notwendigen Medizinprodukte CE-gekennzeichnet sind. Zum Teil können die Krankenhäuser über die DRG-Erlöse hinaus sogar Zusatzentgelte für teure Medizinprodukte abrechnen, was in Einzelfällen als Fehlanreiz zu einer erheblichen Mengen- und Indikationsausweitung führt (z.B. Transkatheter-Aortenklappenimplantation "TAVI"). Nur für einen kleinen Teil der NUBs wird ein Health Technology Assessment (HTA) durch IQWiG und G-BA durchgeführt. Der HTA-Prozess ergibt dann in vielen Fällen, dass keine hinreichende Evidenz vorhanden ist, um Nutzen oder Schaden abschätzen zu können. Die gesetzlichen Krankenkassen als "Zahler" beklagen sich daher, dass große Summen für innovative Verfahren aufgewendet werden, ohne dass sich diese Aufwendungen klinisch-wissenschaftlich rechtfertigen lassen.
Notwendig ist daher eine frühe Nutzenbewertung derjenigen NUBs, die entweder ein hohes Schadenspotenzial haben (z.B. neue implantierbare Medizinprodukte) oder die Behandlungskosten deutlich erhöhen. Für die Nutzenbewertung sind in der Regel allein randomisiert-kontrollierte Studien (RCTs) geeignet. Der Vergleich sollte hierbei zwischen der neuen und der bisher üblichen Behandlungsmethode erfolgen. Registerstudien dagegen können einen Nutzen in aller Regel nicht belegen, eignen sich aber für andere Zwecke der Innovationsbegleitung.
Da RCTs in vielen Fällen bislang fehlen, hat der deutsche Gesetzgeber im Rahmen einer Novelle des Sozialgesetzbuches V ("Versorgungsstrukturgesetz") 2012 dem G-BA neue Handlungsoptionen eröffnet, damit dieser hochwertige Studien selbst initiieren kann. Zu innovativen medizinischen Verfahren (mit oder ohne maßgebliche Beteiligung von Medizinprodukten) sollen Studien lanciert werden, wenn das Verfahren zumindest ein Potenzial für einen patientenrelevanten Nutzen erkennen lässt. Liefert die Erprobungsstudie Evidenz für den patientenrelevanten Nutzen, so wird das Verfahren zukünftig erstattet. Während der Erprobung wird das Verfahren in und außerhalb der Studie erstattet, um wie bisher allen Patienten den Zugang zu innovativer Medizin zu ermöglichen. An den Kosten der Erprobungsstudie hat sich ein eventuell betroffener Medizinproduktehersteller "angemessen" (Wortlaut §137e SGB V) zu beteiligen. Neu ist auch die Möglichkeit, dass Medizinproduktehersteller und sonstige Antragsteller dem G-BA neue potenziell nützliche Behandlungsmethoden vorschlagen können, damit hierzu eine Erprobung begonnen wird.
Ob diese Neuregelungen tatsächlich dazu führen, dass der "Zahler" in Zukunft besser weiß, für welchen Nutzen er eigentlich bezahlt, bleibt abzuwarten.
Direktor, Institut für Angewandte Medizintechnik, Helmholtz-Institut der RWTH Aachen und Universitätsklinikum Aachen Abstract
Die Personalisierte Medizin wird als Paradigmenwechsel gesehen. Durch Verbesserung der Effektivität medizinischer Maßnahmen und durch Vermeidung unerwünschter Nebenwirkungen soll die Effizienz gesteigert werden. Damit sollen Kostensteigerungen eines zukünftigen Gesundheitswesens zumindest teilweise aufgefangen werden.
Auch wenn zu den bisher erforschten und zum Teil schon in der klinischen Implementierung befindlichen Personalisierungsstrategien in der Medizin überwiegend genetische, molekularbiologische, biochemische und pharmakologische Methoden und Ansätze zählen, sind hier ebenso medizintechnische Komponenten, Geräte und Systeme involviert. So benötigt die Molekulare Bildgebung hochsensitive, dedizierte Bildgebungssysteme zur Visualisierung von zellulären Prozessen und Stoffwechselvorgängen. Im Bereich der Analytik kommen heute ebenfalls komplexe technische Systeme zur Identifizierung, z.B. des individuellen Genmusters oder der Proteinexpression (Microarrays), zum Einsatz. Die Kombination aus Mikrofluidik und Mikroelektronik ermöglicht die Konzeption von miniaturisierten Analysesystemen (Lab-on-Chip) für den dezentralen, individualisierten Einsatz (Point-of-Care).
Technologien werden also unterstützend eingesetzt, um patientenbezogene biologische Vorgänge auf zellulärer oder molekularer Ebene zu analysieren, bildgebend darzustellen und therapeutisch zu beeinflussen. Darüber hinaus lässt sich jedoch der Leitgedanke der "Personalisierung" auch auf die Konzeptionierung medizintechnischer Komponenten, Geräte und Systeme im Sinne eines "Zuschnitts" auf eine individuelle pathologische Bedarfslage eines spezifischen Patienten übertragen. Hier gibt es ein enormes, noch zu erschließendes Optimierungspotential in der Verbesserung der Interaktion zwischen dem adaptierten bzw. adaptiven technischen System einerseits und dem betroffenen Organsystem andererseits.
Diese als "Personalisierte Medizintechnik" bezeichnete Strategie wird anhand aktueller Projektbeispiele zur bildgeführten Intervention, zu theranostischen und biohybriden Implantaten, zum Tissue Engineering mit autologem Material und zur Telemedizin dargestellt. Dabei wird auch auf die Forschungsprogrammatik des Aachener Clusters "Patient Customized Engineering" Bezug genommen (http://www.medtec-innrw.de).
Deputy Head of the Institute, HEALTH - Institute for Biomedicine and Health Sciences, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Graz Abstract
Der Standort Steiermark in Österreich zeichnet sich innerhalb der Humantechnologie durch die Fokussierung auf die Bereiche "Pharmaceutical engineering and production processes", "Biobanking and biomarker technologies" und "Advanced biomedical sensor technologies and biomechanics" aus. Hierbei arbeiten Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, ausgedrückt zum Beispiel an der Zusammenarbeit der wissenschaftlichen Netzwerke BioNanoNet und dem Wirtschaftscluster human.technology.styria.
Diese enge Zusammenarbeit hat auch zu einer Stärkung des Bereichs Medizintechnik geführt, in welchem sich der Schwerpunkt der medizinischen Sensorik befindet. Die medizinische Sensorik ist seit Jahrzehnten ein Stärkefeld der Steiermark und ist innerhalb Österreichs und der Welt gut vernetzt. Viele international erfolgreiche Projekte belegen die Innovationskraft Österreichs und im Speziellen der Steiermark im Bereich der Medizintechnik.
Die Entwicklung von Medizinprodukten ist ein hoch reguliertes Umfeld, welches zusätzlich transdiziplinär ist. Vor allem die von Beginn an notwendige Zusammenarbeit von Medizinern, Technikern, Materialwissenschaftlern und Wissenschaftlern verschiedener Disziplinen stellt die Verantwortlichen der Medizinprodukteentwicklung vor große Herausforderungen. Um diese Herausforderungen und die Eintrittsbarrieren speziell für kleine und mittlere Unternehmen stark zu senken wird zurzeit federführend vom Institut HEALTH der JOANNEUM RESEARCH ein "One-Stop-Shop" für die Medizinprodukteentwicklung vorbereitet. Hierdurch soll für Unternehmen ein zentraler Ansprechpartner für die Entwicklung von Medizinprodukten aufgebaut werden, welcher alle Aspekte der Entwicklung von Medizinprodukten von der Ideenevaluierung über die Möglichkeiten der Refundierung vom Gesundheitssystem bis hin zur klinischen Testung, Produktion und CE-Zertifizierung mit Partner abdeckt. HEALTH ist EN ISO 13485 zertifiziert und darf Medizinprodukte entwickeln und am Markt bringen. Vervollständigt wird diese Expertise durch ein großes österreichisches Netzwerk welches ständig weiterentwickelt wird.
Ein sowohl wissenschaftlich wie wirtschaftlich aufstrebender Teilbereich der Medizintechnik stellt die medizinische Sensorik dar, welche zurzeit eine starke Entwicklung erlebt. Belege hierfür sind zum Beispiel das wissenschaftliche Netzwerk "Medical Sensor Solutions" (MSS); www.medical-sensor-solutions.at) in dem sich führende Universitäten und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen haben. Die zweite Ausschreibung zur Einreichung von wissenschaftlichen Projekten zum Thema "Human Technology Interface" der Abteilung 3 des Landes Steiermark ausschließlich für Projekte im Bereich der "medizinischen Sensorik" signalisiert die Unterstützung des Landes Steiermark für diesen wichtigen Bereich.
Durch die Vernetzung der wissenschaftlichen mit den schon seit Jahren am Standort aktiven wirtschaftlichen Akteure sowie der Neueinstiger ist ein enorm dynamisches Umfeld entstanden, welches zur verbesserten internationalen Sichtbarkeit der Steiermark und Österreichs führen wird.
Innerhalb des Vortrags werden aktuellen Entwicklungen im Bereich Medizintechnik dargestellt und anhand von Beispielen erläutert.
Head, Innovation Management, Infineon Technologies Austria AG, Villach Abstract
Der Medizin-Markt aus Sicht eines Halbleiterherstellers betrachtet. Vorstellung der Paradigmen der Halbleiterindustrie und Fragen die sich daraus ableiten.
Welche Trends gibt es, was sind Herausforderungen in diesem Markt. Welche Schwerpunkte und Fragestellungen müssen gelöst werden?
Infineon-bietet innovative Halbleiterlösungen für mehr Energie-Effizienz, Mobilität und Sicherheit. Infineon adressiert mit seinen Halbleiter- und Systemlösungen die zentralen Bedürfnisse der modernen Gesellschaft:
Energieeffizienz, Mobilität und Sicherheit.
Welche Kompetenzen und Lösungen sind für die Medizintechnik erforderlich. Was sind die Unterschiede zu anderen Industriebereichen. Welche Rolle spielt die Nanoelektronik im Medizinbereich? Mögliche Methodische Zugänge und Ansätze für Innovationen werden vorgestellt.
Director, HEALTH - Institute for Biomedicine and Health Sciences, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Graz; Head, Division of Endocrinology and Metabolism, Medical University of Graz Chair
Mitarbeiterin, Strategische Planung, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Graz Coordination

Mag. Dr. Birgit STRIMITZER-RIEDLER

Leiterin, Abteilung 8 - Wissenschaft und Gesundheit, Amt der Steiermärkischen Landesregierung, Graz

1992 Diplomarbeit, Studium Geschichte und Germanistik, Karl-Franzens Universität Graz
1995 Dissertation, Karl-Franzens Universität Graz
1992-1995 Stipendiatin, Pro Scientia
1994 Unterrichtspraktikum, Landesschulrat für Steiermark, Graz
1995-1997 FWF-Projekt, Institut für Geschichte, Karl-Franzens Universität Graz
1995-1999 Verein Jugendinformationsservice, Graz
1999-2003 Wissenschaftspolitische Beraterin, Steiermärkische Landesregierung, Büro Landesrat DI Herbert Paierl
2003-2005 Leiterin des Büros von Landesrätin Mag. Kristina Edlinger-Ploder, Graz
2005-2012 Leiterin Abteilung 3-Wissenschaft und Forschung, Amt der Steiermärkischen Landesregierung
seit 2012 Leiterin Abteilung 8-Wissenschaft und Gesundheit, Amt der Steiermärkischen Landesregierung

DI Reinhard HAFELLNER

Geschäftsführer, 4a engineering GmbH, Traboch

1998 Absolvent des Studienganges Kunststofftechnik an der Montanuniversität Leoben
seit 2002 Gründer und Geschäftsführer der 4a engineering GmbH
seit 2004 Gründer und Geschäftsführer der 4a manufacturing GmbH
seit 2006 Gründer und Geschäftsführer der 4a medicom GmbH mit den Verantwortungsbereichen Forschung und Entwicklung, Produktion und Finanzen

Dr. rer. medic. Fülöp SCHEIBLER

Stellvertretender Ressortleiter, Nichtmedikamentöse Verfahren, Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG), Köln

 Soziologe und Volkswirt mit den Schwerpunkten evidenzbasierte Medizin, Patientenbefragung und Shared decision-making
1991-1998 Studium in Berlin
1998-2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Medizinische Soziologie am Klinikum der Universität zu Köln (Prof. Pfaff); seither assoziierter Wissenschaftler der Abteilung
2003 Promotion zum Thema: "Shared Decision Making: Von der Compliance zur partnerschaftlichen Entscheidungsfindung"
2003-2005 Gesellschafter bei medOption (Entwicklung medizinischer Entscheidungsprogramme)
2005-2006 Mitarbeiter im Ressort Gesundheitsinformation,
seit 2006 Im Ressort Nichtmedikamentöse Verfahren
seit 2012 Als Stellvertretender Ressortleiter

Dr.med. Dipl.-Ing. Thomas SCHMITZ-RODE

Direktor, Institut für Angewandte Medizintechnik, Helmholtz-Institut der RWTH Aachen und Universitätsklinikum Aachen

1976-1982 Maschinenbau-Studium an der RWTH- Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen
1983-1988 Studium der Humanmedizin an der RWTH Aachen
1984-1986 Konstruktionsingenieur bei Fa. Symbion GmbH, Aachen
1989-2003 Assistenzarzt, Oberarzt, Ltd. Oberarzt der Klinik für Radiologische Diagnostik, Universitätsklinikum der RWTH Aachen
1992 Research Fellow, Dotter Interventional Institute, Portland, OR
1996 Habilitation für das Fach "Radiologische Diagnostik"
1999 apl. Professur Radiologische Diagnostik
seit 2000 Sprecher und Vorsitzender Aachener Kompetenzzentrum Medizintechnik (AKM)
2003 C3-Professur "Experimentelle Diagnostische und Interventionelle Radiologie", Medizinische Fakultät der RWTH Aachen
seit 2005 C4-Professur "Angewandte Medizintechnik", Medizinische Fakultät der RWTH Aachen

DI Dr. Frank SINNER

Deputy Head of the Institute, HEALTH - Institute for Biomedicine and Health Sciences, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Graz

1990-1997 Study of Technical Chemistry, Graz University of Technology, Austria
1994-1995 Study of Maîtrise de Chemie et Biologie Végétale Appliquées, Perpignan, France
1997-2000 Ph.D. thesis, University of Innsbruck
since 2001 Head of Department, Bioanalytics, JOANNEUM RESEARCH
  focus on bionanotechnology.
since 2006 CEO of the BioNanoNet GmbH, a platform in the development of new pharmaceutical development with a strong

Dipl.Ing. Günther WELLENZOHN

Head, Innovation Management, Infineon Technologies Austria AG, Villach

 Studium der technischen Physik an der Technischen Universität Graz
 Diplomarbeit im Siemens Halbleiterwerk in Villach
  Projektleiter, Abteilungsleiter, Infineon
1992-2001 Div. Funktionen im Engineering-Bereich, Siemens Halbleiter
2002-2004 Qualitätsleiter, Geschäftsbereich Keramische Bauelemente, EPCOS, Deutschlandsberg
2004-2010 Leitung Entwicklung für neue Verfahren, Infineon, Regensburg und Villach
seit 2010 Innovationsmanager, Infineon Austria

Dr. Thomas Rudolf PIEBER

Director, HEALTH - Institute for Biomedicine and Health Sciences, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Graz; Head, Division of Endocrinology and Metabolism, Medical University of Graz

1997-2000 Associate Professor, Department of Internal Medicine, University Hospital Graz
2000-2004 Vice Medical Director, University Hospital Graz
since 2001 Director, Institute for Biomedicine and Health Sciences, JOANNEUM RESEARCH
2004-2008 Medical Director, University Hospital Graz
since 2008 Professor of Medicine, Head of Division of Endocrinology and Metabolism, Department of Internal Medicine, Medical University of Graz

Technologiegespräche

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23.08.2012

10:00 - 12:30Technologiebrunch gegeben von Standortagentur TirolSocial
13:00 - 13:10BegrüßungPlenary
13:10 - 13:30Eröffnung der Alpbacher Technologiegespräche 2012Plenary
13:30 - 14:15EröffnungsreferatePlenary
14:15 - 15:05Energie für morgenPlenary
15:25 - 16:55Global Earth Research - Forschung für die Zukunft der Erde in Kooperation mit der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher ForschungszentrenPlenary
16:55 - 17:45Kampf gegen den Krebs - Durchbrüche und ErwartungenPlenary
20:00 - 21:30Produktion und Forschung im globalen Wettbewerb - wer bestimmt die Zukunft?Plenary
21:30 - 23:30Abendempfang gegeben von Forschung AustriaSocial
21:30 - 23:30Karrierelounge - Abendveranstaltung mit Buffet für StudentInnen, JungwissenschaftlerInnen und BerufseinsteigerInnen, gegeben von den Veranstaltern der Alpbacher Technologiegespräche und Siemens AG ÖsterreichSocial

24.08.2012

09:00 - 15:30Arbeitskreis 01: Schlüsseltechnologien - Zukunft für Europas JugendBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 02: Chancen und Grenzen von "Ambient Assisted Living"Breakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 03: Smart City - der Mensch im MittelpunktBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 04: Demographie und Humankapital als Chance für InnovationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 05: Produktionsstandorte der Zukunft - Entscheidungsfaktoren, Chancen und RisikenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 06: Klettersteig in die wissenschaftliche KarriereBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 07: Schlüsselelemente erfolgreicher InnovationskulturenBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 08: Lernen durch innovative BildungsnetzwerkeBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 09: Gesucht: jung, technisch begabt, wissbegierigBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 10: Smart Governance for smart SpecialisationBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 11: Medizintechnik: Herausforderungen und ChanceBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 12: Cyber-Sicherheit als kritischer StabilitätsfaktorBreakout
09:00 - 15:30Arbeitskreis 13: Moderne Technologien und ihre Rolle in DemokratieprozessenBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
09:45 - 15:00Sonderveranstaltung: FTI-Internationalisierung in Österreich und der EUBreakout
16:00 - 17:15Individualisierung als Basis für Bildung und InnovationPlenary
17:30 - 19:30Wege zum Nobelpreis - PreisträgerInnen im Gespräch mit österreichischen NachwuchswissenschaftlerInnen in Kooperation mit der Stiftung Lindauer Nobelpreisträgertreffen BodenseePlenary

25.08.2012

09:00 - 10:30Neue Technologien, die unser Leben verändern - Ausgewählte EU "Flagship-Projekte"Plenary
10:45 - 12:00Zukunftsszenarien: in welchen Zeiträumen können wir planen?Plenary
12:00 - 13:05Die Physik des FußballsPlenary
13:05 - 13:15Abschluss-StatementPlenary
13:20 - 14:00Imbiss zum Abschluss der VeranstaltungSocial