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5: Energie

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Hotel Böglerhof
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

In den letzten fünf Jahren sind in der Union schrittweise die Strom- und Gasmärkte liberalisiert worden. 2007 sollen alle Unionsbürger die freie Lieferantenwahl haben. Die Anforderungen der Umwelt- und Klimapolitik sowie die kommende nächste Investitionswelle stellen die europäischen Energiepolitik angesichts der Ziele des Lissabonprozesses vor eine gewaltige Herausforderung. Gerade bei den in der Energiewirtschaft üblichen extrem langen Investitionszyklen besteht die Gefahr von Investitionsversagen. Kurzfristig richtige Investitionsentscheidungen können sich langfristig als falsch herausstellen und so zu Fehlinvestitionen werden. Staatliche Anreize für bestimmte Investitionen können die Wirtschaft auf lange Zeit hinaus auf ineffiziente Entwicklungspfade führen. Risiko und Genehmigungsverpflichtungen könnten Investitionen überhaupt verhindern. Das Expertenforum soll die Frage effizienter Investitionen vs. Investitionsversagen erörtern.

Beiträge:

Hermann Egger
Zur Zukunft einer sicheren Stromversorgung
Die Ereignisse im Zusammenhang mit den Unterbrechungen der Stromversorgung in den USA und Europa im Jahr 2003 haben die hohe Bedeutung einer sicheren Stromversorgung einer breiten Öffentlichkeit aufgezeigt. In Österreich herrscht nach wie vor ein hohes Niveau an Versorgungssicherheit, das Ergebnis einer umsichtigen und langfristigen Planung in der Vergangenheit.
Heute werden sowohl bei den Stromnetzen als auch Kraftwerken die bestehenden Reserven genutzt, eine Folge der gravierenden Veränderungen in der Strombranche im vergangenen Jahrzehnt. Die Strommärkte in Europa wurden liberalisiert, es herrscht Wettbewerb bei der Energie, während der Netzbereich weiterhin reguliert ist. Situationen, in denen eine sichere Stromversorgung nur mehr mit speziellen Vorkehrungen zu gewährleisten ist, bestätigen die dringende Notwendigkeit, das Stromversorgungssystem für die Zukunft zu sichern. Dazu sind Investitionen in den Netz- und Kraftwerksausbau erforderlich, die entsprechenden Entscheidungen sind rasch zu treffen.
Bei Betrachtung aller energiepolitischen Ziele ist zu beachten, dass für die E-Wirtschaft die Rahmenbedingungen so zu schaffen sind, dass die hohe Qualität und Sicherheit der Stromversorgung auch zukünftig aufrechterhalten werden kann.

Chief Executive Officer, Austrian Power Grid AG, Vienna
Vorstand, Energie-Control Austria, Wien
Vorstandsdirektor Kärntner Elektrizitäts AG
CEO and Chairman of the Executive Board, OMV, Vienna
Senior Executive im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)
Director, Agenda Austria, Vienna

Dr. Ulrike BAUMGARTNER-GABITZER

Chief Executive Officer, Austrian Power Grid AG, Vienna

Bundesministerium für Wirtschaft Generalsekretärin, VEÖ - Verband der Elektrizitätsunternehmen Österreichs Kabinettschefin des Vizekanzlers Abgeordnete zum Nationalrat im österreichischen Parlament, ÖVP-Verfassungssprecherin Mitglied des Vorstandes, VERBUND AG
 Studium der Rechtswissenschaften, Universität Wien
1984-1992
1992-2006
1995-1997
1999-2006
2007-2013

Dipl.-Ing. Walter BOLTZ

Vorstand, Energie-Control Austria, Wien

Studium der Technischen Physik an der Technischen Universität Wien Leitung einer österreichischen Gesellschaft einer internationalen Beratungsgruppe Nach dem Studium mehrere Jahre in verschiedenen Funktionen im EDV-Bereich einer österreichischen Bankgruppe tätig, danach 10 Jahre Leitung der österreichischen Gesellschaft einer internationalen Beratungsgruppe mit Schwerpunkt Management - und Technologieberatung Tätigkeit für eine große österreichische Kommerzbank in Mittel- und Osteuropa, Umstrukturierung u.a. von Energiebetrieben Mitglied der Geschäftsleitung eines großen Deutschen Beratungsunternehmens Mitglied der Geschäftsleitung von PricewaterhouseCoopers Management Consulting; zuständig für den Bereich "Energy & Utilities"
1971-1976
1976-1991
1991-1996
1991-1996
1996-1999
 seit 2001 Geschäftsführer der Energie Control GmbH
1999-2001

Dipl.-Ing. Dr. Hermann EGGER

Vorstandsdirektor Kärntner Elektrizitäts AG

Studium der Elektrotechnik, Technische Universität Graz Promotion, Technische Universität Graz Habilitation, Technische Universität Graz Universitätsassistent für Hochspannungstechnik, Technische Universität Graz Techniker und Betriebsleiter bei der KELAG-Kärtner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft Mitglied des Vorstandes der KELAG-Kärntner Elektrizitäts-AG
1970-1975
1979
2002
1974-1981
1981-1988
 Mitglied in zahlreichen Aufsichtsräten und Gremien der österreichischen Wirtschaft
seit 1989

Dr. Wolfgang RUTTENSTORFER

CEO and Chairman of the Executive Board, OMV, Vienna

started to work at OMV joined the Planning and Controlling Department took responsibility for the Strategic Development of the Group appointed Head of Marketing Executive Board, responsible for Finance and Chemicals became Deputy Minister of Finance rejoined the OMV Executive Board being responsible for Finance
 Doctoral Studies at the University of Economics and Business Administration in Vienna
1976
1985
1989
1990
1992-1997
1997
2000

Dr. Hans-Joachim ZIESING

Senior Executive im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin)

im Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) bis April 2004 Abteilungsleiter im DIW Berlin, zuletzt der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AGEB)
 Studium der Volkswirtschaftslehre, Universität Köln und Freie Universität Berlin
 Promotion zum Dr. rer.oec., Technische Universität Berlin
ab 1969
 seit April 2004 Senior Executive im DIW Berlin
1982
seit 1994

Dr. Franz SCHELLHORN

Director, Agenda Austria, Vienna

Bankausbildung in der Creditanstalt Bankverein Studium der Handelswissenschaften, WU Wirtschaftsuniversität Wien Wirtschaftsredaktion, "Die Presse", Wien Leiter der Wirtschaftsredaktion, "Die Presse", Wien Stellvertretender Chefredakteur, "Die Presse", Wien
1990-1991
1992-1997
1997-2013
2004-2013
2011-2013

Reformgespräche

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