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Arbeitswelt der Zukunft: Sicherheit durch soziale Gesundheit. Europäisches Sozialmodell auf dem Prüfstand

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
German and English language

Die aktuelle und künftige Entwicklung erfordert ein großes Maß an Flexibilität und Bereitschaft zur Veränderung. Dieser Weg kann nur beschritten werden, wenn die Menschen basierend auf der Stabilität ihrer sozialen Sicherheit neues Vertrauen für die notwendigen Prozesse gewinnen.
Kann sich durch die Besinnung auf bewährte Fundamente, Tugenden, Werte und Regeln ein europäisches Sozialmodell entwickeln?
Können sich in einer neuen Gesellschafts- und Arbeitswelt die Unternehmen als Kulturinstitutionen etablieren?

Vortragende

Party Chairman, Club of the Styrian People's Party; Regional Minister, Health Care, Science and Personnel, Federal State Parliament, Graz
Bundesministerin für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, Wien
Professor and Deputy Head, Department of Applied Psychology: Work, Education, Economy, and Vice Dean, Faculty of Psychology, University of Vienna Abstract
Welche Unsicherheiten bestehen im Arbeitsumfeld heute und was heißt  soziale Verantwortung ? Politische Veränderungen in Mittel- und Osteuropa, revolutionäre Entwicklungen in der Kommunikation und beim Transport, sich ändernde Käufermärkte, zunehmende weltweite wirtschaftliche Konkurrenz und auch der Glaube an die Selbstregulation des freien Marktes haben zu Flexibilisierung und Deregulation am Arbeitsmarkt geführt.
Mit der Flexibilisierung im Arbeitsumfeld stellen sich zunehmend mehr Fragen nach der Ethik in der Wirtschaft, der Verantwortung von Unternehmen und den Aufgaben des Staates. Stehen doch den Kosten der Beweglichkeit in Bezug auf Arbeitszeiten, -einsatz, Entlohnung und Beschäftigungssicherheit auf Seiten der Unternehmen Unsicherheiten in der Karriere- und Lebensplanung, Einkommensunsicherheit und damit verbunden instabile private Lebensumstände auf Seiten der ArbeitnehmerInnen gegenüber.
Soziale Verantwortung ist ein essentieller Teil der Kultur und Identität in Europa. So wird vom Staat wird gefordert, echte Anreize zur produktiven Tätigkeit und zugleich Voraussetzungen für eine gerechte Einkommensverteilung zu schaffen. Der Marktwirtschaft sollen Anreize geboten werden, die Bildung, Aus- und Weiterbildung sowie die soziale Sicherung effizient unterstützen.
Unternehmen sollen  great places to work werden, wo anerkannt wird, dass Wissen und Qualifikation der MitarbeiterInnen, deren Engagement und Commitment für den wirtschaftlichen Erfolg essenziell sind. Sie sollen Qualifikationsmöglichkeiten bieten, die MitarbeiterInnen befähigen, die Flexibilität zu nützen, und insgesamt ein Beschäftigungsverhältnis fördern, das vertrauensvolle und längerfristige  Kooperation zwischen Unternehmen und  flexiblen ArbeitnehmerInnen ermöglicht.
Executive Director, European Centre for Social Welfare Policy and Research, Vienna
Prior, Europakloster Gut Aich, St. Gilgen
General Secretary, CNV Services Federation, Hoofddorp
Honorarprofessor, Wirtschaftsuniversität Wien
Secretary-General, Austrian Federal Economic Chamber, Vienna Chair

Mag. Christopher DREXLER

Party Chairman, Club of the Styrian People's Party; Regional Minister, Health Care, Science and Personnel, Federal State Parliament, Graz

1988-1990 Landesobmann der Union Höherer Schüler
1989-1995 Studium der Rechtswissenschaften
1991-1993 Landesobmann der Jungen Volkspartei
1992-1996 Landessekretär des Steirischen ÖAAB
1994-1998 stv. Vorsitzender der ÖAAB/ÖVP-Fraktion in der Arbeiterkammer
1994-2000 Vorstandsmitglied in der Arbeiterkammer Steiermark
1996-2000 Geschäftsführer des "Modell Steiermark"
1999-2000 Fraktionsvorsitzender der ÖAAB/ÖVP-Fraktion in der Arbeiterkammer
2000-2003 Mitglied des Vorstandes der Bundesarbeitskammer
2000-2014 Abgeordneter zum Steiermärkischen Landtag
2003-2014 Klubobmann des Landtagsklubs der Steirischen Volkspartei
seit 2014 Landesrat für Wissenschaft & Forschung, Gesundheit und Pflegemanagement

Ursula HAUBNER

Bundesministerin für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz, Wien

seit 1965 Lehrerin an humanberuflichen mittleren und höheren Schulen in Bad Ischl, Linz und Steyr
seit 1987 Fachvorständin an der HBLA für wirtschaftliche Berufe in Steyr
seit 1991 Gemeinderätin der Stadtgemeinde Bad Hall, dzt. karenziert
1994-1996 Abgeordnete z. Bundesrat
1996-1997 Abgeordnete z. OÖ Landtag
1997-2003 Landesrätin für Frauen, Umwelt und Konsumenten in OÖ
2003-2005 Staatssekretärin für soziale Sicherheit
seit 2005 Bundesministerin für soziale Sicherheit, Generationen und Konsumentenschutz
seit 2005 Obfrau des Bündnis Zukunft Oberösterreich (BZÖ)

Dr. Erich KIRCHLER

Professor and Deputy Head, Department of Applied Psychology: Work, Education, Economy, and Vice Dean, Faculty of Psychology, University of Vienna

1989 Habilitatio, Universität Linz
1992 Universitätsprofessor, Universität Wien
2004-2006 Vizedekan, Fakultät für Psychologie, Universität Wien
2004-2008 Institutsvorstand bzw. Vize-Institutsvorstand, Institut für Wirtschaftspsychologie, Bildungspsychologie und Evaluation, Fakultät für Psychologie, Universität Wien
2008-2010 Vizedekan, Fakultät für Psychologie, Universität Wien

Dr. Bernd MARIN

Executive Director, European Centre for Social Welfare Policy and Research, Vienna

1967-1975 Studium, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, Universität Wien (1971 Mag. 1975 Dr. rer.oec.soc.)
1972-1974 Post-Graduate Studium, Institut für Höhere Studien, Wien
1975-1984 Mitarbeiter, später Stellvertreter des Wissenschaftlichen Leiters, Institut für Konfliktforschung, Wien
seit 1972 Universitätslektor/ -dozent bzw. Gastprofessor in Soziologie, Government, Gesellschaftslehre, Sozialpolitik und Sozialökonomie an österreichischen und ausländischen Universitäten und Forschungszentren
seit 1979 Redaktionsleiter, Journal für Sozialforschung
seit 1980 Mitherausgeber, Journal für Sozialforschung
1982 Habilitation
1984-1988 Professor, Vergleichende Politik- und Sozialforschung, Europäisches Hochschulinstitut (EUI), Florenz
1986-1987 Dekan, Abteilung für Politik- und Gesellschaftswissenschaften, EUI Florenz
1987-1996 Herausgeber, Journal für Sozialforschung
seit 1988 Executive Director, Europäisches Zentrum für Wohlfahrtspolitik und Sozialforschung, Wien

Mag.theol. Dr. Johannes PAUSCH

Prior, Europakloster Gut Aich, St. Gilgen

1969 Eintritt in den Benediktinerorden
1970-1975 Studium der Philosophie und Theologie
1975-1979 Studium der Pädagogik-Psychagogik
1979-1986 Lehrer am Hum. Gymnasium Metten
1986-1992 Spiritual des Kollegs St. Benedikt Salzburg, Lehraufträge an Universitäten, z. B. Salzburg, Tübingen, Mainz
1993 Psychotherapeut
1993 Gründung des Europaklosters Gut Aich - Prior
1997 Gründung des Hildegardzentrums - Psychotherapeut. Leiter Ambulatorium für Physiotherapie - Psychotherapie

Roel ROTSHUIZEN

General Secretary, CNV Services Federation, Hoofddorp

1974-1978 teacher on a highschool
1978-1984 law study, assistant laywer
1984-1987 negotiator by CNV Dienstenbond
since 1987 Secretary General CNV Dienstenbond
1993-1995 President of the Social Security Board for the Retail sector in The Netherlands
since 1995 President of the World Federation of Clerical Workers
1998-2002 Vice president of the The Dutch Board for Craft Trades

Mag. Dr. Wilfried STADLER

Honorarprofessor, Wirtschaftsuniversität Wien

 Studium der Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien
1977-1983 Industriepraxis im familieneigenen Unternehmen
1983-1986 Wirtschaftspolitischer Referent im Österreichischen Wirtschaftsbund
seit 1987 in der Investkredit Bank AG, zunächst Kundenbetreuer im Kreditbereich
1990-1995 Mitglied des Vorstandes der Kommunalkredit Austria AG
1995-2002 Mitglied des Vorstandes, Investkredit Bank AG
2002-2009 Generaldirektor und Vorsitzender des Vorstandes, Investkredit Bank AG
2006-2009 Mitglied des Vorstands der Volksbanken AG
since 2008 Honorarprofessor, Wirtschaftsuniversität Wien

Mag. Anna Maria HOCHHAUSER

Secretary-General, Austrian Federal Economic Chamber, Vienna

1971 Amt der OÖ Landesregierung
1991 Sponsion zur Magistra iuris, Johannes Kepler Universität Linz
1992-2000 Land Oberösterreich, Büro des LH-Stv. Dr. Christoph Leitl, seit 1998 Büroleiterin
2000 Leiterin des Büros des Präsidiums der Wirtschaftskammer Österreich
2003 Generalsekretär-Stellvertreterin der Wirtschaftskammer Österreich
2004 Generalsekretärin der Wirtschaftskammer Österreich

Reformgespräche

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21.08.2006

14:00 - 14:15EröffnungPlenary
14:15 - 16:00Sorge um Existenz, um Arbeitsplatz, um Ressourcen. Wissenschaftliche Analyse - Politische AntwortenPlenary
16:30 - 18:30Wirtschaftsraum: Fairer Wettbewerb, Menschenrechte im Globalisierungsprozess, Standortfragen, Sicherheit durch Regulierung?Plenary
18:30 - 19:00Empfang gegeben von FOPI - Forum der Forschenden Pharmazeutischen IndustrieSocial
19:00 - 20:30Special Lecture: Hat die EU ein Image-Problem?Plenary

22.08.2006

09:00 - 10:30Lebensraum: Energie und UmweltPlenary
11:00 - 12:30Arbeitswelt der Zukunft: Sicherheit durch soziale Gesundheit. Europäisches Sozialmodell auf dem PrüfstandPlenary
12:45 - 14:00Ladies' Lounge (nur mit Anmeldung: fiw@wko.at)Plenary
14:30 - 18:00Arbeitskreis 01: Rollenbilder - GeschlechterrollenBreakout
14:30 - 18:00Arbeitskreis 02: Ohne Forschung keine Sicherheit: Vom Patientenrecht auf medizinischen FortschrittBreakout
14:30 - 18:00Arbeitskreis 03: Das magische Dreieck der Infrastrukturliberalisierung: Markt - Regulierung - DaseinsvorsorgeBreakout
14:30 - 18:00Arbeitskreis 04: Familie, Schule, Betrieb. Wo sind die Kraftfelder der Zukunft? - Plädoyer für eine aktivierende ArbeitsmarktpolitikBreakout
14:30 - 18:00Arbeitskreis 05: Günstig - Sicher - Sauber: Energiepolitische Strategien für ÖsterreichBreakout
14:30 - 18:00Arbeitskreis 06: Potential MitarbeiterbeteiligungBreakout
20:30 - 23:30Empfang gegeben von WKÖ - Wirtschaftskammer Österreich und FOPI - Forum der Forschenden Pharmazeutischen IndustrieSocial

23.08.2006

10:00 - 12:30Politische PerspektivenPlenary
12:30 - 12:45SchlusswortePlenary