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Der Beitrag der Unternehmen zu einer menschengerechten Wirtschaftsordnung

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Sind Unternehmen Handelsware oder Bausteine einer menschengerechten Wirtschaftsordnung? Was sind die Herausforderungen des Managements zwischen kurzfristiger Maximierung des Shareholder Values und langfristiger Bestandssicherung des Unternehmens? Wie können die Interessen der Stakeholder berücksichtigt werden? Und was ist zur Rolle von Private Equity- und Hedge-Fonds als Unternehmenseigentümer zu sagen?

Vortragende

Lehrstuhlvertreter Philosophie, Technische Universität Braunschweig Key Note
Gründer und Eigentümer, Superfund Group of Companies, Wien
Abgeordnete zum Nationalrat, Parlamentsklub der Österreichischen Volkspartei, Wien
General Manager, Microsoft Österreich GmbH, Wien Abstract
Bevor wir von einer menschengerechten Wirtschaftsordnung sprechen können, müssen wir über eine menschengerechte Wirtschaft sprechen. Die Wirtschaft  das sind wir selbst, also können wir auch dafür sorgen, dass unsere Unternehmen erfolgreich und menschengerecht sind. Das ist für T-Systems Austria täglich Normalität. Wir sind seit Jahren in Österreich wirtschaftlich sehr erfolgreich und gelten als einer der besten Arbeitsgeber. Neben fachlicher Qualifikation, Flexibilität, Mobilität und dem persönlichen Einsatz jedes Einzelnen zählen bei uns Vertrauen, Offenheit, Respekt im Umgang miteinander, Teamorientierung und gemeinsam gelebte Werte. Wir setzen in unserer täglichen Arbeit auf menschengerechte Arbeitsplätze, soziale Mitarbeiter-Führung und familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Außerdem versuchen wir stets, Technologie sinnvoll zu nutzen: Ob in der Kommunikation, bei unseren Projekten oder im sozialen Lernen an der Technologie. Das ergibt für uns ein technologisch erfolgreiches und menschengerechtes Unternehmen.
Vice President, European Forum Alpbach; President, OeNB - Oesterreichische Nationalbank, Vienna
Generaldirektor, Österreichische Post AG, Wien Abstract
Eine menschengerechte Wirtschaftsordnung beginnt in jedem Unternehmen selbst. Die Ressource  Mensch wird zu einem immer höheren Gut in der Wertschöpfungskette. Sie zu vernachlässigen schadet dem Unternehmen. Neben gezielten Förderprogrammen für unsere Mitarbeiter und einer proaktiven Gleichbehandlungsinitiative erkennen, fördern und vernetzen wir in einem Management Curriculum unsere jungen Talente. Wir wollen einen Goldfisch-Teich, aus dem wir selber unsere High Potentials holen können. Die Post AG als internationales Unternehmen mit vielen Tochtergesellschaften und unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern bietet somit vielfältige Entwicklungschancen. Mitarbeiterförderung mit System ist letztendlich ein Schlüsselfaktor um Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden und nachhaltig die Wirtschaft des eigenen Unternehmens zu ordnen.
Head of Department Career, Die Presse, Vienna Chair

Dr. Christoph LÜTGE

Lehrstuhlvertreter Philosophie, Technische Universität Braunschweig

1990-1996 Studium Philosophie und Wirtschaftsinformatik in Braunschweig, Paris, Göttingen und Berlin
1997-1998 Forschungsaufenthalt in Pittsburgh und San Diego
1999 Promotion in Philosophie
1999-2003 Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Assistent an der LMU München
2003 Visiting Professor Venice International University
2005 Habilitation an der LMU München (Philosophie)
2007-2008 Vertretung eines Lehrstuhles an der Universität Witten/Herdecke
seit 2008 Vertretung des Lehrstuhles Philosophie an der TU Braunschweig

Christian BAHA

Gründer und Eigentümer, Superfund Group of Companies, Wien

1991 Beginn der Karriere mit der Entwicklung einer Börsensoftware zur technischen Analyse von Finanzdaten. Diese Software diente 1994 als Basis für Österreichs ersten Discount Broker
1995 Gründung von TeleTrader, das seit März 2001 an der Wiener Börse notiert. Parallel dazu baute Baha die auf Managed Futures-Fonds spezialisierte Superfund-Investmentgruppe mit Niederlassungen in 18 Ländern der Welt auf
 Er ist Gründer und Eigentümer der Superfund-Investmentgruppe, die heute weltweit 370 Mitarbeiter beschäftigt, und prägte die Branche mit Innovationen wie dem ersten Gold-Futures-Fonds. Mit einem Track Record von 12 Jahren verwaltet die Superfund-Investmentgruppe für rund 50.000 Kunden über 1,5 Milliarden US$, ihre Fonds erhielten bisher über 40 internationale Auszeichnungen, darunter 5 Sterne von Standard & Poor s. Das Flaggschiff, die Superfund Q-AG, erzielte von März 1996 bis März 2008 ein Plus von über 648 %
1996 brachte er mit der Superfund Q-AG sein erstes Alternatives Investment-Produkt für Privatanleger auf den Markt

Christine MAREK

Abgeordnete zum Nationalrat, Parlamentsklub der Österreichischen Volkspartei, Wien

1988-1990 VOEST Alpine Industrieanlagenbau GmbH, Linz
1990 Beruflicher Auslandsaufenthalt Deutschland (Wuppertal)
1991-1996 Österreichische Lotterien GmbH (1993-1996 Karenz)
1996-2007 Frequentis GmbH AG Wien (1999-2007 Betriebsratsvorsitzende - nicht freigestellt)
2000-2007 Kammerrätin in der Wiener Arbeiterkammer
2002-2005 Vorstandsmitglied der Wiener Arbeiterkammer; Landesobmann-Stellvertreterin ÖVP Wien
2002-2007 Abgeordnete zum Nationalrat
2007-2010 Staatssekretärin, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (vorm. Wirtschaft und Arbeit)
2010-2011 Klubobfrau, ÖVP Wien
seit 2011 Abgeordnete zum Nationalrat
seit 2011 Selbständige Unternehmensberaterin (Work Life Balance, Diversity Management)

Georg OBERMEIER

General Manager, Microsoft Österreich GmbH, Wien

1984-1986 Projektmanager für Daimler Benz und BMW Nixdorf Computer GmbH, Salzburg and Munich
1986-1988 Softwareleiter für Klein- und Mittelbetriebe, Nixdorf Computer GmbH, Salzburg
1989-1990 Organisationsberater für Rechnungswesen, Kostenplanung, Bestellwesen und Produktionssteuerung, Nixdorf Computer, Boston U.S.A
1990-1992 Marketingleiter Industrie, Einzelhandel und Transport, Siemens Nixdorf Computer GmbH
1990-1995 Wirtschaftsuniversität Wien
1992-1994 Marketingleiter Finanzinstitutionen, Siemens Nixdorf Computer GmbH
1994-1998 Sales Manager Personal Computers Austria, Siemens Nixdorf Computer GmbH
1998-1999 Unit Manager Computer Systems, Siemens Nixdorf Computer GmbH
1999-2001 Geschäftsführer, Fujitsu Siemens Computers Austria und CEE
2001-2002 Mitglied des Vorstands, Chief Technology Officer, Stage1.cc business incubator AG
2002-2008 Geschäftsführer, T-Systems Austria GesmbH
2008-2012 Vorsitzender der Geschäftsführung, T-Systems Austria GesmbH
seit 2012 Geschäftsführer, Microsoft Österreich GmbH

Dipl.-Kfm. Dr. Claus J. RAIDL

Vice President, European Forum Alpbach; President, OeNB - Oesterreichische Nationalbank, Vienna

1970-1971 Senior assistant, Institute for Applied Social and Economic Research
1971-1974 Worked in banking and for a certified public accountant, provided consultancy services to the OECD on international tax law and multinational corporations
1974-1981 Österreichische Volksfürsorge Allgemeine Versicherung AG
1981-1982 Member of the Executive Board, Wiener Holding Ges.m.b.H.
1982-1986 Member of the Executive Board, ÖIAG (Österreichische Industrieverwaltungs AG)
1986-1988 Deputy Chairman and Senior Executive Vice President, VOEST-ALPINE AG
1988-1992 Deputy Chairman and Senior Executive Vice President, VOEST-ALPINE STAHL AG
1993-1994 Member of the Executive Board, AUSTRIAN INDUSTRIES AG
1991-2010 Chairman and CEO, BÖHLER-UDDEHOLM AG
2007-2010 Member of the Executive Board, voestalpine AG
since 2008 President, OeNB - Oesterreichische Nationalbank
since 2012 Vice President, European Forum Alpbach

Dr. Anton WAIS

Generaldirektor, Österreichische Post AG, Wien

1966-1972 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien
1971 Start der beruflichen Laufbahn im Bundesministerium für Handel, Gewerbe und Industrie als Sekretär des damaligen Ministers Dr. Josef Staribacher, beschäftigt vor allem mit Energie-, Wettbewerbs- und Konsumentenfragen
1978-1980 Prokurist der Firma Knoblich Licht
1980-1982 Prokurist im "Leuchtenwerk Traunreut" der Siemens AG, Berlin und München
1982 Wechsel zu Siemens AG Österreich als kaufmännischer Leiter des Bereiches "Export und Kommunikationstechnik"
ab 1985 Kaufmännische Leitung des Geschäftsfeldes "Ton- und Studiotechnik" und Mitglied der kaufmännischen Leitung des selbständigen Geschäftsgebietes "Audio- und Videosysteme" mit Sitz in Wien
1989-1990 Parallel zu seiner Tätigkeit in den Vorstand der "BFE Fernmeldetechnik und Elektronik AG", Mainz berufen
1990-1992 Geschäftsführer der "Kabelsignal Rundfunkvermittlungsanlagen GmbH"
1990-1993 Kaufmännischer Leiter des Bereiches "Private Kommunikationssysteme" sowie stellvertretender kaufmännischer Leiter des Bereiches "Kommunikationstechnik" in Wien
1993-1995 Neben seiner Tätigkeit als Leiter der "Audio- und Videosysteme" des selbständigen Geschäftsgebietes der Siemens AG Österreich mit Weltmarktverantwortung, Koordinator aller Multimediaaktivitäten von Siemens Österreich
1995-1996 Sprecher der Geschäftsführung des Ö-Call-Konsortiums, später max.mobil (jetzt T-mobile)
1996-1999 Vorstandsmitglied der Siemens AG Österreich mit den Aufgabengebieten Verkehrstechnik, Energie, Audio-Videosysteme, Siemens Elektrogeräte
seit 1999 Generaldirektor der Österreichischen Post AG

Johanna ZUGMANN

Head of Department Career, Die Presse, Vienna

 Studierte zunächst Sprachen (Englisch, Spanisch), jobbte in Europa und Übersee als Reiseleiterin, ehe sie 1980 die journalistische Laufbahn einschlug. Neben ihrer Tätigkeit als Redakteurin der Wochenzeitschrift "die industrie" verfasste sie auch Artikel für die Wirtschaftsmagazine "trend" und "trendprofil-Extra"
1988 Wechselte Zugmann als Gründungsmitglied zu der Tageszeitung "Der Standard"
1990 Avancierte sie zur Ressortleiterin des von ihr konzipierten Karrieren-Standard
1998 -2001 Betreute sie eine online Karrierelounge
1999 Startete sie die live-Veranstaltungsreihe "Johanna Zugmanns Karrierelounge", in der Karriereentscheider - Wirtschaftskapitäne, Headhunter, Personalchefs - und Leser ein Netzwerk bilden.
 Neben ihrer hauptberuflichen Tätigkeit als Presse-Ressortleiterin ist die Autorin auch gefragte Vortragsreferentin und Moderatorin von Podiumsdiskussionen
2004 Wechselte die Journalistin zur Tageszeitung Die Presse, wo sie die seit April 2005 jeden Samstag erscheinende KarriereLounge leitet

Wirtschaftsgespräche

Timetable einblenden

26.08.2008

14:00 - 14:15EröffnungPlenary
14:15 - 16:15EröffnungsreferatePlenary
16:45 - 18:30Der Beitrag der Unternehmen zu einer menschengerechten WirtschaftsordnungPlenary
20:30 - 23:00Empfang gegeben von der Oesterreichischen NationalbankSocial

27.08.2008

09:00 - 11:00Marktwirtschaft und PolitikPlenary
11:30 - 13:00Konkurrenzdruck und Produktivitätspeitsche: Wo bleibt der Mensch?Plenary
15:00 - 18:00AK 01: Values, that are worth fighting for...Breakout
15:00 - 18:00AK 02: Wirtschafts- und Sozialsysteme der mittelosteuropäischen LänderBreakout
15:00 - 18:00AK 03: Globaler Finanzmarkt - Zusammenhänge, Abhängigkeiten und wechselseitige Beeinflussung internationaler KapitalmärkteBreakout
15:00 - 18:00AK 04: Cash in spite of a crash? The role of alternative investments for private investorsBreakout
15:00 - 18:00AK 05: Liberalisierung und Schutz strategischer Infrastruktur - ein Widerspruch?Breakout
15:00 - 18:00AK 06: Das (Verhältnis-)Wahlrecht in Zeiten der Globalisierung  brauchen wir neue Antworten?Breakout
15:00 - 18:00AK 07: Braucht Europa eine Rohstoffstrategie?Breakout
15:00 - 18:00AK 08: Menschenrechte, Nachhaltigkeit und Unternehmensführung: Anspruch oder Widerspruch?Breakout
15:00 - 18:00AK 09: Zukunft der Bildung - Die Rolle des MarktesBreakout
15:00 - 18:00AK 10: Biotech - Leben im ZukunftsmarktBreakout
15:00 - 18:00AK 11: Wer will im Tourismus arbeiten?Breakout
15:00 - 18:00AK 12: Kommunikationsaufgabe Marktwirtschaft. Globalisierung, Europäisierung, Ökonomisierung. Wo findet sich der Einzelne?Breakout
15:00 - 18:00AK 13: Strategic & Financial Leadership in Osteuropa: Parallelen und Unterschiede zu ÖsterreichBreakout
19:00 - 20:00Special Lecture: Kosovo - Ein Staat im EntstehenPlenary
20:30 - 23:00Empfang gegeben von T-Systems Austria und Tele2Social

28.08.2008

09:30 - 12:15Die Zukunft der Marktwirtschaft: Politische PerspektivenPlenary
12:15 - 12:30SchlusswortePlenary