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Der Zeit ihre Kunst. Der Kunst ihre Neuen Medien.

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Aula der Universität Innsbruck
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Medienwissenschafterin; Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien Abstract
Die Frage, wie in den neuen Medien mit der Kunst zu verfahren sei, ist keineswegs neu: Jede Veränderung im Mediengefüge wirft diese erneut auf, ob das jeweils neue Medium nun Film, Fernsehen, Video, Computer oder Internet sein mag. Der Vortrag geht einigen wiederkehrenden Bedingungen des Kunstschaffens insbesondere in der Frühzeit eines Mediums nach und verfolgt diesen Bogen bis zum Web 1.0 (der erst nachträglich konstruierten Jugend des Web 2.0) und der digital vernetzten Gegenwart in Zeiten von Facebook, Twitter, YouTube und Google+.
Literaturkritikerin und Essayistin, Hirschwang Abstract
Buchkultur und (k)ein Ende
Ketzerische Überlegungen

In der Buchkultur wurde noch jeder Medienwechsel als existentiell wahrgenommen, das war bei der Einführung von Papier, Buchdruck, Radio, Film oder Fernsehen nicht anders. Revolutioniert werden aktuell vor allem die Distributionswege. Die Musikbranche hat es vorgelebt: Heute wird mehr Musik gehört denn je  nur das Geschäftsmodell ist ihr abhanden gekommen. Auch eine Krise des Buchgeschäfts, bedeutet nicht automatisch eine der Buchkultur. Am stärksten boomte seit langem der Sachbuchmarkt. Die Zahl der Leser im engeren Verständnis hat sich dadurch nicht geändert, sie liegt konstant niedrig. Hier ist eBook oder Buch eine Frage der Pragmatik, wie bei Taschenbuch oder Hardcover. Zu vermitteln, dass das Buch mehr ist, als das Transportmittel eines Textes, hat die Buchkultur freilich verschlafen.
Experte für zeitgenössische Kunst, im Kinsky Kunst Auktionen GmbH, Wien Abstract
Vor fünfhundert Jahren wollten die Maler und Bildhauer nicht länger Handwerker sein, sondern Künstler. Seither sind sie gezwungen, wie Unternehmer für ihre Produkte einen Markt zu suchen und permanent Neues zu kreieren. Die  Pflicht zur Innovation führte zu Fotografie, Video, Film, Animation, Computergrafik, 3-D-Simulation etc.

Viel stärker als diese neuen Produktionsmöglichkeiten wirkte sich auf die Künste jedoch die enorm gewachsene Nachfrage durch steigenden Wohlstand und neue Märkte (insbesondere China) aus. Ohne das Internet wäre es dazu wohl nicht gekommen. Online-Auktionen spielen aber eine eher untergeordnete Rolle. Entscheidend waren die plötzlich verfügbaren Informationen über Homepages von Kunstanbietern, Suchprogramme und Kunstpreisdatenbanken.
Regisseur; Staatsintendant a. D., München Chair

M.A. Jana HERWIG

Medienwissenschafterin; Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft, Universität Wien

1998 Teaching Assistant, Rhodes University, RSA
1999-2001 Studentische Mitarbeiterin, Universität Köln
2002-2003 Mitarbeiterin, RTLnewmedia, Köln
2003-2004 Projektmanagerin New Media, Sony Deutschland
2004-2007 Dozentin Englisch für Mediengestalter, FH Vorarlberg
2008 Corporate Blogger, Semantic Web Company Wien
2008-2011 Mitarbeiterin, Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft, Universität Wien
seit 2009 Universitätsassistentin, Institut für Theater-, Film und Medienwissenschaft, Universität Wien sowie
ab 2012 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im FWF-Projekt "Texture Matters"

Dr. Evelyne POLT-HEINZL

Literaturkritikerin und Essayistin, Hirschwang

 Studium Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie in Salzburg und Wien
 Lektorin am Institut für Germanistik der Universität Klagenfurt
 Literaturkritikerin und Essayistin ("Die Presse", "Wiener Zeitung", "Neue Zürcher Zeitung") in Wien
 Tagungsorganisationen (Hertha Kräftner 2004, Alfred Poglar 2006)
 Ausstellungen, zuletzt "Arthur Schnitzler - Affairen und Affekte" 2006/07
1986 - 1988 Lektorin für deutsche Sprache und Literatur an der Facoltà di Lettere e Filosofia der Universität Bari, Italien

Mag. (FH) Otto Hans RESSLER

Experte für zeitgenössische Kunst, im Kinsky Kunst Auktionen GmbH, Wien

1966-1978 Bankangestellter, Abteilungsleiter, Sparkasse der Stadt Knittelfeld
1978-1986 Direktor, Dorotheum Graz
1986-1993 Direktor, Kunstabteilung des Dorotheums Wien,
1993-2011 Geschäftsführender Gesellschafter, Kinsky Kunst Auktionen GmbH, Wien
seit 2011 Pensionist, Experte für zeitgenössische Kunst, Kinsky Kunst Auktionen GmbH, Wien

Dr. Hellmuth MATIASEK

Regisseur; Staatsintendant a. D., München

 Studium Schauspiel und Regie am Max-Reinhardt-Seminar
 Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Psychologie an der Universität Wien
 Gründer und Leiter des Avantgarde-Theaters "Kaleidoskop"
 Erste Engagements in Salzburg und Städt. Bühnen Köln
1962-1964 Intendant des Landestheaters Salzburg
1964-1967 Generalintendant des Staatstheaters Braunschweig
1967-1972 Freischaffender Regisseur für Oper, Schauspiel und Fernsehen
1972-1979 Direktor der Otto-Falckenberg-Akademie (Schauspielschule der Stadt München)
1979-1983 Generalintendant der Wuppertaler Bühnen
1983-1996 Intendant des Staatstheaters am Gärtnerplatz, München
1997-1999 Leiter der Kultur-Strukturkommission für Baden-Württemberg
2000-2003 Präsident der Bayerischen Theaterakademie August Everding im Prinzregententheater München
 Gastinszenierungen in Berlin, Hamburg, München, Wien, Salzburger Festspiele, Bregenzer Festspiele, Stockholm, Basel, Barcelona, Zagreb, Bern etc.
1998-2008 Künstlerischer Leiter der CARL-ORFF-Festspiele in Andechs

Kultur und Wirtschaft 2011

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