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Die Zukunft der Sozialen Marktwirtschaft

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Member of Parliament, Vienna Abstract Key Note
Österreich gehört durch die wirtschaftliche Verflechtung mit Europa und der Welt zu den klaren Gewinnern der Internationalisierung. Um die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas nicht zu gefährden, ist die Europäische Union aufgefordert ihr Augenmerk verstärkt auf die Einhaltung der Haushaltsdisziplin ihrer Mitgliedsstaaten zu richten. Auch für Österreich hat Defizitabbau nach wie vor oberste Priorität, um die Wettbewerbsfähigkeit kontinuierlich steigern zu können. Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat gezeigt, dass wir bessere Rahmenbedingungen finden und im Hinblick auf die Märkte stabilisierend in den Kreislauf eingreifen müssen. Die Selbstregulierung der Märkte nur auf Basis von Angebot und Nachfrage geht nicht auf und es darf nicht sein, dass die Steuerzahler jedes Mal bei Störung des Marktgefüges die Folgen alleine zu tragen haben. Es ist daher notwendig, den Wettbewerb innerhalb eines Ordnungsrahmens zu fördern. Europa braucht eine gemeinsame Strategie, die wiederrum in einen globalen Rahmen eingebunden werden muss. Das Ziel muss sein die Sozialen Marktwirtschaft auf allen Ebenen geistig weiterzuentwickeln.
Freelance Journalist; Founder of the "Economy for the Common Good", Vienna
Political Philosopher; Lecturer in Public Affairs, University of St.Gallen
Chairman, Mondi AG; Chief Executive Officer, Mondi Europe & International, Vienna Abstract
Marktwirtschaft mit Verantwortung
Marktwirtschaft ist historisch das effizienteste System für nachhaltige Wohlstandsteigerung. Das wird auch so bleiben, weil sie Innovation und Produktivitätssteigerung fördert, dem Einzelnen einen Höchstraum an Gestaltungsmöglichkeit und Entscheidungsfreiheit bietet und damit systemtheoretisch höchst adaptiv ist.
Die Krise hat die Grenzen und das Versagen der  reinen Marktwirtschaft gezeigt.  Mit Verantwortung heisst, dass die Grundsätze der Sozialen Marktwirtschaft (Röpke, Erhard, Müller-Armack) wiederzubeleben und weiterzuentwickeln sind. Dazu gehören wichtige Aufgaben für einen funktionstüchtigen Staat in Bereichen, in den Markt nur unzureichend funktioniert inklusiver ökologische Balance ( öko-soziale Marktwirtschaft); Finanzmarktregulierung; corporate governance; und corporate social responsibility.
Head, Research Unit Economics and Social Sciences, Swiss Federal Research Institute WSL, Birmensdorf
Konsulent, Industriellenvereinigung, Wien Chair

Mag. Dr. Maria FEKTER

Member of Parliament, Vienna

 Hochschulausbildung
1982 Mag. rer. soc. oec.: Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Johannes Kepler Universität Linz
 
 Unternehmerische Laufbahn
1979 Dr. jur.: Studium der Rechte an der Johannes Kepler Universität Linz
1982 Eintritt in den elterlichen Betrieb (Firma Niederndorfer & Co., Kieswerke-Transportbeton)
1986 Geschäftsführende Gesellschafterin
1991 Zurücklegung der Gesellschaftsanteile aufgrund Bestellung zur Staatssekretärin für wirtschaftliche Angelegenheiten
1995 Wiederaufnahme der Geschäftsführertätigkeit
2007 Austritt aus der Geschäftsführung
 
 Politische Laufbahn
2003-2007 Mitglied des Fachverbandsausschusses der Stein und der Keramischen Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich
1986-1990 Mitglied des Gemeinderates von Attnang-Puchheim
1990 Abgeordnete zum Nationalrat
1990-1996 Stadtparteiobfrau der ÖVP Attnang-Puchheim
1990-1995 Mitglied des Präsidiums des Österreichischen Wirtschaftsbundes
1994-2007 Mitglied der Wirtschaftskommission der Europäischen Frauenunion
1995-2007 Landesparteiobmann-Stellvertreterin der ÖVP Oberösterreich
2003-2007 Mitglied des Fachverbandsausschusses der Stein und der Keramischen Industrie in der Wirtschaftskammer Österreich
2002-2007 Vorsitzende der Wirtschaftskommission der Europäischen Frauenunion
seit 2007 Landesvorsitzende der Europäischen Frauenunion (National Sektion Austria)
seit 2008 Mitglied des Präsidiums des Österreichischen Wirtschaftsbundes
 
 Parlamentarische Funktionen
seit 2008 ÖVP-Bundesparteiobmann-Stellvertreterin
1994-2007 Abgeordnete zum Nationalrat
 
 Regierungsfunktionen
1995-2007 Vorsitzende des Justizausschusses
1990-1994 Staatssekretärin im Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten
2007-2008 Volksanwältin (u.a. zuständig für Steuern, Justizverwaltung und Gemeindeangelegenheiten)
2008-2011 Bundesministerin für Inneres
2011-2013 Bundesministerin für Finanzen

Mag. Christian FELBER

Freelance Journalist; Founder of the "Economy for the Common Good", Vienna

 Since 1996 Free Journalist with regular contributions in nearly all Austrian quality newspapers
 Since 1998 (Co-)Author of 14 books, incl. several bestsellers
1990-1996 Studies of Romance Philology, Political Science, Psychology, Sociology in Vienna and Madrid
 Since 2004 International Lecturer with approx. 15 talks per month in 25 countries
 Since 2004 Professional Contemporary Dancer
 Since 2008 University Teacher at Vienna University of Economics and Business, University of Graz, University of Klagenfurt, Polytechnic University of Valencia and others
2000 Co-Founder of Attac Austria, press speaker for three years and executive board member for two years
2010 Elected as civil society leader for sustainability
2010 Founder of the »Economy for the Common Good«
2010 Founder of the project »Bank for the Common Good«

Dr. phil. Katja GENTINETTA

Political Philosopher; Lecturer in Public Affairs, University of St.Gallen

1989-1995 Studium der Germanistik, Geschichte und Philosophie, Zürich und Paris
1995-1997 European Executive Program for Arts & Media, Internationalen Zentrum für Kultur & Management, Master of Arts & Media Management, Salzburg
1996-1999 Leiterin der themen- und spartenübergreifenden Kulturinstitution "Forum Schlossplatz", Aargau
1999-2002 Projektleiterin des Aargauer Auftritts, Expo.02
2001 Doktorat in politischer Philosophie, Toleranz und ihre Grenzen in pluralen demokratischen Gesellschaften, Universität Zürich
2002-2006 Chefin Strategie und Aussenbeziehungen, Staatskanzlei Aargau
2006 Programm "Senior Managers in Government", Kennedy School of Government, University of Harvard, Cambridge
2006-2011 Stv. Direktorin, Think Tank Avenir Suisse, Zürich
seit 2011 politische Beraterin von Unternehmen, Institutionen und Personen; Gesprächsleiterin der "Sternstunde Philosophie" am Schweizer Fernsehen; Lehrbeauftragte Public Affairs, Universität St. Gallen

MMag. Peter J. OSWALD

Chairman, Mondi AG; Chief Executive Officer, Mondi Europe & International, Vienna

1981-1986 Studies of Business Administration, Business School, University of Vienna, Austria; finished with Master
1981-1986 Studies of Law, University of Vienna, Austria; finished with Master
1986-1989 Managing Director University Publishing House (WUV-Universitätsverlag), Austria
1989-1990 Deutsche Bank, Germany
1990-1992 Purchasing and Logistics Manager, KTM, Austria
1992 Head Internal Audit, Frantschach-Group (incl Neusiedler), Austria
1993 Corporate Controller, Frantschach-Group (incl Neusiedler)
1994 Managing Director Bates Cepro, Netherlands
1995-2001 Chief Executive Officer, Frantschach Packaging Converting
2002-2007 Chief Executive Officer, Mondi Packaging Europe
since 2008 Chief Executive Officer, Mondi Europe & International; Executive Director of the Board Mondi plc and Mondi Ltd

PhD Dr. Irmi SEIDL

Head, Research Unit Economics and Social Sciences, Swiss Federal Research Institute WSL, Birmensdorf

1985 Vordiplom, Economic Sciences (intermediate examination for diploma), University of Munich
1986 Bachelor, Economics, University of Aix-Marseille
1987 Master, Economics, University of Paris I Panthéon-Sorbonne
1993 PhD, Business Economics, University St.Gallen
1995-2002 Research Fellow, Institute of Environmental Sciences, University of Zürich
1998/1997 Visiting Fellow, Department of Economics, University of Queensland, Brisbane, Australia and at the Department of Economics, Rensselaer Polytechnic Institute, Troy
2002-2006 Co-Head, Economics Section, Swiss Federal Research Institute WSL, Birmensdorf
2003 Venia legendi, in environmental sciences with focus on environmental economics, Faculty of Sciences, University of Zurich
since 2006 Head, Research Unit Economics and Social Sciences, Swiss Federal Research Institute WSL, Birmensdorf

Dr. Erhard FÜRST

Konsulent, Industriellenvereinigung, Wien

1960-1964 Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien
1964-1966 Post-Graduate-Ökonomie-Studium am Institut für Höhere Studien, Wien
1966-1969 Wissenschaftlicher Assistent und später Leiter der Abteilung Ökonomie des Instituts für Höhere Studien
1969-1971 Mitarbeiter der Europaabteilung des Internationalen Währungsfonds in Washington D.C.
1971-1973 Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung
1973-1983 Beigeordneter Direktor des Instituts für Höhere Studien
1983-1992 Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung der Creditanstalt in Wien
1993-2004 Leiter des Bereichs Industriepolitik und Ökonomie der Vereinigung der Österreichischen Industrie
seit 2005 Konsulent in der Vereinigung der Österreichischen Industrie

Wirtschaftsgespräche

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30.08.2011

14:00 - 14:30EröffnungPlenary
14:30 - 16:00Marktwirtschaft und soziale VerantwortungPlenary
16:30 - 18:30Die Zukunft der Sozialen MarktwirtschaftPlenary
19:00 - 20:30Special Lecture: Freihandel und der neue ProtektionismusPlenary
20:30 - 23:00Empfang gegeben von SAP Österreich GmbH und dem Europäischen Forum AlpbachSocial

31.08.2011

09:30 - 11:00Der EU-Binnenmarkt - ein Beispiel für gute Regulierung?Plenary
11:30 - 13:00Wettbewerbs- und Regulierungsdefizite in ÖsterreichPlenary
14:30 - 17:30Arbeitskreis 14: Den Wandel im Tourismus bewältigen - Zukunftsfähige Strukturen schaffenBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 01: Wann ist Regulierung intelligent?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 02: Economic Efficiency between Competition and RegulationBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 03: "Systemic" Enterprises under Supervision?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 04: Kollaps der Transfergesellschaft? Wohin führt Umverteilung?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 05: Visionen 2020: Wie wollen und wie können wir wirtschaften?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 06: Live-Experiment: Eigenprofit oder Gemeinwohl?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 07: Vorbild Manager? Erwartungen und MachbarkeitBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 08: AbgesagtBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 09: Nachhaltigkeit als ManagementprinzipBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 10: Das Kapital - Motor oder Übeltäter?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 11: Die Zukunft der Arbeit zwischen Produktivität und GerechtigkeitBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 12: Das Steuersystem: Einfach gerecht (be-)steuernBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 13: Daseinsvorsorge: Bringt Liberalisierung Effizienz und Sicherheit?Breakout
19:00 - 20:30Peter Drucker Special Lecture: Management-Verantwortung und RegulierungPlenary
20:30 - 23:00Empfang gegeben von T-Mobile Austria GmbH und T-Systems Austria GmbHSocial

01.09.2011

09:30 - 11:45Europa im globalen WettbewerbPlenary
11:45 - 12:00SchlusswortePlenary