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Eröffnung

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Vorsitzender, IDM - Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Wien
Präsident, Industriellenvereinigung, Wien Abstract
 Vollbeschäftigung ist ein verschwommener Begriff. Ein hohes Beschäftigungsniveau und eine niedrige Arbeitslosenrate sind jedenfalls zentrale wirtschaftspolitische Ziele, die nur durch hohes Wirtschaftswachstum und im internationalen Vergleich niedrige Lohnstückkosten sowie einen flexiblen Arbeitsmarkt erreichbar sind.

Wirtschaftswachstum unter den Bedingungen der Globalisierung setzt einen attraktiven Wirtschaftsstandort, Unternehmertum, Innovation, ein wettbewerbliches Umfeld, die Verfügbarkeit von ausreichenden Arbeitskräften mit hohem beruflichen Qualifikationsniveau, eine hochwertige Infrastruktur und einen leistungsfähigen Kapitalmarkt voraus. Die traditionelle Nachfragepolitik hat angesichts des kleinen österreichischen Binnenmarkts und der hohen Staatsverschuldung ihren Stellenwert eingebüßt.

Arbeitslosigkeit ist daher kein Schicksal, sondern das Ergebnis unzulänglicher Reaktion der Wirtschaftspolitik auf die veränderten internationalen Rahmenbedingungen. Die breite Streuung der Arbeitslosenraten innerhalb der EU belegt die wichtige Rolle der Wirtschaftspolitik bei der Wahrnehmung der sich aus Globalisierung und europäischer Integration ergebenden Chancen.

Dr. Erhard BUSEK

Vorsitzender, IDM - Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Wien

1959-1963 Studium an der Universität Wien, Juridische Fakultät
1964-1968 Parlamentssekretär im Österreichischen Nationalrat
1966-1969 Vorsitzender des Österreichischen Bundesjugendringes
1972-1976 Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes
1975-1976 Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei
1976-1978 Stadtrat in Wien
1976-1989 Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei
1978-1987 Landeshauptmann-Stellvertreter und Vizebürgermeister von Wien
1989-1994 Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
1994-1995 Bundesminister für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten
1991-1995 Vizekanzler der Republik Österreich und Bundesparteiobmann der Österreichischen Volkspartei
2000-2001 Regierungsbeauftragter der österreichischen Bundesregierung für EU-Erweiterungsfragen
2002-2008 Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa
2004-2005 Vizepräsident des Vienna Economic Forums (VEF)
2008-2009 Berater des Außenministers der Tschechischen Regierung in Fragen des westlichen Balkans während der EU-Präsidentschaft 1. Hälfte 2009
2000-2012 Präsident des Europäischen Forums Alpbach
 
 Aktuelle Funktionen:
2005-2014 Vorsitzender der ERSTE Stiftung
seit 1995 Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)
seit 1996 Koordinator der Southeast European Cooperative Initiative (SECI)
seit 2005 Präsident des Vienna Economic Forums (VEF)
seit 2008 Vorsitzender des Universitätsrates, Medizinische Universität Wien
seit 2008 Jean Monnet Chair ad personam
seit 2009 Präsident des Herbert-Batliner-Europainstituts
seit 2010 Präsident des EU-Russia Centre

Dr. Veit SORGER

Präsident, Industriellenvereinigung, Wien

 Studien an den juridischen Fakultäten der Universitäten in Wien und Graz, Universität Uppsala (Dr.iur.) sowie an der Hochschule für Welthandel in Wien
1967-1970 Assistent des Generaldirektors bei der Interunfall AG
  Zuerst Aufbau der Kunststoffproduktion, im weiteren Übernahme der Verkaufsverantwortlichkeit der Papierfabriken und des Großhandelshauses
1970 Eintritt in die Papierindustrie bei der Salzer-Gruppe
1982-1987 Alleinvorstand der Salzer Papier- und Kunststoffgruppe
seit 1987 Geschäftsführung der Europapier AG
1988 Vorstandsmitglied der Frantschach AG
1989 Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Frantschach AG
1993 Vorstandsvorsitzender der Frantschach AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Neusiedler AG (nunmehr beides Mondi AG)
2000-2004 Vizepräsident der Industriellenvereinigung (IV)
2004-2008 Vizepräsident von BUSINESSEUROPE (europäischer Industrie- und Arbeitgeberdachverband, vormals UNICE)
seit 2004 Präsident der Industriellenvereinigung
2005 Aufsichtsratsvorsitzender der Mondi Packaging AG & Mondi Business Paper Holding AG (vormals Frantschach AG und Neusiedler AG)

Wirtschaftsgespräche

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29.08.2007

14:00 - 14:15EröffnungPlenary
14:15 - 16:15Vollbeschäftigung in Europa: Der Arbeitsmarkt zwischen ökonomischen Gesetzmäßigkeiten und ethischen AnsprüchenPlenary
16:45 - 17:15Zahlen und Fakten: Der europäische Arbeitsmarkt im globalen KontextPlenary
17:15 - 18:15Diskussion: Der europäische Arbeitsmarkt im globalen KontextPlenary
20:30 - 23:00Empfang gegeben von der Oesterreichischen NationalbankSocial

30.08.2007

09:00 - 10:30Impulse: Zauberwort FlexicurityPlenary
11:00 - 12:30Diskussion: Zauberwort Flexicurity. Was kann eine aktive Arbeitsmarktpolitik leisten?Plenary
15:00 - 18:00Arbeitskreis 01: Qualität im Gesundheitswesen - Jobmotor der Zukunft?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 02: Steuern Steuern Beschäftigung?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 03: Chancen und Grenzen der Flexibilisierung: Arbeitszeit, Leistung, AlterBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 04: Bildung und Lebenslanges LernenBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 05: Arbeit und MobilitätBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 06: Herausforderungen der Arbeitsmärkte in Mittel-/OsteuropaBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 07: Changing Values - Relentless Technology ChangeBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 08: Arbeitswelt Tourismus und Freizeitwirtschaft - Ein Ausblick in das Jahr 2020Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 09: Work-Life-Balance: Ziel oder Widerspruch?Breakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 10: Unternehmen als IntegrationsmotorBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 11: Neue Anlagevehikel und Asset-Klassen sowie deren Beitrag zu Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und FinanzmarktstabilitätBreakout
15:00 - 18:00Arbeitskreis 12: Verhindern sichere Arbeitsstrukturen Kreativität?Breakout
20:30 - 23:00Empfang gegeben von T-Systems Austria und Tele2Social

31.08.2007

09:00 - 12:45Politische PerspektivenPlenary
12:45 - 13:00SchlusswortePlenary