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Eröffnung

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Mitglied des Leitungsausschusses, Europäisches Forum Alpbach, Wien
Präsident, Industriellenvereinigung, Wien Abstract
An unserer freiheitlichen Wirtschaftsordnung wird zunehmend Kritik geübt und die Rückkehr zu einem verstärkten Staatsinterventionismus gefordert. Es stellt sich die Frage, ob das erfolgreiche europäische Modell der (Öko)sozialen Marktwirtschaft zwischen den Angstbildern Raubtierkapitalismus und Staatskapitalismus Zukunft hat.

Meine Antwort ist ein klares Ja. Kein anderes Wirtschaftssystem hat für eine so große Zahl von Menschen Wohlstand gebracht, eine so weitgehende wirtschaftliche Chancengleichheit realisiert und vergleichbar hohe Sozial-, Bildungs- und Umweltstandards geschaffen.

But there is no such thing as a free lunch. Wollen wir unser europäisches Modell in einer integrierten Weltwirtschaft mit globalisierten Kapitalmärkten zukunftsfähig halten, müssen wir die ökonomische Basis für unsere sozialen und ökologischen Zielsetzungen sichern, das heißt:
" rasch auf den wirtschaftlichen Strukturwandel reagieren und auf protektionistische Maßnahmen verzichten,
" verbleibende Beschränkungen der wirtschaftlichen Grundfreiheiten im Binnenmarkt beseitigen,
" durch Qualifikation, Innovation und Entrepreneurship die Produktivitätsführerschaft sichern,
" unsere öffentliche Verwaltung und unsere Sozialsysteme effizient gestalten und
" der Privatinitiative und Selbstverantwortung Vorrang vor staatlicher Betreuung und Staatsintervention einräumen. Es geht um Leistung mit Verantwortung.

Dr. Richard KRUSPEL

Mitglied des Leitungsausschusses, Europäisches Forum Alpbach, Wien

1968 Promotion zum Doktor der Philosophie an der Universität Wien
1960-1961 Diözesansekretär der Katholischen Studierenden Jugend der Erzdiözese Wien
1966-1969 Geschäftsführer des Österreichischen Institutes für Jugendkunde, zuständig für wissenschaftliche Belange
1968-1971 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kirchliche Sozialforschung
1968-1971 Freiberufliche Tätigkeit als Psychologe: Personalauslese und Leitung von gruppendynamischen Seminaren und Kursen
1971-1976 Leitende Tätigkeit in der Marktforschungsabteilung der Firma C&A Brenninkmeyer, Düsseldorf
1976-1980 Abteilungsleiter für Meinungs- und Grundlagenforschung in der Bundesparteileitung der Österreichischen Volkspartei
1980-1982 Geschäftsführer der Firma Mondial S.O. Textilgroßhandelsges.m.b.H., Wien
1983-2000 Direktor der Firma C&A Mode
2000-2012 Generalsekretär, Europäisches Forum Alpbach
seit 2012 Mitglied des Leitungsausschusses, Europäisches Forum Alpbach

Dr. Veit SORGER

Präsident, Industriellenvereinigung, Wien

 Studien an den juridischen Fakultäten der Universitäten in Wien und Graz, Universität Uppsala (Dr.iur.) sowie an der Hochschule für Welthandel in Wien
1967-1970 Assistent des Generaldirektors bei der Interunfall AG
  Zuerst Aufbau der Kunststoffproduktion, im weiteren Übernahme der Verkaufsverantwortlichkeit der Papierfabriken und des Großhandelshauses
1970 Eintritt in die Papierindustrie bei der Salzer-Gruppe
1982-1987 Alleinvorstand der Salzer Papier- und Kunststoffgruppe
seit 1987 Geschäftsführung der Europapier AG
1988 Vorstandsmitglied der Frantschach AG
1989 Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Frantschach AG
1993 Vorstandsvorsitzender der Frantschach AG und Aufsichtsratsvorsitzender der Neusiedler AG (nunmehr beides Mondi AG)
2000-2004 Vizepräsident der Industriellenvereinigung (IV)
2004-2008 Vizepräsident von BUSINESSEUROPE (europäischer Industrie- und Arbeitgeberdachverband, vormals UNICE)
seit 2004 Präsident der Industriellenvereinigung
2005 Aufsichtsratsvorsitzender der Mondi Packaging AG & Mondi Business Paper Holding AG (vormals Frantschach AG und Neusiedler AG)

Wirtschaftsgespräche

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26.08.2008

14:00 - 14:15EröffnungPlenary
14:15 - 16:15EröffnungsreferatePlenary
16:45 - 18:30Der Beitrag der Unternehmen zu einer menschengerechten WirtschaftsordnungPlenary
20:30 - 23:00Empfang gegeben von der Oesterreichischen NationalbankSocial

27.08.2008

09:00 - 11:00Marktwirtschaft und PolitikPlenary
11:30 - 13:00Konkurrenzdruck und Produktivitätspeitsche: Wo bleibt der Mensch?Plenary
15:00 - 18:00AK 01: Values, that are worth fighting for...Breakout
15:00 - 18:00AK 02: Wirtschafts- und Sozialsysteme der mittelosteuropäischen LänderBreakout
15:00 - 18:00AK 03: Globaler Finanzmarkt - Zusammenhänge, Abhängigkeiten und wechselseitige Beeinflussung internationaler KapitalmärkteBreakout
15:00 - 18:00AK 04: Cash in spite of a crash? The role of alternative investments for private investorsBreakout
15:00 - 18:00AK 05: Liberalisierung und Schutz strategischer Infrastruktur - ein Widerspruch?Breakout
15:00 - 18:00AK 06: Das (Verhältnis-)Wahlrecht in Zeiten der Globalisierung  brauchen wir neue Antworten?Breakout
15:00 - 18:00AK 07: Braucht Europa eine Rohstoffstrategie?Breakout
15:00 - 18:00AK 08: Menschenrechte, Nachhaltigkeit und Unternehmensführung: Anspruch oder Widerspruch?Breakout
15:00 - 18:00AK 09: Zukunft der Bildung - Die Rolle des MarktesBreakout
15:00 - 18:00AK 10: Biotech - Leben im ZukunftsmarktBreakout
15:00 - 18:00AK 11: Wer will im Tourismus arbeiten?Breakout
15:00 - 18:00AK 12: Kommunikationsaufgabe Marktwirtschaft. Globalisierung, Europäisierung, Ökonomisierung. Wo findet sich der Einzelne?Breakout
15:00 - 18:00AK 13: Strategic & Financial Leadership in Osteuropa: Parallelen und Unterschiede zu ÖsterreichBreakout
19:00 - 20:00Special Lecture: Kosovo - Ein Staat im EntstehenPlenary
20:30 - 23:00Empfang gegeben von T-Systems Austria und Tele2Social

28.08.2008

09:30 - 12:15Die Zukunft der Marktwirtschaft: Politische PerspektivenPlenary
12:15 - 12:30SchlusswortePlenary