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Expertenforum 2: Verkehrsvolumen – Schicksal oder Gestaltungsaufgabe?

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Breakout / Working Group
German and English language

Max Herry
Wirtschaftsentwicklung und Verkehrszunahme: Parallelität oder Entkopplung?
Kurzfassung

Verkehr und Wirtschaft sowie ihre Entwicklung und Zusammenhänge in den nächsten Jahrzehnten beinhalten einige der wichtigsten Fragen unserer Zeit und der Zukunft, die Bedeutung der Mobilität für unsere heutige und zukünftige Wirtschaft und insgesamt die Gesellschaft ist und bleibt unbestritten: Einerseits, generiert der Verkehrssektor die Verkehrsentwicklung, anderseits, erzeugt die Wirtschaft Verkehr, der allerdings langsam an die Grenzen seines Wachstums stößt. Die Abkoppelung der Wirtschaft vom Verkehr – zumindest in einem bestimmten oder (unbedingt) erforderlichen Maße könnte eine Lösung dieses Problems bedeuten, die jedoch sehr unterschiedlich in der Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gesehen wird.
Im Vortrag wird auf diese zentralen Prozesse, seiner „Driving Forces“ und Megatrends eingegangen und versucht, einen entsprechenden Lösungsraum zu entwickeln.

Abstract
„Miniaturisierung der Produkte und ausgereiftes Logistikmanagement reduzieren das Transportvolumen“
Prof. Dr. Herbert Kotzab

Vor dem Hintergrund stagnierender und rückläufiger Märkte, erhält die Logistik im Zusammenspiel mit dem Marketing (insbesondere der Bereich der Neuproduktentwicklung) eine besondere wettbewerbsstrategische Bedeutung indem positive ökonomische und ökologische Effekte erreicht werden können. Im Zuge eines durchdachten Supply Chain Management-Ansatzes kann durch die Miniaturisierung von Produkten bei gleichzeitiger Reduktion von Transportkapazitäten „mehr mit weniger“ erreicht werden. Die österreichische Konsumgüterwirtschaft verfolgt diesen Ansatz in Form des „Efficient Consumer Response“. Im Bereich des Category Management und des Efficient Unit Loads können deutliche Reduktionen im Transportbereich erzielt werden.

Gerhard Platzer
Intelligente Fahrplangestaltung im ÖPNV als Beitrag zur nachhaltigen Mobilitätssicherung
Nachhaltige Mobilitätssicherung durch den ÖV ist nur durch ein möglichst flächendeckendendes Verkehrsangebot möglich. Die derzeitige Fahrplangestaltung stellt eine Zugangshürde dar, die die Nutzung des ÖV auf ritualisierte Formen wie Beruf- und Schülerverkehr beschränkt. Symmetrische Taktknoten und bedarfsgesteuerte System zur Flächenerschließung ermöglichen tatsächliche Flächendeckung und eine deutliche Qualitätsverbesserung entlang der Achsen bei gleichzeitigen Leistungseinsparungen. Ein solches System bedarf eines technischen Hintergrundsystems, wie es von den Firmen IPE und Siemens im Projekt make.IT entwickelt wurde.

Vortragende

Geschäftsführer, HERRY Consult GmbH - Büro für Verkehrsplanung, Wien
Universitätsprofessor an der Copenhagen Business School
CEO Sky Eye AG
Geschäftsführer, IPE GmbH (tbc)
Präsident der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft Chair

Dr. Max HERRY

Geschäftsführer, HERRY Consult GmbH - Büro für Verkehrsplanung, Wien

1971 Sponsion zum Diplom-Mathematiker, Universität Leipzig
1975-1982 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Zivilingenieurbüro Prof. Dipl.-Ing. Dorfwirth
1982 Promotion zum Doktor der Technischen Wissenschaften, Technische Universität Wien
1983-1985 Geschäftsführer der Firma Sofos v. Sozialdata, München
1985-2000 Inovaplan - Zumkeller/Herry, Münchner Technologiezentrum
since 1985 HERRY Consult GmbH, Wien

Dr. Herbert KOTZAB

Universitätsprofessor an der Copenhagen Business School

 Studium an der Wirtschaftsuniversität Wien
1992-96 Universitätsassistent an der Wirtschaftsuniversität Wien, Promotion 1996
1996-98 Universitätsassistent an der WU, Habilitant
1998 Visiting Scholar MIT
seit 1999 Copenhagen Business School

Georges LEBEAU

CEO Sky Eye AG

 25 years in Telecommunications and System Engineering, Holder of several patents

Dr. Gerhard PLATZER

Geschäftsführer, IPE GmbH

1973-87 Mitarbeiter des Österreichischen Instituts für Raumplanung (ÖIR)
1987-89 Leiter der Verkehrsabteilung (ÖIR)
seit 1990 Geschäftsführer, IPE Wien

Dr. Peter FALLER

Präsident der Österreichischen Verkehrswissenschaftlichen Gesellschaft

 studierte an den Universitäten Mannheim (Dipl.-Kfm., Dipl.-Hdl., Dr.) und München (Habilitation BWL)
1973-2000 Vorstand des Instituts für Transportwirtschaft der WU Wien

Wirtschaftsgespräche

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