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Expertenforum 5: Nachhaltigkeit – Verkehr

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Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Zusammenfassung
Peter Hödl, Magna Steyr Fahrzeugtechnik AG & Co KG

Die Automobilindustrie setzt in Ihrer Verantwortung für eine nachhaltige, umweltschonende und leistbare individuelle Mobilität einen weiteren Schritt.

Ziel des Vortrages ist es, Ihnen einen Überblick zu geben, welche Schwerpunkte in der Konzeption von Fahrzeugen bei den Automobilherstellern gesetzt werden, an welche Rahmenbedingungen von Seiten der Gesetzgebung gedacht wird, wie diese erfüllbar sind und welche Rolle ein Zulieferant wie Magna Steyr einnimmt. Dabei möchten wir uns auf alternativ angetriebene Fahrzeuge und den Einsatz von Wasserstoff konzentrieren.

In einer längerfristigen Betrachtung sehen wir in der Fülle der verschiedenen Denkansätze und Interessenslagen, dass der Einsatz von Wasserstoff eine erste wirtschaftliche Lösung sein kann, die alle oben genannten Kriterien wie „nachhaltig, umweltschonend, leistbar und individuell“ erfüllt.

Neben dem ausgezeichneten Ruf in der Automobilentwicklung und -produktion hat sich Magna Steyr mit dem Bereich Space Technology einen weltweit anerkannten Namen innerhalb und außerhalb der Weltraumtechnik erarbeitet. Die Magna Steyr Space Technology verfügt über jahrelange, praxiserprobte Erfahrung in der Wasserstofftechnologie, etwa durch die Entwicklung der kryogenen Treibstoffleitungen für die europäische Trägerrakete Ariane V. Nun wurde die Magna Steyr Space Technology ausgewählt, mit AIRBUS und anderen namhaften Firmen ein neues, wasserstoffbetriebenes Linienflugzeug zu entwickeln.

Dieses Know-how bringt Magna Steyr aber auch buchstäblich „down to earth“. Ende 2001 hat sich die BMW Group für Magna Steyr als Systementwickler und künftigen Produzenten eines Flüssigwasserstoff-Tanksystems für den Einsatz in Serienfahrzeugen entschieden. BMW wird im Projekt  CleanEnergy das erste wasserstoffgetriebene Serienfahrzeug mit Verbrennungsmotor auf den Markt bringen. Andere Automobilhersteller haben inzwischen auch ihr Interesse für die Magna Steyr-Entwicklung bekundet, zumal sie für Verbrennungsmotoren und Brennstoffzellen gleichermaßen geeignet ist.

Dass wir auf einem Erdball mit begrenzten Ressourcen leben, ist inzwischen jedem bewusst. Dass große Unternehmen ihrer gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden, und Lösungen entwickeln, die einen sparsamen, schonenden Umgang mit diesen Ressourcen gewährleisten, ist immer noch nicht alltäglich. Magna Steyr nimmt hingegen seine Verantwortung als führendes Unternehmen ganz bewusst wahr und leistet einen entscheidenden Beitrag zur Beantwortung einer wichtigen Zukunftsfrage.

Vortragende

Key Accountant Manager, Prokurist
Vice President for Marketing & Sales, Magna Steyr Engineering
Leiter, Abteilung für Umwelt-, Energie- und Infrastrukturpolitik, Wirtschaftskammer Österreich Chair

Dipl. Chem. Dr. Joachim LOHSE

Key Accountant Manager, Prokurist

1976-83 Studium der Chemie und Geowissenschaften in Hamburg und Southampton (UK)
1988 Promotion am Fachbereich Geowissenschaften an der Universität Hamburg
1989 Gründungsgesellschafter von Ökopol GmbH, Mitglied der Geschäftsleitung

Ing. Harald PIPPENBACH

Vice President for Marketing & Sales, Magna Steyr Engineering

 Studium Maschinenbau mit Schwerpunkt Kraftfahrzeug- und Motorenbau an der Technischen Universität Graz
 Danach Leitung von Entwicklungsprojekten mit japan. und amerikan. Fahrzeugherstellern bei Steyr-Daimler-Puch Graz
1989 Wechsel zu AVL List GmbH, verantwortlich für den Bereich Organisations- und Strategieentwicklung
1998 Leiter der Vorentwicklung bei Steyr-Daimler-Puch Fahrzeugtechnik, verantwortlich für Aktivitäten zur Beschleunigung der Entwicklung (Methodenstudien, Softwareentwicklung, Simulation), Produktentwicklung, Beschäftigung mit neuen Fertigungstechnologien und Materialien und deren Einführung sowie der Gestaltung von Förderungs- und Forschungsprogrammen und Forschungskooperationen
seit 2001 Vice President for Marketing & Sales, Magna Steyr Engineering

Dipl.-Ing. Martin SANDER

 Studium Maschinenbau und Verfahrenstechnik an der Universität Kaiserslautern
 -1999 wissenschaftlicher Mitarbeiter
1999- Bereichsleiter bei FORGIS (umweltgerechte Produktentwicklung)

Mag. Dr. Stephan SCHWARZER

Leiter, Abteilung für Umwelt-, Energie- und Infrastrukturpolitik, Wirtschaftskammer Österreich

 Doktor der Rechtswissenschaften (Universität Wien)
 Magister der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (Wirtschaftsuniversität Wien)
 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Verfassungsgerichtshof
1981-1986 Universitätsassistent am Institut für Verfassungs- und Verwaltungsrecht an der Wirtschaftsuniversität Wien
 Vertretung einer Professur für Öffentliches Recht in Bonn
1986 Ministerbüro des Umweltministeriums
seit 1993 Leiter der Abteilung für Umwelt- und Energiepolitik in der Wirtschaftskammer Österreich

Wirtschaftsgespräche

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