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Globaler Wettbewerb der Regionen

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
German and English language

Vortragende

Chairman, Spring Singapore; Special Advisor for Economic Development, Prime Minister's Office; Senior Advisor for Science and Technology, Ministry of Trade & Industry, Singapore Abstract
The changes brought about by globalization, coupled with rising competition from emerging economies require developed countries to explore new strategies to ensure that their economies remain competitive and sustainable. With increasing emphasis in the use of information and technology, one important development has been the shift towards a knowledge-based economy, where businesses compete based on exploitation of the knowledge that is created to benefit the economy. This session will explore Singapore's approach and its efforts in building up its knowledge-based economy.

Focusing on the economic history of Singapore and the critical roles played by public research funding and economic agencies, this talk will highlight the various stages of transitions in its economy through 1970s to current times. This will trace the successful establishment of industry sectors ranging from data storage, semiconductor, chemical and petroleum refining industries to its most current achievements in the growth of biomedical sciences R&D and related industry. Emphasis will also be placed on the key strategies undertaken which facilitated the transformation.
President Emeritus, Jacobs University Bremen Chair
Staatssekretärin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien Comment
Upper Austrian State Minister for Economic Affairs and Labour, Linz Abstract Comment
Der Wirtschafts- und Innovationsstandort Oberösterreich hat sich in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sehr gut entwickelt. Nicht nur im nationalen Vergleich ist die Performance Oberösterreichs langfristig bemerkenswert, sondern auch im internationalen Benchmarking konnte sich Ober-österreich als dynamische und attraktive Region positionieren.

Die wesentlichen Kenndaten stellen sich wie folgt dar:
Wirtschaftsleistung:
- Das Bruttoregionalprodukt beläuft sich auf EUR 37,5 Mrd. im Jahr 2004 (17 Prozent von Ö), die
Bruttowertschöpfung konnte seit 1995 um 28 Prozent gesteigert werden. Damit ist Oberösterreich das industrielle Kernland Österreichs.
- Rund ein Viertel der Sachproduktion Österreichs werden in Oberösterreich erzeugt.
- 52 Prozent des oö. Produktionswerts und 43 Prozent der Beschäftigten werden in vier Wirtschaftssektoren erzielt (Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen, Maschinenbau, Metallerzeugung und -bearbeitung sowie Herstellung von Nahrungs- und Genussmitteln und Getränken).
Export:
- OÖ steigert den Anteil der Exporte an Österreich auf 26,8 Prozent und nimmt damit weiterhin die Position als führendes Exportbundesland ein.
- 53 Prozent der oö. Wirtschaftsleistung gehen in den Export.
Beschäftigungsdynamik:
- OÖ hatte im Jahr 2006 mit 4,3 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote Österreichs (Ø 6,8 Prozent).
- Zwischen 2000 und 2006 verzeichnete OÖ den höchsten Beschäftigungszuwachs in Ö mit plus 44.490
Forschung:
- Die F&E-Quote beträgt 2004 1,96 Prozent. Der Abstand zur österreichischen F&E-Quote von 2,21 Prozent konnte weiter verringert werden. Die Prognosen der Landesstatistik für 2007 liegen bei 2,5 Prozent.
- 81,8 Prozent der F&E-Ausgaben werden von heimischen Unternehmen finanziert, der Anteil der Bundesforschungsausgaben liegt lediglich bei 4,5 Prozent.

Um langfristig den Wirtschaftsstandort, Arbeitsplätze, erhöhtes Wachstum und Wohlstand zu sichern, ist auch für Oberösterreich die Steigerung der Ausgaben für Forschung und Entwicklung bis 2010 auf über 3 Prozent des Bruttoregionalprodukts (BRP) ein wichtiges Ziel. Aber auch der Ausbau der wissensbasierten Dienstleistungen und der steigende Arbeitskräftemangel sind zentrale Herausforderungen für die Zukunft.

Grundlagen der regionalen Standortentwicklung sind die seit 1998 laufenden strategischen Programme. Mit dem "Strategisches Programm Oberösterreich 2000+" wurden im Zeitraum 1998 bis 2003 wesentliche Teile des oö. Innovationssystems aufgebaut: außeruniversitäre Forschung, Cluster und Netzwerke sowie Technologiezentren.
Insbesondere mit den Clusterinitiativen sind die regionalen Stärkefelder Oberösterreichs (Automotive, Kunststoff, Möbel- und Holzbau, Ökoenergie, Lebensmittel, Mechatronik und Gesundheitstechnologie) ausgebaut worden. Mit den Netzwerken hat man gezielt die Kompetenz der Unternehmen, insbesondere der KMU, in den Bereichen der Prozessinnovationen (Umwelttechnik, Logistik, Humanressourcen sowie Design und Medien) erweitert. Derzeit beteiligen sich etwa 3000 Unternehmen an den Cluster- und Netzwerk-Initiativen.

Bereits seit 2005 läuft das strategische Wirtschaftsprogramm "Innovatives OÖ 2010" höchst erfolgreich: 250 Expertinnen und Experten erarbeiteten in 5 Themenfelder 43 konkrete Maßnahmen, von denen sich mittlerweile 40 in Umsetzung befinden. Das Gesamtvolumen für den Zeitraum 2005 bis 2010 beläuft sich auf über EUR 600 Mio., der Anteil an öffentlichen Mitteln beträgt dabei mehr als EUR 200 Mio.
Der Schwerpunkt des Programms liegt im Themenfeld Forschung & Entwicklung. Über 50 % der Gesamtausgaben sind für den Ausbau der außeruniversitären Forschungseinrichtungen und die Förderung der betrieblichen F&E vorgesehen.

Derzeit besteht das Innovationsnetzwerk OÖ aus über 40 Einrichtungen auf den Gebieten der Forschung und Bildung, Cluster und Netzwerke, Technologietransfer und Internationalisierung und trägt dazu bei, ansässige Unternehmen in ihrer innovativen Leistungsfähigkeit zu unterstützen. Eine Schlüsselrolle nimmt dabei die Oberösterreichische Technologie- und Marketinggesellschaft m.b.H. ein, die mit ihren 26 Beteiligungen die Koordinationsfunktion im oö. Innovationssystem übernimmt.

Um den Standort Oberösterreich frühzeitig auf die künftigen Chancen und Herausforderungen vorzubereiten, muss bereits jetzt der Blick in Richtung 2020 gelenkt werden. Die abzusehenden Megatrends der Globalisierung, des Strukturwandels, der Urbanisierung oder der lernenden Gesellschaft bedürfen auch in Hinkunft eines stetigen Ausbaus des regionalen Innovationssystems.

Zur langfristigen Sicherung des Wirtschaftsstandortes und damit des Wohlstandes in der Region müssen wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Steigerung der regionalen Innovationsperformance weiterentwickelt und umgesetzt werden. Eckpfeiler sind
- die bedarfsgerechte Entwicklung der Humanressourcen,
- der Ausbau der Forschung und Entwicklung im grundlagen- und anwendungsorientierten Bereich
- die systematische Weiterentwicklung von Prozess- und Managementinnovationen
- die weitere Verbesserung der Standortbedingungen
- sowie die Knüpfung strategischer Allianzen sowohl mit anderen Ländern, mit dem Bund als auch auf europäischer bzw. internationaler Ebene.
Minister of Higher Education, Science and Technology of the Republic of Slovenia, Ljubljana Comment

Dr. Philip YEO

Chairman, Spring Singapore; Special Advisor for Economic Development, Prime Minister's Office; Senior Advisor for Science and Technology, Ministry of Trade & Industry, Singapore

 Mr. Yeo was the Chairman of the Agency for Science, Technology and Research (A*STAR, formerly the National Science & Technology Board) from February 2001 to March 2007. Mr Yeo was formerly the Chairman of the Economic Development Board from January 1986 to January 2001 and Co-Chairman of the Economic Development Board from February 2001 to January 2006.
 
 He is recognized for his contributions to Singapore's economic development and his pioneering role in the promotion and development of the country's information technology, semiconductor, chemical industries and biomedical sciences.
 
 Mr. Yeo holds a Bachelor of Applied Science (Industrial Engineering) degree and a doctorate in Engineering from the University of Toronto, Canada, Master of Science (Systems Engineering) from the University of Singapore, and an MBA in Business Administration from Harvard University.

Dr. Joachim TREUSCH

President Emeritus, Jacobs University Bremen

1970 Professur in Frankfurt
1971 Lehrstuhl für Theoretische Physik in Dortmund
1984-1986 Präsident der Deutschen Physikalischen Gesellschaft
seit 1987 Vorstandsmitglied der Kernforschungsanlage Jülich (KFA)
1993-1997 Vorsitzender der Hermann-von-Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren
1995-1996 Präsident der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte
1990-2006 Vorsitzender des Vorstands der Forschungszentrum Jülich GmbH
1999-2003 Vorsitzender des Deutschen Verbandes Technisch-Wissenschaftlicher Vereine
2000-2006 Vorsitzender des Lenkungsausschusses "Wissenschaft im Dialog"
2006-2012 Präsident der Jacobs University Bremen

Christa KRANZL

Staatssekretärin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien

1978-1991 Gemeindebedienstete und Standesbeamtin bei der Marktgemeinde Persenbeug-Gottsdorf
1987-2005 Mitglied des Gemeinderates der Marktgemeinde Persenbeug-Gottsdorf
1989-2005 Vizebürgermeisterin der Marktgemeinde Persenbeug-Gottsdorf und aktiv im Gemeindevertreterverband
1991 Gründung eines Tischlereibetriebes mit ihrem Ehemann
seit 1997 Mitglied des Landes-Frauenkomitees der SPÖ Niederösterreich
  Landesparteivorsitzender-Stellvertreterin der SPÖ Niederösterreich
 Als Landesrätin war Christa Kranzl für Schulen, soziale Verwaltung und Konsumentenschutz in Niederösterreich zuständig.
1999-2007 Mitglied der Niederösterreichischen Landesregierung, Landesrätin
seit 2007 Staatssekretärin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien

Viktor SIGL

Upper Austrian State Minister for Economic Affairs and Labour, Linz

 Einzelkaufmannslehre und Ablegung der Konzessionsprüfung für das Reisebürogewerbe
seit 1977 Reisebüro- und Taxiunternehmer in Bad Kreuzen
seit 1979 Gemeinderat in Bad Kreuzen
1985-2006 Bürgermeister von Bad Kreuzen
1990-2000 Oberösterreichischer Landtagsabgeordneter
2000-2003 Präsident der Wirtschaftskammer Oberösterreich
seit 2001 Aufsichtsrat der OÖ. Technologie- und Marketinggesellschaft / aktuell Aufsichtsratsvorsitzender
seit 2003 Landesrat, aktuell zuständig für Wirtschaft, Tourismus, Arbeit, Europa, Sport, Raumordnung, Staatsbürgerschaft und Wahlen

Dr. Jure ZUPAN

Minister of Higher Education, Science and Technology of the Republic of Slovenia, Ljubljana

1966 Obtained a Degree in physics
1969 Obtained a Master's degree in chemistry
1972 Awarded a Doctorate (Ph.D.) in quantum chemistry
1975 Appointed senior lecturer at the University of Ljubljana, Faculty of Chemistry and Chemical Technology
1975 Undertook studies at the Organic Chemistry Laboratory in Zurich
1978 Undertook studies at the NIH in Bethesda, Maryland, USA
1963-1973 Employed at Jozef Stefan Institute in Ljubljana
since 1974 Head of Chemometrics Laboratory at the Institute of Chemistry in Ljubljana
since 1988 Full Professor at the University of Ljubljana, Faculty of Chemistry and Chemical Technology
since 2004 Minister of Higher Education, Science and Technology of the Republic of Slovenia

Technologiegespräche

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23.08.2007

10:00 - 23:00Präsentation der drei Christian Doppler Laboratorien zum Thema AllergieCulture
10:00 - 12:00Technologiebrunch gegeben von der Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:20BegrüßungPlenary
13:20 - 14:00EröffnungPlenary
14:00 - 16:00Die globale ErwärmungPlenary
16:30 - 18:15Die Zukunft der Wissenschaft [in Zusammenarbeit mit dem Institute of Science and Technology Austria]Plenary
20:00 - 21:30Der Blick nach innenPlenary
21:30 - 23:30Empfang gegeben von Alcatel-Lucent AustriaSocial

24.08.2007

09:00 - 14:30Arbeitskreis 01: Das Neue und das Risiko - 'risk governance'Breakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 02: Industrie im Wandel - Chancen, Herausforderungen, StrategienBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 03: Klimawandel und 'risk governance' - die Rolle von Forschung, Wissenschaft und InnovationBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 04: Neue Initiativen und Modelle des 7. EU Forschungs-Rahmenprogramms zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit - Europäische Technologieplattformen aus österreichischer und europäischer SichtBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 05: Das Ende der IT-Innovationen - Wachstumschance für Europa?Breakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 06: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Mobilität - die Herausforderung an die Infrastruktur und den IndividualverkehrBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 07: Design by nature - der Beitrag der Natur zum industriellen FortschrittBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 08: Smart WellbeingBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 09: Die fünf SinneBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 10: Technologietransfer der europäischen RegionenBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 11: Phänomen Second Life - Die Erschaffung einer neuen Welt?Breakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 18:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
09:30 - 15:30Sonderveranstaltung: Bulgarien und Rumänien als Partner in der europäischen Wissenschaft und ForschungBreakout
15:00 - 16:30Globaler Wettbewerb der RegionenPlenary
16:30 - 18:00Die Zukunft - Traum oder WirklichkeitPlenary
18:30 - 20:00Die fünf SinnePlenary
20:00 - 23:30Empfang gegeben vom Land NiederösterreichSocial

25.08.2007

09:00 - 10:00Was hat sich verändert?Plenary
10:00 - 11:00SicherheitPlenary
11:30 - 12:00Junior Alpbach und Ö1 Kinderuni Alpbach 2007Plenary
12:00 - 13:00Wissenschaft & Technologie, Unternehmertum & GesellschaftPlenary
13:00 - 13:20Rückblick und AusblickPlenary
13:20 - 14:30Empfang gegeben von Microsoft ÖsterreichSocial