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Hereinspaziert, hereinspaziert! – Regionale Aushängeschilder in einer globalen Welt

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Kaiser-Leopold-Saal
Plenary
in deutscher Sprache

Wie wirken sich Großveranstaltungen wie die Olympischen Spiele, die Salzburger Festspiele oder auch die Verleihung des Statuses „Europäische Kulturhauptstadt“ auf die kulturelle und wirtschaftliche Identität einer Region bzw. einer Nation aus? Wie viel Nachhaltigkeit haben solche Veranstaltungen für die Nation und die Region? Welche Rolle spielt der Kulturtourismus dabei? Und wie vermarktet man eine Region in der globalen Welt?

Vortragende

Senior Consultant, milestones in communication, Wien Abstract
Gelegenheiten gibt es viele, richtig genützt werden nur wenige.
Was blieb von der Schi-WM 2013 in Schladming?
Hat Linz 2009 etwas geprägt oder verändert – nach innen und außen?
Im Ranking, worauf die Österreicher stolz sind, liegt die Kultur weit vor dem Sport. Beim Sponsoring scheint es umgekehrt zu sein. Liegt das daran, dass kulturelle und wirtschaftliche Identität oft verwechselt wird?
Referentin für das immaterielle Kulturerbe, Österreichische UNESCO Kommission, Wien; Lehrbeauftragte, Universität Mozarteum Salzburg Abstract
Mit dem Übereinkommen zur Erhaltung des immateriellen Kulturerbes hat die UNESCO im Jahre 2003 eine wesentliche Ergänzung zum materiellen Welterbe etabliert. Dank der Sichtbarmachung von lebendigen Traditionen in internationalen Listen und nationalen Verzeichnissen können bislang weitgehend unbekannte Phänomene der Überlieferung auch eine größere Öffentlichkeit erreichen. Ob der internationale Blick auf lokale Gemeinschaften, ihr tradiertes Wissen und ihre Bräuche allerdings zum gewünschten Respekt vor kultureller Vielfalt und zur Stärkung der Identität führt, bleibt noch ungewiss. Speziell politische und touristische Begehrlichkeiten und Interessen können die gewachsenen sozialen Strukturen und die kreative Weitergabe von kulturellem Erbe substantiell gefährden.
Präsident, Tourismusorganisation Engadin St.Moritz; Geschäftsführender Präsident, FIS Alpinen Skiweltmeisterschaften St.Moritz 2003 und 2017, St. Moritz Abstract
Ein Dorf aus der alpinen Provinz wird als touristische Metropole wahrgenommen

Ein hochalpines Bergdorf entwickelt sich zu einer touristischen Metropole und zu einem Mythos. Seit bald 150 Jahren entwickelt St. Moritz sein Erbe weiter, im Interesse seiner Feriengäste. Dank Grossanlässen wie die der Ski-Weltmeisterschaften können wir der Welt zeigen, wie wir uraltes (unsere intakte und inspirierende Landschaft) und modernes Erbe (unsere Weltoffenheit) verbinden und pflegen. Die Einheimischen tragen ihr Erbe in die weite Welt hinaus: unsere „Voluntari“ zum Beispiel repräsentieren mit ihrem freiwilligen Einsatz an Sportveranstaltungen das St. Moritzer und das Engadiner Erbe und sind zu einem Begriff geworden: ihre Begeisterung ist in der ganzen Welt bekannt. Damit zeigen wir, dass es möglich ist, in der Provinz zu wirken, ohne provinziell zu sein. Auf dieser Art und Weise wollen wir unsere Jugend überzeugen, ihre Zukunft in unserem schönen Tal zu gestalten.
Moderator und Organisationsberater, 21st Corporate Development, Wien Chair

Dr. Gottfried MARCKHGOTT

Senior Consultant, milestones in communication, Wien

 Ausbildung:
 Journalist (Salzburger Nachrichten)
 
 Beruf:
1974 Dr.jur. Johannes Kepler Universität Linz
1971-1975 Pressesprecher des Landeshauptmannes, Land Oberösterreich
1975-1979 Leiter des Büros des Bundesparteiobmannes, Bundesparteileitung ÖVP
1979-1981 Parlamentsklub der ÖVP, Pressesprecher
1982-1990 Leiter Öffentlichkeitsarbeit, Verband der Elektrizitätswerke Österreichs: Organisation der ersten interaktiven Grossausstellung im Wiener Künstlerhaus ("Lichtjahre")
1991-2003 Aufbau und Leitung der Marketingabteilung, Wirtschaftskammer Österreich: verantwortlich für die Österreichhäuser bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen, neuer Schwerpunkt Kultur- und Kunstsponsoring und Sponsorenberatung, Entwicklung des einheitlichen Markensystems für 1200 Teilorganisationen (WKO)
2003-2006 Selbständig - Kommunikationsberatung, Schwerpunkt Neue Kommunikationstechnologien und e-Government
 Seit 2012 MILESTONES IN COMMUNICATION, Wien, Senior Consultant, Schwerpunkt Krisenkommunikation, Social Media
2006-2011 Leiter und Aufbau des Dienstes für Öffentlichkeit und Kommunikation, Parlamentsdirektion Wien

Mag. Maria WALCHER

Referentin für das immaterielle Kulturerbe, Österreichische UNESCO Kommission, Wien; Lehrbeauftragte, Universität Mozarteum Salzburg

1986 Sponsion an der Philosophischen Fakultät der Universität Wien in Volkskunde/Europäische Ethnologie, Nebenfach: vergleichende Musikwissenschaft
1980-1989 Mitarbeiterin, Institut für Volksmusikforschung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien sowie im Österreichischen, Niederösterreichischen und Wiener Volksliedwerk
1986-2000 Freie Mitarbeiterin als Moderatorin und Gestalterin von Sendungen für Hörfunk und Fernsehen, ORF-Landesstudio Wien und ORF-Zentrum
1989-2003 Generalsekretärin, Österreichisches Volksliedwerk - Dachverband der Volksliedwerke der Bundesländer
2004/2005 Beratende Expertin für das immaterielle Kulturerbe, Kultursektion des BMUKK
seit 2006 Referentin für das immaterielle Kulturerbe, Österreichische UNESCO-Kommission, Wien
seit 2012 Lehrauftrag an der Universität Mozarteum Salzburg

Mag. Dr. Hugo WETZEL

Präsident, Tourismusorganisation Engadin St.Moritz; Geschäftsführender Präsident, FIS Alpinen Skiweltmeisterschaften St.Moritz 2003 und 2017, St. Moritz

 Grund- und Sekundarschule in St.Moritz
1966-1974 Handelsschule und Ausbildung zum Drucker Neuchâtel/Genf
1976-2005 Selbständige Führung der Familiendruckerei Wetzel in St.Moritz
 Seit 1995 mitverantwortlich für das Lizenzwesen Marke St.Moritz
 Seit 2003 Geschäftsführender Präsident FIS Ski WM St.Moritz
 Seit 2006 Präsident Tourismusorganisation Engadin St.Moritz
 Seit 2012 Geschäftsführender Präsident FIS Ski WM 2017
1995-2007 Präsident des Kur-und Verkehrsverein St.Moritz

Dr. Joachim SCHWENDENWEIN

Moderator und Organisationsberater, 21st Corporate Development, Wien

 Er begleitet verschiedene Organisationen (Unternehmen, öffentliche Verwaltung, NGOs in Afrika, Nord- und Südamerika sowie Europa) bei ihren Strukturierungs- und Entwicklungsprozessen. Dazu coacht er (Projekt) Manager, berät Managementteams und moderiert Workshops mit interdisziplinäre Gruppen.
 Er lehrt auf Universitäten in Österreich und den USA.

Kultur und Wirtschaft 2013

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