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Junior Alpbach – Wissenschaft und Technologie für junge Menschen

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Liechtenstein-Saal
Breakout / Working Group
in deutscher Sprache

Teilnahmeberechtigt sind Kinder der Teilnehmer der Alpbacher Technologiegespräche zwischen 12 und 17 Jahren, deren Eltern auch für die Technologiegespräche angemeldet sind (Beaufsichtigungspflicht) bzw. Kinder und Jugendliche, die auf spezielle Einladung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur an dem Programm teilnehmen. Achtung: begrenzte Teilnehmerzahl!

Informationen und Anmeldung:
Karin KOHLFÜRST, General Manager, Highent Messe- und Eventagentur GesmbH, Weinitzenstraße 1, 8045 Graz
Telefon +43 316 698844-0, Fax +43 316 698844-22, E-Mail: karin@highent.org

Vortragende

Geschäftsführer, GEOSPACE Beckel Satellitenbilddaten GmbH, Salzburg
Space Operations Center, European Space Agency (ESA), Darmstadt (tbc)
Agentur für Luft- und Raumfahrt, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH (FFG), Wien Abstract
Der Impulsvortrag der ESA gibt zunächst einen Einblick in die Satellitensteuerung: Was sind die Aufgaben eines Kontrollzentrums? Wie kommuniziert man mit einem Satelliten? Wie kommt man an die Daten und wie werden sie weiterverteilt? Wozu braucht man Bodenstationen? Was bedeutet LEOP? Gibt es den berühmten roten Knopf, den man drücken muss, um eine Trägerrakete zu starten? All dies am Beispiel des ESA-Umweltsatelliten Envisat. Teil 2 des Vortrags stellt dann den Beispielsatelliten genauer vor: Was kann Envisat eigentlich alles? Was für Instrumente fliegen mit und wie funktionieren sie? Wie sehen die Bilder aus? Was ist der Unterschied zwischen Radar- und optischen Bildern? Wie misst Envisat Treibhausgase? Kann Envisat die Aussagen zum Klimawandel bestätigen?

Die anschliessende Rally stellt eine Art "virtuelle Schnitzeljagd" dar. Die Teilnehmer sollen Fragen beantworten und Aufgaben lösen, die sie mit jeder richtigen Antwort näher ans Ziel bringt. Dazu stehen ihnen Hilfsmittel wie der Geospace Atlas (Geographie aus dem Weltraum), CDs und Broschüren der ESA (Reihe Earth from Space), die ESA Website mit Bilderdatenbanken oder der Internetdienst Google Earth zur Verfügung.
European Commissioner for European Neighbourhood Policy & Enlargement Negotiations, Brussels
Nobel Laureate in Chemistry; Professor, Collège de France, Paris; Director, Laboratoire de Chimie Supramoléculaire at ISIS, Strasbourg Abstract
Sowohl unbelebte als auch belebte Materie, sowohl lebende Organismen als auch künstliche Materialien bestehen aus Molekülen und deren übergeordneten Strukturen, die durch die Wechselwirkung der Moleküle ermöglicht werden. Die Chemie schlägt hierbei die Brücke zwischen den Molekülen der unbelebten Materie und den hoch komplexen molekularen Anordnungen und Systemen, die lebende Organismen ausmachen. In der molekularen Chemie sind mittlerweile eine Vielzahl leistungsfähiger Methoden entwickelt worden, die den Aufbau immer komplexerer Moleküle erlauben. In der Supramolekularen Chemie wird hingegen versucht, die Erzeugung übergeordneter molekularer Anordnungen durch die nicht kovalenten Wechselwirkungen der Moleküle untereinander zu ermöglichen und zu kontrollieren. Der geplante Aufbau dieser organisierten Strukturen erfordert die Handhabung von Informationen auf molekularer Ebene durch eine Art molekulare Programmierung, wodurch die Chemie auch mit den Informationswissenschaften verknüpft wird. Somit repräsentiert das Feld der Chemie die Gesamtheit aller möglichen molekularen und supramolekularen Spezies, von denen die in der Natur bereits erschaffenen Strukturen nur einen kleinen Teilbereich darstellen. Die anderen warten weiterhin darauf, ebenfalls erschaffen zu werden.
Head of Safety & Security Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Vienna Abstract
Der Fernsehkonsument von morgen macht sein eigenes Fernsehprogramm. You tube und Engerwitzdorf zeigen, dass Fernsehen auch Kommunikation ist.
Professor of Physics, The University of Texas at Dallas, Richardson Abstract
Kosmologie ist das Studium, oder die Wissenschaft, des Universums im Großen. In der Kosmologie studiert man zuerst einmal unser Milchstraßensystem (unsere "Galaxis"), das mit vielen Milliarden von ähnlichen Systemen den Hauptinhalt des Universums ausmacht. Jede Galaxis dreht sich, und das bewahrt sie im Allgemeinen davor, unter ihrer eigenen Schwerkraft zu kollabieren. Alle Galaxien zusammen bilden auch ein der Schwerkraft unterworfenes System, und dieses entgeht dem drohenden Kollaps durch seine Ausdehnung. Wie bei einer in der Luft explodierenden Granate, so flogen beim "Urknall", dem feurigen Anfang des Universums, all die neugeborenen Teilchen mit riesigen Geschwindigkeiten in alle Richtungen, und dieses gegenseitige Auseinanderstreben hält auch heute noch an. Inzwischen haben sich die Urteilchen mit Hilfe der Schwerkraft zu Sternen zusammengeballt, und diese wiederum zu vielen Arten von Galaxien. Aber all diese Galaxien streben immer noch auseinander, jede weg von jeder, und keine ist bevorzugt. Im Universum gibt es kein Zentrum und keinen Rand!

All das werden wir in unserem Seminar besprechen, wo jeder soviel fragen kann wie er will, und dann wird hoffentlich alles klarer werden. Wir werden uns auch ein Bild machen von der unglaublichen Größe des Universums, von seinem Inhalt, von seiner Bewegung, von seinem Anfang und von seinem voraussichtlichen Ende. Wir werden besprechen wie die meisten Wissenschaftler daran glauben, dass es im Universum noch viele andere Sonnen mit Erde-ähnlichen Planeten gibt, auf denen Zivilisationen ähnlich der unseren existieren, manche uns zurück, aber die meisten uns weit voran. Und wie sogar etliche Wissenschaftler glauben, es müsse neben unserem Universum noch unendlich viele andere geben, vielleicht mit ganz anderen Grundgesetzen der Natur.

Jeder der heutzutage die populär-wissenschaftlichen Zeitschriften liest, oder die populär-wissenschaftlichen Programme im Fernsehen oder im Radio verfolgt, der weiß wie sehr es heutzutage in der Kosmologie kocht und brodelt. Kaum ein anderes Wissensgebiet sieht sich so vielen und so großen Fragen gegenüber. Unser Alpbacher Seminar soll ein Fundament des Verständnisses darbieten.
Lawyer, Centre for Earth Observation, European Space Agency (ESA), Frascati
Member of the Council, European Forum Alpbach, Graz Coordination

Dr. Johannes HAHN

European Commissioner for European Neighbourhood Policy & Enlargement Negotiations, Brussels

 Studium der Philosophie, Promotion 1987
1980-1985 Obmann der Jungen ÖVP
1985-1992 Managementfunktionen in verschiedenen Bereichen der österreichischen Wirtschaft und Industrie
1992-1997 Landesgeschäftsführer der ÖVP Wien
1996-2003 Gemeinderat und Landtagsabgeordneter sowie Gesundheitssprecher der ÖVP Wien
1997-2003 Mitglied des Vorstandes, zuletzt Vorstandsvorsitzender (CEO) der Novomatic AG
2003-2007 Mitglied der Wiener Landesregierung
2005 Wahl zum Landesparteiobmann der ÖVP Wien
2007-2010 Bundesminister für Wissenschaft und Forschung der Republik Österreich
seit 2010 EU-Kommissar für Regionalpolitik

Dr. Jean-Marie LEHN

Nobel Laureate in Chemistry; Professor, Collège de France, Paris; Director, Laboratoire de Chimie Supramoléculaire at ISIS, Strasbourg

 Studied physical, chemical and natural sciences at the University of Strasbourg
1960 Junior Member, Centre National de la Recherche Scientifique, Guy Ourisson's laboratory
1960-1966 Researcher, Centre National de la Recherche Scientifique (CNRS)
1963 Thèse de doctorat d'Etat sur la résonance magnétique nucléaire de triterpènes
1964 Laboratory of Robert Burns Woodward at Harvard University
1966-1969 Assistant Professor, Chemistry Department of the University of Strasbourg
1970 Promoted Associate Professor and then Full Professor, Université Louis Pasteur (ULP) of Strasbourg
1970-1979 Professor, Université Louis Pasteur (ULP) of Strasbourg
1972/1974 Visiting professor, Harvard University
1979 Elected to the chair of "Chimie des Interactions Moléculaires", Collège de France, Paris
1979 Professor, Collège de France, Paris
2002-2004 Director, Institut de Science et d'Ingénierie Supramoléculaires (ISIS) at ULP, Strasbourg

Dipl.-Ing. Helmut LEOPOLD

Head of Safety & Security Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Vienna

1989 Abschluss des Studiums der Informatik als Dipl.-Ing. an der Technischen Universität Wien
1989-1994 Alcatel Austria ELIN Forschungszentrum; Forschungsingenieur auf dem Gebiet der Breitband- und Multimediakommunikation
1994-1998 Alcatel Austria AG; Leiter der Gruppe Breitbandtechnologie und Strategie
1999-2008 In verschiedenen Managementpositionen bei Telekom Austria; In dieser Zeit verantwortete er die Realisierung eines umfassenden Product Life Cycle Prozesses, in dem heute das Gesamtportfolio der Festnetzprodukte der Telekom Austria gesteuert wird.
seit 2009 Head of Safety & Security Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wien

Ph.D. Wolfgang RINDLER

Professor of Physics, The University of Texas at Dallas, Richardson

1945 B.Sc.
1947 M.Sc., University of Liverpool
1947-1949 Lecturer in Mathematics, University of Liverpool
1949-1956 Lecturer in Mathematics, University of London
1956 Ph.D. Imperial College, London
1956-1963 Instructor (2 yr) Assistant Prof. (5 yr) of Mathematics, Cornell University
1961-1962 Guest Professorship, King's College London
1963-1969 Asso. Prof. (3 yr), Prof. (3 yr), Southwest Center for Advanced Studies
1968-1969 Guest Professorship, University of Rome (La Sapienza)
since 1969 Professor of Physics, The University of Texas at Dallas
1975 and 1987 Guest Professorship, University of Vienna
1990 By-Fellowship, Churchill College, Cambridge

Technologiegespräche

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23.08.2007

10:00 - 23:00Präsentation der drei Christian Doppler Laboratorien zum Thema AllergieCulture
10:00 - 12:00Technologiebrunch gegeben von der Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:20BegrüßungPlenary
13:20 - 14:00EröffnungPlenary
14:00 - 16:00Die globale ErwärmungPlenary
16:30 - 18:15Die Zukunft der Wissenschaft [in Zusammenarbeit mit dem Institute of Science and Technology Austria]Plenary
20:00 - 21:30Der Blick nach innenPlenary
21:30 - 23:30Empfang gegeben von Alcatel-Lucent AustriaSocial

24.08.2007

09:00 - 14:30Arbeitskreis 01: Das Neue und das Risiko - 'risk governance'Breakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 02: Industrie im Wandel - Chancen, Herausforderungen, StrategienBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 03: Klimawandel und 'risk governance' - die Rolle von Forschung, Wissenschaft und InnovationBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 04: Neue Initiativen und Modelle des 7. EU Forschungs-Rahmenprogramms zur Stärkung der europäischen Wettbewerbsfähigkeit - Europäische Technologieplattformen aus österreichischer und europäischer SichtBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 05: Das Ende der IT-Innovationen - Wachstumschance für Europa?Breakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 06: Die Auswirkungen des Klimawandels auf die Mobilität - die Herausforderung an die Infrastruktur und den IndividualverkehrBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 07: Design by nature - der Beitrag der Natur zum industriellen FortschrittBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 08: Smart WellbeingBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 09: Die fünf SinneBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 10: Technologietransfer der europäischen RegionenBreakout
09:00 - 14:30Arbeitskreis 11: Phänomen Second Life - Die Erschaffung einer neuen Welt?Breakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Wissenschaft und Technologie für junge MenschenBreakout
09:00 - 18:00Ö1 Kinderuni Alpbach - Wissenschaft und Technologie für KinderBreakout
09:30 - 15:30Sonderveranstaltung: Bulgarien und Rumänien als Partner in der europäischen Wissenschaft und ForschungBreakout
15:00 - 16:30Globaler Wettbewerb der RegionenPlenary
16:30 - 18:00Die Zukunft - Traum oder WirklichkeitPlenary
18:30 - 20:00Die fünf SinnePlenary
20:00 - 23:30Empfang gegeben vom Land NiederösterreichSocial

25.08.2007

09:00 - 10:00Was hat sich verändert?Plenary
10:00 - 11:00SicherheitPlenary
11:30 - 12:00Junior Alpbach und Ö1 Kinderuni Alpbach 2007Plenary
12:00 - 13:00Wissenschaft & Technologie, Unternehmertum & GesellschaftPlenary
13:00 - 13:20Rückblick und AusblickPlenary
13:20 - 14:30Empfang gegeben von Microsoft ÖsterreichSocial