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Migration als Ressource

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Liechtenstein-Hayek-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Professorin, Institut für Romanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
Gesellschaften brauchen Räume der Selbstbeobachtung und Selbstreflexion  Literatur bietet einen solchen, gerade auch für Jugendliche. Literatur kann stören, indem sie Erwartungshaltungen durchkreuzt, und verstören, indem sie den/die Leser/in zwingt, sich mit anderen Logiken als der eigenen auseinanderzusetzen. Gerade dadurch eröffnet die Literatur aber auch Räume des Verhandelns und der Neuperspektivierung. Das Forschungszentrum  Kulturen in Kontakt an der Universität Innsbruck, das nach dem  kreativen Potential der Migration fragt, geht zum einen  mit dem Blick auf Migrationsautoren/innen  der Tatsache nach, dass Kulturkontakt und Migration Auslöser kreativer Prozesse sein können. Zum anderen betrachtet es  mit dem Blick auf den/die (auch jugendliche/n) Leser/in  Literatur ganz allgemein als Medium, das gesellschaftliche Blindstellen im Umgang mit Migration aufzeigt, Marginalisiertes ins Blickfeld rückt sowie gesellschaftlich relevante Gegenentwürfe und Lösungsstrategien artikuliert.
wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa an der Universität für Bodenkultur Wien
Stv. Vorstand, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Abstract
Stadtentwicklung und Urbanität sind ohne Migration kaum denkbar. Die großen  Sprünge in der Entwicklung von Städten sind schon immer einhergegangen mit dem Zuzug von Menschen, die neue Ideen, Sichtweisen und Impulse mitbrachten. Mobilitätserfahrungen und die damit verbundene Diversität sind ein konstitutiver Bestandteil des urbanen Lebens. Jede dritte Lebensgeschichte in Großstädten ist mittlerweile eine von Migration geprägte. Migrationsprozesse werden auch in Zukunft das Leben in den Städten prägen. Es ist höchste Zeit, sie pragmatisch als urbane Ressourcen zu betrachten. Denn gerade diese Pluralität garantiert ja die langfristige Anziehungskraft kosmopolitischer Städte.
Vice Rector for Research, Johannes Kepler University Linz Chair

Mag. Dr. Ursula MOSER

Professorin, Institut für Romanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

1976 Dr.phil. sub auspiciis Praesidentis rei publicae
1983 Habilitation, Lehrstuhlvertretungen in Erlangen-Nürnberg, Salzburg und Innsbruck; Gastprofessuren an der Université de Montréal und der University of Alberta
1991 Außerordentliche Professorin
1993-1997 (Vize)Präsidentin der Gesellschaft für Kanada-Studien in deutschsprachigen Ländern
1997 Gründung und Leitung des Zentrums für Kanadastudien in Innsbruck
2002 Berufung an die Universität Innsbruck
2005 Leitung des Forschungszentrums "Kulturen in Kontakt"
2008, 2011 Institutsvorstand des Instituts für Romanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
seit 2012 erneut Institutsvorstand des Instituts für Romanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Mag. Dr. Silvia NADJIVAN

wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für den Donauraum und Mitteleuropa an der Universität für Bodenkultur Wien

2001 Projektassistentin beim Interkulturellen Zentrum (IZ), Wien
2002 Studienassistentin am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien
2002-2003 CEEPUS-Stipendium des ÖAD für den Forschungsaufenthalt in Serbien
2005-2009 wissenschaftliche Mitarbeiterin, Studienassistentin, Lehrbeauftragte und Projektleiterin am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien
2009 Researcher bei IOM (International Organization for Migration)
seit 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)

Univ.-Prof. Erol YILDIZ

Stv. Vorstand, Institut für Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung, Alpen-Adria-Universität Klagenfurt

1990-1999 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Universität Köln
1999-2005 Wissenschaftlicher Assistant, Universität Köln
2005 Vertretungsprofessur, Universität Hamburg
2006 Vertretungsprofessur, Universität Köln
2005-2008 Studienrat im Hochschuldienst, Universität Köln
seit 2008 Universitätsprofessor für Interkulturelle Bildung an der Universität Klagenfurt

Mag. Dr. Gabriele KOTSIS

Vice Rector for Research, Johannes Kepler University Linz

1991 Sponsion und 1995 Promotion, Universität Wien
2000 Habilitation im Fach Informatik, Universität Wien
1991-2001 Universitätsassistentin, Institut für Angewandte Informatik und Informationssysteme, Universität Wien
2001-2002 Gastprofessuren an der Wirtschaftsuniversität Wien und der Copenhagen Business School
seit 2002 Professorin für Informatik und Leiterin des Instituts für Telekooperation, Johannes Kepler Universität Linz
seit 2007 Vizerektorin für Forschung, Johannes Kepler Universität Linz
seit 2001 Vorsitzende des Forum Forschung und Erschließung der Künste der uniko