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Netzneutralität und Multimediainhalte

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Liechtenstein-Hayek-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Projektleiter, Institut für Medienwirtschaft; Modulleiter, Medien, Department Wirtschaft, Fachhochschule St. Pölten Abstract
Für die Medienwirtschaft ist die Netzneutralität heute Voraussetzung, um multimediale Inhalte zu verbreiten und die damit verbundenen Refinanzierungsmodelle zu bedienen. Netzneutralität gewährleistet den freien Zugang zu Transportnetzen unterschiedlichster Spezifikation ohne Diskriminierung der Inhalte und Güter im Rahmen der für einzelne Netze geltenden Gesetze. Die Netzneutralität im Internet ist gegenwärtig weitgehend unreguliert. Sie fußt bislang auf einer internationalen Vereinbarung über die Interkonnektivitäts-Regelungen der Netzwerkbetreiber. Für die Multimediabranche wird ein Spannungsverhältnis mit den Netzbetreibern durch eine offensichtlich falsche Grundannahme eines frei zu bewirtschaftenden Gutes Internet deutlich: Die das Internet bildenden Netzwerke waren größtenteils schon immer private Netze, in denen mittlerweile zusätzliche Geschäftsmodelle der Betreiber ausgerollt werden. Inwieweit allerdings die Kommunikationsfreiheit einer Gesellschaft von breitbandigen Multimedianageboten im Internet abhängig wäre, wenn schmalbandige Kommunikation unberührt bliebe, stellt die Ansprüche auf kostenneutrale Durchleitung von Breitbandinhalten in Frage.
Lehrgangsleiter MBA Media Management, Institut für Medienwirtschaft, Fachhochschule St. Pölten Abstract
Für die Medienwirtschaft ist die Netzneutralität heute Voraussetzung, um multimediale Inhalte zu verbreiten und die damit verbundenen Refinanzierungsmodelle zu bedienen. Netzneutralität gewährleistet den freien Zugang zu Transportnetzen unterschiedlichster Spezifikation ohne Diskriminierung der Inhalte und Güter im Rahmen der für einzelne Netze geltenden Gesetze. Die Netzneutralität im Internet ist gegenwärtig weitgehend unreguliert. Sie fußt bislang auf einer internationalen Vereinbarung über die Interkonnektivitäts-Regelungen der Netzwerkbetreiber. Für die Multimediabranche wird ein Spannungsverhältnis mit den Netzbetreibern durch eine offensichtlich falsche Grundannahme eines frei zu bewirtschaftenden Gutes Internet deutlich: Die das Internet bildenden Netzwerke waren größtenteils schon immer private Netze, in denen mittlerweile zusätzliche Geschäftsmodelle der Betreiber ausgerollt werden. Inwieweit allerdings die Kommunikationsfreiheit einer Gesellschaft von breitbandigen Multimedianageboten im Internet abhängig wäre, wenn schmalbandige Kommunikation unberührt bliebe, stellt die Ansprüche auf kostenneutrale Durchleitung von Breitbandinhalten in Frage.
Editor Science, Die Presse, Vienna Chair

Dr. Jan KRONE

Projektleiter, Institut für Medienwirtschaft; Modulleiter, Medien, Department Wirtschaft, Fachhochschule St. Pölten

1994-1999 Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Teilgebiete des Rechts, Neuere deutsche Philologie und Film- und Theaterwissenschaft an der Freien Universität Berlin
2000-2005 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Arbeitsbereich Prof. Dr. Axel Zerdick für Ökonomie und Massenkommunikation / Kommunikationspolitik und Medienrecht, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin
2005-2006 Vakanzprofessur am Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Arbeitsbereich Ökonomie und Massenkommunikation/Kommunikationspolitik und Medienrecht am Fachbereich Politik- und Sozialwissenschaften an der Freien Universität Berlin
seit 2006 an der FH St. Pölten

Dr. Tassilo PELLEGRINI

Lehrgangsleiter MBA Media Management, Institut für Medienwirtschaft, Fachhochschule St. Pölten

 Dr. Tassilo Pellegrini studied International Trade, Communication Science and Political Science at the University of Salzburg and Malaga
 Since end of 2007 he is running the New Media Division at the University of Applied Sciences in St. Pölten.
 He is also cofounder and Head of Division Research and Development of the Semantic Web Company in Vienna.

DI Martin KUGLER

Editor Science, Die Presse, Vienna

1978-1986 Bundesgymnasium und Realgymnasium Zwettl
1986-1992 Universität für Bodenkultur, Wien
1992-1999 Betriebs-, Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Wien
1998-2000 Freier Mitarbeiter, Die Presse, Wien
2000-2008 Wirtschafts- und Wissenschaftsredakteur, Die Presse, Wien
seit 2008 Leiter der Forschungsbeilagen, Die Presse, Wien