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Special Lecture: Der Aufbau eines europäischen Architekturnetzwerks am Beispiel von „Wonderland“

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
German and English language

Vortragende

Managing Partner, noncon:form architects, Wien/Klagenfurt Abstract
Intro
Von 2004-2006 tourte Wonderland durch Europa. Die Architekturausstellung machte in
der Slowakei, Tschechien, Deutschland, Niederlande, Frankreich, Italien, Kroatien und
Slowenien Station. Bei jedem Stop kamen 11 nationale  meist junge, experimentelle
und noch unbekannte Teams hinzu, um gemeinsam mit den bereits tourenden ihre
Arbeiten zu präsentieren. In Österreich  wo die stetig wachsende Ausstellung initiiert
wurde - findet sie ihren Abschluss: 99 europäische Architektenteams sind gemeinsam in
einer Ausstellung im Juni 2006 in Wien im Rahmen der EU-Ratspräsidentschaft und im
September in St.Veit an der Glan zu sehen.

Wonderland  die Tour
Die Idee die Ausstellungstour Wonderland mit dem Aufbau eines Netzwerkes junger
europäischer Architekten zu koppeln, gab es von Anfang an. Spätestens nach den ersten
beiden Ausstellungen in Bratislava und Prag war klar, das es unter den Teilnehmern
einen großen Bedarf gibt, sich intensiver untereinander auszutauschen und dass der
Rahmen einer Ausstellungseröffnung zu kurzatmig dafür ist. Damit sich wirklich ein
Netzwerk bildet wurde eine Diskussionsplattform entwickelt und damit einen weiteren
Anreiz für alle Teilnehmer mit der Ausstellung mitzureisen. So wurden seit der
Ausstellung in Berlin parallel zu den Eröffnungen Workshops organisiert, zu denen viele
spannende Referenten eingeladen und die mit großem Erfolg besucht werden.
Die Wonderland Ausstellungstour und die begleitenden Workshops wurden, bzw. werden
vom Bundeskanzleramt.Kunstsektion, von der Europäischen Union, dem Land Kärnten,
der Stadt Wien, den österreichischen Botschaften, sowie Einzelförderungen in den
jeweiligen Ausstellungsländern und privaten Sponsoren unterstützt.
Es gibt viele Fragen, die immer wieder auftauchen, auf die es aber keine eindeutigen
Antworten oder Lösungen gibt. In der jungen Architekturkommunikation gibt es in
Europa ein Vakuum. Deshalb haben wir  auch als Ergebnis der Workshops - die Idee
geboren, ein Magazin zu entwickeln, dass genau diesem Wunsch entspricht: Nicht mehr
nur über Gebautes zu sprechen und Abbildungen zu sehen, sondern sich über den Beruf
des Architekten und sein Umfeld intensiv auszutauschen.

Wonderland  das Zeitschriften Projekt
Das  Wonderland -Magazin ist weniger ein Architekturmagazin im klassischen Sinn als
ein Medium über Beruf und Praxis von ArchitektInnen. Es ist ein Magazinkonzept, das
nicht auf der Abbildung von fertigen Bauten basiert, sondern auf Erfahrungen, Daten und
Fakten junger europäischer Architekten. Jedes Heft wird einen eigenen
Themenschwerpunkt erhalten. Auslöser für die Themen und das Magazin sind die
intensiven Diskussion im Zuge der Wonderland Eurotour und den dabei stattfindenden
Workshops.
Das Magazin erscheint in Kooperation mit A10  einem europäischen Architekturmagazin
mit Sitz in Rotterdam. A10 zeigt gebaute und ungebaute Projekte unbekannter
europäischer Architekten. Unser Heft ist ein Service-Heft mit Themen rund um das
Berufsfeld des europäischen Architekten.
Das Wonderland-Magazin ist das erste Produkt, das über die Wonderland
Ausstellungstour hinausgeht und für die Nachhaltigkeit dieses europäischen Projektes
steht. Es wird eine Kommunikationsplattform für das entstandene Netzwerk. Es ist die
erste österreichische Architekturzeitschrift, die nur in Englisch erscheint und deren
Zielmarkt Europa ist  somit ist Österreich ein Vorreiter in der  next generation .
Erscheinungstermin der Nummer 1 ist genau zu den Architekturaktivitäten im Rahmen
der EU Ratspräsidentschaft in Wien.

Wonderland in Alpbach:
Der Aufbau eines europäischen Architekturnetzwerks
Reflexionen über das europäische Architektur Netzwerkprojekt Wonderland 
www.wonderland.cx. Von der Projektgeschichte und den bisherigen Auswirkungen, den
unterschiedlichen Zugängen und Verständnis zum Beruf in den einzelnen Ländern bis zur
Zukunft des europäischen Architekturschaffens, die in interdisziplinären und
internationalen, temporären Projektkooperationen liegt, und einen kritischen Blick von
Außen etc.
Architektin, Chefredakteurin, Wonderland Magazin, Amsterdam Abstract
Wonderland #1  getting started:
Getting an architecture magazine started

Architecture magazines are plenty. They cover the latest spectacular building projects and run reports on who won which competition and other important profession-related events. They celebrate the architect whose work has finally arrived on the glossy pages.
Complementary  wonderland is a publication about the architectural profession  focusing on  how and not  what . In the form of a multi-part handbook the spotlight is turned on specific questions and problems of the profession.
Issue # 1  released in Mai 2006  addressed the theme of  Getting started : where and how can you set up office as an architect? In the contributions various legal and registration differences between the EU countries get discussed and several experiences and individual strategies are described.
Issue # 2  forthcoming in November 2006  will deal with  Making mistakes and the freedom to fail .

Mag. arch. MBA, MAS Roland GRUBER

Managing Partner, noncon:form architects, Wien/Klagenfurt

 Studium Architektur an der Kunstuniversität Linz (Diplom 1998 bei Prof. Roland Gnaiger) und an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich
 Studium Kultur & Management an der Salzburg Management Business School/Universität Salzburg/ICCM und am Columbia University College Chicago (Diplom 2005)
 Praxis in Architekturbüros
seit 1999 Selbstständig und Gründung von noncon:form architects
seit 2001 Moderationen von Diskussionen, Seminaren und Events
seit 2002 Lehrtätigkeit zu Projektentwicklung im Kultur- und Architekturbereich bei Seminaren und Lehrgängen
seit 2003 Regelmäßige publizistische Tätigkeiten für Fachzeitschriften und Magazine (u. a. Architektur Aktuell, Architektur & Bau Forum, ARCH Bratislava etc.)
seit 2004 Fachbeiratsmitglied für Architektur, Design und bildende Kunst der Stadt Graz
2004 Gastprofessur für Architektur an der RWU in Rhode Island/USA
seit 2004 Geschäftsführung von überholz / Universitätslehrgang für Holzbaukultur an der Kunstuniversität Linz
seit 2004 Mitbegründer und Sprecher der österreichischen Plattform für Architekturpolitik
 Projekte mit noncon:form u. a.: Stadt:Theater:Haag (2000), wählBAR (2002), Villa Pia (2004), Schloss Orth/Donau Nationalparkzentrum (2006 mit MAGK synn)
seit 2004 Projektmanager Wonderland Europatour

M.Sc. Dipl.-Ing. Astrid PIBER

Architektin, Chefredakteurin, Wonderland Magazin, Amsterdam

1990-1997 Architecture Studies, Technical University and Academy of Applied Arts, Vienna, and McGill University, Montreal
1998-1999 Postgraduate Study MS AAD, Columbia University, NY
1999 Designer at RUR architects, Reiser & Umemoto, NY
2000 Co-founder of offshore, platform for architecture
since 1999 Architect at UN Studio, van Berkel & Bos, Amsterdam
since 2000 Part-time teaching at Academie of Bouwkunst, Rotterdam, and TU Delft
since 2006 Associate at UN Studio, Amsterdam