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Special Lecture: Gesunde Kinder – Einfluss von Lebensraum und Ernährung

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
German and English language

Vortragende

Associate Professor, Public Health Practice, Yale School of Public Health, New Haven Abstract Key Note
Childhood obesity is rampant throughout much of the world, with a tripling of the rates in most industrialized countries over the past two decades. Following in the wake of childhood obesity is metabolic mayhem, with diabetes in its vanguard. Type 2 diabetes, increasingly common in children, was called  adult onset diabetes less than a generation ago. Should current trends persist, more and more chronic diseases of midlife and beyond will evolve into pediatric scourges; indeed, this trend has begun. This talk will explore the causes, consequences, and cures of epidemic childhood obesity, making the case that this vital challenge can be met- but it will take a village.
Inhaber, Planungsbüro Stadt-Kinder, Institut für bewohnerfreundliche Stadtplanung, Dortmund Abstract
Kinder und Jugendliche brauchen Spielräume  draußen, im Freien, in der Natur. Damit sind nicht einfach nur Spielplätze gemeint, sondern sämtliche Freiflächen im Wohnumfeld, Quartier, im Stadtteil und in der Stadt. Sie sollen kindgerecht sein, anregend und vielfältig. Sie sollen leicht und ohne Gefahr zu erreichen sein. Sie sollen zum Spielen, Erleben, Bewegen und zum Aufenthalt einladen.

Diese Bedürfnisse von Mädchen und Jungen sind bei der räumlichen Entwicklung in Städten und Gemeinden in den letzten Jahrzehnten nicht genügend beachtet worden. Die dramatische Zunahme des Verkehrs sowie der Verlust an Freiflächen haben dazu geführt, dass sich Kinder immer weniger draußen im Freien aufhalten. Dabei geht es Kindern in ländlichen Gemeinden nicht besser als Kindern in der Stadt. Man weiß inzwischen, dass Kinder und Jugendliche, die ohne geeignete Spielräume im Freien aufwachsen, Defizite in ihrer körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung aufweisen.

Vor diesem Hintergrund und beflügelt durch den demografischen Wandel rückt bei der Diskussion zur zukünftigen Entwicklung von Städten und Gemeinden das Leitbild der kinder- und familienfreundlichen Stadt zunehmend in den Vordergrund. Städte und Gemeinden sind nun mit der Frage konfrontiert, wie sich das Leitbild in kommunales Handeln umsetzen lässt.

Die Focussierung auf die klassischen Infrastrukturen Spielplatz, Sportplatz und Schulgelände greift viel zu kurz: Ziel muss es sein, die gesamte Stadt als Spiel- Bewegungs- und Aufenthaltsraum zu entwickeln  dies betrifft z.B. auch Straßen, Plätze, Fußgängerzonen, Brachen und Höfe.

Die gesamte Stadt ist als Spiel- Erlebnis- und Bewegungsraum für Kinder zu entwickeln  attraktiv, anregungsreich und vernetzt. Diese Anforderung trifft die Ebene der Stadtentwicklung als strategisches Handlungsfeld zur Umsetzung kinderfreundlicher und damit bewegungsfördernder Städte und Gemeinden
Präsident, Österreichische Ärztekammer, Wien
Spokesman of the Managing Board, Billa AG, Wiener Neudorf
Head, Centre of Public Health, Medical University of Vienna Chair

M.D., M.P.H., F.A.C.P.M., F.A.C.P. David L. KATZ

Associate Professor, Public Health Practice, Yale School of Public Health, New Haven

 Director and Co-Founder, Yale University Prevention Research Center, Yale University School of Medicine
 Associate Professor, adjunct, Public Health Practice, Yale University School of Public Health
 President and Founder, Turn the Tide Foundation, Inc.
 Director and Founder, Integrative Medicine Center at Griffin Hospital
 Principal Inventor, the Overall Nutritional Quality Index (ONQI), Chief Science Officer, NuVal LLC

Dipl.-Ing. Peter APEL

Inhaber, Planungsbüro Stadt-Kinder, Institut für bewohnerfreundliche Stadtplanung, Dortmund

1980 Absolvent der Universität Dortmund, Fachbereich Raumplanung
1980-1984 Tätigkeit im Amt für Stadtentwicklung der Stadt Witten
1984-1999 Gründung der Planungsgruppe Stadt-Kinder in Herne
1999 Gründung des Planungsbüros Stadt-Kinder in Dortmund und Berlin
 Zertifizierter Spielraumplaner durch das Bundeslandes Rheinland Pfalz
2009 Forschungsvorhaben "Freiräume für Kinder" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, verbunden mit einer Promotion

Dr. Walter DORNER

Präsident, Österreichische Ärztekammer, Wien

 Medizinstudium an der Universität Wien
1969 Promotion zum Doktor der gesamten Heilkunde
1969-1975 Turnusausbildung im Krankenhaus Göttlicher Heiland
1975 Anerkennung zum Facharzt für Chirurgie
1975-1979 Assistenzarzt und Oberarzt an der chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Göttlicher Heiland
1976 Eröffnung einer Ordination mit kleinen Kassen in Wien 9
seit 1979 Facharzt für Chirurgie im Heeresspital in Stammersdorf
1988 Stellvertretender Kommandant des Heeresspitals und ärztlicher Leiter
1981 Wahl in die Vollversammlung der Ärztekammer für Wien
1985-1996 Obmann der Sektion Fachärzte der Ärztekammer für Wien
1985 Ernennung zum Oberstarzt
seit 1985 Vorstandsmitglied der Ärztekammer für Wien
1987-2003 Ärztlicher Leiter Heereskrankenanstalt Wien und Kommandant der Van-Swieten-Kaserne
1996-1999 Dritter Vizepräsident der Ärztekammer für Wien
seit 1999 Präsident der Ärztekammer für Wien
1999 Zweiter Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer
2003 Neuerliche Wahl zum Präsidenten der Ärztekammer für Wien
seit 2003 Erster Vizepräsident der Österreichischen Ärztekammer
2007 Neuerliche Wahl zum Präsidenten der Ärztekammer für Wien
2007 Wahl zum Präsidenten der Österreichischen Ärztekammer

Mag. Volker HORNSTEINER

Spokesman of the Managing Board, Billa AG, Wiener Neudorf

  Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien
1995 Traineeausbildung bei Billa
1996 Rayonsleiter
1998 Billa-Verkaufsleiter
2000 Verleihung der Prokura
2001 Ernennung zum Vorstandsdirektor für den gesamten Bereich Verkauf der BILLA AG
seit 2006 Vorstandssprecher der BILLA AG

Dr. Anita RIEDER

Head, Centre of Public Health, Medical University of Vienna

1989 Dr.a med., Medizinische Fakultät, Universität Wien
  Boston, Marie Curie Cancer Center Warschau, Ann Arbor Univ.of Michigan, Royal Hospital London, Bethesda Maryland, Harvard School of Public Health, Bochum
1995 Fachärztin für Sozialmedizin, FA-Ausbildung Institut für Sozialmedizin, Medizinische Fakultät, Universität Wien; mehrere Auslandsaufenthalte im Rahmen der Ausbildung, u.a. Tufts University
seit 1993 Gesundheitspsychologin
1997 Habilitation Sozialmedizin, ao.Univ.Prof. am Institut für Sozialmedizin, Medizinische Fakultät, Universität Wien
1999 Gastprofessorin, National Heart Institute, University of Ottawa
2000 Professorin, Sozialmedizin mit besonderer Berücksichtigung der Herzkreislauferkrankungen, Institut für Sozialmedizin, Zentrum für Public Health, Medizinische Fakultät, Universität Wien
2002-2003 Maria Göppert-Mayer-Gastprofessorin, Gender Medicine und Public Health, Medizinische Hochschule Hannover
seit 2005 Wissenschaftliche Leiterin, Universitätslehrgang "Master of Public Health", Medizinische Universität Wien
seit 2007 Curriculumdirektorin für die Studienrichtung Humanmedizin, Leiterin der Curriculumkoordination, Department für Aus- und Weiterbildung, Medizinische Universität Wien
seit 2010 Mitglied der erweiterten Lehrgangsleitung Versicherungsmedizin, Universität Basel und ASIM

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