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Stärken und Schwächen der europäischen Gesundheitssysteme

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Direktor, Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Medizinische Hochschule Hannover Key Note
Secretary General, Pharmig - Association of the Austrian Pharmaceutical Industry, Vienna Abstract
Sozialversicherungssysteme sind positiver Ausdruck der Verantwortlichkeit des Staates. Für ihre Qualität sprechen Zahlen. So verbringt der Durchschnittseuropäer rund 66,8 Jahre seines Lebens in voller Gesundheit. Ihre Finanzierung hingegen bringt die Politik vieler europäischer Länder an den Rand ihrer Entscheidungsfähigkeit. Der teilweise schwer reformierbare Föderalismus in Europa erschwert die Modernisierung bestehender Systeme. Diese ist aber nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung in Europa notwendig. Durch geringe Geburtenraten und die steigende Lebenserwartung werden immer weniger Erwerbstätige einer stetig wachsenden Gruppe von Senioren gegenüberstehen, die erfahrungsgemäß die meisten medizinischen Leistungen benötigt. 2050 werden wir in Europa 25 Millionen weniger Berufstätige haben, während die USA einen Zuwachs von 37 Millionen Arbeitskräften verzeichnen wird. Auf diese Herausforderungen wird man Antworten finden müssen, um das hohe Niveau der europäischen Gesundheitssysteme erhalten zu können.
Präsident, Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste; Vorstand, Universitäts-Klinik für Herzchirurgie Salzburg
Editor Health, der Standard, Vienna Chair

Dr. med. Friedrich Wilhelm SCHWARTZ

Direktor, Institut für Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Medizinische Hochschule Hannover

 Studium der Medizin, Soziologie
1972-1984 geschäftsführender Arzt der kassenärztlichen Bundesvereinigung, Köln
seit 1985 Lehrstuhl Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung, Medizinische Hochschule Hannover

Dr. Jan Oliver HUBER

Secretary General, Pharmig - Association of the Austrian Pharmaceutical Industry, Vienna

1983 Abschluss Dr. jur., Karl-Franzens-Universität Graz
1983-1984 Gerichtsjahr, Graz
1985 Franz-Haas Waffelmaschinen, Verkaufsabteilung, Wien
1986-1989 Sales Manager, Haas do Brasil, Curitiba, Brasilien
1990-1991 Projektmanager, Real Estate, BP Austria, Wien
1992-1994 Property & Development Manager, Austria & CEE, BP Austria AG, Wien
1995-1996 Mitglied der Geschäftsleitung, BP Poland, Krakow, Polen
1997-1999 Mitglied der Geschäftsleitung, Regional Manager LPG, BP Austria AG
2000-2003 Vorstand Vertrieb und Marketing, LAFARGE Zement, Oberursel, Deutschland
seit 2004 Generalsekretär, Pharmig-Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs, Wien

Dr. Dr.h.c. Felix UNGER

Präsident, Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste; Vorstand, Universitäts-Klinik für Herzchirurgie Salzburg

1971 Promotion (Dr.med.) Universität Wien
1978 Habilitation
seit 1985 Vorstand der Universitätsklinik für Herzchirurgie Salzburg
seit 1990 Präsident der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste
seit 2000 Chairman des European Institute of Health

Karin POLLACK

Editor Health, der Standard, Vienna

 Studium der Vergleichenden Literaturwissenschaften, Wien
 Dolmetscherin, St. Anna Kinderspital, Wien
seit 1999 Journalistin, profil und brand eins
seit 2006 Journalistin, Der Standard
seit 2012 Ressortleitung, Der Standard

Gesundheitsgespräche

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