zum Inhalt
Header Image

Universitäten – Arts-Based Education und Arts-Based Research – Eine Diskussion

-
Liechtenstein-Hayek-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Rector, University of Applied Arts Vienna
Professor, Institut Gesang, Lied, Oratorium, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz
Rector, University of Art and Design Linz
Beiratsvorsitzende, PEEK - Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste, FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung; Wissenschaftsrat, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Wien Abstract
Obwohl heute durch erweiterte Möglichkeiten zur Förderung künstlerischer Forschung die Erfolgsaussichten für den Bereich verbessert wurden, sind hier immer noch Herausforderungen vorhanden. Dieser Situation gilt es sich zu stellen, um damit nachdrücklich Vertrauen in Glaubwürdigkeit, Bedeutung und potentielle Relevanz in das junge Forschungsgebiet zu etablieren. Janet Rittermann weist mit ihrem Beitrag auf jene Themen hin, die hierfür angegangen werden müssen, und schlägt mögliche Lösungen insbesondere im Bereich Kapazitätsaufbau vor.
Rektor, Akademie der bildenden Künste, Wien Abstract
Künstlerische Praxis verbindet eine Vielzahl von Handlungsfeldern: die eher privatsprachliche Ebene des Oeuvres, dessen Artikulation sich scheinbar spontan über eine Vielzahl individueller Entscheidungen entwickelt; dann schreibt das künstlerische Medium im Rahmen seiner technischen Verfasstheit Ordnungen des Handelns vor; schließlich sind die KünstlerInnen heute für jene gesellschaftlichen Dispositive sensibilisiert, die ebenfalls materiale Speicher von Wissen sind. Eine Reflektion dieser Handlungsräume bleibt stets fragmentarisch und setzt wesentlich eine intuitive Ganzheitsvorstellung voraus, die sich nur im Produktionsprozess selbst ergibt und nicht als Metasprache vergegenständlicht werden kann. Die Wissensgesellschaft scheint für diese Form eines prozeduralen (im Unterschied zum deklarativen) Wissens immer empfänglicher. Die Kunst scheint das Feld zu sein, in dem dieses Wissen wenn nicht objektiviert, so doch zumindest umschrieben werden kann.
Projektkoordinatorin, Kunst- und Forschungsförderung, Universität für angewandte Kunst Wien Chair

Dr. Gerald BAST

Rector, University of Applied Arts Vienna

 Studium der Rechtswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften, Johannes Kepler Universität Linz
1978-1980 Tätigkeit bei Gericht und bei der Staatsanwaltschaft
1981-1999 Beamter im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
bis 1999 Vortragender und Prüfer an der Verwaltungsakademie des Bundes (Universitätsrecht, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht, Dienstrecht, Universitätsreform, Dezentralisierung/ Deregulierung)
1991-1999 Leiter der Abteilung für Organisationsrecht und Grundsatzfragen der Reform der Universitäten und Kunsthochschulen im Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung
 Gewerberechtliche Befähigung zur Ausübung der Tätigkeit als Unternehmensberater für Wissenschafts- und Bildungseinrichtungen
1992-1999 Konsulententätigkeit bei der Ludwig Boltzmann Gesellschaft für wissenschaftliche Forschung
seit 2000 Rektor der Universität für angewandte Kunst Wien

Univ.-Prof. Ulf BÄSTLEIN

Professor, Institut Gesang, Lied, Oratorium, Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

 - Studium der klassischen Philologie und Germanistik (Staatsexamina, Promotion als Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes) in Freiburg im Breisgau, Rom und Wien;
 -Gesangsstudium bei Albrecht Meyerolbersleben an der Musikhochschule Freiburg (ein Stipendium der hochschuleigenen Rosenberg-Stiftung );
 - 1990 bis 1992 war Ulf Bästlein an den Bühnen der Hansestadt Lübeck fest verpflichtet. Seine wichtigsten Partien: Papageno (Zauberflöte, Mozart), Graf Almaviva (Die Hochzeit des Figaro, Mozart), Guglielmo (Così fan tutte, Mozart), Dandini (Cenerentola, Rossini), Zar (Zar und Zimmermann, Lortzing), Fluth (Die lustigen Weiber von Windsor, Nicolai), Onegin (Eugen Onegin, Tschaikowski), Valentin (Margarete, Gounod), Besenbinder (Hänsel und Gretel, Humperdinck);
 - Sein CD-Debüt (1990, audite) mit Heine-Liedern des 19. Jahrhunderts; weitere CD-Produktionen: Johann Sebastian Bach Weihnachtsoratorium, Gabriel Fauré Requiem, Hans Krása Rimbaud-Lieder (beide bei Ars Musici), Franz Schubert Nacht- und Todeslieder sowie Weinlieder aus drei Jahrhunderten (ebenfalls bei Ars Musici). 1998 nahm er mit der Wiener Akademie (M. Haselböck) Il Gideone von Nicola Porpora auf (cpo).
 - 1993 bis 2000 tätig an der Musikhochschule Lübeck (1999 Ernennung zum Professor auf Lebenszeit);
 - 1996 bis 2003 tätig an der Folkwang-Hochschule Essen;
 - seit 2000 Professor für Gesang an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz;
 - Ulf Bästlein leitet regelmäßig im In- wie Ausland Meisterkurse zu den Themenkreisen Lied, Oratorium, Oper, ist häufig als Juror bei Gesangswettbewerben tätig und gründete in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Charles Spencer und der Landesregierung Schleswig-Holstein in Husum ein Lied-Festival;
 - seit 2007 ist Ulf Bästlein maßgeblich an der Entwicklung und Umsetzung eines neuen künstlerischen Doktoratsstudiums (Musikuniversität Graz) beteiligt;

Dr. Reinhard KANNONIER

Rector, University of Art and Design Linz

 Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaften (Doktorat), Universität Salzburg
seit 1977 Forschungsprojekt am Ludwig Boltzmann Institut, Linz
seit 1980 Assistent, Institut für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte (NG und ZG), Universität Linz
1985 Habilitation (Zeitwenden und Stilwenden, Bruchlinien, beide Bücher im Böhlau-Verlag)
1987-1990 Musikdirektor, verantwortlich für Saisonprogramme, Brucknerfest, Sommerprogramme, sämtliche Publikationen des Brucknerhauses, Brucknerhaus Linz
1990-1992 Univ.-Prof., Institut für Zeitgeschichte, Universität Linz
1992-1993 Forschungsprojekt, Vergleich kultureller Leitbilder der Städte Bologna, Leipzig, Ljubljana/Laibach und Linz; Lehre am European University Institute in Florenz
1993-2000 Universität Linz
  Gemeinsam mit R. Ardelt und H. Konrad Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für Gesellschafts- und Kulturgeschichte
1998-2000 Institutsvorstand, Instituts für Neuere Geschichte und Zeitgeschichte, Universität Linz
seit 2000 Rektor, Universität für Künstlerische und Industrielle Gestaltung, Linz

Prof. Dame Janet RITTERMAN

Beiratsvorsitzende, PEEK - Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste, FWF - Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung; Wissenschaftsrat, Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung, Wien

1975-1979 Senior Lecturer in Music, Middlesex Polytechnic
1980-1987 Senior Lecturer in Music, Goldsmiths, University of London
1987-1990 Head of Music, Dartington College of Arts
1988-1990 Dean Academic Affairs, Dartington College of Arts
1990-1993 Principal, Dartington College of Arts
1993-2005 Visiting Professor, University of Plymouth
1993-2005 Director, Royal College of Music, London

Dr. Stephan SCHMIDT-WULFFEN

Rektor, Akademie der bildenden Künste, Wien

 Studium der Philosophie, theoretischen Sprachwissenschaft, Kommunikationsästhetik
1987 Promotion
1982-1987 freier Journalist
1987-2002 Teilzeitprofessur für Kunsttheorie, Hochschule für bildende Künste in Hamburg
1992-2001 Direktor des Kunstvereins, Hamburg
 Zahlreiche Gastvorträge an Universitäten und Museen des In- und Auslandes
seit 2002 Rektor, Akademie der bildenden Künste Wien

Mag. Eva BLIMLINGER

Projektkoordinatorin, Kunst- und Forschungsförderung, Universität für angewandte Kunst Wien

 Studium der Germanistik und Geschichte
1992-1999 Leiterin, Büro für Öffentlichkeitsarbeit, Universität für angewandte Kunst Wien
1999-2004 Forschungskoordinatorin, Historikerkommission der Republik Österreich
seit 2004 Leiterin, Projektkoordination Kunst- und Forschungsförderung, Universität für angewandte Kunst, Wissens- und Projektmanagement
seit 2008 Wissenschaftliche Koordinatorin, Kommission für Provenienzforschung des Bundesministeriums für Unterricht und Kunst
seit 1983 freiberuflich im Kultur, Bildungs- und Forschungsbereich tätig
seit 1990 Lehrtätigkeit, Österreichische Universitäten