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Volkskrankheiten – Krebs-Erkrankungen

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Liechtenstein-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Ärztin für Allgemeinmedizin, Graz Abstract
Herausforderungen an das Gesundheitssystem:
Volkskrankheit Krebs  ein zentraler Auftrag für die Allgemeinmedizin

Referat von. Dr. Ilse Hellemann, Ärztin für Allgemeinmedizin, Graz
im Rahmen der Alpbacher Gesundheitsgespräche 2006
gehalten am 01.09.2006


Kurzfassung:

Die Rolle der Allgemeinmedizin bei der Behandlung Krebskranker ergibt sich natürlich aus dem Selbstverständnis des Faches als das qualifizierter Generalisten.

Mit Verbesserung der diagnostischen und therapeutischen Verfahren verläuft  Krebs zu einem hohen Prozentsatz als chronische Krankheit und erfordert hausärztliche Langzeitbetreuung partnerschaftlich und im Team  Disease Management Programme.

Aus den Kernkompetenzen und Wesensmerkmalen des Faches, wie es in der Europäischen Definition der Allgemeinmedizin festgeschrieben ist, ergibt sich die besondere Qualifikation der Allgemeinärzte betreffend die Langzeitbetreuung chronisch Kranker  Case Management mit der einen Nahtstelle zum spezialistischen Bereich (stationäre Einrichtungen, Zentren) und einer weiteren Nahtstelle zum öffentlichen Gesundheitswesen (Public health).

Durch die zentrale Chemotherapie-Aufbereitung in geschlossenen Systemen (Isolatortechnologie) werden sich ergänzend zusätzliche Möglichkeiten der Therapie auch dezentral in der Peripherie ergeben.

Ganzheitliche Therapie im häuslichen Umfeld wird auch eine Reduktion der Aufenthaltstage im Spital, der notwendigen Ambulanzbesuche und der damit verbundenen Transporte bewirken.

Gemeinsam für die Gesundheit der Bevölkerung:
Das gemeinsame Ziel ist eine qualitätvolle optimierte medizinische Betreuung, zugänglich für alle, unter möglichst effizienter Nutzung der Ressourcen.
Stv. Abteilungsleiterin, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Onkologie, Wien
President, Colon Cancer Support Group, Vienna Abstract
Für die Gründung der Selbsthilfegruppe Darmkrebs durch Prof. Dr. Heinz Ludwig und meinen Mann Dr. Martin Thurnher gab es folgende Beweggründe:
" Die enorme Zunahme des Dickdarmkarzinoms (ca. 5000 pro Jahr).
" Die Unerreichbarkeit teurer Medikamente in manchen Spitälern (z. B. die neuen Antikörper);
" der damit verbundene Spitalstourismus.
" Mangelndes Wissen darüber, dass bei guter Vorsorge der Ausbruck der Krankheit verhindert werden kann.

Die Ziele unserer Selbsthilfegruppe sind:
" Information und Beratung
" Vorträge und Seminare
" Experten-Drehscheibe
" Diskussionen und Erfahrungsaustausch
" Broschüren, Websites etc.
" Charity-Veranstaltungen zugunsten der SHG
Vorstand, Klinik für Innere Medizin I; Leiter, Klinische Abteilung für Onkologie, Medizinische Universität Wien
Rector, Innsbruck Medical University, Innsbruck Chair

Dr. Ilse HELLEMANN-GESCHWINDER

Ärztin für Allgemeinmedizin, Graz

1970-1976 Medizinstudium; 1973-1976 Teilstudium Physik
1976 Promotion zum Dr. med. univ. an der Karl-Franzens-Universität, Graz
1977-1980 Spitalsturnus
seit 1980 Niedergelassene Ärztin für Allgemeinmedizin in Praxisgemeinschaft
seit 1988 Per Bescheid anerkannte Lehrpraxis für Allgemeinmedizin
seit 1984 Mitarbeit am Lehrauftrag im Fachbereich Allgemeinmedizin an der Universität Graz
1992 Diplom für psychosoziale Medizin der Österreichischen Ärztekammer
seit 1993 Organisation von Fortbildungsveranstaltungen im postgradualen Bereich und Lehrbeauftragte für Seminare für ärztliche Lehrpraxisleiter
1994 Diplom für psychosomatische Medizin der Österreichischen Ärztekammer
2005 Diplom für Palliativmedizin der Österreichischen Ärztekammer

Dr. Christine MAROSI

Stv. Abteilungsleiterin, Universitätsklinik für Innere Medizin I, Klinische Abteilung für Onkologie, Wien

1980 Promotion zum Dr. med. univ., Studium an der Universität Wien mit 6-monatigem Auslandsaufenthalt in Frankreich am Centre de consultation génétique der Universität in Dijon, Burgund
seit 1981 Universitätsassistentin an der 1. Med. Univ. Klinik, Wien
1985-1986 Forschungsstipendium im Rahmen eines Erwin-Schrödinger- Stipendiums an der Erasmus Universiteit Rotterdam, Abteilung Cellbiologie en Genetica bei Professor Dr. D. Bootsma und Prof. Dr. Anne Hagemeijer, Tumorcytogenetica
1986 Facharzt für Innere Medizin
seit 1991 Oberarzt an der Universitätsklinik für Innere Medizin I, Abteilung für Onkologie, seither Leiterin der wissenschaftlichen Arbeitsgruppe Tumorcytogenetik
1992-1993 Dienstzuteilung an die Universitätsklinik für Strahlentherapie
1993 Habilitation für Innere Medizin, Thema: Cytogenetische Befunde bei malignen hämopoetischen Neoplasien
seit 1995 Leiterin der Arbeitsgruppe Neuroonkologie der Klinik für Innere Medizin I
1995 Zusatzfacharzt für Hämatoonkologie
1994-2004 Mitglied des Arbeitskreises für Gleichbehandlungsfragen an der Universität Wien
1996-1999 1. Kuriensprecherin und Vorsitzende der Kurie Mittelbau, Medizinische Fakultät der Universität Wien
1999 Zusatzfacharzt für Humangenetik
1999-2004 Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates des Vereins zur Förderung von Wissenschaft und Forschung AKH Wien, Vorsitzende der Medizinkommission der BUKO
seit 2001 Stellvertreterin des Abteilungsleiters, Programmdirektorin für Neuroonkologie
seit 2004 Betriebsrätin des wissenschaftlichen Personals der Medizinischen Universität Wien

Helga THURNHER

President, Colon Cancer Support Group, Vienna

  Ausbildung zur MTA (Ord. Prof. Dr. Thurnher, Prof. Dr. Olbert)
seit 1999 Key Account Manager, Magazin "Society" sowie PR und Eventorganisation
  Herausgeberin, Magazin "Forum Darmkrebs"
  Veranstalterin der "Tage der Darmgesundheit"
seit 2006 Leitung, Selbsthilfegruppe Darmkrebs

Dr. Christoph ZIELINSKI

Vorstand, Klinik für Innere Medizin I; Leiter, Klinische Abteilung für Onkologie, Medizinische Universität Wien

1970-1976 Studium an der Medizinischen Fakultät der Universität Wien
1976-1978 Assistenzarzt am Institut für Immunologie der Universität Wien
1978-1983 Ausbildung zum Facharzt für Innere Medizin
1979-1980 Fellow am Cancer Research Center, Tufts University Medical School, Boston, USA
1986 Habilitation in Klinischer Immunologie
1989 Erweiterung des Habilitationsfachs auf das Gesamtgebiet der Inneren Medizin
1992 Ernennung zum außerordentlichen Universitätsprofessor (lt. §31 UOG 1975) für Klinische Immunologie und Innere Medizin unter besonderer Berücksichtigung der internistisch-experimentellen Onkologie
1997 Wissenschaftlicher Leiter des Ludwig Boltzmann Instituts für klinisch-experimentelle Onkologie (dieses Institut wird interdisziplinär gemeinsam mit den Professoren Ernst Kubista und Hubert Pehamberger geführt)
2000-2004 Vizedekan der Medizinischen Fakultät der Universität Wien
seit 2001 Leiter der Klinischen Abteilung für Onkologie an der Universitätsklinik für Innere Medizin I
seit 2004 Vorstand der Universitätsklinik für Innere Medizin I
seit 2007 Vizerektor für Klinische Angelegenheiten an der Medizinischen Universität Wien

Dr. Herbert LOCHS

Rector, Innsbruck Medical University, Innsbruck

 Studium der Humanmedizin, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
 Forschungsaufenthalt an der University Pittsburgh, USA
 Facharzt - u. Oberarzt am AKH - Medizinische Universitätsklinik Wien
 Direktor der Medizinischen Klinik und Poliklinik Universitätsklinikum Charité, Berlin
 Rektor der Medizinischen Universität Innsbruck

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