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Wanderungen. Wege der Forschung.

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Vortragende

Koordinatorin, Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit, European Academy (EURAC), Bozen
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bereich Angewandte Literaturwissenschaft, Institut für Germanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
Mit dem Innsbrucker Zeitungsarchiv besitzt die Universität Innsbruck ein modernes Dokumentations- und Forschungszentrum zur deutsch- und fremdsprachigen Literatur, das sich mit renommierten Einrichtungen wie dem Marbacher Literaturarchiv oder der Dokumentationsstelle für Neuere Österreichische Literatur in Wien ein Ziel teilt: Es geht um die empirische Sicherung von Literaturkritik, der nichtwissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Literatur in den Medien  einem spannenden und hochaktuellen Forschungsgegenstand. Im Vortrag werden Einblicke in die Entstehung, den Betrieb bzw. aktuellen Arbeitsalltag des Archivs vermittelt, seine Sammelschwerpunkte und deren Bedeutung erläutert sowie über die Nutzung des Materials in Forschung und Lehre innerhalb und über die Universität hinaus informiert.
Leiter, Forschungsinstitut Brenner Archiv, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
Kaum waren die Bergisel-Schlachten geschlagen und verloren, schon blühten in Tirol und bald auch weit darüber hinaus in allen Ländern, die nicht an der Seite Frankreichs kämpften, die Legenden, in deren Mittelpunkt von allem Anfang an das Schicksal Andreas Hofers stand. Aber beinahe gleichzeitig wurden auch die ersten kritischen Stimmen laut. In diesem Referat werden wichtige einschlägige Texte erörtert: Johann Peter Hebels Andreas Hofer, Texte von Heinrich Heine und Adolf Pichler, Stücke der Tiroler Dramatiker Franz Kranewitter und Karl Schönherr, die um 1900 sich dieses Stoffs annehmen und nicht mehr an Beispielen für "Unschuld und Heldentum" interessiert sind, sowie schließlich "Am Morgen vor der Reise", Julian Schuttings  Geschichte zweier Kinder (Residenz 1978), in der sich ein kunstvoll verdichtetes Kapitel zum Innsbrucker Riesenrundgemälde, zum so genannten Panorama findet: Die Schlacht am Berg Isel.
Professorin, Institut für Romanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
Migratorische Prozesse lösen auch heute noch diffuse Ängste vor dem Fremden aus, selbst wenn sich zugleich die Stimmen mehren, die sie nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu begreifen suchen. Eine Chance werden sie allerdings nur dann sein, wenn man sie als Ort der Verhandlung und Konfliktbearbeitung versteht. Dies gilt für die implizierten gesellschaftlichen Kollektive genauso wie für den Migranten selbst und ganz besonders für den "Migrationsautor", der im Text unterschiedlichen Logiken nachspürt, sie in Interaktion setzt und die Positionen des Eigenen und des Fremden zur Verhandlung bringt. (Migrations)literatur wird auf diese Weise zu einem " interaktiven Speichermedium von Lebenswissen", zu einem fiktionalen und zugleich "friktionalen" Erprobungsraum (O. Ette 2004).
Professor und Leiter, Institut für Translationswissenschaft, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Fakultätsstudienleiter, Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
Dekanin, Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät; Professorin für Ältere deutsche Sprache und Literatur, Institut für Germanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Chair

Dr. Andrea ABEL

Koordinatorin, Institut für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit, European Academy (EURAC), Bozen

1992-1997 Diplomstudium Deutsche Philologie an der Universität Innsbruck
1998-2004 Freie Mitarbeit als DaF-Lehrkraft (Deutsch als Fremdsprache) bei Alpha Beta, Bozen
1998-2004 Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Bereichs "Sprache und Recht" (EURAC)
2003 Abschluss des Doktoratsstudiums an der Universität Innsbruck (mit Auszeichnung; Dissertation "Alte und neue Problematiken der Lernerlexikographie in Theorie und Praxis")
2004 Koordinatorin des Instituts für Fachkommunikation und Mehrsprachigkeit (EURAC)
2005 Lehrbeauftragte an der Freien Universität Bozen und an der Università degli Studi di Trento

Dr. Mag. Ruth ESTERHAMMER

Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Bereich Angewandte Literaturwissenschaft, Institut für Germanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

1992-1997 Studium der Deutschen Philologie sowie Mathematik Lehramt an der Universität Innsbruck
1997-2003 Doktoratsstudium aus Deutscher Philologie an der Universität Innsbruck
1997-2004 Diplomstudium Geschichte an der Universität Innsbruck
1997-2004 Mitarbeit im trilateralen FWF-Projekt Wörterbuch der regionalen und nationalen Besonderheiten der deutschen Standardsprache an der Universität Innsbruck
2004-2008 Mitarbeit in den FWF- und TWF-Projekten Literaturzeitschriften in Österreich und Südtirol 1970-2000. Ein Handbuch und Tiroler Literaturzeitschriften 1970-2005. Bibliographierung, inhaltliche Erschließung und Archivierung an der Universität Innsbruck
seit 2005 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Germanistik der Universität Innsbruck im Bereich Angewandte Literaturwissenschaft

Dr. Johann HOLZNER

Leiter, Forschungsinstitut Brenner Archiv, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

1967-1972 Studium der Germanistik und Geschichte
1972-1985 Wissenschaftlicher Beamter am Institut für Germanistik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
1985 Universitäts Dozent, Lehrtätigkeit u. a. auch an den Universitäten Salzburg, Wroclaw, Santa Barbara und St. Petersburg
seit 2001 Institutsvorstand am Brenner-Archiv der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Mag. Dr. Ursula MOSER

Professorin, Institut für Romanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

1976 Dr.phil. sub auspiciis Praesidentis rei publicae
1983 Habilitation, Lehrstuhlvertretungen in Erlangen-Nürnberg, Salzburg und Innsbruck; Gastprofessuren an der Université de Montréal und der University of Alberta
1991 Außerordentliche Professorin
1993-1997 (Vize)Präsidentin der Gesellschaft für Kanada-Studien in deutschsprachigen Ländern
1997 Gründung und Leitung des Zentrums für Kanadastudien in Innsbruck
2002 Berufung an die Universität Innsbruck
2005 Leitung des Forschungszentrums "Kulturen in Kontakt"
2008, 2011 Institutsvorstand des Instituts für Romanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
seit 2012 erneut Institutsvorstand des Instituts für Romanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Dr. phil. Wolfgang PÖCKL

Professor und Leiter, Institut für Translationswissenschaft, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 Studium der Romanistik und Germanistik
1975 Mag. phil.
1978 Dr. phil. Universität Salzburg
1988 Habilitation (Romanische Philologie)
1997-2003 Professur Universität Mainz (Fachbereich Angewandte Sprach- und Kulturwissenschaft)
seit 2003 Professur am Institut für Translationswissenschaft, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Mag. Dr. Wolfgang STADLER

Fakultätsstudienleiter, Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

1977-1983 Studium in Innsbruck und Vorone; Studienaufenthalte in Moskau, St. Petersburg und Ohrid
1983 Lehramtsprüfung Russisch und Englisch
1983-1990 Unterrichtstätigkeit (Englisch, Russisch) an Innsbrucker Gymnasien
seit 1990 Am Institut für Slawistik in den Bereichen russische Sprachausbildung, Fremdsprachen- und Fachdidaktik, Soziolinguistik und linguistische Pragmatik tätig
1997 Promotion zum Dr. phil. - Thema der Dissertation: Rechtspopulistische Sprache am Beispiel V. V. Zirinovskijs vor dem Hintergrund der Wandlungen politischer Sprache in Russland
 Lehrtätigkeit am Institut für Slawistik der Universität Salzburg (WS 2003/04)
 Vertretungsprofessur für Fachdidaktik Russisch an der Humboldt-Universität zu Berlin (WS 2008/09)
 Lehrauftrag an der Humboldt-Universität zu Berlin (SS 2009)
2009 Habilitation - Thema der Habilitationsschrift: "Pragmatik des Schweigens am Beispiel des Russischen"

Dr. Waltraud FRITSCH-RÖßLER

Dekanin, Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät; Professorin für Ältere deutsche Sprache und Literatur, Institut für Germanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

1976-1982 Studium der Germanistik (1. HF), Philosophie (2. HF) und Geschichte (NF); 1. Staatsexamen / LaG
1982-1985 Magister-Grundstudium Klassische Archäologie
1988 Promotion in Germanistik / Alter Geschichte (summa cum laude)
1997 Habilitation in Älterer Deutscher Philologie (Fakultät für Sprach- und Literaturwissenschaft, Universität Mannheim
1979-1982 Studentische Hilfskraft am Philosophischen Seminar der Universität Mannheim
1982-1985 Wissenschaftliche Hilfskraft am Seminar für Deutsche Philologie, ebd.
1986-1987 Promotions-Stipendium (LandesGraduiertenFörderungsGesetz)
1990 Sommersemester: Lehrauftrag an der Univ. Heidelberg (4 SWS)
1991-1997 Wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Ältere Germanistik (Prof. Dr. Werner Hoffmann), Univ. Mannheim
1997-2004 Hochschuldozentin (C2), Germanistische Mediävistik, Universität Mannheim
2000 Sommersemester: Vertretung der C3-Professur für Mediävistik an der Gerhard-Mercator-Universität Duisburg
2004 Am 1. März Ernennung zur o. Univ-Prof. an der Univ. Innsbruck (Ältere deutsche Sprache und Literatur)
2005-2007 Leiterin des Instituts für Germanistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
2006-2007 Fakultätsvorsitzende
seit 2008 Dekanin der Philologisch-Kulturwissenschaftlichen Fakultät