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Wie fördern Wirtschaftsbetriebe die Jugend?

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Kaiser-Leopold-Saal
Plenary / Panel
in deutscher Sprache

Präsentiert werden Best-Practice-Beispiele von renommierten und verantwortungsbewussten Unternehmen an der Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Jugendlichen.

Vortragende

Personalleiter, Julius Blum GmbH, Höchst Abstract
Was ist am Berufseinstieg für Vertreter der Generationen Y und Z anders ist als für frühere Generationen? Ausgehend von dieser Frage beleuchtet Johannes Berger die Maßnahmen und Handlungsoptionen für ein Industrieunternehmen um junge Fachkräfte zu gewinnen und zu halten.
Voraussetzung ist die Transparenz über die gegenseitigen Erwartungshaltungen. Mit diesem Wissen können Modelle entwickelt werden, die die Interessen beider Seiten einbeziehen. Zugleich müssen sich beide Seiten auch bewusst werden, wo die Grenzen der eigenen Kompromissbereitschaft liegen. Erfolgreiche Beispiele stammen etwa aus der Lehrlingsausbildung, wo Entwicklungsfreiräume für Jugendliche mit klaren Regelungen und Vorgaben des Unternehmens kombiniert werden.
Managing Director, Verein START-Stipendien Österreich, Vienna Abstract
Das START-Stipendienprogramm für engagierte Schüler und Schülerinnen mit Migrationshintergrund wird neben Institutionen und Privatpersonen von Unternehmen aus ganz Österreich gefördert. Diese engagieren sich in unterschiedlichsten Weise: von finanzieller Unterstützung, über Firmenbesuche, Praktika-möglichkeiten bis zu Coaching und Mentoring durch Mitarbeiter/innen der Unternehmen. Anhand einiger Beispiele wird aus den Erfahrungen des START-Programms in der Zusammenarbeit mit Unternehmen berichtet, und über das noch nicht voll ausgeschöpfte Potential an Unterstützungsmöglichkeiten diskutiert.
Head of Corporate Sustainability, OMV AG, Wien Abstract
Die OMV Initiative "Österreich sucht die Technikqueens" basiert auf dem Bedarf von Wirtschaft und Jugend:
Einerseits ist Technik unter jungen Frauen oftmals noch ein fernes und mit Vorurteilen behaftetes Thema.
Damit entgehen ihnen spannende Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten. Denn gerade im Bereich der Technik gibt es vielseitige Jobs, internationale Entwicklungsmöglichkeiten, ausgezeichnete Karrierechancen, und Skills wie Kommunikationsfähigkeit, Kreativität, Innovationskraft sind gefragt.
Zugleich besteht in der Industrie ein hoher Bedarf an Technikerinnen und Technikern.
"Österreich sucht die Technikqueens" setzt genau hier an, möchte junge Frauen für Technik begeistern und so langfristig den Bedarf an Fachkräften decken - ein win-win also für Jugend und Wirtschaft.
Vorstand und Spartenleiter Galvanik, Collini Holding AG, Hohenems Abstract
Gesellschaftliches Engagement für Bildung, Kunst und Kultur schafft offene Räume, in denen Neues, Unerwartetes und Zukunftsweisendes entstehen kann, also jene Poten¬tiale, von denen wir als innovatives Unternehmen langfristig leben. Während Ausbildungsstätten und Universitäten immer mehr ökonomisiert werden, steht Collini für eine Kulturisierung der Ökonomie. Kunst- und Kulturvermittlung ist integraler Bestandteil unseres (Aus)Bildungssystems. Wir wollen den Horizont erweitern: bei uns, unseren Mitarbeitern und in unserem Umfeld. Wir sehen uns als Unternehmen, das selbstbewusst aus seiner eigenen Einwanderungs-Geschichte Werte der Dauer schafft – für seine Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, für Stadt und Region, für Europa und die Welt.
Kulturmanagerin, Wien/Tirol Abstract
EXPLORE ANDRITZ! So heißt die Einladung an Kinder und Jugendliche, in altersgerechten, spannend und gut aufbereiteten Werkserkundungen die Firma Andritz, spezielle Produkte und Lehrberufe rund um den Werkstoff Metall kennenzulernen. Die Dachmarke EXPLORE INDUSTRY der Industriellenvereinigung Steiermark lanciert Wirtschaft und Technik als kulturelles Angebot für ein breites, heterogenes, junges Zielpublikum und lädt ab Herbst 2014 aufbauend auf den Erfahrungen der Andritz AG Firmen ein, sich mit qualitativ hochwertigen Programmen daran zu beteiligen.
Geschäftsführerin, IWK - Initiativen Wirtschaft für Kunst, Wien Chair

Dr. Johannes BERGER

Personalleiter, Julius Blum GmbH, Höchst

1990-2000 Studium der Theologie und der Rechtswissenschaft, Universität Wien
1997-2000 Assistent am Institut für Sozialethik, Universität Wien
2000-2001 Bereichsleiter für Kinder- und Jugendarbeit der Diözese Feldkirch
2002-2004 Angestellter Unternehmensberater
2004-2006 Stellvertretender Direktor, Landesrechnungshof Vorarlberg
seit 2007 Mitarbeiter, Julius Blum GmbH
seit 2009 Personalleiter, Julius Blum GmbH

DSA Katrin BERND

Managing Director, Verein START-Stipendien Österreich, Vienna

1996 Degree social worker, academy for social work, Vienna
1996-2002 Social worker, Regenbogenhaus - psychosocial day centre, Vienna
2001-2002 Team management, Regenbogenhaus - psychosocial day centre, Vienna
2002-2008 Business analyst, strategic marketing, Telekom Austria, Vienna
2006 Degree master of social management, FH Braunschweig-Wolfenbüttel
2008-2009 Team management, integration support, Austria Integration Fund, Vienna
2009-2010 Department management, social counselling & family, Caritas, Vienna
since 2010 Management, START-scholarship for committed pupils with migration background

Dipl.-Ing. Dr. Sonja BÖHME

Head of Corporate Sustainability, OMV AG, Wien

1990-1997 Studium des Gesteinshüttenwesens, Montanuniversität Leoben
1997-2001 Doktoratsstudium, Montanuniversität Leoben
1997-2001 Forschungsassistentin am Institut für Gesteinshüttenkunde und am Christian Doppler Labor für Eigenschaftsoptimierte Baustoffe, Montanuniversität Leoben
2002-2004 Verkauf Geschäftsbereich Baustoffe, DOW Austria GmbH
2004-2012 Verkaufsleitung Kundengeschäft Österreich & Deutschland; Leitung Performance Management, Business Unit Commercial; Product Management & Marketing, Commercial Road Transport; OMV R&M GmbH
seit 2012 Head of Corporate Sustainability, OMV AG, Wien

Johannes LUSSER

Vorstand und Spartenleiter Galvanik, Collini Holding AG, Hohenems

1971-1987 Industriekaufmann, Assistent der Geschäftsführung, Leitung verschiedener Abteilungen, Collini Hohenems
1987-1990 Leiter Department Oberflächentechnik, Schweizer Flugzeughersteller Firma
1973-1991 Politische Akademie der ÖVP, politische Mandate in Jugend- und Kommunalpolitik, zuerst bei den Schwarzen - dann Grüne
1989-1991 Technologie und Innovationsmanagement, Hochschule St. Gallen / Technische Universität Graz
seit 1990 Geschäftsführer mehrerer Produktionsstandorte, Collini Gruppe
seit 2005 Applied Surface Technology, Mitglied des Vorstands, Collini Gruppe

Mag. Lisa NOGGLER-GÜRTLER

Kulturmanagerin, Wien/Tirol

 Althistorikerin und Kulturwissenschaftlerin, Kuratorin und Kulturmanagerin: Ethnografisches Museum Schwaz, Schloss Matzen, Technisches Museum Wien (Gesamtprojektleitung für die Neueinrichtung der Dauerausstellung „Alltag – Eine Gebrauchsanweisung“), ZOOM Kindermuseum, vorarlberg museum. Kulturprojekte im In- und Ausland (Wanderausstellung Psychiatriegeschichte in Tirol), Lehrlings- und Vermittlungsprojekte mit MED EL, der ANDRITZ AG und im Rahmen von „sparkling science“, Lehrtätigkeit, Publikationen zu Kulturgeschichte, Museologie und Wissensvermittlung.

Mag. Brigitte KÖSSNER-SKOFF

Geschäftsführerin, IWK - Initiativen Wirtschaft für Kunst, Wien

 Brigitte Kössner-Skoff studierte Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien.
 Seit 1987 betreute sie internationale Markenartikelunternehmen als Marketingkonsulentin.
 Seit 1989 ist sie im Kunstmanagement tätig und übernahm 1991 die Geschäftsführung der "Initiativen Wirtschaft für Kunst", einer international tätigen non-profit-Organisation und war langjähriges Vorstandsmitglied des "European Committee for Business, Arts & Culture". Seit 1989 ist sie für die Organisation des Österreichischen Kunstsponsoring-Preises "Maecenas" in Kooperation mit dem ORF sowie für zahlreiche "Maecenas-Preise" in den Bundesländern in der Gesamtorganisation und Präsentation verantwortlich.. Neben der Öffentlichkeitsarbeit zum Thema "Wirtschaft & Kunst" erstellt sie Konzepte und Studien, organisiert Ausstellungen und ist als Referentin im In- und Ausland tätig. Sie war als Lektorin und Vortragende an der Universität Wien, Universität Klagenfurt, Universität Mailand und
 Universität Bern sowie in St. Gallen tätig. Ihre Fachbücher und Publikationen zeigen jeweils die neuesten Trends und Entwicklungen auf dem Gebiet des Kunst- und Kultursponsorings.

Kultur und Wirtschaft 2014

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