to Content
Header Image

03: Smart City – Human beings at the Focus of Attention

-
Hauptschule
Breakout / Working Group
german language

Climate change and ever scarcer natural resources, especially of non-renewable energy sources, are the big global challenges of this century. They will determine how cities are built in the future, with more than half of all people living in cities today and consuming considerable amounts of energy. Smart technologies and concepts are meant to provide answers to these questions by connecting intelligent and systemic solutions with sustainable business activities. Smart city – the intelligent and future-compliant city – means the beginning of a new energy, mobility and economic system which guarantees its citizens long-term quality of life.

Speakers

Head, Energy Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wien Abstract
Das Erreichen der "20-20-20 Ziele" der Europäischen Kommission stellt unsere Gesellschaft vor große Herausforderungen und bedarf klarer Strategien im Bereich Forschung und Entwicklung. Aufgrund des fortschreitenden Klimawandels und der weltweiten Urbanisierung sind die intelligenten Städte der Zukunft daher ein zentraler Bestandteil des SET-Plans (Strategic Energy Technology Plan), der die europäische F&E-Politik im Bereich Energie in den nächsten Jahren bestimmen wird.
Zu den großen europäischen Industrieinitiativen (EII), die sich im Rahmen des SET-Plans auf die Lösung technologischer Problemstellungen konzentrieren, zählt auch die "Smart Cities and Communities Initiative". Sie soll die Energieeffizienz, den Einsatz erneuerbarer Energien und intelligentes Energiemanagement in Städten vorantreiben, um eine transeuropäische, regionale und lokale Integration erneuerbarer Energiequellen in bestehende Energienetze zu ermöglichen. Langfristig sollen somit die sehr ambitionierten Ziele der europäischen "Energy Roadmap 2050" erreicht werden, die bis 2050 eine Reduktion der CO2-Emissionen um 80% vorsieht. Dies ist nur mit radikalen Innovationen in der urbanen Infrastrukturentwicklung möglich, denn intelligente gesamtheitliche Lösungen erfordern eine verschränkte Betrachtung der verschiedenen Infrastrukturebenen, wie Gebäude, Netze oder Energieversorgung. Das Konzept einer Smart City basiert vor allem auf dem innovativen Design und intelligenten Betrieb des gesamten städtischen Energiesystems. In diesem Kontext können für die Bereiche Energietechnologie und smarte Infrastruktur vier Kernthemen identifiziert werden:
1. Integrierte Energieplanung auf Stadtebene und urbane Transformationsprozesse
2. Intelligente Planung und Betrieb von thermischen und elektrischen Netzen
3. Energieeffiziente interaktive Gebäude
4. Optimierte erneuerbare Energieversorgungstechnologien für urbane Räume
Darüber hinaus spielt bei der Transformation von Städten in Smart Cities die Integration von Mobilität, öffentlichem Verkehr und modernen Informations- und Kommunikationstechnologien eine bedeutende Rolle. Ergänzt werden die technologischen Zielsetzungen durch umfassende Stakeholder- und Innovationsprozesse, um alle relevanten Akteure mit ihren unterschiedlichen Interessen und Kompetenzen in den Transformationsprozess einzubinden. Am Beginn steht dabei die Erarbeitung einer gemeinsamen Vision 2050+, die als Basis für detaillierte Roadmaps und Aktionspläne für Forschung und Implementierung dient. Unterstützt wird der gesamte Prozess durch begleitendes Wissensmanagement, Monitoring-Programme sowie die Ausgestaltung der entsprechenden finanziellen Rahmenbedingungen.
Um die Herausforderungen der Zukunft bewältigen zu können, müssen Technologien nicht nur entwickelt und optimiert, sondern in einer neuen Qualität in die Infrastruktur integriert werden. Dies bietet Städten die Chance sich als "Living Labs" zu positionieren, Innovation, Forschung und Entwicklung im Bereich Smart Cities voranzutreiben und somit die Stellung Europas als Industriestandort nachhaltig zu stärken.
Director General and Cief Executive Officer, IIASA - International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg
Leiter, Magistratsabteilung 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung, Magistrat der Stadt Wien Abstract
Die Stadt des 21. Jahrhunderts steht vor großen Umbrüchen: Immer mehr Menschen leben in Städten. Auch vor Wien macht dieser Trend nicht halt. Wien wächst und wird hinsichtlich EinwohnerInnen-Zahl allen Prognosen zufolge bis 2030 wieder die 2-Millionen-Marke erreichen. Diese gesellschaftspolitischen und demografischen Entwicklungen, Globalisierung, Klimaschutz, steigendes Mobilitätsbedürfnis und neue Technologien stellen die Stadtentwicklung vor besondere Aufgaben.

Gleichzeitig sind Städte auch jene Kompetenzzentren, die aufgrund ihrer Innovationskraft und Strukturen besonders geeignet sind, diesen Herausforderungen zu begegnen und Lösungsmodelle zu entwickeln. Dabei benötigt es nicht nur entsprechende Konzepte um die steigende Nachfrage nach Wohnraum bei gleichzeitiger Sicherung eines adäquaten Grün- und Freiraumes zu befriedigen, sondern vor allem auch intelligente - "smarte" - Lösungen in den Bereichen Mobilität und Energie. Hierbei geht es in Wien vor allem auch darum, die - in internationalen Städterankings stets ausgezeichnete - Lebensqualität auch in Zukunft zu sichern.

Dies erfordert auch für Wien, dass Investitionsentscheidungen für die bis 2030 notwendige Infrastruktur jetzt getroffen werden müssen. Durch mutiges, vorausschauendes Handeln können somit kostspieligere Änderungen in zwanzig Jahren vermieden werden. Denn die Energiewende verlangt eine modernere und erheblich flexiblere Infrastruktur wie "intelligente" Stromnetze (smart grids) und moderne CO2-arme Technologien für die Produktion, Übertragung und Speicherung von Energie.

Die Voraussetzungen, dass Wien die Transformation zur smart city gelingt, sind sehr gut. Ende 2011 hat der amerikanische Klimastratege Boyd Cohen Wien in einem weltweiten Ranking als führende "smart city" an erste Stelle gereiht. Die Stadt Wien bringt nicht zuletzt aufgrund seiner hohen regionalen Wirtschaftskraft, des überdurchschnittlichen Wissenskapitals und der Konzentration neuester Technologien alle Voraussetzungen hierfür mit. Außerdem kann Wien dadurch eine rasante wirtschaftliche Bedeutungssteigerung erfahren, denn der österreichische Umweltbereich (green jobs) wächst mit ca. 12% fünfmal schneller als der Rest der Wirtschaft.

Thematisch orientiert sich "smart city Wien" an den Kernthemen des "Strategic Energy Technology Plans" (SET- Plan) der EU, wie u.a. gesamthafte Betrachtung und Management städtischer Energiesysteme, Zero Carbon Energieaufbringung, Energie aus erneuerbaren Quellen, "intelligenten" Energienetzen, energieeffizienter Bauweisen bzw. Modernisierung des Gebäudebestandes auf Zero Carbon Niveau sowie Aufbau umweltfreundlicher, hoch energieeffizienter und CO2-armer Mobilitätssysteme.
Im Zuge der Schwerpunktsetzung auf räumliche Stadtentwicklung werden der Prozess "smart city Wien", die daraus entwickelte Zukunftsvision für Wiens Energiemanagement und Klimaschutz sowie die zugehörigen Modellprojekte in enger Verbindung mit der Erstellung des neuen Stadtentwicklungsplans (STEP) stehen.

Neben den technologischen Aspekten haben für Wien auch die umfassende Integration sozialer Aspekte sowie ein partizipativer Zugang einen wesentlichen Stellenwert, damit die "smart city Wien" tatsächlich ein gemeinsames Projekt aller beteiligten Akteurinnen und Akteure werden kann. Wichtig ist, dass ein langfristiger Prozess entstehen kann, der auch (planerische) Grundsätze wie z.B. Nachhaltigkeit, Partizipation, Diversität sowie eine sozial und wirtschaftlich ausgewogene Entwicklung berücksichtigt.
Director General, Wiener Stadtwerke Holding AG, Vienna Abstract
Mehr als die Hälfte der Menschheit lebt bereits in Städten, in Europa sind es sogar drei Viertel der Bevölkerung, die mittlerweile in urbanen Ballungsräumen wohnt - Tendenz weiterhin steigend. Auch Wien ist von diesem Trend zur Urbanisierung betroffen: Die Donaumetropole wird in den kommenden Jahren ein starkes Wachstum ihrer Einwohnerzahl erleben, wodurch sowohl der Energiebedarf als auch die Mobilitätsnachfrage steigen. Darüber hinaus stellen der Klimawandel und seine Folgen sowie die absehbare Ressourcenknappheit vor allem fossiler Energieträger große Herausforderungen dar, die Maßnahmen zur Energieeffizienz und den Umstieg auf erneuerbare Energie bedingen.
Für diese Herausforderungen braucht Wien innovative und intelligente - sprich "smarte" - Lösungen. Denn langfristig werden sich nur Städte mit innovativen und intelligenten Konzepten zu Infrastruktur, Energie und Mobilität im internationalen Standortwettbewerb behaupten und ihren BewohnerInnen die entsprechende Lebensqualität garantieren können. Smart City ist somit ein Schlüsselthema für die zukünftige Gestaltung, Entwicklung und Wahrnehmung eines urbanen Raumes. Wenn sich nun auch die Stadt Wien dem Transformationsprozess zur Smart City verschrieben hat, so sind die Wiener Stadtwerke Partner der ersten Stunde auf dem Weg zur nachhaltigen Stadt der Zukunft.
Einen entscheidenden Beitrag für eine weiterhin außergewöhnlich lebenswerte und moderne Metropole - wie es Wien seit vielen Jahren internationale Vergleiche und Rankings von Millionenstädten ausweisen - muss die Mobilität der Zukunft leisten. Gute Mobilitätslösungen sind auch Garant für eine ausgezeichnete Standortqualität und Wirtschaftskraft. Zentrales Anliegen im Rahmen der "Modellregion Wien" ist daher die Entwicklung einer zukunftsfähigen, umweltfreundlichen und für Menschen wie Wirtschaft attraktiven urbanen Mobilität gemäß folgenden Grundsätzen:
- flexibel, multimodal, immer und überall verfügbar
- einfach nutzbar und zugänglich für alle
- stark vernetzt und kompatibel
- schadstoff- und lärmarm, energie- und ressourceneffizient
Dazu sind bereits erste Forschungsprojekte zu Modellversuchen angelaufen, die mit einem breiten Spektrum an Partnern betrieben und vom österreichischen Klima- und Energiefonds gefördert werden. Beim Projekt "e-mobility on demand" bildet das Angebot des öffentlichen Personenverkehrs das Rückgrat, erweitert durch innovative, ergänzende Mobilitätsservices. SMILE - gemeinsam mit den ÖBB - ist ein Forschungsprojekt zu einer Infoplattform, die sämtliche Mobilitätsangebote verknüpft und Information, Buchung und Ticket aus einer Hand liefert.
In Wien wird damit ein Weg fortgesetzt und verstärkt, der sich auch im Wandel des Mobilitätsverhaltens der Wiener Bevölkerung zeigt, nachvollziehbar in der Entwicklung des Modal Split, also der Aufteilung aller zurückgelegten Wege auf die unterschiedlichen Verkehrsmittel. Betrug der Schlüssel vor 20 Jahren noch 40 % Auto : 29 % öffentlicher Verkehr, so hat sich das Verhältnis auf zuletzt 29:37 % umgekehrt - ein Wert, den es in keiner anderen europäischen Großstadt gibt. Strategisches Ziel ist es, den Öffi-Anteil bis 2015 auf 40 % zu steigern.

Neben einer adäquaten Mobilitätslösung werden für Metropolregionen vor allem ausreichende Energieressourcen ein Schlüsselfaktor für einen erfolgreichen Wirtschaftsraum sein. Die Nachfrage nach erneuerbaren Energien, modernen Umwelttechnologien und effizienteren Antriebstechniken wird weiter steigen. Der Einsatz von regenerativen Energieträgern wie Wind, Sonne, Wasser oder Geothermie erfordert erhebliche Investitionen in Erzeugungsanlagen und Verteilnetze. Gerade Windkraft und Solarenergie sind nicht beeinflussbar und damit auch nicht zuverlässig planbar. Es geht darum, Energie intelligent zu vernetzen und die vorhandene Energie so effizient als möglich einzusetzen.
Die Chance für smarte Städte von morgen besteht darin, durch eine stärkere Vernetzung der Angebote koordinierter mit KundInnen kommunizieren zu können, und dabei über smarte Technologien in einen unmittelbaren Dialog zu treten. Darüber hinaus werden Beteiligungsmodelle wie Bürgersolarkraftwerke ein stärkeres Bewusstsein für Infrastruktur schaffen. Die Stadt von morgen wird für ihre BewohnerInnen nicht nur lebenswert sein. Eine stärkere Vernetzung von Angeboten bietet mehr Komfort, smarte Technologien sorgen für einen kontinuierlichen Austausch und die Einbindung der Kundinnen in Infrastrukturprojekte wird dazu beitragen, Städte für die Menschen erlebbar zu machen. Denn in einer Smart City steht der Mensch im Mittelpunkt.
Country Director China, Mongolia, Korea, World Bank Group, Beijing (tbc)
Head, Infrastructure & Cities CEE, Siemens AG Österreich, Vienna Abstract
2009 lebten erstmals über 50% der Weltbevölkerung in Ballungsräumen, bis 2030 wird dieser Anteil auf rund 60% steigen. Die weiter zunehmende Urbanisierung hat weitreichende Auswirkungen für Städte und deren Umgebung. Hinzu kommt, daß bereits heute mehr als die Hälfte der gesamten weltweiten Wirtschaftsleistung von den 600 größten Städten produziert wird.

Das starke Wachstum der Städte mit korrespondierender wirtschaftlicher Leistung hat den Bedarf für Investitionen in städtische Infrastrukturen deutlich verstärkt. Städte sind auf voll funktionsfähige Verkehrssysteme, intelligente Logistik, effiziente Energieversorgung und umweltverträgliche Gebäudetechnologien angewiesen.

Im Zuge des Wachstums müssen Städte grundlegende Ziele in Einklang bringen: Erhöhung der Lebensqualität, Steigerung der wirtschaftlichen Wettbewerbsfähigkeit, Förderung des Umweltschutzessowie Schonung von Ressourcen. Dies zeigen folgende Fakten:

- Ressourcen- und Klimaschutz gehören zur Zeit zu den größten Herausforderungen der Städte; laut Weltklimarat haben wir noch ca. 15 Jahre für grundlegende Richtungsentscheidungen;
- Die Roadmap der EU sieht bis 2050 eine Reduktion der CO2-Emissionen von 80-95% vor;
- Bei der Energieerzeugung sieht die EU-Roadmap eine CO2-Reduktion von 99% bis 2050 vor;
- Die Verteuerung des Erdöls wird den Individualverkehr in den Städten unter Druck setzen; daher braucht es eine Förderung des Öffentlichen Verkehrs und eine intelligente Vernetzung mit anderen Verkehrsträgern.

Das Angebot von Siemens für nachhaltige Städte reicht von umweltschonenden Verkehrsmitteln und Wasserlösungen über den Bereich Energieversorgung etwa mit wirtschaftlichen Smart Grid - Lösungen bis hin zu Sicherheitslösungen und energieeffizienten Gebäudetechnik. Maßgeschneiderte Finanzierungslösungen für Infrastrukturprojekte runden das Portfolio von Siemens ab.

Siemens Österreich spielt in einigen für dynamisch wachsende Ballungsräume relevanten Bereichen eine zentrale Rolle innerhalb des Siemens-Konzerns. Wien ist wesentlicher Pfeiler für die globale Siemens-Bahntechnik. Neben der lokalen Wertschöpfung und der über 100-jährigen Tradition ist diese Kompetenz für Mobilitätslösungen exemplarisch in Wien sichtbar: Der "Complete Mobility"- Ansatz von Siemens umfaßt hochmoderne und recyclebare U-Bahnen, umweltfreundliche "ULF"-Straßenbahnen mit der weltweit niedrigsten Einstiegshöhe und einen Verkehrsrechner, der für fließenden Verkehr und eine nachhaltige Reduktion klimaschädlicher Emissionen sorgt.

In Wien ist auch ein Kompetenzzentrum für Smart Grid-Technologien lokalisiert. Siemens bietet "Smart Metering"-Gesamtlösungen bestehend auf einem lokal entwickelten Verbrauchsdatenerfassungs- und Verteilnetz-Automatisierungs-System und einem Zählerdatenmanagementsystem. Diese Schlüsselkomponenten legen die Grundlage für eine effizientere Nutzung der Netzinfrastruktur.

Auch bei zukunftsweisenden Projekten im Umfeld der Elektromobilität ist Siemens Österreich federführend. Die Mitbegründung der Plattform Austrian Mobile Power (AMP) zur Entwicklung einer österreichweiten Strategie im Bereich Elektromobilität und der in Gründung befindliche Elektromobilitäts-Serviceprovider gemeinsam mit dem Verbund zum Aufbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für Österreich mit Strom aus 100 Prozent erneuerbarer Energie unterstreichen dies.

Siemens ist auch Partner der Stadt Wien in Smart City-Transformationsprojekten wie der Seestadt Aspern. Der neue Stadtteil soll zum internationalen Vorzeigeprojekt für den Einsatz intelligenter Energiesysteme im urbanen Raum gemacht werden. Gemeinsam mit der Stadt will Siemens eine Forschungsgesellschaft zur Implementierung eines "Smart Living-Lab" in der Seestadt gründen.

Siemens unterstützt mit nachhaltigen Infrastrukturlösungen dynamisch wachsende Städte, die Herausforderungen der Gegenwart besser annehmen und ihre Ziele für eine erfolgreiche Zukunft erreichen zu können. So können Städte nicht nur wirtschaftliches Wachstum erzielen, sondern auch zu einer sinkenden Umweltbelastung und steigenden Lebensqualität für alle beitragen.
Editor-in-Chief, Wiener Zeitung, Vienna Chair
Project Manager, TINA Vienna Urban Technologies & Strategies GmbH, Vienna Coordination

Mag. Dipl.-Ing. Dr. M.Sc. Brigitte BACH

Head, Energy Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wien

1983-1992 Technical Physics (DI, Dr.), Technical University Vienna
1984-1988 Astronomy (Mag.), University of Vienna
1988-1990 University assistant at the Institute of Nuclear Physics, Technical University of Vienna
  Tübingen and Vienna in Nuclear Astrophysics
1991-1992 Scholarship for research projects at the Universities Stuttgart and Tübingen (Germany), Phd research in
  and EUREKA Secretariat
1992-1994 Chamber of Commerce Austria, BIT - Bureau for International Research and Technology Cooperation
1994-1995 ASA - Abfall Service Austria
1995-1996 CEO of the Austrian Ecology Institute
1996-1999 CEO of a small Consulting Company
1999-2003 Research and business development in the Business Unit Renewable Energy, AIT
2002-2004 M.Sc. Communication and Management Development, Danube-University Krems
2004 Deputy Head of Business Unit Renewable Energy, AIT
2005-2008 Head of Business Unit Sustainable Energy Systems, AIT
since 2009 Head of Center for Energy, AIT Austrian Institute of Technology

Dr. Pavel KABAT

Director General and Cief Executive Officer, IIASA - International Institute for Applied Systems Analysis, Laxenburg

1982 M.Sc. Hydrology and Water Resources
1983 Advanced programme Stochastic Hydrology and Water Resources
1986 Ph.D. in Hydrology, Water Resources and Amelioration
2006-2012 Full Professor and Chair, Earth System Science and Climate Change Group, Wageningen University and Research Centre
2004-2012 Science Director and Programme Council Chair, Dutch National Climate Research Programme; Vice-Chair, Dutch National Climate Facility
2007-2010 Dutch Cabinet Appointed Member of the 'Delta Committee'
2000-2012 Chair of the Board and Director, Wageningen Climate Change and Biosphere Research Centre

Dipl.-Ing. Thomas MADREITER

Leiter, Magistratsabteilung 18 - Stadtentwicklung und Stadtplanung, Magistrat der Stadt Wien

 Studium Raumplanung und Raumordnung an der Technischen Universität Wien (TU Wien)
1994 Assistent am Institut für Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik der TU Wien
1995-2001 Stadtplaner im Bereich Stadtteilplanung am Magistrat der Stadt Wien
2001-2005 Experte für Finanz-, Wirtschafts- und Technologiepolitik im Büro der Geschäftsgruppe Finanzen, Wirtschaftspolitik und Wiener Stadtwerke
seit 2005 Leiter der Magistratsabteilung 18, Stadtentwicklung und Stadtplanung am Magistrat der Stadt Wien
2011 Aufbau und interimistische Leitung der Magistratsabteilung 20, Energieplanung am Magistrat der Stadt Wien

Dr. Gabriele PAYR

Director General, Wiener Stadtwerke Holding AG, Vienna

1981 Doktorat der Rechtswissenschaften, Universität Wien
2004 Abschluss (MBA) des Universitätslehrgangs Public Management an der University Salzburg Business School
1981-2003 Dienst bei der Stadt Wien:
1997-1999 Leitung der MA 17 Gemeindewohnhäuser
2000-2003 Leitung der städtischen Unternehmung "Wiener Wohnen"
2004-2008 Vorstandsmitglied, Wiener Stadtwerke Holding AG
2007 Generaldirektor-Stellvertreterin
seit 2009 Generaldirektorin, Wiener Stadtwerke Holding AG

Klaus ROHLAND

Country Director China, Mongolia, Korea, World Bank Group, Beijing

 Ministerialrat a D Bundesrepublik Deutschland: Referatsleiter im Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie im Bundeskanzleramt
1997-2002 Weltbankdirektor für den pazifischen Raum
2002-2007 Weltbankdirektor Vietnam
2007-2010 Weltbankdirektor Russland
seit 2010 Weltbankdirektor China, Mongolei und Korea

Mag. Arnulf WOLFRAM

Head, Infrastructure & Cities CEE, Siemens AG Österreich, Vienna

1978-1980 Ausbildung Industriekaufmann, Siemens Deutschland
1980-1985 BWL-Studium an der WU Wien
1985-1995 diverse kaufmännische Funktionen, Siemens AG Österreich
1995-2007 Leiter des Rechnungs- und Berichtswesen, Siemens AG Österreich
1997-2000 kaufmännischer Bereichsleiter Elektronikwerk Wien
2001-2004 technischer Bereichsleiter Elektronikwerk Wien
2004-2009 Leitung Finanz- u. Rechnungswesen, Siemens AG Österreich bzw. des Clusters CEE
seit 2010 Division "Mobility" CEE

Dr. Reinhard GÖWEIL

Editor-in-Chief, Wiener Zeitung, Vienna

1984-1988 Wirtschaftsredakteur, "Oberösterreichische Nachrichten"
1989 Leiter, Öffentlichkeitsarbeit, Chemie Linz AG
1990-1994 Wirtschaftsredakteur, Standard, Wien
1994-2009 Leiter der Wirtschaftsredaktion des Kurier, Wien
 seit 2009 Chefredakteur der "Wiener Zeitung".
seit 2001 Herausgeber der Fachschrift Finanznachrichten

Technology Forum

show timetable

23.08.2012

10:00 - 12:30Technology Brunch hosted by Standortagentur TirolSocial
13:00 - 13:10Welcome statementPlenary
13:10 - 13:30Opening of the Alpbach Technology Forum 2012Plenary
13:30 - 14:15Opening SpeechesPlenary
14:15 - 15:05Powering the FuturePlenary
15:25 - 16:55Global Earth Research - Research for the Future of the Globe in cooperation with the Helmholtz Association of German Research CentersPlenary
16:55 - 17:45The Fight against Cancer - Breakthroughs and ExpectationsPlenary
20:00 - 21:30The global Competition for Production and Research - who will determine the Future?Plenary
21:30 - 23:30Career Lounge - Evening event with a buffet dinner for students, graduate scientists and young professionals, hosted by the organisers of the Alpbach Technology Forum and Siemens AG ÖsterreichSocial
21:30 - 23:30Evening Reception hosted by Forschung AustriaSocial

24.08.2012

09:00 - 18:00Junior Alpbach - Science and Technology for Young PeopleBreakout
09:00 - 15:30Working Group 01: Key Technologies - a Future for Europe's YouthBreakout
09:00 - 15:30Working Group 02: Ambient Assisted LivingBreakout
09:00 - 15:30Working Group 03: Smart City - Human beings at the Focus of AttentionBreakout
09:00 - 15:30Working Group 04: Demographics and Human Resources as an Opportunity for InnovationBreakout
09:00 - 15:30Working Group 05: The Location of future Production Sites - Decision Criteria, Opportunities and RisksBreakout
09:00 - 15:30Working Group 06: Supporting Careers in ScienceBreakout
09:00 - 15:30Working Group 07: Key Elements of successful Innovation CulturesBreakout
09:00 - 15:30Working Group 08: Learning through innovative Education NetworksBreakout
09:00 - 15:30Working Group 09: Wanted: young, technologically savvy, curiousBreakout
09:00 - 15:30Working Group 10: Smart Governance for smart SpecialisationBreakout
09:00 - 15:30Working Group 11: Medical technology: challenges and opportunitiesBreakout
09:00 - 15:30Working Group 12: Cyber-security as a critical factory of stabilityBreakout
09:00 - 15:30Working Group 13: Modern Technologies and their Role in Democratic ProcessesBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Children's University Alpbach - Science and Technology for KidsBreakout
09:45 - 15:00Special Event: RTI Internationalisation in Austria and the EUBreakout
16:00 - 17:15Individualisation - the Basis for Education and InnovationPlenary
17:30 - 19:30Pathways to the Nobel Prize - Laureates in Conversation with Austrian Junior Scientists in cooperation with the Foundation Lindau Nobelprizewinners Meetings at Lake ConstancePlenary

25.08.2012

09:00 - 10:30Emerging Technologies that will change our Lives - a Selection of EU "Flagship Projects"Plenary
10:45 - 12:00Future Scenarios: how long can we plan ahead?Plenary
12:00 - 13:05The physics of footballPlenary
13:05 - 13:15Closing StatementPlenary
13:20 - 14:00Snack ReceptionSocial