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06: Gender mainstreaming in science and development. Perceive realities and decide visionarily

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Hauptschule
Breakout / Working Group
german language

Innovation and equality of opportunities as the bases for feasible human resources policies will be the central topic of this working group. Starting from the fact that innovation is THE prerequisite for growth, international competitiveness and the creation of high-quality jobs, there is the question in which form men and women are parts of this knowledge society and bring to bear their potentials. The disequilibrium in how men and women participate in research and technology is a fact (not only) in Austria, although numerous instruments and measures to create parity of treatment already exist. Why is it so difficult to create equality of opportunities, although everyone demands it, or – to put it provocatively – how innovative can an innovation society be without activating the huge innovation potentials of women? This working group will show where we stand here in Austria and – together with political decision-makers – develop necessary options.

Speakers

Senior Adviser, Norwegian Ministry of Children and Equality, Oslo Abstract
- One of the Norwegian Government strategies of breaking through the glass ceiling and promote gender equality in political and economic decision making, is the use of gender balanced quotas on company boards.

- In December 2003 it was introduced in the Public Limited Companies Act a demand for gender balance on the companies` boards. By doing so, Norway was the first country in the world to demand gender balance within the boards of public limited companies.

- What was the driving force for doing so? What were the public reactions? How was this conceived by the business community? What are the effects? Lessons learned/best practices?

- The Norwegian experience shows that quotas and legislation in political and economic decision making do make a difference!
Rektorin, Universität für Bodenkultur Wien
Freie Journalistin, Wien
Professorin für Gender Studies in Ingenieurwissenschaften, Technische Universität München Abstract
Vor 20 Jahren begannen in Deutschland die wissenschaftliche Analyse der technischen Fachkultur und die systematische Befassung mit dem beruflichen Umfeld von Ingenieurinnen (vgl. Janshen/ Rudolph et. al. 1987). Das Berufsbild von Ingenieurinnen und Ingenieuren hat sich im Vergleich zur damaligen Studie modernisiert. Dennoch ist die Anzahl der Ingenieurinnen, bei allen Bemühungen und Projekten der letzten Jahre, mit ca. 10% Anteil an der Gesamtberufsgruppe, sehr gering(vgl. Ihsen 1999).

Aufgrund der aktuellen Diskussionen über den zu erwartenden demografischen Wandel und einen Fachkräftemangel in technischen Berufen erlangt das Thema "Frauen im Ingenieurberuf" ökonomisch und politisch immer mehr Bedeutung. Auch der "Diversity"-Ansatz, der davon ausgeht, dass sich Produkte und Prozesse von der Entwicklung bis zur Vermarktung verändern, wenn sich statt der bisherigen relativ alters- und kulturhomogenen Männergruppen gemischte Teams mit den Wünschen von Kundinnen und Kunden befassen, sucht die technisch ausgebildete Fachfrau.

Diese Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Tendenzen weist auf eine aktuelle Umbruchsituation in der Technikkultur hin, die daran zu messen sein wird, ob es gelingt, die technische Fachkultur gegenüber neuen Zielgruppen und innovativen Denkmodellen zu öffnen. Dabei gilt die ingenieurwissenschaftliche Berufskultur aufgrund ihrer historischen Entwicklung als besonders resistent gegenüber Maßnahmen und Konzepten zur Steigerung des Frauenanteils, sobald auch inhaltliche und kulturelle Veränderungen in der eigenen fachlich-beruflichen Umwelt zu befürchten sind.

Mehr Frauen in der Forschung sind auch als Reaktion auf den gesellschaftlichen Wandel nötig: Sie leisten einen Beitrag zur Sicherung von Innovationskraft, Kreativität und Exzellenz (vgl. Ebeling 2006). Diversity Management Strategien gehen davon aus, dass durch eine zunehmende Vielfalt innerhalb der Unternehmen unter anderem die Produktivität erhöht wird. Dazu gehört auch eine zunehmende Integration von Ingenieurinnen in Forschungs- und Entwicklungsteams. Diese könnte einen Modernisierungsimpuls bewirken (vgl. Buhr 2006). Oberstes Ziel solcher Managementeinführungen ist es, keine Vorurteile und Diskriminierungen, sondern wertschätzende Integration aller Beschäftigtengruppen im Unternehmen zu erreichen. Dies führt zu einem unmittelbaren Perspektivenwechsel, weg vom Blick auf Mehrheiten und ihre Bedürfnisse hin zur Berücksichtigung von Frauen und Männern, Menschen unterschiedlicher Hautfarben, Nationalitäten und Herkunftskulturen, aus verschiedenen Generationen, versehen mit unterschiedlichen Kompetenzen (vgl. Vedder 2003, Bührer/Schraudner 2006).

Literatur
Buhr, R. 2006: Plädoyer für technische Ausbildung und Berufsarbeit als verzahnte Einheit. In: dies.: Innovationen - Technikwelten, Frauenwelten. Chancen für einen geschlechtergerechten Wandel des Innovationssystems in Deutschland. Berlin

Bührer S./ M. Schraudner 2006: Gender-Aspekte in der Forschung. Wie können Gender-Aspekte in Forschungsvorhaben erkannt und bewertet werden? Karlsruhe: Fraunhofer Gesellschaft.

Ebeling, Helga 2006: Frauen in der industriellen Forschung und Entwicklung in Europa. In: Buhr, R.: Innovationen - Technikwelten, Frauenwelten. Chancen für einen geschlechtergerechten Wandel des Innovationssystems in Deutschland. Berlin

Ihsen, S. 1999: Zur Entwicklung einer neuen Qualitätskultur in ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen. Ein prozeßbegleitendes Interventionskonzept. VDI-Fortschritt-Berichte, Reihe 16, Nr. 112. Düsseldorf.

Janshen, D./H. Rudolph 1987: Ingenieurinnen. Frauen für die Zukunft. Berlin, New York
Vedder, G. 2003: Vielfältige Personalstrukturen und Diversity Management. In: Trierer Beiträge zum Diversity Management. Bd. 3, München und Mering
Senior Director, Industrial Affairs, Infineon Technologies Austria AG, Villach Abstract
Das Finden qualifizierter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist heute eine zentrale Herausforderung für jedes Unternehmen - speziell im technisch/naturwissenschaftlichen Bereich sind qualifizierte Arbeitskräfte sehr gesucht. Hier wird der Bedarf bis zum Jahr 2025 um den Faktor 5 im Vergleich zum insgesamt prognostizierten Beschäftigungsanstieg zunehmen. Aber schon heute fehlen der Industrie in Österreich jährlich rund 1000 Technikerinnen und Techniker.

Die Berufsaussichten im Bereich Technik/Naturwissenschaften sind ausgezeichnet, das Lohnniveau, verglichen mit anderen Branchen, sehr attraktiv. Trotzdem ist der Frauenanteil in Österreichs Industrie, insbesondere in technischen Berufsfeldern, relativ gering. Obwohl auch die Aufstiegschancen wesentlich besser sind als in anderen Bereichen, werden technische Berufe von Mädchen und jungen Frauen nur selten in die Berufswahl miteinbezogen.

Die Basis dafür wird schon mit der Entscheidung der weiteren Ausbildung gelegt. So zeigt sich, dass Absolventinnen technischer Berufe in Österreich sehr schwach vertreten sind. Österreich liegt mit einem Frauenanteil bei den Absolventen technisch/naturwissenschaftlicher Studien von 21% deutlich unter dem EU-Durchschnitt. In den derzeit besonders nachgefragten Studienrichtungen Elektrotechnik und Maschinenbau liegt er sogar noch weit darunter - bei ca. 5% der Absolventen.

Frauen verstehen etwas von Technik - diesen Beweis mussten wir nicht antreten, als das Projekt "FIT - Chancen und Vielfalt durch Frauen in der Technik" bei Infineon Österreich gestartet wurde. Denn eines war von vornherein klar: Frauen sind ausgezeichnete Technikerinnen. Vielmehr ging es darum, diesen Gedanken in den Köpfen zu festigen und damit die Vorraussetzung dafür zu schaffen, dass sich mehr junge Frauen dazu entschließen die technische Richtung einzuschlagen anstatt traditionelle, zumeist überlaufene und schlechter bezahlte Berufspfade zu beschreiten.
Ausgehend vom Mangel an ExpertInnen in der industriellen Forschung und Technik war und ist es uns ein Anliegen zu zeigen, wie attraktiv die Jobs in der Technik sind. Das FIT-Projekt, vor rund zwei Jahren vom IFAT Vorstand initiiert, wurde zu einem wichtigen Motor für dieses Vorhaben. Mit Initiativen wie der Technikerin des Quartals, Karenzgesprächen oder dem Mentoringprogramm ist es uns gelungen, innerhalb und außerhalb des Unternehmens Bewusstsein für die Wichtigkeit des Themas zu schaffen. Wir können auf Frauen als wichtige PotenzialträgerInnen nicht verzichten.

Studien zeigen, dass die Weichen für die spätere Berufswahl sehr früh gestellt werden. Infineon Österreich setzt sich dafür ein, dass der spielerische Umgang mit Naturwissenschaft und Technik, das von Neugier getriebene Lernen schon im Kindergarten beginnen und sich in Folge durch alle Schulstufen durchziehen soll.

Durch Quotenregelung alleine kann keine Chancengleichheit erzwungen werden. Vielmehr müssen die geeigneten Rahmenbedingungen in der (Aus)bildung (Bildungsreform) und im Berufsleben (Flexible Arbeitszeiten, Teleworking, Kinderbetreuungseinrichtungen etc.) geschaffen werden um Frauen die Möglichkeit zu geben, aus etablierten Mustern auszubrechen und begeistert in die Welt der Technik einzutauchen!

Quellen:
Infineon Technologies, FIT- Bericht (Chancen und Vielfalt durch Frauen in der Technik), 2005-2007.
Industriellen Vereinigung, Menschen Schaffen Zukunft: Aktionspapier der Industriellenvereinigung zur Sicherstellung des Nachwuchses in Naturwissenschaften und Technik, Dez 2008.
Rat für Forschung und Technologieentwicklung, Humanressourcen in Österreich, 2008.
Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie, Technikermangel und Studienwahl - eine explorative Studie, Mai 2008.
Government Counsellor, Department for International Relations, Finnish Ministry of Education, Helsinki Abstract
The equality of opportunities for both men and women remain high in our priorities both in Finland and most parts of the Western world. There is a necessary legal framework as well as organisational structures to support this goal. There is even a solid political commitment to promote gender equality in science and technology. However, the goal of equilibrium is still elusive.

In this short presentation I will go through some Finnish statistics and analyse some recent measures for promoting equal possibilities. In Finland there are already some disciplines where men are the underrepresented gender (e.g. veterinary medicine and teacher education). It seems that despite all important measures concerning social security benefits, gender mainstreaming, networking, special programmes, mentoring etc. some structures change very slowly if any. Therefore, we should focus on the gender issues from a wider perspective of law, politics and society. Why is it that women, generally better educated, benefit less from their education than men in similar positions? Why is it that the underrepresentation of women in R&D top positions is not considered a problem - not by men nor women? Why is it that usually very observant scientific community hits a blind spot when it comes to gender issues in the field of science? By discussing these questions I will try to contribute to the important theme.
Autorin, Publizistin und Köchin, Auersthal Abstract
Rollenzuschreibungen existieren weiterhin. Frauen "dürfen" Karriere machen - wenn es der Familie nicht schadet. Männer müssen Karriere machen, schon damit es ihrer Familie gut und immer besser geht. Das haben nicht nur Männer, sondern auch die meisten Frauen verinnerlicht.
Sprache macht sichtbar. Viele (Angst)-Männer werden bei der Verwendung oder Einforderungen von weiblichen Sprachformen aggressiv. MANN hat sich daran gewöhnt, der Standard zu sein.
Das reale Machtungleichgewicht hat viel mit der ungerechten Verteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit zu tun. Frauen werden noch immer in erster Linie als (potentielle) Mütter und Versorgungseinheiten definiert. Daraus ergibt sich die Lohnschere (ausgelöst u.a. durch Karenzen, Teilzeitarbeit, ungesicherte Arbeitsverhältnisse trotz guter Ausbildung, niedrige Bewertung klassischer Frauenbranchen). Es hat aber auch mit Konkurrenzneid und biologistischen Netzwerken zu tun. Nur so ist erklärbar, dass es noch immer so wenige Frauen in Führungspositionen gibt.

Fallen, die Rollenklischees stärken: Die allumfassende Frauensolidarität. Wenn ihr lieb seid zu einander, wird es euch besser gehen. Ist das nicht ur-weiblich? Die "Powerfrauen"-Falle: Frauen können alles - wer es nicht schafft, ist selber schuld und keinesfalls Opfer mangelnder Chancen.
Reale Rahmenbedingungen, die die Gleichstellung von Frauen in allen Lebensbereichen fördern: Zur gerechteren Verteilung der bezahlten und der unbezahlten Arbeit sollte nicht nur an eine Verkürzung der Normalarbeitzeit und Neuregelung von Überstunden gedacht werden, sondern auch an die Einführung statistischer Arbeitskonten. Ausgewiesen werden soll die Arbeitszeit von Frauen und Männern sowie die "Restzeit", aufgeschlüsselt nach Freizeit, Betreuungsarbeit, soziale Arbeiten, Weiterbildung, Neuorientierung u. ä. Alle, die keiner Elite angehören, sind auf eine intakte öffentliche Infrastruktur angewiesen. Dazu bedarf es auch eines Steuersystems, das die, die es sich leisten können, stärker zur Solidarität verpflichtet. Öffentliche Förderung sollten nur Unternehmen bekommen, die konkret planen, wie Frauen real gleiche Möglichkeiten bekommen sollen/haben. Das Schulsystem unterstützt Chancengleichheit dann, wenn für alle gleiche Ausgangsbedingungen und individuelle, nicht an Herkunft und Geschlecht gebundene, Fördermaßnahmen existieren. Grundvoraussetzung dafür ist ein Systemwechsel zur Ganztagsschule und zur Gesamtschule bis zum 16. Lebensjahr.
Rolleneinengungen aus Konkurrenzneid und Vorurteilen führen dazu, dass enorme Ressourcen an Talent verschleudert werden. Eine Gesellschaft kann ihr volles Potential nur nutzen, wenn alle, unabhängig von Herkunft und Geschlecht, ihre individuellen Fähigkeiten entdecken, entwickeln und umsetzen können. Dafür gilt es, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen.
Member of Federal Executive Board, Union of Private Sector Empoyees, Graphical Workers and Journalists, Vienna Abstract
Das ZIT, Zentrum für Innovation und Technologie geht das Thema Gender Mainstreaming in der Forschung mit zwei Zielrichtungen an:
- Mehr Frauen in die Forschung
- Mehr Forschung für Frauen

Mehr Frauen in die Forschung
Derzeit sind in Österreich ca 13% der in der industriellen Forschung tätigen Personen Frauen, in Wien sind es 17%. Das ist zu wenig!
Es wird dadurch wertvolles Humankapital nicht genutzt, das notwendig wäre, um den Innovations- und Wirtschaftsstandort Österreich im internationalen Wettbewerb nachhaltig zu stärken.
Die Maßnahmen des ZIT:
- FemPower Calls - Förderwettbewerbe, wo nur Projekte eingereicht werden können, die von Frauen geleitet bzw deren wissenschaftliche Begleitung maßgeblich durch Frauen erfolgt
- Frauenbonus bei allen Projekten im Programm  Forschung (Richtlinie ZIT08plus, gültig seit 1. Jänner 2008): 10.000 Euro für Projekte, die nachweislich von Frauen geleitet bzw deren wissenschaftliche Begleitung maßgeblich durch Frauen erfolgt
- Genderkompetenz in den Jurys; qualifizierte Frauen in die Jurys

Mehr Forschung für Frauen
Frauen und Männer haben unterschiedliche Bedürfnisse bei Produkten und Dienstleistungen. Das ist bei Innovationen zu berücksichtigen. Dadurch wird das Leben einfacher und bequemer, es fördert aber auch den technischen Fortschritt, was wiederum wachstumssteigernd ist.
Die Maßnahmen des ZIT:
- Abfragen der Genderrelevanz bei allen eingereichten Projekten
- Erarbeitung eines Leitfadens für mehr Gendersensibilität

Herausforderungen für die Zukunft
- Monitoring: Wir müssen besser Bescheid wissen, wie sich unsere Förderungen auf Genderfragen auswirken.
- Laufender Austausch mit unseren Zielgruppen: Wir müssen unsere Instrumente immer wieder hinsichtlich der Bedürfnisse unserer Kern-Zielgruppen adaptieren und optimieren.
- Von Genderfragen zu mehr Diversity!
Science Editor, Radio Ö1, ORF - Austrian Broadcasting Corporation, Vienna Chair
Staatssekretärin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien Chair
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Technologie- und Regionalpolitik, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Wien Coordination
Raumplanerin, ÖGUT - Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik, Wien Coordination

Hilde BAUTZ-HOLTER GEVING

Senior Adviser, Norwegian Ministry of Children and Equality, Oslo

1995 The Ministry of Education and Research
1999 The Ministry of Children and Equality

Dr. Gisela HOPFMÜLLER-HLAVAC

Freie Journalistin, Wien

1984-2009 Ressort Innenpolitik in der Radio-Information, ORF - Österreichischer Rundfunk
1991-1997 Ressortleiterin, ORF - Österreichischer Rundfunk
1997-2002 Sendungsverantwortliche "Report", Moderation des politischen TV-Wochenmagazins des ORF "Report"
1999 Sendungsverantwortung für "Report International"
2001 Sendungsverantwortung für "Europa-Panorama"
2002-2005 Moderation von "Modern Times", des Zukunftsmagazins des ORF
2002-2009 Leiterin der Hauptabteilung "Bildung und Zeitgeschehen", ORF - Österreichischer Rundfunk
seit 2009 Freie Journalistin und Moderatorin

Dr. Susanne IHSEN

Professorin für Gender Studies in Ingenieurwissenschaften, Technische Universität München

1981-1985 Ausbildung zur Erzieherin, Von Bodelschwinghsche Anstalten, Bethel bei Bielefeld
1986-1994 Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Duisburg und der Rheinisch-Westfälische Technischen Hochschule Aachen (RWTH)
1994 Magistra Artium
1994-1999 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Hochschuldidaktischen Zentrum und Lehrstuhl Informatik im Maschinenbau, RWTH Aachen
1999 Promotion (Dr. phil.), RWTH Aachen
1999-2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin beim VDI - Verein Deutscher Ingenieure, Düsseldorf
2001-2004 Abteilungsleiterin "Beruf und Karriere" beim VDI
seit 2004 Professorin für Gender Studies in Ingenieurwissenschaften, Technische Universität München

Mag. Dr. h.c. Monika KIRCHER

Senior Director, Industrial Affairs, Infineon Technologies Austria AG, Villach

1981-1998 Managing Director, Regional Department, ÖIE - Austrian Information Service for Development and Growth Policy, Carinthia
1988-1991 Freelance Consultant and Lecturer, University of Klagenfurt
1991-2000 Vice Mayor, City of Villach
2001-2007 Chief Financial Officer, Finance, Research & Development and Human Resources, Infineon Technologies Austria AG, Villach
2007-2014 Chief Executive Officer, Infineon Technologies Austria AG, Villach
since 2014 Senior Director and, Industrial Affairs, Infineon Technologies Austria AG, Villach and "Head of committee for Research, technology and innovation of the Austrian Industrial Association"

Dr. D.E.A Satu Kristiina PAASILEHTO

Government Counsellor, Department for International Relations, Finnish Ministry of Education, Helsinki

1995-1999 Doctorate Student, Graduate School, University of Helsinki
1999-2001 Researcher, Academy of Finland
2001-2003 Legal Secretary / Legal Counsellor, European Law Unit, Ministry of Justice
2003-2005 Postdoctoral Researcher, Academy of Finland
since 2004 Finnish Editor of Retfaerd periodical
2006 Project Manager, Citizen Participation Policy Programme
since 2007 Government Counsellor, Department for International Relations, Ministry of Education

Dr. Eva ROSSMANN

Autorin, Publizistin und Köchin, Auersthal

 Zuerst Verfassungsjuristin im Bundeskanzleramt, dann politische Journalistin
seit 1994 Freie Autorin
1997 Mitinitiatorin des österreichischen FrauenVolksBegehrens
1998 Koordinatorin des Bundespräsidentschaftswahlkampfes von Gertraud Knoll
2000 "Kommunikatorin des Jahres". Seit den Recherchen zu ihrem Krimi "Ausgekocht" Köchin in Buchingers Gasthaus "Zur Alten Schule"
 Drehbuchautorin, regelmäßige Essays in "A la Carte"
2004 Kochprüfung mit Auszeichnung

MMag. Agnes STREISSLER-FÜHRER

Member of Federal Executive Board, Union of Private Sector Empoyees, Graphical Workers and Journalists, Vienna

1986-1991 Degree in History, University of Vienna, Vienna
1988-1993 Degree in Economics, University of Vienna, Vienna
1993-2006 Researcher, Department for Economics, Austrian Chamber of Labour, Vienna
2006-2008 Head of Department for Economic Policy, Austrian Chamber of Labour, Vienna
2008 Managing Director, ZIT- Centre for Innovation and Technology, Vienna
2009-2017 Owner-Director of newly founded consultancy "agnes streissler - wirtschaftspolitische projektberatung", Vienna
since 2017 Member of Federal Executive Board, Union of Private Sector Employees, Graphical Workers and Journalists, Vienna

Mag.a Birgit DALHEIMER

Science Editor, Radio Ö1, ORF - Austrian Broadcasting Corporation, Vienna

1991-1997 Studium Irregulare "Molekulargenetik", Universität Wien
1997-1998 Wissenschaftliche Mitarbeit, Institut für Risikoforschung, Universität Wien
seit 1998 Wissenschaftsredakteurin bei Ö1: Sendungsgestaltung, Moderation wissenschaftlicher Veranstaltungen
seit 2002 Lehraufträge im Universitätslehrgang für Wissenschaftskommunikation "scimedia", sowie an den Universitäten Wien und Klagenfurt

Christa KRANZL

Staatssekretärin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien

1978-1991 Gemeindebedienstete und Standesbeamtin bei der Marktgemeinde Persenbeug-Gottsdorf
1987-2005 Mitglied des Gemeinderates der Marktgemeinde Persenbeug-Gottsdorf
1989-2005 Vizebürgermeisterin der Marktgemeinde Persenbeug-Gottsdorf und aktiv im Gemeindevertreterverband
1991 Gründung eines Tischlereibetriebes mit ihrem Ehemann
seit 1997 Mitglied des Landes-Frauenkomitees der SPÖ Niederösterreich
  Landesparteivorsitzender-Stellvertreterin der SPÖ Niederösterreich
 Als Landesrätin war Christa Kranzl für Schulen, soziale Verwaltung und Konsumentenschutz in Niederösterreich zuständig.
1999-2007 Mitglied der Niederösterreichischen Landesregierung, Landesrätin
seit 2007 Staatssekretärin, Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Wien

Technology Forum

show timetable

21.08.2008

10:00 - 12:30Technology brunch hosted by Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:20Opening by the European Forum AlpbachPlenary
13:20 - 14:00Plenary sessionPlenary
14:00 - 14:30Plenary sessionPlenary
15:00 - 15:45Ethics of sciencePlenary
15:45 - 16:30Stem cellsPlenary
17:00 - 18:00Politics and science - Advice through sciencePlenary
20:00 - 21:30BionicsPlenary
21:30 - 23:30Reception hosted by Alcatel-Lucent Austria AGSocial

22.08.2008

09:00 - 18:00Junior Alpbach - Science and technology for young peopleBreakout
09:00 - 16:00Working Group 01: From basic research to economic valueBreakout
09:00 - 16:00Working Group 02: Research integrity in scienceBreakout
09:00 - 16:00Working Group 03: The myths of life sciences and their consequencesBreakout
09:00 - 16:00Working Group 04: Aviation and the environmentBreakout
09:00 - 16:00Working Group 05: Think Tanks in AustriaBreakout
09:00 - 16:00Working Group 06: Gender mainstreaming in science and development. Perceive realities and decide visionarilyBreakout
09:00 - 16:00Working Group 07: Success factor human resources - Regions in competitionBreakout
09:00 - 16:00Working Group 08: Climate change - The future of transportBreakout
09:00 - 16:00Working Group 09: The governance of applied research: responsibilities, independence and resourcesBreakout
09:00 - 16:00Working Group 10: Digital healthcareBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Children's University Alpbach - Science and technology for kidsBreakout
10:00 - 15:00Special Event: From the Stability Pact for South Eastern Europe to the Regional Cooperation Council - A New Momentum for the Western Balkans' Perspective in Higher Education and Research?Breakout
10:00 - 16:00Working Group 11: Energy efficiency - Recognizing opportunities, utilizing potentialsBreakout
16:30 - 17:15The frontiers of science, part IPlenary
17:15 - 18:30Global competition for global talentsPlenary
20:00 - 21:30Information and communications infrastructures - The nerve centres of modern societiesPlenary

23.08.2008

10:00 - 10:30Science education for a science-driven societyPlenary
10:30 - 11:15The frontiers of science, part IIPlenary
11:15 - 11:45The future of the environment and agriculturePlenary
12:00 - 12:15Junior Alpbach and Ö1 Children's University Alpbach 2008Plenary
12:15 - 13:15Improbable Research and the Ig Nobel prizePlenary
13:15 - 14:00Snack reception, hosted by AVL List GmbHSocial