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09: Green Tech: Visions and Business of eco-mobility

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Hauptschule
Breakout / Working Group
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Consistent research and development will transform “green” visions into innovative business models. Mobility is of special importance in the field of green tech research. The further development of mobility to eco-mobility – a viable, low-emission and affordable way of mobility in connection with regenerative sources of energy – will therefore be an essential challenge for society. Representatives of industry, research and the public authorities will discuss eco-mobility with regard to technology, resources and infrastructure, as well as economic and legal aspects.

Speakers

Managing Director, Virtual Vehicle Research Center, Graz Abstract
Die globale Zahl an Fahrzeugen und das Verkehrsaufkommen werden weiter stark zunehmen. Es gilt, die damit verbundenen ansteigenden Emissionen zu reduzieren. Fahrzeuge sind in den letzten rund 40 Jahren bereits erheblich umweltfreundlicher, sicherer und sparsamer geworden. Darüber hinaus ist das technologisch verfügbare Angebot alternativer Antriebstechnologien und elektrifizierter Fahrzeuge sehr stark angestiegen. Diese Entwicklung wird sich auch in den kommenden 40 Jahren weiter fortsetzen und durch nationale und EU-Gesetzgebungen, weltweite Übereinkünfte und Verbraucherregelungen stark vorangetrieben. Der Erfolg „grüner Technologie“ hängt jedoch stark von ihrer Leistbarkeit ab - sie muss leistbar sein für die Umwelt, für die Industrie und für die Kunden.

Der Zuwachs der Mobilität muss insbesondere für die Umwelt leistbar bleiben. Die Emissionen der Fahrzeuge (z.B. Schadstoffe, Lärm) können durch den richtigen Einsatz der technisch verfügbaren Möglichkeiten reduziert werden, um die Auswirkungen auf die Umwelt möglichst gering zu halten. Auf die jeweilige Fahrzeug-Anwendung optimierte Antriebssysteme, intelligente Steuerung und Leichtbau ermöglichen eine starke Reduktion der CO2-Emissionen. Um diese immer komplexer werdende Entwicklung umzusetzen, braucht es heute und noch stärker morgen eine ausgefeilte Technik, zukunftsfähige Innovationen und vor allem viel Forschung in Kombination mit Erfahrung.

Die wachsende individuelle Mobilität muss auch für den Menschen und die Gesellschaft leistbar bleiben. Zukunftsweisende Fahrzeugkonzepte müssen sicher, effizient und umweltfreundlich sein und darüber hinaus dem individuellen Mobilitätsbedarf des Menschen entsprechen. Damit die Gesellschaft und der einzelne Konsument sich Mobilität leisten kann, sind kosten- und ressourceneffiziente Mobilitäts- und Fahrzeugkonzepte nötig.
Aber auch die Industrie muss sich die Entwicklung „grüner Innovationen“ leisten können. Die Zeit, in der neue Modell-Generationen entwickelt werden, hat sich mittlerweile bei zwei bis drei Jahren eingependelt, jedoch wird eine viel größere Anzahl an Modell-Varianten auf gleichen Plattformen entwickelt. Mit nur geringfügig größeren Entwicklungsteams werden circa 50 Prozent mehr Fahrzeuge auf den Markt gebracht. Hinzu kommt die wachsende Komplexität in der Entwicklung durch verknüpfte Antriebssysteme, mehr Elektrifizierung in den Fahrzeugen und intelligente Kommunikation. Es bedarf neuer Prozesse und Werkzeuge, damit die Industrie zukunftsfähige Innovationen und Fahrzeuge so kosteneffizient entwickeln kann, dass sie den Markt-Erfordernissen entsprechen.

Eines der Schlüsselwörter für diese Anforderungen lautet Simulation. Wurden bisher bestimmte Eigenschaften einzeln simuliert, ist die Verbindung von verschiedenen Simulationen (Co-Simulation) zur Systemsimulation ein recht neues Terrain. Gerade eine Echtzeit-Hardware-Software Co-Simulation eröffnet umfangreiche Möglichkeiten, um Entwicklungszeit und Kosten einzusparen. Dies ermöglicht leistbare Innovationen für die Fahrzeuge von morgen.

Durch „grüne Forschung und Technologie“ für eine zukunftsweisende Mobilität wird ein wissenschaftlicher und wirtschaftlicher Vorsprung erzielt und auch soziale Sicherheit gewahrt. Forschungspartner wie das VIRTUAL VEHICLE sind eine beratende Kraft für den technologischen Fortschritt und unterstützen dabei, die Gestaltung und Umsetzung einer ambitionierten Roadmap für eine leistbare Mobilität zu ermöglichen.
Head, Innovation Management, OMV AG, Vienna Abstract
Viele Wünsche - geringe Zahlungsbereitschaft

Im Weißbuch mit dem Titel „Fahrplan zu einem einheitlichen europäischen Verkehrsraum - Hin zu einem wettbewerbsorientierten und ressourcenschonenden Verkehrssystem“ wird gefordert, die Erdölabhängigkeit des Verkehrs abzubauen, und das Ziel formuliert, die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen bis 2050 um 60% zu verringern. In vielen Segmenten des Verkehrs werden heute fast ausschließlich Produkte basierend auf Rohöl wie Benzin und Diesel eingesetzt. Zur Erreichung dieser ambitionierten CO2-Ziele im Verkehrsbereich wird es bei annähernder Erhaltung der Verkehrsleistungen ohne den Einsatz alternativer Kraftstoffe, insbesondere CO2-armer oder CO2-freier Kraftstoffe nicht gehen.

Das Fehlen einer Infrastruktur für die Nutzung alternativer Kraftstoffe sowie gemeinsamer technischer Spezifikationen für die Schnittstelle Fahrzeug/Infrastruktur wird als größtes Hindernis für die Markteinführung alternativer Kraftstoffe und deren Akzeptanz seitens der Verbraucher angesehen. Daher haben das europäische Parlament und der Rat am 24. Jänner 2013 einen Vorschlag für eine Richtlinie über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe vorgelegt. Gegenstand der Richtlinie sind die Festlegung einheitlicher technischer Spezifikationen und der Aufbau einer Mindestinfrastruktur für die im Verkehr genutzten alternativen Kraftstoffe Elektrizität, Erdgas (LNG und CNG) und Wasserstoff.
Als weitere wichtige alternativen Kraftstoffe werden in der Richtlinie auch Biokraftstoffe, „Gas to Liquids“ (GtL) - sowie Flüssiggas (Liquefied Petroleum Gas - LPG) erwähnt.

Der „Peak Oil“ im Kraftstoffverbrauch wurde in Europa im Jahr 2005 erreicht und es rechnet eigentlich niemand mehr mit einem Anstieg des Kraftstoffverbrauches. Auch der Export des Kraftstoffes (z.B. Benzin nach USA) ging deutlich zurück, da sich der Kraftstoffverbrauch der Neufahrzeuge von Jahr zu Jahr reduziert, nicht zuletzt aufgrund der CO2-Gesetzgebung. Das hatte zur Folge, dass es Überkapazitäten gibt, was sich negativ auf die Margen auswirkt, insbesondere in der Produktion und dem Vertrieb von Kraftstoffen. Dies führte zur Marktbereinigung, gleich mehrere Raffinerien wurden geschlossen, auch die Tankstellennetze werden bereinigt.

Die Verpflichtung der Mitgliedsstaaten, ein Minimum an Infrastruktur für alternative Kraftstoffe aufzubauen, muss gemeinsam mit einem stabilen regulatorischen Rahmen einhergehen, der Anreize schafft und Ziele - betreffend dem Angebot alternativer Kraftstoffe und nicht nur Reduktion von CO2-Emissionen- setzt, die alle im Verkehr involvierten Sektoren verpflichtet. Dies gilt vor allem für die Automobilindustrie, die am Markt eine angemessene Flotte alternativer Kraftfahrzeuge anbieten und verkaufen muss, welche diese Infrastruktur nutzt. Der Aufbau einer solchen Infrastruktur muss direkt mit dem Verkauf alternativer Kraftfahrzeuge in Relation stehen. Vor dem Hintergrund der schwierigen ökonomischen Lage der europäischen Wirtschaft sollte man sich auch der Frage stellen, welche der alternativen Kraftstoffe die langfristigen europäischen Ziele bestmöglich unterstützen und sich eher auf ganz wenige neue Pfade konzentrieren. Die Marktdurchdringung von alternativen Kraftstoffen und Fahrzeugen, die zur Erreichung des 60% CO2-Reduktionszieles im Verkehr notwendig ist, dauert selbst bei theoretisch CO2-freien Kraftstoffen und günstigen Rahmenbedingungen mehrere Dekaden.
Managing Director, Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH, Clausthal-Zellerfeld Abstract
Es werden zunächst technische Lösungsansätze aufgezeigt, wie mit regenerativ strombasierten Infrastrukturen und Konversionsprozessen langfristig eine vollständige Decarbonisierung des gesamten Verkehrssektors möglich ist. Aufgrund der hohen Transort- und Verkehrsleistungen müssen hier insbesondere der Straßengüterverkehr und der motorisierte Individualverkehr betrachtet werden. Mobilität ist jedoch weit mehr als nur Verkehr. Mobilität sind die Möglichkeiten, durch Ortsveränderung seine Interessen und Bedürfnisse zu befriedigen. In diesem Sinne heißt hohe Mobilität eher weniger Verkehr. Eine hohe Mobilität bei gleichzeitiger Reduktion von Umweltbelastungen und Ressourcenbedarf ist jedoch nur mit systemischen Lösungsansätzen möglich. Dabei stehen die Infrastrukturen in urbanen und ruralen Räumen im Mittelpunkt, die Leben, Wohnen und Arbeiten intelligent vernetzen. In einem Ausblick auf eine nachhaltige Industriegesellschaft wird verdeutlicht, dass die für die zukünftigen Infrastrukturen benötigten Rohstoffe in globalisierten Recyclingkreisläufen geführt werden müssen.
Head, Institute of Ethics and Social Thought, University of Graz Abstract
Mobilität ist ein Kennzeichen der heutigen Zeit in einer von Flexibilität geprägten Ge-sellschaft. Mobilität ist aber ein Mittel, das nicht zum Zielwert werden darf. Hier liegt eine erste ethische Herausforderung, die der Entfremdung entgegenwirken kann.

Ethik ist aber auch Perspektiven eröffnend in Bezug auf das „Wie“ der Mobilität. Mit der Gestaltung von Mobilität sind wirtschaftliche Strukturen verbunden, die beispiels-weise durch die Spannung zwischen Gewinnmaximierung und Nachhaltigkeit geprägt sind. Ethik kann einen Beitrag dazu leisten, dass die Blickwinkel auf den Menschen, die Umwelt, die Zukunft oder die Gesellschaft offen gehalten und in die Gestaltung von ECO-Mobilität miteinbezogen werden. Mit sanfter Mobilität etwa sind solche Interes-sensabstimmungen angedeutet, die den Menschen - und zwar alle - in den Mittelpunkt der Gestaltung stellen und das Ganze gelungenen menschlichen Lebens im Blick ha-ben.
Director, Future Technologies/Global Government Affairs, Volkswagen AG, Wolfsburg Abstract
Weltweit steigt der Motorisierungsgrad kontinuierlich, es fahren bereits mehr als 1 Milliarde Fahrzeuge auf der Erde und jährlich kommen ca. 65 Millionen hinzu. Der Pkw ist und bleibt das wichtigste universale Verkehrsmittel. „Peak-Oil“, das globale Ölfördermaximum und damit die Grundlage nahezu aller Kraftstoffe für die Mobilität, ist weitgehend erreicht und weitere Ölreserven finden sich größtenteils in politisch instabilen Regionen. Die Aufwendungen bei deren Exploration steigen kontinuierlich an.
Politik und Gesellschaft fordern daher einen Wandel in der Mobilität. Wenn heute Pkw Besitzer 80% ihrer Wege mit einem, nämlich ihrem, verbrennungsmotorisch angetriebenen Pkw zurücklegen, sollen sie in Zukunft an einem komplexen Mobilitätssystem teilhaben. Dieses System besteht aus mehreren Verkehrsträgern, wie Fahrrädern, Kleinstfahrzeugen, Pkws und Massentransportmitteln sowie Dienstleistungen wie Leasing oder Sharing. Ein solches System ermöglicht eine deutlich höhere Effizienz der Transportleistung, bei gleichzeitiger Verringerung der CO2-Emissionen und Reduzierung der lokalen Schadstoffe und des Verkehrslärms.

Vorgaben der EU-Energie-Strategie fordern bezogen auf das Jahr 1990 eine Reduzierung der absoluten CO2-Emissionen im Verkehr bis zum Jahr 2050 um 60%. In ihrem „Whitepaper Transport“ hat die EU-Kommission zusätzlich das Ziel formuliert, bis zum Jahr 2030 die Anzahl der Fahrzeuge mit konventionellen Antrieben im innerstädtischen Verkehr zu halbieren. Bis zum Jahr 2050 sollen innenstädtisch ausschließlich Fahrzeuge mit alternativen Antrieben fahren. Dieser Umstieg wird zu einer enormen Anstrengung für die Automobilindustrie und bedarf teilweise eines Bewusstseins Wandels im Umgang mit den Verkehrsträgern.

Hieraus ergeben sich direkte Handlungsanweisungen:
-Die Steigerung der Energieeffizienz aller Prozesse ist zwingend und wird zur preiswertesten Energiequelle.
-Eine Diversifizierung der Energieträger minimiert das Risiko lokaler und politischer Abhängigkeiten.
-Nur die schnellstmögliche Abkopplung wirtschaftlicher Entwicklung von fossiler Energie sichert die gesellschaftliche Weiterentwicklung.
Es sind daher nicht nur politische Vorgaben sondern wirtschaftliche Zwänge, die eine höhere Energieeffizienz und den Umstieg auf regenerative Primärenergien erfordern.

Ein klassischer Verbrennungsmotor kann bauartbedingt im Bestpunkt Wirkungsgrade von 60 bis 64% erreichen. Bei Dieselmotoren sind bereits bis zu 50% erreicht, Verbesserungen sind daher vorwiegend noch im Teillastbereich möglich. Alternative Kraftstoffe wie Erdgas werden eine wachsende Bedeutung erlangen, weil davon noch große Reserven vorhanden sind. Außerdem lässt sich Biogas oder E-Gas sehr einfach dem Erdgas beimischen, weil es sich um das gleiche Molekül handelt: Methan. Derartige „Drop-In“-Kraftstoffe werden auch bei flüssigen Varianten zum Einsatz kommen, so z.B. HVO bei Dieselkraftstoffen. Darüber hinaus ermöglicht rein technisch vor allem die Elektrifizierung der Antriebe eine weitere Effizienzsteigerung und Nutzung von elektrischer Energie als Alternative. Mild-Hybrid, Full- und Plug-In-Hybrid, Range Extender oder Batteriefahrzeug: Die grundlegenden Techniken sind vorhanden, jetzt zählt deren Marktintegration unter ökonomischen Voraussetzungen.
Grundsätzlich sind aber nicht alle Antriebsarten in jeden Verkehrsraum sinnvoll integrierbar. Im innerstädtischen Bereich werden zukünftig vorrangig zweirädrige und elektrisch angetriebene Fahrzeuge zum Einsatz kommen, im Umfeld der Innenstädte eher Plug-In-Hybride, für die Langstrecke sind konventionelle und Hybridfahrzeuge geeignet.

Die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Fahrzeuge und deren ökonomische Realisierbarkeit muss teilweise noch erzielt werden und erfordern eine koordinierte Vorgehensweise von Politik und Wirtschaft entlang der gesamten Wertschöpfungskette von Forschung, Entwicklung über das Produkt und dessen Markteinführung und Integration in ein Gesamt Mobilitätssystem.
Head, Department IV - Transport, Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna Abstract
ECO-Mobilität sei „als emissionsarme Fortbewegung in Verbindung mit regenerativen Energieträgern weitaus umfassender als die reine Elektromobilität“ heißt es in der Beschreibung des Arbeitskreises „GreenTech Research - Von der grünen Vision zum Business der ECO-Mobilität“. In diesem Sinne hat die österreichische Verkehrspolitik den Weg zur ECO-Mobilität schon früh beschritten. Verkehr wird im Sinne eines vernetzten Mobilitätssystems betrachtet, in dem insbesondere umweltfreundliche Verkehrsmittel gestärkt werden. Welchen Handlungsspielraum haben nationale Gesetzgeber jedoch? Wo können wir Schwerpunkte setzen und wie spielen Verkehrs- und Innovationspolitik hinsichtlich der ECO-Mobilität zusammen? Die Beantwortung dieser Fragen steht im Zentrum des Beitrags.

Verstädterung, negative Umweltfolgen des Verkehrs, Verkehrssicherheit - die Schlagworte sind bekannt und die notwendige Entwicklung hin zu einem nachhaltigen Mobilitätssystem ist eine fundamentale Herausforderung für Regierungen weltweit. Während das Weißbuch Verkehr der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2011 vorwiegend auf die Reduktion negativer Umwelteffekte setzt, fordert ECO-Mobilität darüber hinausgehend eine neue Herangehensweise an Mobilität, denn emissionsarme Fortbewegung bedeutet mehr als die flächendeckende Einführung von Elektroautos. Wichtig sind eine integrierte Betrachtung des Verkehrssystems, ein Anstieg in der Nutzung von öffentlichen und nicht-motorisierten Verkehrsmitteln sowie die Stärkung nachhaltigen Verhaltens im Verkehr. Mit den 2012 verabschiedeten Strategien Gesamtverkehrsplan für Österreich, Umsetzungsplan Elektromobilität und dem Fahrradpaket sowie dem IVS Aktionsplan zur Umsetzung eines Intelligenten Verkehrssystems in Österreich aus dem Jahr 2011 setzt das Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie jeweils auf Maßnahmenpakete, die auf einen stetigen Wandel hin zu einem multimodalen nachhaltigen Mobilitätssystem abzielen.

Für die Förderung von ECO-Mobility werden zukünftig insbesondere die folgenden verkehrs- und innovationspolitischen Schwerpunktaktivitäten relevant sein, bei denen Österreich in den vergangenen Jahren schon viel Vorarbeit geleistet hat:
(1) Technologieentwicklung fördern…im Rahmen der Innovationsförderung von Forschungs- und Pilotprojekten und einer nachfrageseitigen Innovationspolitik wie sie im Leitkonzept für eine innovationsfördernde öffentliche Beschaffung aus dem Jahr 2012 verankert ist;
(2) Verstärkte Nutzereinbindung forcieren…da neue Technologien nicht entkoppelt von notwendigen Verhaltensänderungen zu betrachten sind;
(3) Neue Allianzen bilden…weil ein tatsächlich vernetztes Mobilitätssystem, in dem Menschen auf Basis nachhaltiger Energieproduktion zu Fuß, mit dem Umweltverbund oder mit alternativ betriebenen Individualfahrzeugen unterwegs sind, die Kooperation unterschiedlichster Akteure erfordert. Die Herausforderungen auf dem Weg in Richtung eines vernetzten Mobilitätssystems, welches auf emissionsarmer Fortbewegung von Menschen und Gütern beruht, können nur im Zusammenspiel nationaler, regionaler und kommunaler sowie internationaler Akteure aus öffentlicher Hand, Unternehmen und Gesellschaft bewältigt werden. ECO-Mobilität verlangt nach einem flexiblen Mix an Maßnahmen, die über Ressort- und Zuständigkeitsgrenzen hinweg gemeinsam in neuen Allianzen umgesetzt werden müssen.
Scientific Director, Resources - Institute for Water, Energy and Sustainability, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Graz Chair
Strategic Planning, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, Graz Coordination
Head, Organization, Business Development and Marketing, Virtual Vehicle Competence Center, Graz Coordination

Dr. Jost BERNASCH

Managing Director, Virtual Vehicle Research Center, Graz

1982 Abitur, Gymnasium Rheinbach bei Bonn
1983-1996 Diplomstudium der Informatik und Betriebswirtschaft, Universität Bonn
  Promotion am Institut für Informatik der Universitäten München und Dortmund (neben der BMW Tätigkeit)
1989 Diplom in Informatik und Betriebswirtschaft, Universität Bonn
1989-2001 Projektmanager und Leiter der Fahrsimulation bei BMW Research and Development Center, München
1989-2004 Prokurist und leitender Projektmanager IT, Finanzdienstleistungsunternehmen, Düsseldorf
seit 2004 Geschäftsführer des Kompetenzzentrums "Das virtuelle Fahrzeug", Graz

Dipl.-Ing. Dr. M.Sc. MBA Walter BÖHME

Head, Innovation Management, OMV AG, Vienna

  Study of Mechanical Engineering, Vienna University of Technology
  Research and Development on engines, different automotive engine projects (e.g. the impact of fuels composition on emissions of HDV)
  Ph.D. thesis on diesel fuel and emissions of diesel engines, Institute of Internal Combustion, Vienna University of Technology
1985 Assistant, Technical University of Vienna
since 1991 Employee, OMV AG
1996 Technical Marketing Services Fuels and Technical Marketing Services Lubricants, OMV AG
1996-2002 Technical Product Manager Lubricants, responsible for Research and Development of Lubricants, OMV AG
2001-2002 Finance MBA, Danube-University Krems, University of British Columbia
since 2003 Head of Innovation, Innovation Management in Refining and Marketing, responsible for Research and Development - market introduction and new businesses, OMV AG
since 2011 Science and Innovation Manager across the OMV Group

Dr. Ing. Martin FAULSTICH

Managing Director, Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH, Clausthal-Zellerfeld

2000-2012 Vorstandsvorsitzender, ATZ Entwicklungszentrum, Sulzbach-Rosenberg
2003-2012 Univ.-Prof., TU München, Lehrstuhl für Rohstoff- und Energietechnologie
seit 2008 Vorsitzender, Sachverständigenrat für Umweltfragen der Bundesregierung Deutschland
seit 2013 Univ.-Prof. TU Clausthal, Lehrstuhl für Umwelt- und Energietechnik
seit 2013 Managing Director, Clausthaler Umwelttechnik-Institut GmbH, Clausthal-Zellerfeld

Mag. Dr. Leopold NEUHOLD

Head, Institute of Ethics and Social Thought, University of Graz

 Studium der Theologie mit Schwerpunkt Ethik und Gesellschaftslehre an der KFU Graz
1987 Dr. theol.
2000 Univ. Doz. für Ethik und Christliche Gesellschaftslehre
seit 2001 Vorstand des Instituts für Ethik und Gesellschaftslehre an der KFU Graz
2003 Ernennung zum Universitätsprofessor für Ethik und Gesellschaftslehre

Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang STEIGER

Director, Future Technologies/Global Government Affairs, Volkswagen AG, Wolfsburg

1974-1980 Studium "Allgemeiner Maschinenbau" mit Abschluss Dipl.-Ing., Technische Hochschule Darmstadt
1980-1982 Entwicklungsingenieur "Vorentwicklung mechanische Systeme K/EVS", Robert Bosch GmbH Schwieberdingen
1983-1987 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fachgebiet Verbrennungskraftmaschinen, Technische Hochschule Darmstadt
1988 Arbeiten zur Dissertation
1988-1990 Wissenschaftlicher Referent und Vertriebsbeauftragter Abteilung Motortechnik, Battelle Motor- und Fahrzeugtechnik GmbH Frankfurt
1989 Promotion zum Dr.-Ing., Technische Hochschule Darmstadt
1991-1992 Gruppenleiter "PE Abgasentwicklung Dieselmotoren", Adam Opel AG Rüsselsheim
1992-1997 Leiter "PE Entwicklung und Versuch Dieselmotoren"
1997 Management - Aggregateentwicklung, Audi AG Ingolstadt
1998-2002 Leiter Aggregateforschung Forschung Umwelt und Verkehr, Volkswagen AG, Wolfsburg
2002-2008 Leiter Forschungsfeld Antriebe - Konzernforschung
seit 2008 Leiter Zukunftstechnologien, Volkswagen Konzern Außen- und Regierungsbeziehungen, Volkswagen AG, Wolfsburg

Mag. Ursula ZECHNER

Head, Department IV - Transport, Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, Vienna

 Mag. Ursula Zechner übernahm am 01. September 2011 die Leitung der Sektion IV Verkehr im BMVIT, in der die legistischen und behördlichen Agenden aller Verkehrsträger (Straße, Luftfahrt, Schiene und Wasserstraße) zusammengeführt wurden. Zuletzt war sie Geschäftsführerin der Schienen Control GmbH. Davor leitete Frau Mag. Zechner fünf Jahre lang die Stabstelle Unternehmensentwicklung in der ÖBB-Produktion GmbH.

Dr. Johann FANK

Scientific Director, Resources - Institute for Water, Energy and Sustainability, JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Graz

 Univ. Doz. Dr. Johann Fank, joined the Institute of Water Resources Management - Hydrogeology and Geophysics at JOANNEUM RESEARCH Lim., Graz, in 1986. He holds a Ph.D. (1985) and the Venia docendi (2000) in geography from the University of Graz. In his post-graduate research Dr. Fank focused on flow and transport processes in the unsaturated and saturated zone of shallow phreatic aquifer systems. Main aspects are set on the interdisciplinary approach using methods in the fields of tracer hydrology, isotope hydrology, hydraulics, soil physics, numerical modeling, mathematics, and statistics. He wrote numerous publications and presented various papers at international and national congresses. Dr. Fank is lecturer at the Universities in Graz and Leoben. Since 2012 he acts as director of the JOANNEUM RESEARCH - RESOURCES - Institute for Water, Energy and Sustainability

Technology Forum

show timetable

22.08.2013

10:00 - 12:30Technology Brunch hosted by Standortagentur TirolPartner
13:00 - 13:10Opening of the Alpbach Technology Forum 2013Plenary
13:10 - 13:45Innovation and PolicyPlenary
13:45 - 15:15Future Innovation - International PerspectivesPlenary
15:40 - 16:40Graphene - A Great Hope of Future Technologies?Plenary
16:40 - 18:00From Research to Economic SuccessPlenary
20:00 - 21:45Our Place in the UniversePlenary
21:45 - 00:00Career Lounge hosted by the Organisers and Siemens AG ÖsterreichSocial
21:45 - 00:00Evening Reception hosted by Forschung AustriaSocial

23.08.2013

08:30 - 15:00Working Group 05: The Potential of the Alps: Focus Sustainable Use of ResourcesBreakout
09:00 - 18:00Junior Alpbach - Science and Technology for Young PeopleBreakout
09:00 - 15:00Special Event: RTI Internationalization in Austria - Strategic RecommendationsBreakout
09:00 - 15:00Working Group 01: The Value Chains of the FutureBreakout
09:00 - 15:00Working Group 02: To Develop the Future - Tomorrow's Innovation as Exemplified by International Leading EnterprisesBreakout
09:00 - 15:00Working Group 03: Smart City - Pathways to Future Urban MobilityBreakout
09:00 - 15:00Working Group 04: "Frontrunner", a New Approach in RTI PolicyBreakout
09:00 - 15:00Working Group 06: The Potential of ICT Tools in Open Innovation ProcessesBreakout
09:00 - 15:00Working Group 07: Web attack! The Fight against Hackers and Data LossBreakout
09:00 - 15:00Working Group 08: Industry 4.0 - Impact on the Future of Working LivesBreakout
09:00 - 15:00Working Group 09: Green Tech: Visions and Business of eco-mobilityBreakout
09:00 - 15:00Working Group 10: Identity 2.0: Digital ManBreakout
09:00 - 15:00Working Group 11: Intellectual Property Management - Conditions for Prosperity and SuccessBreakout
09:00 - 15:00Working Group 12: Secure Society = Secured Future = Security ResearchBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Children's University Alpbach - Science and Technology for KidsBreakout
16:00 - 17:30i-Learning - The Future of Learning in the Digital WorldPlenary
17:45 - 20:00Challenges for Biomedical ResearchPlenary
20:00 - 22:00Open Dialogue - Smart Mobility for Smart CitiesPartner

24.08.2013

09:30 - 10:15Planning Innovation: At the CrossroadsPlenary
10:15 - 12:00Cybercrime and CybersecurityPlenary
12:15 - 13:15The Wonderful World of Quantum MechanicsPlenary
13:15 - 13:30Closing Statement of the Alpbach Technology ForumPlenary
13:30 - 14:00Snack Reception hosted by the OrganisersSocial