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10: Digital healthcare

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Hauptschule
Breakout / Working Group
german language

This working group covers a wide range of themes ranging from results of basic research to patient-oriented applications. Basic research projects from Lower Austria with international cooperation partners from industry and science show how the high-tech area, especially technology areas propelled by information technologies, can make an essential contribution to health and health services.
High-tech applications like sensors, networking technologies, software technologies, simulations and medical visualizations are being developed in close cooperation with medical experts, as will be shown impressively in the statements. The importance of standardizations in this area will be shown on the example of linking electronic patient monitoring systems and by the standards in linking the organizational areas of health services.
However, not only new technologies will be essential; the interaction between man and high-tech infrastructure is also increasingly becoming a target for researchers.

Speakers

Stellvertretender Leiter, Department für Information und Knowledge Engineering, Donau-Universität Krems Abstract
A considerable share of physicians' daily work time is devoted to searching and gathering patient-related information as basis for adequate medical treatment and decision-making. Aggravatingly, the amount of information is enormous and disorganized, and doctors seem to be overwhelmed by the information provided to them [Smith, 1996]. Often, these data are originating from heterogene-ous sources like lab systems, imaging, or patient data sheets that are not integrated. This makes it difficult to get an overview of a patient's or a group of patients' health status and history. Making these heaps of data orderly accessible at one's fingertips would be a significant step forward in eas-ing physicians' daily work practice.
Visual Analytics is an approach to explore and analyze such huge and complex medical datasets via interactive visualization and data analysis. The basic idea is the integration of the outstanding capabilities of humans in terms of visual perception and the enormous processing power of com-puters to support diagnosis, knowledge crystallization, and decision-making. An active discourse of the physician via interaction with the visual representation is of major importance since most static representations cannot satisfy task-dependent information needs seamlessly. The main goals are not only to present information intuitively but to mainly aid clinicians in gaining new medical in-sights, e.g., about patients' current health status, state changes, trends, or patterns over time.
The implementation of IT projects in health care is all too often technology-driven while focusing on cost savings and administrative issues rather than medical concerns. This results in resistance and rejection of technology by health professionals. To generate true benefits for physicians and medi-cal personnel, their needs and requirements need to be the guiding line in development from the very beginning. Additionally, several promising concepts and prototypes were developed in acade-mia and research over the last years but only very few were put into practice up to now.
Four major challenges towards interactive visualization and analysis systems for patient care are going to be presented and discussed: The combination and integration of heterogeneous sources, the facilitation of active discourse via interaction, the medicine-oriented and user-centered design approach, and ultimately, the transfer of research into practice.

References
W. Aigner and S. Miksch. CareVis: Integrated Visualization of Computerized Protocols and Temporal Patient Data, Artifical Intelligence in Medicine, 37(3):203-218, 2006.
W. Aigner, S. Miksch, W. Müller, H. Schumann, and C. Tominski. Visual Methods for Analyzing Time-Oriented Data, Transactions on Visualization and Computer Graphics, 14(1):47-60, IEEE CS Press, 2008.
R. Bade, S. Schlechtweg, and S. Miksch. Connecting Time-oriented Data and Information to a Coherent In-teractive Visualization. Conf. on Human Factors in Computing Systems (CHI04), 105-112. ACM Press, 2004.
L. Chittaro. Information visualization and its application to medicine. Artificial Intelligence in Medicine, 22(2):81-88, 2001.
S.M. Powsner and E.R. Tufte, Graphical Summary of Patient Status, The Lancet, Vol. 344, 1994, 386-389.
Head, Business Unit Biomedical Systems, Health & Environment Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wr. Neustadt Abstract
Digitial healthcare in Österreich  - Fiktion oder bereits Realität?
Wenn man von Digital healthcare spricht, dann versteht man darunter meistens eHealth, Wenn man nun eHealth allgemein definiert als  "der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) für die Gesundheit " könnte man nach kurzer Überlegung zum Schluss kommen, dass eHealth bereits weitgehend Realität ist.
Schließlich verwenden wir ja schon lange Medizinprodukte mit  "embedded systems " bis hin zu kommunizierenden Implantaten, Enterprise Resource Management (EPR)  - Systeme in den Krankenhäusern und Arztpraxis-Software. Wir nutzen das Web auch im Gesundheitswesen für die Aus- und Weiterbildung und kommunizieren - auch im Gesundheitsbereich - elektronisch und mobil. Seit über zwei Jahren haben wir nun auch die eCard und das Gesundheits-Informationsnetz (GIN).

So umfangreich die Bestandsaufnahme des Einsatzes von IKT im Gesundheitswesen auch ausfällt, es bleiben noch zwei wesentliche Punkte offen. Zum einen handelt es sich bei den bestehenden Anwendungen um mehr oder weniger große Insellösungen. Was fehlt, ist die systematische Vernetzung als Basis einer integrierten Versorgung. Und zum zweiten, wenn heutzutage Daten ausgetauscht werden, dann hauptsächlich administrative Daten, und nicht Gesundheitsdaten im engeren Sinn.

Der aktuelle Zustand kann verglichen werden mit dem IKT-Einsatz in den Unternehmen vor rund 15 bis 20 Jahren. Damals wurden auch mehr und mehr Arbeitsplätze mit PCs ausgestattet. Diese Maschinen waren allerdings, wenn überhaupt, nur lokal vernetzt. Man konnte eine gewisse Beschleunigung in den Geschäftsprozessen erreichen, die umfassende Produktivitätssteigerung kam allerdings erst mit der Vernetzung über das Internet.

Bankenwesen und Gesundheitswesen  - der Versuch eines Vergleichs
Das gesamte Bankenwesen ist bereits seit langem durchgängig elektronisch vernetzt  - nicht nur im Bereich business-to-business, sondern auch unter Einbeziehung des Endkunden, also business-to-consumer. Die Bankomatkarte, die als Schlüssel zum Netzwerk eine der eCard ähnliche Funktion hat, wurde bereits vor vielen Jahren flächendeckend eingeführt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in eine Bank gegangen bin, um Bargeld abzuholen  - von Valuten abgesehen. Und meine erste Telebanking-Transaktion fand im Jahr 1996 statt.

Man stelle sich vor, wie viel Mühe und Produktivität es kostete, müsste man heutzutage noch alle Bankgeschäfte persönlich und mit Bargeld abwickeln! Umgekehrt wird durch diese Überlegungen deutlich, welches Effizienzsteigerungspotenzial in einem voll integrierten elektronischen Gesundheitssystem läge  - Arzttermine online buchen, Rezepte elektronisch einlösen, Befunde elektronisch übertragen und in der persönlichen Gesundheitsakte ablegen.

Beide Seiten, Kunden (Patienten) und Gesundheitsdiensteanbieter (GDA) würden davon profitieren. Bis dato fehlt für eine integrierte elektronische Gesundheitsdatenkommunikation aber die Grundvoraussetzung, ein durchgängiges Identifikationskonzept. Im Zuge des Aufbaus der Infrastruktur für die Elektronischen Gesundheitsakte [ELGA] soll mit dem eHealth-Verzeichnisdienst [eHVD] und dem Patientenindex eine solches entstehen.
Das Bankenwesen ist gerade dieser Tage dabei, das elektronische Zahlungssystem europaweit zu standardisieren und über die International Bank Account Number (IBAN) die Single Euro Payments Area [SEPA] zu verwirklichen.
Auch hier ist eine Parallele gegeben, als dass die Europäische Kommission spätestens mit dem EU eHealth action plan [EC] auf den Aufbau einer europaweiten eHealth  - Infrastruktur drängt.

Warum sollte das für das Gesundheitssystem nicht auch möglich sein? Die Aktivitäten zur Etablierung der ELGA sind ein erster Schritt in diese Richtung.


Semantische Interoperabilität
Damit werden die Möglichkeiten aber noch lange nicht ausgeschöpft sein  - diese Initiativen sind erst der Anfang und bewegen sich noch weitgehend auf der Ebene der sogenannten syntaktischen oder technischen Interoperabilität: Systeme können Daten austauschen, haben aber noch kein intrinsisches  "Verständnis " für die darin enthaltenen Informationen.

Im Weiteren wäre es z.B. über ein wissensbasiertes, integriertes Versorgungsnetzwerk für chronisch Kranke denkbar, gleichzeitig die Qualität der Versorgung zu heben und die Kosten zu senken. Solche Systeme würden über automatische Alarme und wissensbasierte Ansätze die Kommunikation zwischen Arzt und Patient unterstützen und die Aufmerksamkeit des Arztes auf jene Situationen und Patienten lenken, die dieser am meisten bedürfen. Ein wesentlicher Punkt für alle diese Ansätze ist allerdings, dass die Versorgungsprozesse neu zu denken sind.

Die ARC forschen auf einem Gebiet wo es um die Verbesserung der Behandlung von chronisch kranken PatientInnen mittels telemedizinischer Vernetzung geht. Der Fokus dabei liegt auf einfachen und sicheren Verbindungen zwischen dem Patienten, dem Arzt und dem Krankenhaus unter Nutzung der bestehenden Infrastruktur. Es handelt sich dabei nicht um die klassische Telemedizin, wo digitale Bilder oder Befunde verschickt werden, sondern um ein integriertes Therapiemanagement dass an Disease-Management Programme andocken könnte.


Nehmen wir das Beispiel eines Diabetikers Typ 1, der sich oft mehrmals pro Tag Insulin spritzen muss. Auf Grund seiner Erkrankung ist es ganz wichtig mehrmals den Blutzucker zu messen, die Broteinheiten zu bestimmen und auch den Blutdruck zu messen. Einige andere Größen wären für eine optimale Behandlung durchaus auch von großem Interesse wie zum Beispiel Aktivität des Patienten.

Das heißt, er sollte eine Menge von Daten erfassen und diese zum Beispiel in ein Diabetikertagebuch eintragen. Mit diesem Tagebuch geht er dann regelmäßig zum Arzt der aber durch die begrenzte Zeit bestenfalls nur die Maximal- und Minimalwerte erkennen kann. Auf Grund auch der Tageszeitabhängigkeit der Messungen wäre hier eine standardisierte und klinisch validierte grafische Darstellung dieser Daten sowohl für den Patienten als auch den Arzt zur optimalen Therapieführung von Nöten.


Mit dem integrierten Therapiemanagement Konzept der ARC ist es möglich ein individuelles und klinisch validiertes Therapiemanagement (DiabMemory) für den Patienten und den Arzt anzubieten. Es bestehen hier die Möglichkeiten dieses Therapiemanagementsystem als Stand-alone System zu betreiben, oder über das GINA-Netzwerk und die e-Card in den ärztlichen Workflow zu integrieren und es über Schnittstellen (IHE, HL7, & ) an Krankenhaussysteme anzubinden.


Information ist die Nahrung der Wissensgesellschaft. Das Gesundheitssystem ist eine besonders informationsintensive Branche, der sorgsame Umgang mit Information daher essenziell für ein effektives und effizientes Gesundheitswesen. Sorgsam heißt in diesem Zusammenhang beide Aspekte zu berücksichtigen: Vertraulichkeit und Verfügbarkeit.

Österreich hat gute Chancen, bei der Nutzung von IKT im Gesundheitswesen, und damit bei eHealth, eine führende Rolle in Europa einzunehmen. Wir haben
- ein ausgereiftes Gesundheitssystem mit hochwertigen GDAs,
- eine einschlägige IKT-Industrie,
- einschlägige Forschungs- und Bildungseinrichtungen und damit
- ausgebildete sowie ausbildende Fachkräfte in beiden Sektoren.
Was wir brauchen ist eine zukunftsorientierte Gesundheitspolitik und ein durchgängiges Finanzierungssystem, das die Vorteile vernetzter Gesundheit im Sinne von eHealth (einzu)schätzen weiß.


Schlussbemerkung
In diesem Sinne ist eHealth zwar keine Fiktion mehr, steht aber erst am Anfang. Neben medizinischen, technologischen, regulatorischen, wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Aspekten [OCG] sind besonders auch Wissenschaft und Forschung gefordert, die Grundlagen für den zielgerichteten IKT-Einsatz aufzubereiten und die daraus abgeleiteten Systeme auf ihre Tauglichkeit in der Routineversorgung zu überprüfen.
Leiterin, Abteilung für Medizinische Visualisierung, VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH, Wien Abstract
Images are an integral part of modern diagnostics, surgery planning, surgery guidance, and patient monitoring. The steadily increasing availability and use of modern imaging modalities like computed tomography, magnetic resonance imaging, 3D ultrasound, and multi-modality imaging technologies provide more and more detailed information on morphology, metabolism, and function providing generally a more differentiated image of the current state of the patient.
A pure manual inspection and evaluation of this huge amount of images is extremely time consuming, the mental 3D reconstruction and fusion of several stacks of 2D images from different scanners into one single image is a demanding task even for highly experienced surgeons.

Research focussed on Computer Aided Radiology and Surgery aims at providing IT tools to support radiologists and surgeons in their daily clinical routine. In my talk, I will address three closely related challenges: the development of fast, powerful tools for automated processing and analysis of medical images, the combination of extracted relevant information from multi-modal images to one meaningful interactive image, and the definition of intuitive interaction paradigms for its exploration, annotation and manipulation. Examples of applications from Cardiology and Neurosurgery will illustrate latest results and provide the basis for discussion of future needs and research topics
Healthcare Industry Leader, IBM Österreich GmbH, Wien Abstract
National und International steht die Vernetzung im Gesundheitswesen derzeit im Fokus vieler - oder aller? - Initiativen. Hierbei handelt es sich allerding nicht um technische Projektinititativen sondern vor allem um organisatorische.
Herausforderungen in diesem Zusammenhang sind die Veränderungen der Strukturen. Da es sich um eine Optimierung der Behandlungsqualität (für PatientInnen) einerseits und Eindämmung der Kostensteigerung (für die Zahler; damit auch PatientInnen als SteuerzahlerInnen) handelt, lässt sich erkennen, dass sich nur durch eine Betrachtung der Gesamtkette realisieren wird lassen.
Es ist durchaus zulässig von anderen Industrien zu lernen, die sehr früh durch den Einsatz von Informations- und Kommunkationstechnologien ähnliche - um nicht zu sagen die selben - Ziele erreichen konnten; wie z.B. die Automobilindustrie oder Flugzeugindustrie. Unumstritten gelten im Gesundheitswesen sehr hohe Ansprüche an Qualität und Datenschutz denen man gerecht werden wird müssen. Es gibt zahlreiche gute Beispiele aus vielen Ländern, die in Summe das Bild ergeben, das in Österreich mit einer durchgängigen Gesundheitsakte und organisatorischen Maßnahmenpaketen erreicht werden soll.
Der Weg dorthin führt über viele Inititativen die - zusammengefasst - die Realisierung ergeben. Es kann damit schon heute begonnen werden; ohne Angst auf Verlust von Integrität oder Investitionssicherheit!

References:
Klinikketten US
Spitalsverbünde Canada
Dänisches Gesundheitsportal
Gesundheitsökonomische Artikel und Publikationen
Assistant Professor, Department of Electrical and Computer Engineering, University of Waterloo Abstract
Medical devices are a key element in the modern health care environment. Their use ranges from
monitoring patients and delivering drugs to assisting practically any modern medical routine. This
dependence on electronic devices and the expected further growth raise several technical
challenges of which I will introduce two in this talk: Interoperability and certification.
Despite the pervasive use of medical devices throughout modern health care, each device works
on its own and in isolation. Although, studies have shown clear benefits for patient safety and care
providers when medical devices can collaborate and create closed-loop control systems, current
devices still lack means for open, standardized device-to-device communication and interaction that
would enable such interoperability on the technical level.
Modern devices run sophisticated, feature-rich software. Software errors in a medical device during
operation can lead to catastrophic system failures with life-threatening consequences for the
patient. Certification of medical devices should cover the hardware and the software and should
aim to assure the integrity and safety of the devices. However, such certification requires
coordinated efforts to transform academic results through governmental guidelines into practices in
industry.
Leiter der Forschungsstelle für Integrierte Sensorsysteme, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wiener Neustadt; Assistenzprofessor, Technische Universität Wien Abstract
Digtal Healthcare hat viele Aspekte, der zentrale "User"-orientierte ist dabei jedoch sicherlich, die Lebensqualität von Menschen (und nicht nur Patienten im engeren Sinn) zu erhöhen. Um das zu ermöglichen, muss in vielen Fällen erst der momentane Zustand erfasst werden. Hierbei spielen aus technischer Sicht Sensoren eine bedeutende Rolle: Zum einen können sie dazu eingesetzt werden, den Organismus in seiner Funktion aktiv zu unterstützen - auch dieser klassisch medizintechnische Bereich ist ein Teil von Digital Healthcare. Zum anderen können sie, meist vernetzt mit anderen Systemen, Monitoring-Aufgaben übernehmen, die auch außerhalb des Krankenhauses Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand zulassen und bei Bedarf ein Eingreifen ermöglichen. Der Vortrag wird zu beiden Aspekten Beispiele aus aktuellen Forschungsprojekten vorstellen.
Das erste Projekt ist die Entwicklung eines mikromechanischen Mikrofons für Cochlea-Implantate. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ansätzen, bei denen das Mikrofon wie ein Hörgerät hinter dem Ohr getragen wird, soll dieser Sensor direkt ins Mittelohr eingesetzt werden und die - sehr schwachen - Vibrationen der Gehörknöchelchen erfassen. Für eine maximale Signalqualität ist eine Finite-Elemente-Modellierung und Simulation des Mittelohrs notwendig, um einerseits die beste Position des Mikrofons zu bestimmen und andererseits die Form und Funktionsweise des Sensors zu optimieren. Zudem müssen in enger Zusammenarbeit mit Chirurgen die Rahmenbedingungen geklärt werden, unter denen ein derartiger Sensor in der medizinischen Praxis einsetzbar ist.
Das zweite Beispiel stammt aus dem großen Bereich, der in den letzten Jahren unter dem Schlagwort "Ambient Assisted Living" bekannt wurde und der auch von der EU besonders gefördert wird. Konkret geht es darum, älteren Menschen möglichst lange ein Leben in ihrer gewohnten häuslichen Umgebung zu ermöglichen, was einerseits die Lebensqualität deutlich hebt und andererseits die Kosten für die Altenbetreuung insgesamt reduzieren hilft. Ein Kernpunkt solcher, in Deutschland teilweise schon erfolgreicher Vorhaben sind für den Benutzer einfach zu bedienende Kommunikationsmöglichkeiten mit einer Servicezentrale, die bei Bedarf Hilfe leistet. Die zweite Basis sind Sensoren, die den Gesundheitszustand des Benutzers beobachten und gegebenenfalls Alarm schlagen können. Hier zeigt sich, dass relativ einfache Sensoren bereits ausreichend sein können - es kommt auf die intelligente Kombination und Auswertung ihrer Daten an. Ein zentraler und oft vernachlässigter Punkt hingegen ist die Akzeptanz der Technik durch den Kunden. Sie
muss im Hintergrund bleiben und darf nicht das Gefühl einer Überwachung erzeugen. Vordergründig ist aus Benutzersicht daher "Low Tech" oft besser als allzu offensichtliche Hochtechnologie. Daher ist für derartige Projekte die Einbindung von Nicht-Technikern unabdingbar.
Leiter des Fachbereichs Computer Engineering, Fachhochschule Wiener Neustadt Abstract
In modern computer architectures the plug and play technology is an integrated feature. Medical devices, however advanced they are, are still built as stand alone devices. If the patient data can be exchanged among different devices, patient safety could be improved significantly. In this talk I will present case studies to show how data exchange between medical devices can be used to lower the number of false alarms and how we can achieve closed-loop control to potentially save the lives of patients.
In cooperation with the Center for Integration of Medicine and Innovative Technology (CIMIT) in Boston, MA, we are about to develop a medical device plug and play prototype. The initial prototype which demonstrates the feasibility and acts as input for requirements engineering has already been shown at the last HIMSS conference in April 08 in Orlando, FL. In this talk, I provide an overview of the prototype, the current status, and possible use of this technology in hospitals.
Since there is no widely adopted standard for medical device interoperability, CIMIT is developing a standard named Integrated Clinical Environment (ICE). This standard takes care of the crucial points to increase patient safety, namely Smart Alarms, Workflow Support and Safety Interlocks. The third part of the talk introduces this concept and shows how it integrates these three points.

References:
Medical Device Plug & Play White Paper http://www.mdpnp.org
Getting Connected for Patient Safety, J. Goldman, PSQH Journal, Feb. 2008
CIMIT Operation Room of the Future http://www.cimit.org/orfuture.html
Leiter der Abteilung Medizinische Betriebssteuerung und Medizinischer Koordinator, NÖ Landeskliniken-Holding, St. Pölten Chair
Head of Department, Company and Technology, ecoplus. The Business Agency of Lower Austria, St. Pölten Coordination

Dipl.-Ing. Dr. Wolfgang AIGNER

Stellvertretender Leiter, Department für Information und Knowledge Engineering, Donau-Universität Krems

1997-2003 Studium der Informatik an der Johannes Kepler Universität Linz, Technische Universität Wien und San Jose State University, USA
2003-2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt "Asgaard" an der Technischen Universität Wien ('Neue medizinische Erkenntnisse durch temporale Datenabstraktion und klinische Protokolle')
2006 Promotion zum Doktor der technischen Wissenschaften an der Technischen Universität Wien zum Thema 'Visualization of Time and Time-Oriented Information: Challenges and Conceptual Design'
seit 2002 Studienassistent und Externer Lektor an der Technischen Universität Wien, Institut für Softwaretechnik und Interaktive Systeme
seit 2006 Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Stellvertretender Leiter des Department für Information und Knowledge Engineering (mit besonderer Berücksichtigung des Gesundheitswesens), Donau-Universität Krems

Dipl.-Ing. MAS Manfred BAMMER

Head, Business Unit Biomedical Systems, Health & Environment Department, AIT Austrian Institute of Technology GmbH, Wr. Neustadt

1986-1991 Technical University of Vienna  Electrical Engineering
1999-2001 Danube University Krems - Communication and management development
1991-1993 Contract Research Assistant at the Technical University of Vienna
1993-1996 Group manager/Project leader/scientific staff member at ARC
1996-1998 Head of Business Unit Automation in Quality Control at ARC
1998-2001 Head of Business Division Production Engineering at ARC
2001-2008 Head and Set-up of Business Division Biomedical Engineering at ARC
since 2009 Head of Business Unit Biomedical Systems, Health & Environment Department, Austrian Institute of Technology

Dr. Katja BÜHLER

Leiterin, Abteilung für Medizinische Visualisierung, VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH, Wien

1996 Diplom (Mathematik), Universität Karlsruhe
1996-1997 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Institut für Angewandte Mathematik, Universität Karlsruhe
1997-1998 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Centro de Computación Gráfica y Geometría Aplicada, Universidad Central de Venezuela, Caracas, Venezuela
1998-2002 Universitätsassistentin, Institut für Computergraphik und Algorithmen, Technische Universität Wien
2001 Promotion (Informatik), Technische Universität Wien
seit 2002 Senior Researcher und
seit 2003 Leiterin der Abteilung für Medizinische Visualisierung, VRVis Zentrum für Virtual Reality und Visualisierung Forschungs-GmbH, Wien

Peter CHRISTEN

Healthcare Industry Leader, IBM Österreich GmbH, Wien

 Studium der Wirtschaftsinformatik, Technische Universität Wien
 Master of Business Administration, Executive MBA, Henley Management College, London
 IT Infrastructure Library (ITIL) Service Manager, Certified Consultant
1999-2005 Prozess, Organisation und Strategieberater (pharmazeutische Industrie, Gesundheitswesen)
seit 2005 Industry Leader Healthcare (Österreich, Schweiz und CEE)

Dipl.-Ing. Dr. techn. Sebastian FISCHMEISTER

Assistant Professor, Department of Electrical and Computer Engineering, University of Waterloo

2000 Received the Dipl.-Ing. degree in Computer Science at the Vienna University of Technology, Austria
 He continued working at the University of Salzburg as researcher and lecturer and was awarded the Austrian APART stipend for young, excellent researchers in 2005. He subsequently worked at the University of Pennsylvania, USA, as Post Graduate Research Associate until 2008.
2002 Ph.D. degree in Computer Science at the University of Salzburg, Austria
 His primary research interests include embedded software and embedded networking with specific focus on non-functional requirements.
since 2008 Assistant Professor at the Department of Electrical and Computer Engineering at the University of Waterloo, Canada

Dipl.-Ing. Dr. Thilo SAUTER

Leiter der Forschungsstelle für Integrierte Sensorsysteme, Österreichische Akademie der Wissenschaften, Wiener Neustadt; Assistenzprofessor, Technische Universität Wien

 Studierte Elektrotechnik an der Technischen Universität Wien
1992 Nach Abschluss des Studiums mit einer Diplomarbeit über fehlertolerante Feldbusse wurde er Vertragsassistent am Institut für Allgemeine Elektrotechnik, wo er sich unter anderem mit dem Entwurf integrierter Schaltungen beschäftigte.
1996 Wechsel an das Institut für Computertechnik, wo er die Leitung des Kompetenzzentrums für Feldbusse übernahm und eine Gruppe auf dem Gebiet der industriellen Kommunikationstechnik aufbaute.
1999 Promovierte er mit einer Arbeit über Tunnelphänomene und Spekulationen über Signalausbreitung mit Überlichtgeschwindigkeit.
seit 2004 Leiter der Forschungsstelle für Integrierte Sensorsysteme an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.
 Seine aktuellen Forschungsaktivitäten sind integrierte Sensorsysteme für industrielle und biomedizinische Anwendungen sowie Sensornetzwerke mit einem Schwerpunkt auf Integrations- und Sicherheitsfragen. Er ist Autor oder Ko-Autor von über 150 wissenschaftlichen Publikationen, Mitorganisator zahlreicher internationaler Konferenzen und Mitherausgeber dreier wissenschaftlicher Zeitschriften.
seit 2005 Assistenzprofessor an der Technischen Universität Wien.

Dipl.-Ing. Dr. techn. Robert TRAUSMUTH

Leiter des Fachbereichs Computer Engineering, Fachhochschule Wiener Neustadt

1985-1991 Studium technische Physik, Technische Universität Wien
1992-1995 Doktoratsstudium technische Physik, Technische Universität Wien
1996-1998 Systementwickler bei ETM Eisenstadt (Prozessleittechnik)
seit 1998 Lehrender an der Fachhochschule Wiener Neustadt
2001 Ernennung zum FH-Professor
seit 2001 Fachbereichsleiter Computer Engineering
seit 2006 Post Graduate Studium Medizinphysik

Dr. Peter BIRNER

Leiter der Abteilung Medizinische Betriebssteuerung und Medizinischer Koordinator, NÖ Landeskliniken-Holding, St. Pölten

1997 Promotion Dr. med. univ., Universität Wien
2001-2003 Ausbildung zum akademischen Krankenhausmanager, Wirtschaftsuniversität Wien
2002 ao. Univ.-Prof. für Klinische Pathologie, Universität Wien
2002 Ausbildung zum "Qualitätsmanager im Gesundheitswesen"
2002-2004 Vertreter der Ärzte in Ausbildung im Allgemeinen Krankenhaus Wien (AKH)
2003-2007 Kammerrat der Wiener Ärztekammer, Vorsitzender der Ausbildungskommission
2004-2007 Betriebsrat des wissenschaftlichen Personals der Medizinischen Universität Wien
seit 2007 Niederösterreichische Gesundheits- und Sozialfonds (NÖGUS) bzw. NÖ Landeskliniken-Holding

Dipl.-Ing. Claus ZEPPELZAUER

Head of Department, Company and Technology, ecoplus. The Business Agency of Lower Austria, St. Pölten

 Studium der Lebensmittel- und Biotechnologie, Universität für Bodenkultur Wien
1998-2000 Brauereileiter, Braumeister und stellvertretender Geschäftsführer, 1. Wiener Gasthofbrauerei
2000-2001 Senior Consultant, Czipin & Proudfoot, früher Czipin & Partner, Internationale Produktivitätsberatung
2001-2003 Leiter, Abteilung Research & Development, Melbrosin International GmbH & Co KG
2003-2004 Gründer und Inhaber, Life Science Project Management, Unternehmensberatung für externe Projektleitung von interdisziplinären F&E - Projekten
seit 2004 Technopolmanager, Tulln, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
seit 2006 Geschäftsfeldleiter, Technopole, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH
  Verantwortlich für die Geschäftsfelder Cluster Niederösterreich, Internationalisierung und Technopole
seit 2007 Bereichsleiter, Unternehmen & Technologie, ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur

Technology Forum

show timetable

21.08.2008

10:00 - 12:30Technology brunch hosted by Tiroler ZukunftsstiftungSocial
13:00 - 13:20Opening by the European Forum AlpbachPlenary
13:20 - 14:00Plenary sessionPlenary
14:00 - 14:30Plenary sessionPlenary
15:00 - 15:45Ethics of sciencePlenary
15:45 - 16:30Stem cellsPlenary
17:00 - 18:00Politics and science - Advice through sciencePlenary
20:00 - 21:30BionicsPlenary
21:30 - 23:30Reception hosted by Alcatel-Lucent Austria AGSocial

22.08.2008

09:00 - 18:00Junior Alpbach - Science and technology for young peopleBreakout
09:00 - 16:00Working Group 01: From basic research to economic valueBreakout
09:00 - 16:00Working Group 02: Research integrity in scienceBreakout
09:00 - 16:00Working Group 03: The myths of life sciences and their consequencesBreakout
09:00 - 16:00Working Group 04: Aviation and the environmentBreakout
09:00 - 16:00Working Group 05: Think Tanks in AustriaBreakout
09:00 - 16:00Working Group 06: Gender mainstreaming in science and development. Perceive realities and decide visionarilyBreakout
09:00 - 16:00Working Group 07: Success factor human resources - Regions in competitionBreakout
09:00 - 16:00Working Group 08: Climate change - The future of transportBreakout
09:00 - 16:00Working Group 09: The governance of applied research: responsibilities, independence and resourcesBreakout
09:00 - 16:00Working Group 10: Digital healthcareBreakout
09:00 - 15:00Ö1 Children's University Alpbach - Science and technology for kidsBreakout
10:00 - 15:00Special Event: From the Stability Pact for South Eastern Europe to the Regional Cooperation Council - A New Momentum for the Western Balkans' Perspective in Higher Education and Research?Breakout
10:00 - 16:00Working Group 11: Energy efficiency - Recognizing opportunities, utilizing potentialsBreakout
16:30 - 17:15The frontiers of science, part IPlenary
17:15 - 18:30Global competition for global talentsPlenary
20:00 - 21:30Information and communications infrastructures - The nerve centres of modern societiesPlenary

23.08.2008

10:00 - 10:30Science education for a science-driven societyPlenary
10:30 - 11:15The frontiers of science, part IIPlenary
11:15 - 11:45The future of the environment and agriculturePlenary
12:00 - 12:15Junior Alpbach and Ö1 Children's University Alpbach 2008Plenary
12:15 - 13:15Improbable Research and the Ig Nobel prizePlenary
13:15 - 14:00Snack reception, hosted by AVL List GmbHSocial