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Behavioral Economics: Micro-, meso- and macroeconomic findings

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
german language

Speakers

Professor, Department of Economics, Institute for Macroeconomics, WU (Vienna University of Economics and Business), Vienna Abstract
Der Vortrag beschaeftigt sich mit dem Einkommenskonvergenzprozess in Europa. Findet Einkommenskonvergenz in Europa statt? Die Determinanten des regionalen Wirtschaftswachstums in Europa werden statistisch untersucht und die wirtschaftspolitische Aspekte der Analyse werden diskutiert.
Professor für Experimentelle Wirtschaftsforschung, Institut für Finanzwissenschaft, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
Soziale Gruppen  wie Familien, Arbeitsteams, Vorstandsgremien  funktionieren nur durch die Kooperation ihrer Mitglieder. Welche Faktoren aber beeinflussen die Kooperation in Gruppen? Wirkt das Zuckerbrot (Belohnung kooperativen Verhaltens) besser als die Peitsche (Bestrafung unkooperativen Verhaltens)? Neueste Erkenntnisse aus der experimentellen Wirtschaftsforschung zeigen, dass die Peitsche auf Dauer besser als das Zuckerbrot wirkt, um Kooperation in Gruppen sicherzustellen. Neuroökonomische Befunde belegen mittels Computertomographie, warum die Peitsche besser wirkt. Bei Gruppenmitgliedern, die die mangelnde Kooperation anderer bestrafen, ist eine erhöhte Gehirnaktivität in jenen Gehirnarealen festzustellen, die mit Belohnung assoziiert sind. Diese neuroökonomischen Befunde belegen, warum Bestrafung ein stabiler Mechanismus zur Sicherstellung von Kooperation in kleinen Gruppen sein kann.
Professor, Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
Nachhaltigkeit ist ein Konzept, das der Umwelt und dem Sozialsystem einer Region eine mit den wirtschaftlichen Interessen gleichberechtigte Aufmerksamkeit garantieren sollte. Dem liegt die Idee konkurrierender Interessen zwischen den drei Säulen zugrunde. Zunehmend zeigt sich aber, dass nicht nur Interessenkonflikte zu lösen sind, sondern dass die Idee der Nachhaltigkeit wichtige Entwicklungspotentiale beinhaltet. Dabei geht es weniger um offensichtliche Zusammenhänge wie Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch, sondern  schwache Wechselwirkungen sind die Triebkräfte der Entwicklung. Am Beispiel des Zusammenhangs zwischen Sozialkapital und Innovation kann das deutlich gezeigt werden. Es ist nahe liegend, dass diese  schwachen Wechselwirkungen die Regionalpolitik der Zukunft stark verändern werden.
President, Free University of Bolzano / Bozen Abstract
Nachhaltigkeit ist ein Konzept, das der Umwelt und dem Sozialsystem einer Region eine mit den wirtschaftlichen Interessen gleichberechtigte Aufmerksamkeit garantieren sollte. Dem liegt die Idee konkurrierender Interessen zwischen den drei Säulen zugrunde. Zunehmend zeigt sich aber, dass nicht nur Interessenkonflikte zu lösen sind, sondern dass die Idee der Nachhaltigkeit wichtige Entwicklungspotentiale beinhaltet. Dabei geht es weniger um offensichtliche Zusammenhänge wie Wirtschaftswachstum und Energieverbrauch, sondern  schwache Wechselwirkungen sind die Triebkräfte der Entwicklung. Am Beispiel des Zusammenhangs zwischen Sozialkapital und Innovation kann das deutlich gezeigt werden. Es ist nahe liegend, dass diese  schwachen Wechselwirkungen die Regionalpolitik der Zukunft stark verändern werden.
Dekan, Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Chair

Dr. Jesus CRESPO-CUARESMA

Professor, Department of Economics, Institute for Macroeconomics, WU (Vienna University of Economics and Business), Vienna

1997 Abschluss des Studiums der Volkswirtschaftslehre an der Universität Sevilla
1999 Programm in Economics am Institut für Höhere Studien, Wien
2000-2007 Assistent und Dozent, Universität Wien
2005 Habilitation im Fach Volkswirtschaftslehre
seit 2007 Professur für Wirtschaftstheorie an der Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

Dr. Matthias SUTTER

Professor für Experimentelle Wirtschaftsforschung, Institut für Finanzwissenschaft, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 Studium an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, Fach Volkswirtschaftslehre
1996 Diplom
1999 Doktorat
2002 Habilitation
2003-2005 Professor am Max-Planck-Institut zur Erforschung von Wirtschaftssystemen in Jena
2005-2006 Professor am Staatswissenschaftlichen Seminar der Universität zu Köln
seit 2006 Professor für Experimentelle Wirtschaftsforschung am Institut für Finanzwissenschaft der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
seit 2007 Visiting Professor am Department of Economics der Universität Göteborg

Dr. Gottfried TAPPEINER

Professor, Institut für Wirtschaftstheorie, -politik und -geschichte, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Innsbruck
 Dissertation zum Bereich volkswirtschaftliche Planspiele
 Habilitation zum Thema Fehlerfortpflanzung in Input-Output-Modellen
 Akademischer Unterricht an der Universität Trier, Leipzig, Bozen und Evora (Portugal)
 Forschungsgebiete: Regionalökonomik, Bildungsökonomik und Umweltökonomik

Dr. phil. Ulrike TAPPEINER

President, Free University of Bolzano / Bozen

 Studied Biology and Ecology at University of Innsbruck
1985-1996 Assistant Professor, Institute of Botany, University of Innsbruck
1994-2004 Visiting Lecturer and Visisting Professor, University of Bayreuth, University of Trier, University of Evora, Georgian Academy of Sciences, Tbilisi
1996-2005 Associate Professor, Institute of Botany, University of Innsbruck
2005 Offer to become Full Professor of Ecosystem Research at Univ. Münster, Germany, (declined)
since 2005 Full Professor of Ecosystem Research, Institute of Ecology, University of Innsbruck
since 2006 Co-ordination of the research centre ‘Ecology of the Alpine Regions’ at the University of Innsbruck
2006-2012 Head of the Institute of Ecology, University of Innsbruck
2012-2018 Dean of the Faculty of Biology, University of Innsbruck
2018 President, Free University of Bolzano / Bozen

Dipl.-Vw. Dr. Dieter W. LUKESCH

Dekan, Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 Studium der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Innsbruck, Diplomvolkswirt 1967
1971 Promotion zum Dr. rer. oec.
1980 Habilitation (Universitätsdozent) für Volkswirtschaftslehre
1982 Ernennung zum Universitätsprofessor für Volkswirtschaftslehre am Institut für Wirtschaftstheorie und Wirtschaftspolitik der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck