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A look across borders: Our neighbours

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
German and English language

Speakers

Senior Fellow, The King's Fund, London Abstract Key Note
With ageing populations and the ever increasing prevalence of both chronic and long-term illness a challenge has been established across Europe for healthcare reform. This paper will examine what makes for a high-quality and cost-effective health system in this context, and discuss the driving forces behind the imperative for health systems to adapt. It will review and compare policies and progress in health sector reforms in different European countries, with a specific focus on England, and explore the lessons that can be learned in the ability to sustain care quality in a cold financial climate.
Generalsekretär, Interpharma - Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, Basel Abstract
Das Gesundheitssystem der Schweiz ist stark fragmentiert. In der Tat kennt die Schweiz nicht ein Gesundheitssystem, sondern 26 kantonale Systeme. Nationale Gesundheitspolitik ist primär auf die Regulierung der Krankenversicherung ausgerichtet. Ein Vorteil der Vielfalt ist, dass die Schweiz früh interessante  Laborbedingungen für Innovationen in der Krankenversicherung bot, beispielsweise mit HMO s und durch modulare Versicherungssysteme (Grund- und Zusatzversicherungen. Drei wesentliche Elemente unterscheiden das Schweizer Gesundheitswesen von vielen andern Ländern: Erstens, eine lange Tradition mit Kostenbeteiligung der Versicherten, zweitens das direktdemokratische System, in welchem die Stimmberechtigten mehrfach in Abstimmungen zum Ausdruck gebracht haben, dass ihnen Wahlfreiheit und Qualität wichtiger ist als Kostendämpfung, und drittens die Präsenz einer starken, global erfolgreichen pharmazeutischen Industrie. Ausgesprochene Schwächen des Schweizer Systems ist ein ungenügender Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen und Ineffizienzen im Krankenhausbereich.
Austrian Federal Minister of Finance, Vienna Abstract
Weltweit haben alle Systeme Probleme, unabhängig davon, wie sie finanziert sind. Obwohl die Ursachen oft gleich sind, werden verschiedene Wege zur Beseitigung der Probleme beschritten.
Meist jedoch zielen die Maßnahmen auf Symptomkuren statt auf Ursachenbekämpfung ab. Zudem sind die meisten Systeme auf die Bezahlung von Krankheit, statt auf das ganzheitliche Managen von Gesundheit (Prävention, Gesundheitsförderung, Prophylaxe, Heilbehandlung, REHA) ausgerichtet.
Die Herausforderungen wie die alternde Gesellschaft, der medizinische Fortschritt, werden den Druck auf die Systeme massiv erhöhen.
Das System braucht mehr Transparenz, mehr Wettbewerb und objektivierte Qualität. Die Vernetzung der Angebote muss zu einer patienten- statt wie bisher einrichtungsorientierten Versorgung führen.
Viele Wege sind möglich, Benchmarks und Kostenwahrheit aber dringend von Nöten.
Managing Editor, Der Standard, Vienna Chair

Nick GOODWIN

Senior Fellow, The King's Fund, London

2004-2007 Senior Lecturer in Health Services Delivery and Organizational Research, London School of Hygiene and Tropical Medicine, UK
1998-2003 Lecturer, Health Services Management Centre, University of Birmingham, UK
1995-1998 Research Officer, King's Fund, London, UK

Thomas B. CUENI

Generalsekretär, Interpharma - Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz, Basel

 Thomas B. Cueni ist seit 1988 Generalsekretär und Geschäftsführer der INTERPHARMA, Verband der forschenden pharmazeutischen Firmen der Schweiz.
 Er ist Mitglied mehrerer Arbeitsgruppen der EFPIA (European Federation of Pharmaceutical Industries' Associations und der IFPMA (International Federation of Pharmaceutical Manufacturers' Assosiations).
 Vor seiner Tätigkeit bei INTERPHARMA war er Politik- und Wirtschaftskor¬respondent in England für zwei führende Schweizer Zeitungen, und anschlies¬send Diplomat im Auswärtigen Amt der Schweiz in Wien (UNIDO, UN, IAEA) und in Paris (Schweizerische Delegation der OECD).
 Thomas B. Cueni verfügt über den Abschluss Economist lic. rer. pol. der Universität Basel sowie Master of Science der London School of Economics.

Dr. Hans Jörg SCHELLING

Austrian Federal Minister of Finance, Vienna

 Promotion, Betriebswirtschaftslehre, Johannes Kepler Universität in Linz
1978-1981 Universitätsassistent, Institut für Handel, Absatz und Marketing, Universität Linz
1981-1990 Leiner/Kika Unternehmensgruppe, ab 1988 als Geschäftsführer
1990-2014 Selbständiger Unternehmensberater, Schelling GesmbH, Sankt Pölten
1992-2005 Geschäftsführer, XXXLutz GmbH, Wels
1999-2014 Geschäftsführender Gesellschafter, Big Deal Marken und MarketingberatungsgesmbH, Wien
2005-2008 Geschäftsführer, XLA GmbH, Wels
2005-2011 Aufsichtsrat, XXXLutz GmbH, Wels
2004-2014 Vizepräsident, Wirtschaftskammer Österreich
2007-2008 Abgeordneter zum Nationalrat, ÖVP-Österreichische Volkspartei, Wien
2009-2014 Vorsitzender des Verbandvorstandes, Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger, Wien
2012-2014 Aufsichtsratsvorsitzender, Österreichische Volksbanken AG, Wien
2013-2014 Aufsichtsratsvorsitzender, Pensionskassen AG der Sozialversicherung, Wien
seit 2014 Finanzminister der Republik Österreich, Wien

MPA. Dr. Eric FREY

Managing Editor, Der Standard, Vienna

1981 Student of Public Affairs, Princeton University
1991-1996 Deputy Foreign Editor, Der Standard
1996-1998 Foreign Editor, Der Standard
1998-2001 Business Editor, Der Standard
2001-2002 Marshall Plan Chair for Austrian Studies, University of New Orleans
since 2002 Managing Editor, Der Standard

Health Symposium

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