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Civic Participation and Civic Responsibility

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Liechtenstein-Hayek-Saal
Plenary / Panel
german language

Speakers

Präsident, Forum Wissenschaft & Umwelt; Geschäftsführer, Umwelt Management Austria, Wien Abstract
 Österreich ist eine demokratische Republik. Ihr Recht geht vom Volk aus.  Das Volk ist gemäß der österreichischen Bundesverfassung der Souverän. Die faktischen Handlungsmöglichkeiten des Souveräns erweisen sich allerdings zumeist als sehr dürftig  von hohen Schwellen für partizipative Demokratie über eng begrenzte Rechte von Parteien in diversen Verfahren bis zur Schwierigkeit, überhaupt zeitgerecht an relevante Informationen heranzukommen.

Am Beispiel der Genehmigung komplexer Großprojekte (Umweltverträglichkeitsprüfung) und alltäglicher Bauverfahren werden Mängel der Rechtslage, aber auch des konkreten Vollzugs in der Praxis aufgezeigt.

Aktive Information der Bürger, klar strukturierte Abläufe, Bürgermitwirkung, gut vorbereitete Projekte und ausreichend ausgestattete Behörden könnten die Qualität der Entscheidungen wesentlich verbessern und überdies Zeit und Ressourcen sparen helfen. Dazu braucht es nicht nur Änderungen der bestehenden Rechtslage, sondern auch einen Kulturwandel im Umgang miteinander.

Literatur: Wissenschaft und Umwelt Interdisziplinär Nr. 14, Ökom 2011 ISBN 978-3-86581-210-0; Link: http://www.fwu.at/index.php?module=Pagesetter&func=viewpub&tid=10&pid=13&xpid=13
Managing Director, Charitable Housing Association for Private Employees, Vienna Abstract
Gegenstand des Referats ist eine Kurzbeschreibung der Tätigkeiten der Wohnbauvereinigung für Privatangestellte in der Gebietsbetreuung im 6., 14. und 15. Wiener Gemeindebezirk.
Darüber hinaus werden einzelne Projekte, die darlegen, dass Bürgerbeteiligung und Bürgerverantwortung nicht nur im regionalen bzw. Stadtteilkonnex zu sehen sind, sondern auch auf der Ebene von Wohnhausanlagen erfolgen kann, exemplarisch dargestellt werden:

das Mitbestimmungsstatut der WBV-GPA
das Modell der seniorengerechten Adaptierung von Mietwohnungen
das Chorprojekt  superar im Kauerhof und
das Modell  Shared Space , Siegerprojekt beim Bauträgerwettbewerb Podhagskygasse, Bauteil 2.
Mediator, dieMediatoren.at, Wien Abstract
Bei jeder  Bürger/innen-Beteiligung stellt sich im Einzelfall die Frage, in welchem Rahmen und in welcher Form die Beteiligung erfolgen soll oder kann.
Besteht darüber nicht auf allen Seiten Klarheit, werden die Konflikte nur auf einer anderen Bühne weiter geführt. Erfolg ist möglich, wenn die Beteiligten als Vertreter/innen Ihrer Interessen auftreten und als solche akzeptiert werden. Erfolg ist unmöglich, wenn beide Seiten die Dogmen der Anderen mit den eigenen Dogmen bekämpfen&
Member of the Board, Österreichisches Siedlungswerk, Charitable Real Estate Public Limited Company, Vienna Abstract
Wien wächst: bis 2050 werden nach aktuellen Prognosen zwei Millionen Menschen in der Stadt leben. Dieses Bevölkerungswachstum erfordert eine weitere Verdichtung der Stadt. Die Politik ist aufgerufen zwischen den Anliegen der Bevölkerung und den Bedürfnissen der zukünftigen BewohnerInnen einen Interessensausgleich herzustellen um weiterhin die hohe Lebensqualität in Wien sicherzustellen.
Dieser klassische Zielkonflikt zwischen sinnvoller Bürgerbeteiligung und der Einforderung von Bürgerverantwortung wird anhand von aktuellen Stadtentwicklungsgebieten in Wien erläutert und diskutiert.
Stadtrat für Finanzen, Beteiligungen, Immobilien und Personal, Graz Abstract
Vor dem Hintergrund von Politikfrust und sinkender Wahlbeteiligung gewinnen Fragen der BürgerInnenbeteiligung bei der Gestaltung des gesellschaftlichen Wandels zunehmend an Bedeutung.
Die Zeiten, als Regierungsbeschlüsse vom Wahlvolk mehr oder weniger wohlwollend abgenickt wurden, sind längst vorbei. Dazu kommt, dass Politiker mit das schlechteste Image aller Berufsgruppen in Österreich haben. Die Menschen haben offenbar das Gefühl, dass die Politiker nicht mehr mit den Herausforderungen der Zeit fertig werden. Auf breiter Ebene herrscht Misstrauen gegen „die Politik“. Der Draht zwischen Politik und Bevölkerung scheint weitgehend verloren gegangen zu sein. Protest-, Wechselwähler und Nichtwähler machen vielfach schon 50 Prozent und mehr aus.
Doch obwohl das Interesse an traditioneller Politik sinkt und die Parteien kontinuierlich an Mitgliedern verlieren, ist die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger sich „außerparlamentarisch“ zu engagieren in vielen Lebensbereichen größer denn je.
Dieses Potential gilt es mit zeitgemäßen Beteiligungsinstrumenten und –angeboten abzuholen.
Editor "Chronik", Der Standard, Vienna Chair

Dr. Reinhold CHRISTIAN

Präsident, Forum Wissenschaft & Umwelt; Geschäftsführer, Umwelt Management Austria, Wien

1981-1990 Politische Akademie der ÖVP
1990-1995 Betriebsgesellschaft Marchfeldkanal, Vorstandsmitglied, Leitung Planungsarbeiten NP Donau-Auen und Thayatal
seit 1996 Geschäftsführer, Umwelt Management Austria
1997-2001 Stadt Wien, Geschäftsgruppe Planung und Zukunft, Büro des Vizebürgermeister Dr. Bernhard Görg
2003-2010 Projektmanagement, Niederösterreiche Landesakademie

Mag. Michael GEHBAUER

Managing Director, Charitable Housing Association for Private Employees, Vienna

 UN-Auslandseinsatz Golanhöhen, Syrien
 Studium der Biologie, Geschichte, Handelswissenschaften, Volkswirtschaft
1993 Magister der Sozial und Wirtschaftswissenschaften

Mag. MAS M.A. Johannes GOTSMY

Mediator, dieMediatoren.at, Wien

1984-1991 Studium der Rechtswissenschaften, Universität Wien
1989-1993 Leistungssport-Zeitsoldat; HSNS, Wien
1992-1993 European Advanced Studies, Donau-Universität; Krems
1993-1995 Mitarbeiter des Vorstands für Interessenvertretung; Öst. Genossenschaftsverband, Wien
1995-1997 Assistent des Vorstands; Österreichische Volksbanken AG
1998-1999 Account Manager; VB-Consulting für Anlagemanagement AG, Wien
seit 1999 Mediator, Moderator, Organisationsentwickler; dieMediatoren.at bzw. prozessproviding OG, Wien
seit 2007 Geschäftsführer; Anlegerentschädigung von Wertpapierfirmen GmbH (AeW), Wien

Arch. Dipl.-Ing. Michael PECH

Member of the Board, Österreichisches Siedlungswerk, Charitable Real Estate Public Limited Company, Vienna

1986 Diplom an der Technischen Universität Wien (Architektur)
1986-1990 Universitätsassistent am Institut für Städtebau, TU Wien
1994 Ziviltechnikerprüfung für das Fachgebiet Architektur, Befugnis eines Architekten (ruhend)
1995-1998 Lehrbeauftragter am Institut für Städtebau (UE-Studio), TU Wien
seit 1997 Vorstand Österreichisches Siedlungswerk Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft
seit 1998 Lehrbeauftragter, Continuing Education Center, TU Wien
2005 Befähigungsnachweis für Immobilientreuhänder (Bauträger, Immobilienmakler und Immobilienverwalter)
2013 MRICS, Member of the Royal Institute of Chartered Surveyors

Dr. Gerhard RÜSCH

Stadtrat für Finanzen, Beteiligungen, Immobilien und Personal, Graz

1967-1972 Technische Universität München, Studium des Bauingenieurwesens, vertiefte Ausbildung in Stadt- und Verkehrsplanung
1972 Graduierung zum Diplomingenieur
1972-1975 Technische Universität Wien, Studium der Raumplanung und Raumordnung
 allokationstheoretische Analyse
1979 Promotion zum Doktor der technischen Wissenschaften; Titel der Dissertation: Zur Theorie der Verkehrsplanung. Eine
 
 Beruflicher Werdegang:
1986 Habilitation für die Fächer: Finanzwissenschaft, ökonomische Grundlagen der Infrastrukturplanung; Titel der Habilitationsschrift; "Die regionale Aufbringungs-/Zuteilungsrechnung. Eine Methode zur Analyse der regionalen Verteilung zentralstaatlicher Finanzströme"
1969-1975 Selbständige Tätigkeit
1969-1971 Selbständige Mitarbeit während des Bauingenieurstudiums im Ingenieurbüro E. Freistedt, München, Stuttgart, Nürnberg, Frankfurt; Erstellung von Gutachten über den Bauzustand von Gebäuden als Beweissicherung vor großen Baumaßnahmen (U-Bahnbau, Großprojekte im Hochbau u.a.)
1971-1972 Selbständige Mitarbeit im Ingenieurbüro DI F. Diem, Bregenz; Ingenieurmäßige und konstruktive Bearbeitung eines 6-geschossigen Wohnbaus in Bregenz
1972-1974 Selbständige Mitarbeit am Institut für Stadtforschung, Wien; Analyse städtebaulicher Strukturen und sozialer Verhaltensmuster für das Projekt "Großstädtische Lebensweise"
1974-1975 Selbständige Mitarbeit am Kommunalwissenschaftlichen Dokumentationszentrum, Wien; Projekt "Finanzausgleich und Regionalpolitik"
1975-1991 Institut für Finanzwissenschaft und Infrastrukturpolitik, Fakultät für Raumplanung und Architektur, Technische Universität Wien
1975-1989 Selbständiger Mitarbeiter, Vertrags- und Universitätsassistent
1986-1987 Gastdozentur an der Universität Linz
1989-1991 Assistenzprofessor, Schwerpunkte der Lehr- und Forschungstätigkeit: Stadt- und Gemeindewirtschaft, Öffentlicher Personenverkehr, Wohnungsmarkt, Theorie und Technik der Planung, Infrastruktur- und Finanzplanung, Finanzwissenschaft, Regionale und kommunale Finanzen, Ökonomische Methoden der Umweltplanung, Theorie der Ökonomischen Infrastruktur
1991-2001 Geschäftsführer, Steirische Verkehrsverbund GmbH in Graz
seit 1996 Lehrbeauftragter an der TU Wien für: Öffentlicher Nahverkehr-Verkehrsverbünde
2001 Stadtrat der Landeshauptstadt Graz für Hochbau, Wissenschaftspflege, Altstadterhaltung, Gewerbe und Bürgerbüro
2002 Stadtrat der Landeshauptstadt Graz für Stadt-, Verkehrs- und Grünraumplanung
 ab 2009 Stadtrat für Finanzen, Beteilungen, Immobilien und Personal
seit 2008 Stadtrat für Finanzen, Beteiligungen und Immobilien

Mag. Petra STUIBER

Editor "Chronik", Der Standard, Vienna

1987-1989 Freelancerin, "Trend" und "Kurier", Wien
1989-1999 Redakteurin Chronik sowie Wien, Der Standard, Wien
1993-1999 Redakteurin Innenpolitik, Der Standard, Wien
1999-2002 Redakteurin Innenpolitik, Format, Wien
2002-2007 Korrespondentin für Österreich und Ungarn, Die Welt und Basler Zeitung, Wien
seit 2007 Ressortleiterin Chronik sowie Wien, Der Standard, Wien

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