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Einleitungsreferat: “Phantasie in der Ohnmacht – Wirklichkeitssinn durch Möglichkeitssinn”

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Kaiser-Leopold-Saal
Plenary / Panel
german language

Speakers

Professor emeritus, Lehrstuhl für Ästhetik und Kunstvermittlung, Bergische Universität Wuppertal; Denker im Dienst (tapfer und theoretisch), Denkerei, Berlin Abstract
Wer nicht mit dem Schlimmsten rechnet, wird es nicht bewältigen. Wie lernte die Menschheit angesichts der täglichen realen Lebensbedrohungen Optimismus zu entwickeln? Die grassierenden Vorstellungen des Zusammenbruchs der Euro-Währung, des Projekts Europa, der Globalisierung als Pazifizierungsstrategie etc. sind Anzeichen für begründete Zuversicht.

o. Univ.-Prof. Dr.sc.tc.h.c. Bazon BROCK

Professor emeritus, Lehrstuhl für Ästhetik und Kunstvermittlung, Bergische Universität Wuppertal; Denker im Dienst (tapfer und theoretisch), Denkerei, Berlin

 Er ist Denker im Dienst und Künstler ohne Werk, emeritierter Professor am Lehrstuhl für Ästhetik und Kulturvermittlung an der Bergischen Universität Wuppertal. Weitere Professuren an der Hochschule für bildende Künste Hamburg (1965-1976) und der Universität für angewandte Kunst, Wien (1977-1980).
 Er entwickelte die Methode des »Action Teaching«, bei dem der Seminarraum zur Bühne für Selbst- und Fremdinszenierungen wird. Von 1968 bis 1992 hat er die documenta-Besucherschulen ins Leben gerufen. 2009 Besucherschule zur Ausstellung »60 Jahre. 60 Werke« im Martin-Gropius-Bau Berlin. Er moderierte elf Jahre lang die Sendung "Bilderstreit - Kunst im Gespräch" in 3sat.
 Rund 2000 Veranstaltungen; zum Beispiel: Wa(h)re Kunst. Der Museumsshop als Wunderkammer (seit 1994 in 18 Städten); Lustmarsch durchs Theoriegelände (2006, in elf Museen); Tag der Weltzivilisierung (24.11.2007 u. 2008); viele Gemeinschaftsaktionen mit Joseph Beuys, Nam June Paik, Friedensreich Hundertwasser und Wolf Vostell. Seit 2010 leitet er gemeinsam mit Peter Sloterdijk das Studienangebot "Der professionalisierte Bürger" an der HfG Karlsruhe.
 Institute: Labor für Universalpoesie und Prognostik, Büro für Evidenzkritik, Institut für theoretische Kunst, Institut für Rumorologie/Gerüchteverbreitung, Amt für Arbeit an unlösbaren Problemen und Maßnahmen der hohen Hand.
1957-1964 Studium der Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte und Politikwissenschaften in Zürich, Hamburg und Frankfurt a.M.; parallel dazu Ausbildung und Tätigkeit als Dramaturg

Phantasie in Kultur und Wirtschaft

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