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Society and Economy – Industrial research and development in times of crisis

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Liechtenstein-Hayek-Saal
Plenary / Panel
german language

Speakers

Chairman of the Supervisory Board, Fronius International GmbH, Vienna Abstract
F&E heißt neugierig zu sein und Neues zu suchen. Gleichzeitig müssen aber die Erfindungen auch in verwertbare Produkte und neue Prozesse umgesetzt werden.

Vorbild Thomas Alva Edison
Er kommentierte sein Erfolgskonzept mit den Worten:
 Ich möchte jede Woche eine Erfindung machen
 Genialität besteht zu 1 % Prozent aus Inspiration und zu 99 % aus Transpiration.
 Ich bin ein guter Schwamm, ich sauge Ideen auf und mache sie nutzbar. Die meisten meiner Ideen gehörten ursprünglich Leuten, die sich nicht die Mühe gemacht haben, sie weiterzuentwickeln.

Wie kommt Fronius zu neuen Produkten?
1.)Es muss etwas sein, was es auf der Welt noch nicht gibt und was einen großen Kundennutzen bringt. Es muss den Menschen nützen!
2.)Es muss zum Vertriebskanal der Fa. Fronius passen.
3.)Es muss technisch machbar sein. Die Realisierung dauert aber üblicherweise 10 Jahre und da braucht man ein sehr großes Durchhaltevermögen.

Erfolgsbeispiele von Fronius sind:
1.)Schweissen von Stahl-Aluminium
2.)Wechselrichter und Anlagen-Überwachungssysteme für netzgekoppelte Photovoltaikanlagen
3.)Batterieladesysteme für den Werkstatteinsatz und für industrielle Anwendungen
4.)HyLOG  Schleppfahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb. Das besondere daran ist die Wasserstoff-Brennstoffzelle, die das Fahrzeug antreibt. Gewonnen wird der  Grüne Treibstoff emissionsfrei aus Solarstrom mittels Elektrolyse. Da das Wechseln der Wasserstoff-Batterie nur wenige Minuten dauert, kommt es zu keinem Stillstand des Transporters. Zudem haben Brennstoffzellen die doppelte Reichweite von herkömmlichen Batterien.
Leiter, Fachhochschule Oberösterreich Forschungs & Entwicklungs GmbH, Wels Abstract
Zeiten der Krise sind auch gleichzeitig immer Zeiten, wo Entscheidungen für die Zukunft getroffen werden. Wer die Krise gut übertau-chen kann und gleichzeitig die geeigneten Vorraussetzungen für den Aufschwung geschaffen hat, wird seine Wettbewerbsposition wesentlich verbessern können und gestärkt aus der Krise hervorgehen. Daher gilt es für jeden Industriebetrieb, die richtigen Ent-scheidungen zu treffen, sich auf seine Zukunftsprodukte zu konzentrieren und sich durch fokussierte F&E-Aktivitäten auf den Auf-schwung vorzubereiten. Nachhaltige F&E-Aktivitäten in den Stärkefeldern bzw. in den Zukunftsfeldern eines Unternehmens sind gera-de in Krisenzeiten sehr wichtig, weil hier die Basis für die Zukunft geschaffen wird.
F&E- und Ausbildungseinrichtungen wie Fachhochschulen können Unternehmen gerade in schwierigen Zeiten sehr gut unterstützen. Die F&E an den österreichischen FHs zeichnet sich durch eine sehr starke regionale Verankerung gekoppelt mit Umsetzungsorientie-rung und Internationalisierung aus. Es ist sowohl die Kooperation mit kleineren und mittleren Unternehmen (KMUs) als auch mit  global Playern stark ausgeprägt. Darüber hinaus werden die F&E-Projekte an FHs meist durch interdisziplinäre Teams bearbeitet, was üblicherweise zu besseren und nachhaltigeren Lösungen führt.
Stellvertretender Chefredakteur, Die Presse, Wien Chair

Ing. Klaus FRONIUS

Chairman of the Supervisory Board, Fronius International GmbH, Vienna

1965-1970 Technologisches Gewerbemuseum, Wien
1973 Start bei Fronius International GmbH, Pettenbach
seit 1975 Geschäftsführer und Eigentümer, Fronius International GmbH
1994 Mitinitiator zur Gründung der Fachhochschule Wels

Priv. Doz. Dipl.-Ing. Dr. Johann KASTNER

Leiter, Fachhochschule Oberösterreich Forschungs & Entwicklungs GmbH, Wels

 Studium der Technischen Physik, Universitäten Linz und Wien
1995-1997 Entwicklungsingenieur, Philips Videowerk, Wien
1997-2002 Forschungsleiter und Geschäftsführer, Profactor Produktionsforschungs GmbH, Steyr
seit 2002 FH-Professor für Sensorik und Messtechnik, FH OÖ Campus Wels
seit 2004 Leiter und Prokurist, FH OÖ Forschungs & Entwicklungs GmbH
seit 2007 Leiter, F&E-Ausschuss der Österreichischen Fachhochschulkonferenz
seit 2009 Mitglied, Rat für Forschung und Technologieentwicklung Oberösterreich

Dr. Michael PRÜLLER

Stellvertretender Chefredakteur, Die Presse, Wien

1986 Dr. juris, Paris-Lodron-Universität Salzburg
1987 Diplomstudium, Institut Européen des Hautes Etudes Internationales, Nizza
1996-1999 Senior Consultant, PR- und Werbeagentur Ogilvy & Mather, Wien
2000-2004 Ressortleiter, Wirtschaftsressort ("Economist"), Tageszeitung "Die Presse"
seit 2004 Stellvertretender Chefredakteur, Tageszeitung "Die Presse"