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Instruments of Good Urban Planning

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Liechtenstein-Hayek-Saal
Plenary / Panel
german language

Speakers

Raumplaner; Vorstand a.D., Abteilung für Raumplanung und Verkehr, Stadt Salzburg Abstract Key Note
Gute Stadt-und Raumplanung braucht sowohl die Ebene der für BürgerInnen rechtlich nicht direkt verbindlichen Pläne  Stadtentwicklungspläne, Entwicklungskonzepte, Städtebauliche Leitbilder, Rahmenpläne, Masterpläne und dgl. als auch die als Verordnungen verbindlichen Instrumente  Flächenwidmungs- und Bebauungspläne.

Konflikt Nr.1:
Die Planungsinstrumente enden jeweils an der Gemeindegrenze.

Konflikt Nr. 2:
Die Baulanddifferenzierungen (Mononutzungen) bauen in allen Rechtsgrundlagen auf Planungszielen auf , die aus der 1.Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen.

Konflikt Nr. 3:
Gute Stadt-und Raumplanung hat sich in den letzten 50 Jahren von der Ordnungsplanung über die Entwicklungsplanung zum Bedarf einer konkreten städtebaulichen Realisierung mit Bürgerbeteiligung sowie Einbeziehung der Zeit- und Finanzierungskomponente und Sozialverträglichkeit entwickelt. Die Rechtsgrundlagen hinken dieser Entwicklung weit nach, sie haben erst den Schritt von der Ordnungs- zur Entwicklungsplanung vollzogen.
Landesrat, Landesregierung Salzburg Abstract
Orts- und Stadtkernabgrenzung & Standortverordnungen als wirksame Instrumente der Raumplanung

Seit Jahren wächst die Zahl von leerstehenden Gebäuden in Dorfzentren beständig an, während gleichzeitig Neubaugebiete auf der "grünen Wiese" ausgewiesen werden. Dies belastet nicht nur die Natur und verknappt den Bestand an wertvollen Flächen, sondern führt zur Schwächung von Ortskernen und bisher intakte Strukturen gehen verloren. In diesem Zusammenhang wird LR Walter Blachfellner u. a. den Einsatz von "Orts- und Stadtkernabgrenzungen" als raumplanerische Steuerungsinstrumente darstellen und beschreiben.
In weiterer Folge soll auch das Spannungsfeld zwischen der Belebung der inneren dörflichen Struktur und der baulichen Entwicklung in der Peripherie anhand von Praxisbeispielen thematisiert werden.
Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat, Die Grünen, Wien
Hauptabteilungsleiter, Stadtentwicklungsplanung, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Landeshauptstadt München Abstract
Nachhaltige Stadtentwicklung braucht integrierte und kooperative Konzepte
und Strategien.

Raumplanung steht im Spannungsfeld vielfältiger Herausforderungen, Bedürfnisse
und Interessen. Sie kann deshalb nicht als rein technische und administrative, hoheitliche
Aufgabe betrieben werden, sondern erfordert Abwägung und letztlich normative,
politische Entscheidungen. Voraussetzung für eine sozial, ökologisch, ökonomisch und kulturell ausbalancierte,
d.h. nachhaltige Raumentwicklung sind integrierte, fachübergreifend und langfristig
angelegte Konzepte und Strategien. Sie lassen sich nicht  top-down verordnen, sondern
müssen in einem offenen Kommunikations- und Kooperationsprozess zwischen
Politik/Verwaltung, Marktakteuren und Bürgerschaft/Zivilgesellschaft (Trialog) entwickelt
werden. Zu Ihrer Umsetzung bedarf es kluger Kombinationen informeller und formeller, d.h.
rechtlich verbindlicher Planungsinstrumente mit transparenten Verfahren eines gerechten
und angemessenen wirtschaftlichen Vorteils- und Lastenausgleichs.
Die in München entwickelte Planungskultur kann hierfür als Beispiel dienen.

Informationen zur Stadtentwicklungskonzeption PERSPEKTIVE MÜNCHEN sowie zu den Verfahrensgrundsätzen
der Sozialgerechten Bodennutzung (SoBoN) sind im Netz unter folgenden Links zu finden:

http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/Stadtentwicklung/
Perspektive-Muenchen.html
http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Kommunalreferat/immobilien/sobon.html
Editor "Chronik", Der Standard, Vienna Chair

Dipl-Ing. Dr. Gerhard DOBLHAMER

Raumplaner; Vorstand a.D., Abteilung für Raumplanung und Verkehr, Stadt Salzburg

1959-1965 Architekturstudium an der Technischen Universität Wien
1970 Promotion an der TU Wien
1965-1968 Universitätsassistent am Institut für Städtebau und Raumplanung der TU Wien
1968-2004 Stadtplaner in der Stadt Salzburg
1968-1970 Bearbeitung des Stadtentwicklungsmodells 1970 (erste Stadtentwicklungsplanung in Österreich) , das vom Gemeinderat der Stadt Salzburg als langfristiger Entwicklungsplan einstimmig 1970 beschlossen wurde.
1972-1978 Leiter des Amtes für Stadtplanung
1972-1982 Flächendeckende Bearbeitung von städtebaulichen Strukturplänen als Stadtteilentwicklungsplanung mit einem dazu entwickelten umfassenden Bürgerbeteiligungsmodell (erstmals in Österreich)
1982-1987 Wesentliche Mitwirkung an der Architekturreform der Stadt Salzburg mit Einführung des Gestaltungsbeirates und der Planungsvisite sowie an der Grünlanddeklaration der Stadt Salzburg, die 1985 vom Gemeinderat beschlossen wurde.
1978-2004 Vorstand der Abteilung Raumplanung und Verkehr
seit 2004 Freiberuflicher Konsulent

Walter BLACHFELLNER

Landesrat, Landesregierung Salzburg

1958-1962 Volksschule in Werfen
1962-1970 Erzbischöfliches Privatgymnasium "Borromäum", Privathauptschule Michaelbeuern, sowie Musisch-Pädagogisches Realgymnasium St. Johann im Pg.
1970-1974 Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung
1974-1979 Gastronomie in Berchtesgaden (Bayern)
1979-2001 Österreichische Post- und Telegraphenverwaltung
2001 Landesrat - Landesregierung Salzburg
1971 Beitritt zur SPÖ
1982-1986 Bezirksvorsitzender der FSG Post im Flachgau
1986 Stellvertretender Vorsitzender der Gewerkschaft der Post- und Fernmeldebediensteten und Stellvertretender Betriebsratvorsitzender
1989 Betriebsratvorsitzender
1989 Vorsitzender der Gewerkschaft der Post und Fernmeldebediensteten
1996 Vorsitzender des Österreichischen Gewerkschaftsbundes
 Ressorts
2001 Landesrat - Landesregierung Salzburg
2001-2004 Soziales, Verkehr, Bauen (inkl. Straßenbau und Brückenbau)
2004-2008 Wohnbauförderung, Bauen (inkl.Straßenbau und Brückenbau), Siedlungswasserwirtschaft, Konsumentenschutz
2009-2012 Wohnbauförderung, Raumordnung, Umweltschutz, Verbraucherschutz, Gewerbe und Betriebsanlagen

Mag. Christoph CHORHERR

Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat, Die Grünen, Wien

 Studium der Volkswirtschaftslehre (Schwerpunkt Umweltökonomie) an der Wirtschaftsuniversität Wien
1986-1991 Referent für Wirtschafts-, Verkehrs- und Energiepolitik im Grünen Parlamentsklub
seit 1987 Lektor an der Wirtschaftsuniversität Wien, Lehraufträge an der Universität Wien und der Technischen Universität Wien
1991-1996 Stadtrat in Wien
1991-1997 Geschäftsführer der "Chorherr & Reiter Ökologische Bauprojekte", Realisierung einiger Musterprojekte in Niedrigenergiebauweise
1996-1997 Bundessprecher der Österreichischen Grünen
1997-2004 Klubobmann der Wiener Grünen
seit 1997 Grüner Gemeinderat und Landtagsabgeordneter in Wien
seit 2012 Sprecher der Wiener Grünen für Energie, Klimaschutz und Stadtplanung

Dipl.-Ing. Stephan REISS-SCHMIDT

Hauptabteilungsleiter, Stadtentwicklungsplanung, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Landeshauptstadt München

1977 Diplom - Ingenieur Architektur/Städtebau an der RWTH Aachen
1978-1980 Städtebaureferendariat in NRW, Große Staatsprüfung (Bauassessor)
1980-1983 Sachgebietsleiter, Stadtplanungsamt Gelsenkirchen
1983-1996 Leiter der Abteilung Planung, Kommunalverband Ruhrgebiet
seit 1996 Leiter der Hauptabteilung Stadtentwicklungsplanung, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, Landeshauptstadt München

Mag. Petra STUIBER

Editor "Chronik", Der Standard, Vienna

1987-1989 Freelancerin, "Trend" und "Kurier", Wien
1989-1999 Redakteurin Chronik sowie Wien, Der Standard, Wien
1993-1999 Redakteurin Innenpolitik, Der Standard, Wien
1999-2002 Redakteurin Innenpolitik, Format, Wien
2002-2007 Korrespondentin für Österreich und Ungarn, Die Welt und Basler Zeitung, Wien
seit 2007 Ressortleiterin Chronik sowie Wien, Der Standard, Wien

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