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Neue Medien in Kultur und Wirtschaft

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Aula der Universität Innsbruck
Plenary / Panel
german language

Speakers

Medienphilosoph sowie Professor für Geschichte und Theorie der Visuellen Kommunikation, Fakultät Gestaltung, Bauhaus-Universität Weimar Abstract
Woher kommt das Neue? Was sind die kulturökonomischen Kriterien
für Innovation? Ausgehend von zwei völlig gegensätzlich strukturierten
Innovationen (HDTV und YouTube) werde ich argumentieren, dass das
Neue nicht von der Technik und ihren Erfindern kommt, sondern vom
gesellschaftlichen Bedarf und der kulturellen Energie, durch die es zu
demokratischen Umnutzungen kommt. Neue Medien sind so neu nicht,
wie manchmal glauben gemacht wird - neu sind die Möglichkeiten, die
einem Bedarf entstammen, der mit historischen Alltagshorizonten und
sozialen Lebenswelten zu tun hat. Wer diesen Bedarf ignoriert, wie die
Kulturindustrie es in den vergangenen Jahren tat, produziert blinde
Flecken.
Executive Vice President, Regional Operations & Business Development, Central & Eastern Europe and Asia, RTL Group, Luxemburg Abstract
In seinem Eingangsstatement "Die Zukunft des Fernsehens" beschreibt Andreas Rudas, Mitglied des Executive Committee der RTL Group, die Herausforderungen für das Fernsehen in der Digitalen Welt - und wie die RTL Group als Europas führender Unterhaltungskonzern ihre Geschäftsmodelle anpasst, um diese Herausforderungen zu meistern.

Basierend auf den Stärken des werbefinanzierten Free-TV (kontinuierlich steigende Sehdauer, Fernsehen als unverzichtbares Werbemedium für den Markenaufbau) verfolgt die Strategie der RTL Group zwei Hauptziele: einerseits die fortlaufende, weitere Optimierung des Kerngeschäfts der großen TV- und Radiosender und andererseits das Wachstum der Unternehmensgruppe voranzutreiben - beispielsweise durch die Ausweitung der werbeunabhängigen Umsätze und die Etablierung von nachhaltig profitablen Geschäftsmodellen für die stark wachsende non-lineare Nutzung von TV-Inhalten.
Vorsitzender, IDM - Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Wien Chair

Dr. Frank HARTMANN

Medienphilosoph sowie Professor für Geschichte und Theorie der Visuellen Kommunikation, Fakultät Gestaltung, Bauhaus-Universität Weimar

1980-1987 Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Soziologie, Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien
1987 Promotion am Institut für Philosophie, Universität Wien
1992-1999 Geschäftsführer, Forum Sozialforschung Wien
2000-2008 Gewerbliche Tätigkeit als PR/Medienberater
2000 Habilitation für Medien- und Kommunikationstheorie
2000-2009 Lehrtätigkeit als Universitätsdozent in Wien sowie an der Donau-Universität Krems und der Universität Salzburg
2007 Gastprofessor, Universität Erfurt
2008 Gastprofessor, Bauhaus-Universität Weimar
2009 Berufung zum Professor für Geschichte und Theorie der visuellen Kommunikation an der Bauhaus-Universität Weimar
2010 Gastprofessor an der "Escola de Communicações e Artes", USP - Universidade de São Paulo, Brasilien

Dr. Andreas RUDAS

Executive Vice President, Regional Operations & Business Development, Central & Eastern Europe and Asia, RTL Group, Luxemburg

1986-1997 beschäftigt beim ORF, davon:
1994-1997 Generalsekretär, verantwortlich für strategische Geschäftsplanung, Politik und den Bereich des Satelliten-Fernsehens
2001-2005 Vorstand, Magna International Europe
 Seit 2009 Executive Vice President sowie Mitglied des Vorstandes, RTL Group, verantwortlich für Belgien, Kroatien, Ungarn, Deutschland (RTL Radio) und für die Expansion Osteuropa und Asien
2005-2009 Executive Director, WAZ Ost Holding (Österreich, SE Europe, Vietnam)

Dr. Erhard BUSEK

Vorsitzender, IDM - Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Wien

1959-1963 Studium an der Universität Wien, Juridische Fakultät
1964-1968 Parlamentssekretär im Österreichischen Nationalrat
1966-1969 Vorsitzender des Österreichischen Bundesjugendringes
1972-1976 Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes
1975-1976 Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei
1976-1978 Stadtrat in Wien
1976-1989 Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei
1978-1987 Landeshauptmann-Stellvertreter und Vizebürgermeister von Wien
1989-1994 Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
1994-1995 Bundesminister für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten
1991-1995 Vizekanzler der Republik Österreich und Bundesparteiobmann der Österreichischen Volkspartei
2000-2001 Regierungsbeauftragter der österreichischen Bundesregierung für EU-Erweiterungsfragen
2002-2008 Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa
2004-2005 Vizepräsident des Vienna Economic Forums (VEF)
2008-2009 Berater des Außenministers der Tschechischen Regierung in Fragen des westlichen Balkans während der EU-Präsidentschaft 1. Hälfte 2009
2000-2012 Präsident des Europäischen Forums Alpbach
 
 Aktuelle Funktionen:
2005-2014 Vorsitzender der ERSTE Stiftung
seit 1995 Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)
seit 1996 Koordinator der Southeast European Cooperative Initiative (SECI)
seit 2005 Präsident des Vienna Economic Forums (VEF)
seit 2008 Vorsitzender des Universitätsrates, Medizinische Universität Wien
seit 2008 Jean Monnet Chair ad personam
seit 2009 Präsident des Herbert-Batliner-Europainstituts
seit 2010 Präsident des EU-Russia Centre

Kultur und Wirtschaft 2011

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