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Switzerland/Austria: Focal points of urban development

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Liechtenstein-Hayek-Saal
Plenary / Panel
german language

Speakers

Direktor, Amt für Städtebau, Zürich Abstract Key Note
Stadt Zürich: Schwerpunkte der Stadtentwicklung für eine prosperierende und gerechte Stadt.
Aus politischen Vorgaben wird eine räumliche Entwicklungsstrategie für die Planung der nächsten 25 Jahre entwickelt.
Executive City Councillor for Housing, Housing Construction and Urban Renewal, Vienna Abstract
Der Schwerpunkt der Stadtentwicklung und Wohnungspolitik muss auch weiterhin auf leistbarem und qualitätsvollem Wohnen für alle Menschen sowie auf einer funktionalen und sozialen Durchmischung der Stadt liegen; dies erfordert vorausschauende Planung  auch hinsichtlich der Mobilisierung der Grundstücke  und öffentliche Wohnbauförderung. Wohnbau muss auf die Herausforderungen, die sich aus der demographischen Entwicklung, der Veränderung der Haushaltsformen, der erhöhten Mobilität der Menschen und dem Umwelt- und Klimaschutz ergeben, durch flexible Angebote reagieren. Im Energiebereich müssen ganzheitliche Konzepte, die die Gesamtenergiebilanz eines Gebäudes über den gesamten Bestandszeitraum, wohnungsnahe Infrastruktur und alternative Mobilität beinhalten, umgesetzt werden.
Geschäftsführer, Neue Heimat Tirol, Innsbruck Abstract
a) Nachhaltigkeit - der Generation mehr zu übergeben als man selbst erhalten hat. Handeln - nicht reden!
b) Wohnbau/Integrationsmaschine: Einseitige Besiedlung hindert (siehe Vorstädte Paris), "Integrationsfähigkeit" der Wohnbesiedlungspolitik und der Hausverwaltungen noch mehr verbessern.
Member of the Board, Österreichisches Siedlungswerk, Charitable Real Estate Public Limited Company, Vienna Abstract
Stadtentwicklung Nordbahnhof Wien
ÖSW Wohngemeinschaftsprojekt  CITYCOM2

Mit insgesamt 75 ha Fläche zählt das ehemalige Nordbahnhofgelände zu den bedeutendsten innerstädtischen Entwicklungsgebieten Wiens. Im neuen Stadtteil entstehen im Sinne einer gemischten städtebaulichen Struktur neben rund 10.000 Wohnungen auch Schulen, Kindergärten, Büros, Geschäfte und Gewerbebetriebe.

CITYCOM2, das Siegerprojekt eines zweistufigen Bauträgerwettbewerbes zum Thema  junges, kostengünstiges Wohnen im Jahr 2008 (Planung BEHF Architekten), ist derzeit in Realisierung und wird Ende 2011 fertig gestellt. Neben 98 geförderten Mietwohnungen in zwei  Apartmenthäusern entsteht das erste Wohngemeinschaftshaus in Österreich mit 42 WGs mit insgesamt 165 Zimmern. Vom Cafe über Sauna bis hin zur Fahrradwerkstatt und Musikproberaum wird hier alles für ein spannendes WG- Leben bereitgestellt.
Vizebürgermeisterin und Amtsführende Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung, Wien Abstract
10 Thesen für eine Stadtplanung der Zukunft
1. Die Stadt ist dort, wo viele Menschen leben wollen. Die Stadt soll so gestaltet werden, dass es nicht zur weiteren Zersiedelung im Umland kommt. Mehr Lebensqualität in der Stadt, mehr Grün- und Freiräume
2. Die Stadt ist Begegnung und Inspiration. Ein Stadtviertel ist nicht eine Ansammlung von Häusern, Stadt findet nicht in geschlossenen Wohnräumen statt. Freiräume, öffentlicher Raum, Straßen, Parks
3. Die Stadt ist Effizienz. Stadt als Motor zum Klimaschutz, Energieeffizienz, energiesparende Planung
4. Die Stadt ist Mischung und Flexibilität. Urbane Stadtteile, gemischte Nutzung. Flexible Nutzbarkeit auch von neu errichteten Vierteln. Keine Monofunktionalen Stadtteile mehr
5. Die Stadt ist Vielfalt und Inklusion. Maximale Vielfalt muss in der Stadt möglich sein  Lebensstile, Zuwanderung, etc. , zugleich aber maximales Gefühl der Zugehörigkeit
6. Die Stadt ist Wachstum. (Baukapazität von 8000 Wohneinheiten pro Jahr, um Mieten leistbar zu halten, Schwerpunkt in innerstädtischer Verdichtung, öffentlicher Raum als Ausgangsbasis für die Entwicklung neuer Stadtviertel, Wien als Metropolenregion)
7. Die Stadt ist Innovation und Transparenz. (mehr offene Wettbewerbe, neue junge ArchitektInnen, transparentere Jury-Sitzungen)
8. Die Stadt ist Partizipation und Selbstorganisation. (BürgerInnenbeteiligung, Beteiligung schon vor Wettbewerben, Beispiel Franz Josephs Bahnhof, Negativbeispiel Augarten)
9. Die Stadt ist Kontroverse und Dialog. Stadt braucht Kultur, in der es möglich ist, Fehler zu machen, interessiertes Fachpublikum soll kontroversiell und leidenschaftlich diskutieren. Lernprozesse einleiten.
10. Die Stadt ist Vision und Utopie.
Vorsitzender, IDM - Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Wien Chair

Patrick GMÜR

Direktor, Amt für Städtebau, Zürich

1981-1986 Architekturstudium an der Eidgenössischen Technischen Hochschule, Zürich
1989-1998 Gemeinsames Büro mit Regula Lüscher Gmür, Zürich
1998-2009 Architekturbüro Patrick Gmür Architekten, Zürich
seit 2009 Direktor, Amt für Städtebau, Hochbaudepartement, Zürich

Dr. Michael LUDWIG

Executive City Councillor for Housing, Housing Construction and Urban Renewal, Vienna

1975-1980 Studium der Politikwissenschaft und Geschichte an der Universität Wien (Dr. phil.)
1984-1986 Kurs- und Projektleiter in der Erwachsenenbildung
1986-1991 Pädagogischer Leiter einer Volkshochschule, Wien
1991-2007 Landesstellenleiter, Dr. Karl-Renner-Institut, Wien
1994-1995 Bezirksrat, Floridsdorf, Wien
1996-1999 Mitglied des Bundesrats, Wien
1999-2007 Abgeordneter zum Wiener Landtag; Mitglied des Gemeinderats, Wien
seit 2007 Amtsführender Stadtrat für Wohnen, Wohnbau und Stadterneuerung , Wien

Dr. Klaus LUGGER

Geschäftsführer, Neue Heimat Tirol, Innsbruck

seit 1989 Geschäftsführer, Neue Heimat Tirol
seit 2004 Geschäftsführer, Innsbrucker Stadtbau

Arch. Dipl.-Ing. Michael PECH

Member of the Board, Österreichisches Siedlungswerk, Charitable Real Estate Public Limited Company, Vienna

1986 Diplom an der Technischen Universität Wien (Architektur)
1986-1990 Universitätsassistent am Institut für Städtebau, TU Wien
1994 Ziviltechnikerprüfung für das Fachgebiet Architektur, Befugnis eines Architekten (ruhend)
1995-1998 Lehrbeauftragter am Institut für Städtebau (UE-Studio), TU Wien
seit 1997 Vorstand Österreichisches Siedlungswerk Gemeinnützige Wohnungsaktiengesellschaft
seit 1998 Lehrbeauftragter, Continuing Education Center, TU Wien
2005 Befähigungsnachweis für Immobilientreuhänder (Bauträger, Immobilienmakler und Immobilienverwalter)
2013 MRICS, Member of the Royal Institute of Chartered Surveyors

Mag. Maria VASSILAKOU

Vizebürgermeisterin und Amtsführende Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung, Wien

1994 Magistra der Philosophie, Studium der Sprachwissenschaft und gewählte Fächer der Psychologie, Universität Wien
1993-1995 Bundesreferentin für ausländische Studierende, Zentralausschuss der ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft
1995-1996 Generalsekretärin, Zentralausschuss der ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft
1997-2001 Mitglied, Landesvorstand der Wiener Grünen
1996-2001 Abgeordnete zum Wiener Landtag sowie Grüne Gemeinderätin der Stadt Wien
2001-2004 Mitglied, Wiener Landesregierung und n.a. Stadträtin
  Mitglied, Bundesvorstand der Grünen
  Abgeordnete zum Wiener Landtag sowie Grüne Gemeinderätin der Stadt Wien
2004-2010 Klubobfrau des Grünen Klubs im Wiener Rathaus
seit 2008 Stellvertretende Bundessprecherin der Grünen
2009 Mit 98,7 % zur Spitzenkandidatin für die Wien Wahl 2010 gewählt
seit 2010 Vizebürgermeisterin; Landeshauptmann-Stellvertreterin sowie amtsführende Stadträtin für Stadtentwicklung, Verkehr, Klimaschutz, Energieplanung und BürgerInnenbeteiligung, Wien

Dr. Erhard BUSEK

Vorsitzender, IDM - Institut für den Donauraum und Mitteleuropa, Wien

1959-1963 Studium an der Universität Wien, Juridische Fakultät
1964-1968 Parlamentssekretär im Österreichischen Nationalrat
1966-1969 Vorsitzender des Österreichischen Bundesjugendringes
1972-1976 Generalsekretär des Österreichischen Wirtschaftsbundes
1975-1976 Generalsekretär der Österreichischen Volkspartei
1976-1978 Stadtrat in Wien
1976-1989 Landesparteiobmann der Wiener Volkspartei
1978-1987 Landeshauptmann-Stellvertreter und Vizebürgermeister von Wien
1989-1994 Bundesminister für Wissenschaft und Forschung
1994-1995 Bundesminister für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten
1991-1995 Vizekanzler der Republik Österreich und Bundesparteiobmann der Österreichischen Volkspartei
2000-2001 Regierungsbeauftragter der österreichischen Bundesregierung für EU-Erweiterungsfragen
2002-2008 Sonderkoordinator des Stabilitätspaktes für Südosteuropa
2004-2005 Vizepräsident des Vienna Economic Forums (VEF)
2008-2009 Berater des Außenministers der Tschechischen Regierung in Fragen des westlichen Balkans während der EU-Präsidentschaft 1. Hälfte 2009
2000-2012 Präsident des Europäischen Forums Alpbach
 
 Aktuelle Funktionen:
2005-2014 Vorsitzender der ERSTE Stiftung
seit 1995 Vorsitzender des Instituts für den Donauraum und Mitteleuropa (IDM)
seit 1996 Koordinator der Southeast European Cooperative Initiative (SECI)
seit 2005 Präsident des Vienna Economic Forums (VEF)
seit 2008 Vorsitzender des Universitätsrates, Medizinische Universität Wien
seit 2008 Jean Monnet Chair ad personam
seit 2009 Präsident des Herbert-Batliner-Europainstituts
seit 2010 Präsident des EU-Russia Centre