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Special lecture: New ways of living together in the city and the country

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Erwin-Schrödinger-Saal
Plenary / Panel
german language

Speakers

Professor of Urban and Regional Economy, HCU - HafenCity University, Hamburg Abstract Key Note
Beschleunigt durch die Megatrends der Globalisierung und der Informatisierung vollzog sich eine tief greifende Wandlung der ökonomischen Basis der Städte. Der Wandel von einer Industrie- zu einer Wissensökonomie hat dazu geführt:
-Entwicklung von intellektueller Arbeit, menschlicher Kreativität, Vernetzung und sozialer Interaktivität.
-Die Stadt gewinnt nicht nur als Arbeitsort, sondern auch als Wohnort und Lebensraum
-Wissensökonomie benötigt zeitlich und räumlich flexible Organisationsformen, daher lösen sich traditionelle Lebensweisen auf, z.B. Trennung von Arbeit und Freizeit
-Das Eigenheim im Grünen verliert an Bedeutung, augrund von steigenden Bezinpreisen und Wegfall von Eigenheimzulagen
-Feste Vollzeitstellen werden zur Ausnahme
-Hochqualifizierte arbeiten heute länger und in unregelmäßigen Zeitrythmen
-Die Frauenbeschäftigung ist angestiegen und das familiäre Alltagsleben wir immer komplizierter und durch die Unsicherheit von Job und Einkommen werden sich deutlich weniger Menschen mit hohen Hypotheken für ein Eigenheim im Grünen entscheiden
-Für Hochqualifizierte ist die Stadt ein Magnet  Unternehmen orientieren sich in ihrer Standortwahl zunehmend an der Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften
-Die Stadt bietet auch eine bessere Beschaffungsmöglichkeiten: Einkaufsmöglichkeiten, Nahversorger, Betreuungsangebote für Kinder, flexiblere Öffnungszeiten, Bildungs - und Kulturangebot
Bieten unsere Städte tatsächlich all diese erwünschten Möglichkeiten? In den Innenstädten wird kaum mehr gewohnt, und mit dem Wohnen sind auch die viel¬fältigen Dienstleistungseinrichtungen verschwunden, die einen urbanen Lebensstil erst möglich und attraktiv machen. Hier liegt eine große Herausforderung zukünftiger Stadtpolitik. Gefragt sind urbane Strukturen, die den neuen Wohn- und Arbeitsformen entsprechen und die eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglichen. Denn die neue ökonomische Dynamik in den Kernstädten ist wesentlich durch eine Zunahme der Frauenerwerbstätigkeit geprägt.
Die neuen urbanen Strukturen sind nicht mehr bestimmt durch Spezialisierung, Zonierung und Vereinheitlichung, sondern durch Diversität, komplexe Überlagerung und Differenz. Angesichts der strukturellen Unbestimmtheit und Offenheit gesell¬schaft¬licher Entwicklungen in einer globalisierten Wissensgesellschaft dient die Stadt mit ihrer hohen ökonomischen, sozialen und kulturellen Diversität als  Zufalls¬generator für Kontakte, Informationen und kontextgebundenes Wissen und bietet mit ihren vielfältigen Möglichkeitsstrukturen einen Zugewinn an Chancen für gesellschaftliche Teilhabe und zivilgesellschaftliche Zukunftsbewältigung.
Regisseur und Produzent, Malibu und Wien
Spokesman of the Managing Board, Billa AG, Wiener Neudorf
Managing Partner, Hörhan Strategy Consultants, Wien
Head, Centre of Public Health, Medical University of Vienna Chair

Dr. rer. pol. Dieter LÄPPLE

Professor of Urban and Regional Economy, HCU - HafenCity University, Hamburg

1986-2003 Professor für Stadt- und Regionalökonomie, TU Hamburg-Harburg
seit 2003 ? , HCU - HafenCity Universität Hamburg
1993-2007 Institutsleiter, Instituts für Stadt- und Regionalökonomie, TU Hamburg-Harburg
seit 2007 Emeritus; Sonderprofessur für Internationale Stadtforschung, HafenCity Universität Hamburg
seit 2011 Senior Fellow, Brookings Institution, Metropolitan Policy Program, Washington

Robert DORNHELM

Regisseur und Produzent, Malibu und Wien

1961 Emigrierte Dornhelm von Rumänien nach Österreich
1965-1967 Studium Film an der Wiener Filmakademie
1967-1975 Dokumentarfilmregisseur für den Österreichischen Rundfunk (ORF)
1977 Debütfilm: The Children of Theatre Street. Die Dokumentation beschäftigt sich mit den Schülern der Mariinsly Ballet Schule (heute Kirov Balletschule) in Sankt Petersburg und wird von Grace Kelly erzählt. Dornhelm verlegt seinen Arbeits- und Lebensmittelpunkt nach Los Angeles.
1981 Film She Dances Alone " eine Geschichte über Kyra Nijinsky, der Tochter des großen russischen Tänzers Vaslav Nijinsky
1983 Film Digital Dreams " widmet sich dem Leben von Bill Wyman, langjähriger Bassist und Gründungsmitglied der Rolling Stones.
1986 Spielfilm Echo Park
1990 Drama Requiem für Dominic " geschrieben von den beiden österreichischen Autoren Michael Köhlmeier und Felix Mitterer " beschäftigt sich Dornhelm mit dem revolutionären Umbruch in seiner Heimat Rumänien
1997 Film Der Unfisch
1999 The Venice Project
2001 Regie bei der Anne-Frank-Verfilmung "Anne Frank"
2002 Film "RFK - Robert F. Kennedy"
2003 The Rudy Giuliani Story (mit James Woods)
2004 Spartacus
 Es folgt Into the west, eine Produktion von Steven Spielberg, die mit zehn Nominierungen für den Emmy geehrt wurde.
2006 The Ten Commandments
2006 Kronprinz Rudolf, ein TV-Zweiteiler über das Schicksal des Habsburgthronfolgers Rudolf von Österreich-Ungarn
2007 Mehrteilige Neuverfilmung von Leo Tolstois Roman Krieg und Frieden
 Zurzeit arbeitet Robert Dornhelm an der Türkenbelagerung von Wien 1683.
2007-2008 Dokumentation über Herbert von Karajan anlässlich seines 100. Geburtstags und Verfilmung von La Bohème mit Anna Netrebko und Rolando Villazon

Mag. Volker HORNSTEINER

Spokesman of the Managing Board, Billa AG, Wiener Neudorf

  Studium der Betriebswirtschaft an der Wirtschaftsuniversität Wien
1995 Traineeausbildung bei Billa
1996 Rayonsleiter
1998 Billa-Verkaufsleiter
2000 Verleihung der Prokura
2001 Ernennung zum Vorstandsdirektor für den gesamten Bereich Verkauf der BILLA AG
seit 2006 Vorstandssprecher der BILLA AG

Mag. Christoph HÖRHAN

Managing Partner, Hörhan Strategy Consultants, Wien

1997-1999 Referent der Bundesvertretung, Österreichische Hochschülerschaft
2000 Beratung, Publico PR und Lobbying
2003 Volkswirtschaftliche Abteilung, Industriellenvereinigung
2003-2006 Leiter der Kommunikation, Referent für Gesundheitsförderung und Prävention, Ministerbüro, BM Gesundheit und Frauen
 Lektor an den Public Health Lehrgängen der MedUni Wien, MedUni Graz, Johannes Kepler Universität Linz und MCI Innsbruck
2006-2010 Leiter Fonds Gesundes Österreich, Gesundes Österreich GmbH

Dr. Anita RIEDER

Head, Centre of Public Health, Medical University of Vienna

1989 Dr.a med., Medizinische Fakultät, Universität Wien
  Boston, Marie Curie Cancer Center Warschau, Ann Arbor Univ.of Michigan, Royal Hospital London, Bethesda Maryland, Harvard School of Public Health, Bochum
1995 Fachärztin für Sozialmedizin, FA-Ausbildung Institut für Sozialmedizin, Medizinische Fakultät, Universität Wien; mehrere Auslandsaufenthalte im Rahmen der Ausbildung, u.a. Tufts University
seit 1993 Gesundheitspsychologin
1997 Habilitation Sozialmedizin, ao.Univ.Prof. am Institut für Sozialmedizin, Medizinische Fakultät, Universität Wien
1999 Gastprofessorin, National Heart Institute, University of Ottawa
2000 Professorin, Sozialmedizin mit besonderer Berücksichtigung der Herzkreislauferkrankungen, Institut für Sozialmedizin, Zentrum für Public Health, Medizinische Fakultät, Universität Wien
2002-2003 Maria Göppert-Mayer-Gastprofessorin, Gender Medicine und Public Health, Medizinische Hochschule Hannover
seit 2005 Wissenschaftliche Leiterin, Universitätslehrgang "Master of Public Health", Medizinische Universität Wien
seit 2007 Curriculumdirektorin für die Studienrichtung Humanmedizin, Leiterin der Curriculumkoordination, Department für Aus- und Weiterbildung, Medizinische Universität Wien
seit 2010 Mitglied der erweiterten Lehrgangsleitung Versicherungsmedizin, Universität Basel und ASIM

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