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How young people operate in cultural environments

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Kaiser-Leopold-Saal
Plenary / Panel
german language

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Speakers

Referentin Kunst und Kultur, Büro des Bundesministers Dr. Josef Ostermayer, Bundeskanzleramt, Wien Abstract
Jugend gestaltet Kultur: u19 – Create your World, Prix Ars Electronica
Thesen:
•Digital natives haben Spaß mit digital devices und leben ihre Kreativität aus.
•Spielerischer Umgang führt bei der Umsetzung neuer Ideen zur selbständigen Wahl zwischen High-Tech, Low-Tech und No-Tech.
•Trotz Spaßfaktor sind die Ergebnisse ernst zu nehmen.

1996 schrieb John Perry Barlow in der “Unabhängigkeitserklärung des Cyberspace”: „You are terrified of your own children, since they are natives in a world where you will always be immigrants”.

Als 1998 der renommierte Prix Ars Electronica eine Kategorie "u19 - freestyle computing" einführte, war das eine logische, zukunftsweisende Entscheidung. Die digitalen Entwicklungen trafen auf eine junge Generation, für die der Umgang mit digital devices zum Alltag wurde. Und sie lernten schnell, wie man diese über den eigentlichen Zweck hinaus benützt und was man damit kreativ machen kann.

u19 zeichnet nicht nur fertige Produkte oder digitale Environments aus, sondern auch Ideen. Von Low-Tech bis High-Tech ist hier alles zu finden. Wunderbare, witzige und kritische Animationen, ernsthafte Kunstproduktionen oder alltagstauglicher Erfindungsreichtum prägen die Einreichungen bei u19.
Kunst- und Kulturvermittlerin; Gründungsmitglied, trafo.K, Wien Abstract
Was interessiert Jugendliche an Kunst, Kultur und Medien? Welche sozialen Ausschlüsse gibt es in diesem Bereich? Und was sind die Handlungsräume?
Das transdisziplinäre Projekt “HANDBUCH Arbeiten im Kulturbereich” verhandelt unterschiedliche Strategien der Aneignung in der Kulturarbeit mit Jugendlichen an der Schnittstelle von kritischer Kulturvermittlung und emanzipatorischer Bildungsarbeit. Im Kontext von Kunst, Bildung und Arbeit entstand eine Webplattform in einem partizipativen Prozess mit den Leuten, an die sie sich richtet. Die Beiträge der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu den Bereichen Kunst, Theater, Medien und mehr machen ihre Erfahrungen, Anliegen und Perspektiven sichtbar. Dabei rücken Rahmenbedingungen für die Arbeit im kulturellen Feld ebenso in den Blick wie aktuelle Fragen um Recht und Arbeit in der Migrationsgesellschaft. (Das digitale Handbuch ist Teil von INTERMEZZO, ein Projekt von maiz in Kooperation mit Somm und trafo.K, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Frauen.)
Institutsleiter und assoziierter Professor, Institut für Zeitgeschichte, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck Abstract
2014 jährt sich zum 50. Mal der Abschluss des österreichisch-türkischen Anwerbeabkommens, 2016 folgt das Jubiläum des österreichisch-jugoslawischen: Arbeitskräfte wurden gerufen und Menschen sind geblieben. Die tiefgreifenden und nachhaltigen Veränderungen unserer Gesellschaft durch die so genannte "Gastarbeitermigration" sind alltäglich erfahrbare und gelebte Realität. In der Geschichtsschreibung sind sie allerdings noch nicht angekommen: Migration und MigrantInnen sind in der etablierten österreichischen Geschichtserzählung bislang unsichtbar und ohne Stimme.

SchülerInnen des Franziskanergymnasiums und der BHAK/BHAS Hall i.T. sowie der Neuen Mittelschule Rum haben sich daher im Rahmen eines vom Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung geförderten "Sparkling Science"-Projekts gemeinsam mit WissenschaftlerInnen des Instituts für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck, des Stadtarchivs und Stadtmuseums Hall i.T. und des Gemeindemuseums Absam auf Spurensuche begeben.
Vier Wochen lang wurden die Ergebnisse dieser Spurensuche in einer Ausstellung im öffentlichen Raum präsentiert.

Im Statement wird die Zusammenarbeit mit SchülerInnen in einem komplexen Projektsetting ebenso thematisiert wie die gemeinsame Arbeit an gesellschaftsrelevanten Themen.
Ehemaliger Vorstand, Abteilung Jugend, Familie und Frauen, Amt der Tiroler Landesregierung, Natters Chair

Dr. Sirikit AMANN

Referentin Kunst und Kultur, Büro des Bundesministers Dr. Josef Ostermayer, Bundeskanzleramt, Wien

1980-1987 Studium der Politikwissenschaften, Theaterwissenschaft und Volkswirtschaft, Abschluss an der Universität Wien
1987-2003 Leitung der Abteilung Projektmanagement und Multimedia, Österreichischer Kultur-Service
2004-2005 Teamleitung "Projektmanagement", KulturKontakt Austria
2006-2007 Bereichsleitung Kulturvermittlung, KulturKontakt Austria
2008 Stabstelle für Kulturvermittlung, Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur
2008-2013 Referentin für Kunstangelegenheiten, Büro Bundesministerin Dr. Claudia Schmied
 
 Ausgewählte Projekte für Jugendliche - Konzept und Umsetzung
seit 2014 Referentin für Kunst und Kultur, Büro Bundesminister Dr. Josef Ostermayer
1993 Computer und Spiel, Kooperation mit Ars Electronica Festival
1994 Press button to Continue, Kooperation mit Ars Electronica Festival
1995 LogIN, Kooperation mit dem Ars Electronica Festival
1997-2014 u19 Freestyle computing/Create your world
1998 Geschichten für das digitale Lagerfeuer, Kooperation mit dem Solomon R. Guggenheim Museum NY
2001 OnScreen Animationsaward
1996-2006 Museum Online der Blick der Jugendlichen auf Museumssammlungen
2008-2014 Young Animation im Rahmen des Prix Ars Electronica/AE-Festival

Renate HÖLLWART

Kunst- und Kulturvermittlerin; Gründungsmitglied, trafo.K, Wien

1996-2006 Mitglied, Vermittlungsteam der Kunsthalle Wien
1999-2002 Leitende Co-Redakteurin, Zeitschrift 'faxen' des österreichischen Verbandes der KulturvermittlerInnen im Museums- und Ausstellungswesen
1999 Mitbegründerin und Vorstandsmitglied, trafo.K. (Büro für Kunstvermittlung und kritische Wissensproduktion)
2009 Projektleitung RebellInnen! Geschichten erfahren mit dem Omnibus. Ein Projekt für Linz 2009 Kulturhauptstadt Europas
2009-2011 Co-Leitung (gem. mit Dirk Rupnow) von "Und was hat das mit mir zu tun? Transnationale Geschichtsbilder zur NS-Vergangenheit". Ein Sparkling Science Projekt
2013-2014 Leitung, HANDBUCH. Arbeiten im Kulturbereich. Ein digitales Handbuch im Rahmen von Intermezzo an der Schnittstelle von Bildungs- und Berufsberatung, Medien- und Kulturproduktion und Bildungsarbeit mit jungen Migrant_innen
seit 2005 Lektorin, Institut für das künstlerische Lehramt an der Akademie der bildenden Künste Wien
seit 2007 Vorstandsmitglied, Verein schnittpunkt. Ausstellungstheorie und -praxis
seit 2008 Leitungsteam, ecm - educating/curating/managing. Masterlehrgang für Ausstellungstheorie und -praxis an der Universität für angewandte Kunst Wien

Mag. Dr. Dirk RUPNOW

Institutsleiter und assoziierter Professor, Institut für Zeitgeschichte, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

 Studium der Geschichte, Germanistik, Philosophie, Kunstgeschichte an der Freien Universität Berlin, Universität Wien, Universität Klagenfurt
1999 Sponsion, Universität Wien
2002 Promotion, Universität Klagenfurt
 Gastaufenthalte und Fellowships am Internationalen Forschungszentrum Kulturwissenschaften IFK (Wien), Institut für die Wissenschaften vom Menschen IWM (Wien), Simon Dubnow-Institut für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig, Center for Advanced Holocaust Studies des United States Holocaust Memorial Museums (Washington, DC), Jewish Studies Program des Dartmouth College (Hanover, NH)
2009 Habilitation, Universität Wien
2007-2009 Lektor, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
seit 2009 Privatdozent, Institut für Zeitgeschichte, Universität Wien
seit 2009 Institut für Zeitgeschichte, Leopold-Franzens-Universität Innsbruck
2009-2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter
2012-2013 Assistenzprofessor
seit 2010 Institutsleiter
seit 2013 assoziierter Professor

Kultur und Wirtschaft 2014

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