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How do Generations Y and Z tick?

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Kaiser-Leopold-Saal
Plenary / Panel
german language

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Speakers

Gesellschafter und Konsulent, GfK Austria GmbH, Wien
Vice-Chairman, and Research Director, Institute for Youth Culture Research, Vienna Abstract
Im frühen 21. Jahrhundert ist unsere Gesellschaft an einem Wendepunkt angekommen. Deregulierte Finanzmärkte haben Wirtschaft und Politik in Turbulenzen gebracht, wohlfahrtsstaatliche Strukturen sind im Umbruch und die Arbeitswelt unterliegt einem rasanten Wandel. Für junge Menschen sind das prägende Erfahrungen, die in ihrem Denken, Fühlen und Handeln deutliche Spuren hinterlassen. Von der Idee langfristiger Lebensplanung hat sich diese Jugend verabschiedet. Sie versucht die Chancen, die sich ihr bieten, bestmöglich zu nutzen. Und sie hält sich die Optionen offen, zeigt sich flexibel und ist damit letztlich immer am Sprung. Das gilt insbesondere für junge Menschen mit hohen Qualifikationen: Sie bedeuten für die Wirtschaft, die Kultur und die Politik ein enormes Innovationspotential, sie zeigen sich zugleich aber auch als durchaus anspruchsvolle Klientel.
Auf Außenstehende wirken diese Jugendlichen und junge Erwachsenne durchaus etwas widersprüchlich. In ihren Lebensphilosophien verknüpfen sie vieles, was auf den ersten Blick nicht zusammen passt, wie traditionelle Werte und ausgeprägten Hedonismus oder ein unmissverständlich artikuliertes Sicherheitsbedürfnis und ein ebenso unvermissverständliches Bekenntnis zu schrillen Erlebniskicks
Befunde der qualitativen Jugendforschung ermöglichen neue Perspektiven auf die Generationen Y und Z und leisten damit einen wichtigen Beitrag, um junge Menschen in Wirtschaft und Kultur verstärkt als DialogpartnerInnen einbinden zu können.
Head, Arts Programme, European Forum Alpbach, Vienna Chair

Dr. Rudolf BRETSCHNEIDER

Gesellschafter und Konsulent, GfK Austria GmbH, Wien

 Studium der Psychologie, Germanistik und Leibesübungen in Wien
1965 Markt- und Meinungsforscher, FESSEL-Institut
1973-2007 Geschäftsführer, FESSEL-Institut
1986-1993 Herausgeber, "Wiener Journal"
1989 Begründer der GfK-Marktforschung, Zentral- und Osteuropa
seit 1970 Lehrbeauftragter, Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Universität Wien

Dr. Beate GROSSEGGER

Vice-Chairman, and Research Director, Institute for Youth Culture Research, Vienna

1996-2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Österreichischen Institut für Jugendforschung, Wien
2000 Freie wissenschaftliche Mitarbeiterin, Österreichische Jugend-Wertestudie 2000
2001-2002 Jugendexpertin, Nationalagentur Jugend in Wien
2001-2003 Wissenschaftliche Leiterin und Vorsitzende, Institut für Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung - jugendkultur.at, Wien
seit 2002 Lehrbeauftragte, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien
seit 2003 Wissenschaftliche Leiterin; Stv. Vorsitzende, Institut für Jugendkulturforschung und Kulturvermittlung - jugendkultur.at, Wien
seit 2005 Lehrbeauftragte, Institut für Praktische Theologie, Universität Innsbruck
seit 2007 Jury-Mitglied, Programm "Kinderuni-Aktivitäten und Awareness-Maßnahmen für Kinder und Jugendliche", Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Dr. Monika SOMMER-SIEGHART

Head, Arts Programme, European Forum Alpbach, Vienna

1993-2003 Studium der Geschichte und Museologie an den Universitäten Graz und Wien (Sponsion 1999, Promotion 2003)
1999-2003 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Kommission für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte
2001-2005 Lektorin an der Universtität Wien, Universität Klagenfurt und an der Webster University Vienna
2001 Gründungsmitglied von schnittpunkt. ausstellungstheorie & praxis
2002-2003 Junior Fellow, Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften, Wien
2003-2007 wissenschaftliche Assistentin von Wolfgang Kos, Direktor des Wien Museums, und Schlüsselfigur im Neupositionierungsprozess
2005 Zertifikatskurs Management von NPO-Organisationen, Österreichisches Controller Institut
seit 2006 Co-Direktorin des Masterlehrgangs für Ausstellungstheorie & -praxis "educating-curating-managing", Universität für angewandte Kunst, Wien
2006-2014 Vorsitzende des Beirats für Museumsförderung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur, seit 2014: Bundeskanzleramt
2008-2009 Realisierung des Projekts im öffentlichen Raum "INSITU. Zeitgeschichte findet Stadt. Nationalsozialismus in Linz", gem. mit Dagmar Höss, Heidemarie Uhl im Rahmen von Linz - Kulturhauptstadt Europas 2009
2008-2013 Kuratorin, Wien Museum
seit 2014 Leiterin des Kulturprogramms des Europäischen Forums Alpbach
2014 Co-Kuratorin des Dauerausstellungsbereichs "Erdöl/Erdgas" im Technischen Museum Wien, Gesamtprojektleitung: Martina Griesser-Stermscheg
2014 Co-Kuratorin der Sonderausstellung "Von wegen stilles Örtchen. Toiletten in Wien" im Brennpunkt - Museum für Heizkultur, gem. mit Beatrice Jaschke
2015/2016 Co-Kuratorin der Ausstellung "41 Tage. Kriegsende 1945 - Verdichtung der Gewalt" auf dem Wiener Heldenplatz, dem Joanneumsviertel Graz und dem OÖ. Kulturquartier, gem. mit Dieter A. Binder, Georg Hoffmann, Heidemarie Uhl
seit 2014 museologische Beratung für das Dom Museum Wien, gem. mit Beatrice Jaschke
2016 museologische Beratung für die Tiroler Landesmuseen, Neuaufstellung Zeughaus
2016 museologische Beratung für das Stadtmuseum Kapfenberg

Kultur und Wirtschaft 2014

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