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Alpbach-Dialog im Wiener Konzerthaus: Igor Levit & Felicitas Thun-Hohenstein

Mittwoch, 7. November 2018| 19 Uhr
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal, Lothringerstraße 20, 1030 Wien

Anmeldung
Bitte reservieren Sie Ihre Zählkarte online auf der Homepage des Wiener Konzerthauses.
Anmeldungen per E-Mail können wir leider nicht berücksichtigen. Der Eintritt ist frei.

Am Podium

  • Igor Levit, Pianist
  • Felicitas Thun-Hohenstein, Kuratorin, Kunsthistorikerin und Professorin an der Akademie der bildenden Künste Wien
  • Moderation: Cornelia Vospernik, Journalistin und Moderatorin, Ö1 Journale und ORF Weltjournal, Wien

Kunst und Politik – ein besonderes Verhältnis

„Schweigen ist schlimmer Luxus“ „Wichtig ist mir, dass meine Haltung sehr klar ist“, so Igor Levit und Felicitas Thun-Hohenstein. Künstlerinnen und Künstler können durch ihre Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu politischen Debatten beitragen und diese sogar anstoßen – sei es in ihren Werken oder als engagierte Bürgerinnen und Bürger. Im klassischen Konzertbetrieb werden politische Aussagen selten, in der performativen Kunst hingegen oft erwartet. Sollten sich Künstlerinnen und Künstler auf ihre künstlerischen Kompetenzen besinnen oder muss Kunst politisch sein? Welche Verantwortung haben Künstlerinnen und Künstler, sich politisch zu artikulieren? Wo wird Kunst politisch instrumentalisiert?

Der Pianist Igor Levit diskutiert mit der Kuratorin und Professorin Felicitas Thun-Hohenstein unter der Moderation von Cornelia Vospernik das spannende Verhältnis von Kunst und Politik.

 

Veranstaltung in deutscher Sprache.


Eine Kooperation mit dem

Bisherige Termine

Donnerstag, 20. September 2018| 19 Uhr
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal, Lothringerstraße 20, 1030 Wien

Anmeldung
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Am Podium

  • Matthias Naske, Direktor des Wiener Konzerthauses
  • Hartmut Rosa, Soziologe und Politikwissenschaftler
  • Philipp Blom, Moderation

Auf die Resonanz kommt es an!

Ein Merkmal der Gegenwart ist das Bestreben, die Welt berechnend und kontrollierbar zu machen. In Kombination mit der auf Effektivität und Effizienz ausgerichteten Steigerungslogik in vielen Lebensbereichen führt das zu einem Gefühl der Schnelllebigkeit und der Entfremdung. Liegt eine Lösung für dieses die Moderne begleitenden Dilemma in der Verlangsamung? Der deutsche Soziologe Hartmut Rosa stellt dies in Frage und rückt den Begriff der Resonanz in den Mittelpunkt unserer Aufmerksamkeit. Als Resonanz bezeichnet er eine Art des In-Beziehung-Tretens des Menschen mit der Welt und postuliert, dass Lebendigkeit aus der Akzeptanz des Unverfügbaren entsteht. Der Mensch tritt mit den ihn umgebenden, die Welt konstituierenden Dingen in Dialog, gerät mit seinem Gegenüber in Schwingung, nimmt wahr und spürt die Lebendigkeit der Welt und seiner selbst. Resonanzräume zu schaffen, welche diese Erfahrung zulassen und die nötige Vertrautheit, Offenheit und Angstfreiheit bieten, um Resonanzerfahrung möglich zu machen, sind Voraussetzung für ein gelingendes Miteinander.

Der Intendant des Wiener Konzerthauses Matthias Naske und Hartmut Rosa diskutieren unter der Moderation von Philipp Blom über die Rolle der Resonanz in unserer Gesellschaft und darüber, welchen Beitrag Räume des gemeinsamen Wahrnehmens von Musik und von künstlerischen Prozessen dabei leisten können.

Veranstaltung in deutscher Sprache.


Eine Kooperation mit dem

Samstag, 2. Juni 2018 | 19 Uhr
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal, Lothringerstraße 20, 1030 Wien

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Am Podium

  • Sir András Schiff, Pianist und Dirigent
  • Paul Lendvai, Publizist und Moderator
  • Verena Nowotny (Moderation), Partnerin, Gaisberg Consulting, Wien

Divide et impera – teile und herrsche

Mit einem polarisierenden, von den öffentlichen Medien unterstützten Wahlkampf hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán zum dritten Mal die Wahlen klar gewonnen – und wird seine Taktik der Spaltung in der EU fortsetzen. Wie war das trotz starker internationaler Kritik möglich und wie geht es weiter? Wie reagiert die intellektuelle und künstlerische Elite Ungarns? Wie groß ist die Anziehungskraft des Modells des «starken Mannes» in Mitteleuropa und wie verhält sich die Europäische Union angesichts dieser europaweiten Tendenz?

Unter der Moderation von Verena Nowotny diskutieren sie wie es politisch und gesellschaftlich in Ungarn weitergeht. Hinweis zur Veranstaltung.

Veranstaltung in deutscher Sprache.


Eine Kooperation mit dem

Angus Robertson & Philippe Narval

Mittwoch, 11. April 2018 | 19 Uhr
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal, Lothringerstraße 20, 1030 Wien

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Veranstaltung in deutscher Sprache.

Am Podium

  • Angus Robertson, Public Diplomacy Consultant, ehem. stv. Vorsitzender, Scottish National
  • Philippe Narval, Geschäftsführer, Europäisches Forum Alpbach
  • Cornelia Vospernik (Moderation), Journalistin und Moderatorin, Ö1 Journale und ORF Weltjournal, Wien

Erleben wir eine politische Gründerzeit?

Entgegen der vielzitierten Politikverdrossenheit gibt es Menschen, die ihr politisches Schicksal in die Hand nehmen. Doch was können neue Parteien, Bewegungen und Initiativen wirklich bewirken? Ist Beteiligung der neue Hype oder ein Lösungsweg aus der Demokratiekrise?
Angus Robertson erlebte als langjähriger Parlamentarier und stellvertretender Vorsitzender der Scottish National Party, wie die Aussicht auf mehr Selbstbestimmung Menschen mobilisieren kann. Philippe Narval stellt in seinem soeben erschienenen Buch «Die freundliche Revolution» gelungene Demokratieexperimente aus ganz Europa vor.

Unter der Moderation von Cornelia Vospernik diskutieren sie die Möglichkeiten und Grenzen der politischen Selbstbestimmung und Beteiligung.


Eine Kooperation mit dem

Gergely Pröhle & Christiane Wendehorst

Mittwoch, 31. Jänner 2018 | 19:00 Uhr
Wiener Konzerthaus, Berio-Saal, Lothringerstraße 20, 1030 Wien

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Am Podium

  • Gergely Pröhle, ehem. ungarischer Botschafter in Deutschland und der Schweiz; Generaldirektor, Petöfi Literary Museum, Budapest
  • Christiane Wendehorst, Präsidentin, ELI – European Law Institute, Wien
  • Cornelia Vospernik (Moderation), Journalistin und Moderatorin, Ö1 Journale und ORF Weltjournal, Wien

Wie sind aktuelle politische Entwicklungen in Zentral- und Osteuropa zu bewerten? Welche Konzepte von Demokratie leben wir in Europa und gilt es, diese zu überdenken? Der langjährige ungarische Diplomat und Leiter des ungarischen Literaturmuseums Gergely Pröhle und die Expertin für Europarecht Christiane Wendehorst diskutieren unter der Moderation von Cornelia Vospernik über Demokratie in Europa. Wie verstehen wir im Jahr 2018 Demokratie? Können in einem geeinten Europa unterschiedliche Auffassungen von Demokratie koexistieren?

Eine Kooperation mit dem

Flavia Kleiner & Daniel Barenboim

Donnerstag, 23. November 2017 | 18:30 Uhr
Wiener Konzerthaus, Mozart-Saal, Lothringerstraße 20, 1030 Wien

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Am Podium

  • Daniel Barenboim, Pianist, Dirigent, künstlerischer Leiter und Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden, Berlin
  • Flavia Kleiner, Schweizer Politaktivistin und Co-Präsidentin der Operation Libero, Bern
  • Cornelia Vospernik (Moderation), Journalistin und Moderatorin, Ö1 Journale und ORF Weltjournal, Wien

Daniel Barenboim, einer der großen Musiker und Vordenker der Gegenwart, überwindet mit seinem musikalischen Engagement Grenzen und stiftet Frieden. Im Dialog mit der Schweizer Politaktivistin Flavia Kleiner spricht er über die Herausforderungen unserer Zeit und über die Bedeutung universeller humanistischer Werte, die einem gelingenden gesellschaftlichen Miteinander zu Grunde liegen. Das Gespräch moderiert die ORF-Journalistin Cornelia Vospernik.

Im Gespräch: Daniel Barenboim, Flavia Kleiner, Cornelia Vospernik

Auftakt zur neuen Diskussionsreihe: Alpbach-Dialoge im Wiener Konzerthaus

Die „Alpbach-Dialoge im Wiener Konzerthaus“ bieten inspirierenden Menschen aus Wissenschaft, Politik und Gesellschaft ein Podium und laden dazu ein, den großen Fragen der Gegenwart auf den Grund zu gehen. Pro Abend werden zwei Gäste unter der Moderation der Journalistin Cornelia Vospernik diskutieren und Fragen aus dem Publikum beantworten. Zu erwarten sind anregende Dialoge, neue Perspektiven und ein lebhafter Meinungsaustausch. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!