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Nagy und Ngo sind die Sieger

Bei der Speaker’s Night zum Thema Toleranz gab es klassische Reden und kuriose Zugänge.

Richard Ngo. Credit: Andrei Pungovschi

Klare Regeln und ein voller Saal: Für die Speakers’ Night am Samstagabend herrschten beste Bedingungen. Die zehn RednerInnen sollten nicht enttäuschen. Dass der österreichische Bundespräsident Alexander Van der Bellen im Publikum saß, war nicht einmal die größte Überraschung des Abends.

Zum Thema „Konflikt und Toleranz“ wählten die StipendiatInnen unterschiedliche Zugänge. Gleich mehrere argumentierten, Toleranz sei ein eher überkommenes Konzept. Auch Richard Ngo aus Neuseeland sagte: „Toleranz macht uns passiv.“ Mit seiner energischen Rede für mehr Engagement im Alltag, etwa durch Spenden und Hilfe in der Nachbarschaft, gewann der Oxford-Student den Preis der Jury.

Van der Bellen (rechts) gratuliert Nagy. Credit: Andrei Pungovschi

Überraschungsrede

Der Österreicher Simon Nagy holte den Publikumspreis. Er hatte aber eine andere Rede eingereicht als er tatsächlich hielt. Die verblüffte Jury hörte dann eine absurde Geschichte über einen Gefängnisausbruch mithilfe explodierender Ameisen. Im Publikum großes Gelächter.

Dass die Gefängnis-Anekdote womöglich nicht ganz den Tatsachen entspricht, könnte auch daran liegen, dass der 22-Jährige gerade Vergleichende Literaturwissenschaft in Wien studiert. Van der Bellen gratulierte auf Nagys Anregung per Fistbump.