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New Narrative: Europa neu erzählt

Rund 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutierten am
13. Mai im Haus der Europäischen Union zum Thema „New Narrative: Ein
neues Leitmotiv für Europa“. Die Mitwirkenden waren sich einig: Wir
brauchen neue europäische Geschichten, um die Europäische Union für
jede/n Europäer und Europäerin greifbar zu machen.

Moderiert wurde die Diskussion von dem Kommissionsvertreter in
Österreich, Richard KÜHNEL. Nach dem Impulsreferat vom Präsidenten
des Europäischen Forums Alpbach, Franz FISCHLER, stellten sich
Botschafter Martin EICHTINGER (BMeiA), Anika NUSSGRABER, Studentin,
und Artemis VAKIANIS, Sprecherin, aim4europe – young professionals engaging for Europe, den Fragen des Publikums.

„Die EU kann auf die ausführlichste Grundrechtecharta der ganzen
Welt zurückgreifen. Dieses Regelwerk müssen wir aber mit europäischen
Geschichten beleben,“ so Franz Fischler vom Europäischen Forum
Alpbach. Für die unmittelbare Zukunft sei es daher wichtig, in diesem
Geist „neue Formen des Denkens zu entwickeln, jenseits des BIP, die
Europa zum Vorreiter einer nachhaltigen und innovativen Entwicklung
machen können“, erklärte Fischler weiter. Es gilt, die Prioritäten
des 21. Jahrhunderts neu zu definieren. Dabei sei „ein Querdenken,
ein Einbeziehen der Vielfalt des kulturellen Europas und eine die
gesamte Gesellschaft umfassende Kommunikation“ wichtig. Europa zu
erzählen und zu beleben sei daher nicht nur die Aufgabe der
PolitikerInnen oder JournalistInnen, aber auch der KünstlerInnen,
Intellektuellen und aller BürgerInnen.

Drei von vier Österreicherinnen und Österreichern glauben, dass
sich die Europäische Union in die falsche Richtung entwickelt. Viele
Bürgerinnen und Bürger haben das Vertrauen in die EU verloren. Dieses
Vertrauen muss die EU zurückgewinnen. „Vor dem Hintergrund der
gegenwärtigen globalen Trends müssen wir Werte wie Menschenwürde und
Demokratie behaupten und dürfen nicht populistischen und
nationalistischen Lesarten das Feld überlassen“, so die von
europäischen KünstlerInnen, Kulturschaffenden und
WissenschaftlerInnen verfasste Erklärung, die der Veranstaltung zu
Grunde lag.

Die Diskussion wurde von der EU-Kommissionsvertretung und dem
Informationsbüro des EU-Parlaments in Österreich in Zusammenarbeit
mit dem Bundesministerium für Europa, Integration und Äusseres, sowie
mit dem Europäischen Forum Alpbach, dessen Politische Gespräche
dieses Jahr ebenfalls unter dem Motto „New Narrative for Europe“
stehen, veranstaltet.

Mehr zum Projekt „Ein neues Narrative für Europa“:
http://ec.europa.eu/debate-future-europe/new-narrative/index_de.htm

Bilder der Veranstaltung (Credit: Vertretung der EU-Kommission in Österreich/APA-Fotoservice/Bargad):

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Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/5386